• Da dies ein SciFi Forum ist hatte ich mal die Eingebung eine kleine Diskussion zu diesem Thema zu starten.


    Was denkt ihr ganz allgemein zu dem Thema Terraformung? glaubt ihr dass es technisch möglich ist Planeten und/oder Monde in unserem Sonnensystem für Menschen bewohnbar zu machen? welche Himmelskörper kommen in Frage? Sind einige der Terraformtechniken auf die Erde übertragbar?


    Schreibt mal bitte eure Meinungen

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    It's always easier to ask forgiveness than it is to get permission (Grace Hopper, RearAdm USN)
    Navigare necesse est!
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  • Ich bin da skeptisch allein der Zeitraum von meheren hundert Jahren der für die Terraformung des Marses geplant ist macht eine durchführung in unserem Gesellschaftsmodell nahezu unmöglich.
    Abgesehen davon haben wir außerdem Mond noch keinen anderen Himmelskörper erreicht.

    Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche


    Ich bin für ein Verbot von dihydrogen monoxide in Atmosphäre !

  • Das Erreichen von anderen Himmelskörpern ist technologisch nicht so das Problem.Der Roman 2001 Odysse im Weltraum z.B. beschreibt eine Reise zum Saturn in einem Raumschiff das mit der in den 1970ern zur verfügung stehenden Technologie abgesehen von der KI HAL durchaus möglich war. Natürlich gibt es dan noch das energetische Problem, das auch nicht so schnell zu lösen sein wird. Aber technologisch sind wir schon sei Jahrzehnten soweit weitere interplanetare Reisen zu unternehmen.
    Was die Schwierigkeit der Durchführung von Terraformung in unserem Gesellschaftsmodell angeht, da geb ich dir vollkommen recht. Der Zeitramen dürfte sogar noch größer sein als "nur" ein paar 100 Jahre. Schließlich Aphroformen (Aphrodite = Venus, einen Planeten venusähnlich machen) wir die Erde seit ca. 100 Jahren und haben dabei noch kaum was zustande gebracht.

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  • Kennt jemand von Euch zufälligerweise den Roman "Stunde der Ceres" von Wolf Weitbrecht? (Greifenverlag, Rudolstadt - 80er Jahre). Dort wird beschrieben, wie der Mars dadurch bewohnbar gemacht wird, daß man den Asteroiden Ceres zu einer zweiten Sonne macht. Dadurch gast der Planet aus, bekommt eine dichtere Atmosphäre ... und durch die Injektion von Bakterien, die Kohlendioxid in Kohlenstoff und Sauerstoff aufspalten, wird allmählich der Sauerstoff-Anteil der Marsatmosphäre auf für Menschen verträgliche Werte gebracht ...


    Das scheint mir - abgesehen von den Problemen, a) zum Mars und b) zum Asteroidengürtel zu kommen sowie c) aus der Ceres eine zweite Sonne zu machen - der rascheste Weg zu sein, um Mars zu terraformieren. Aber selbst dann dürfte es noch mindestens 100 Jahre dauern ...


    Was nun die Terraformierung von Venus angeht: Wenn man es schafft, etwa 50% der Sonnenenergie, welche Venus erhält, zum Beispiel durch ein innerhalb der Venusbahn errichtetes Spiegelsystem abzulenken, dann könnte sich über etwa 1000 Jahre selbst die Venus als für Menschen bewohnbare Welt herausstellen. Die Frage ist natürlich, ob wir zu Zeiten von vierteljährlichen Börsenrechenschaftsberichten etc. die Geduld für ein derart langes Projekt haben. Ich wage daran zu zweifeln.

  • wie heists so schön "Alles ist möglich"
    aber deswegen wird noch lange nicht alles gemacht weil es müssen sich auch immer leute finden die das finanzieren
    wenn du wen findest der genug kohle reinsteckt ohne jemals die chance zu haben das ergebnis zu sehen dann können wir auch den mars terraformen
    wir menschen sind nunmal ziemlich kurzsichtige wesen und so ne terraformierung dauert nunmal ziemlich lange



    an den bemannten flug zum mars glaub ich auch erst wenn ich ihn seh und ich glaub nicht das das zu meinen lebzeiten noch geschehen wird
    nasa pläne hin oder her


    jetzt haben wir schon bald 2010 und das tollste was wir im all haben is die ISS ganz toll
    wer von euch hat die pläne für die impulstriebwerke und die fusionsreaktoren versteckt? rückt sie auf der stelle raus

  • Terraformung... gut eingedeutscht... bisher kannte ich nur Terraforming^^


    das mit Mars kann man knapp und schnell abtun... kein Magnetfeld... tot...


    ... keine Atmosphäre... tot...


    und beides im globalen Rahmen, auch wenn der Mars sehr viel kleiner ist hinzubekommen... bezweifle ich stark das dies demnächst möglich sein wird... es gab bei Wikipedia sogar mal einen eigenen Artikel zum Thema Marskolonisation... aber dieser wurde bereits von anspruchsvollen Admins wieder gelöscht. Der von Venus existiert allerdings nocht <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Venuskolonisation">http://de.wikipedia.org/wiki/Venuskolonisation</a><!-- m -->


    interessant ist vor allem "Die Grenzen der Bewohnbarkeit" im Artikel <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming">http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming</a><!-- m --> damit wir überhaupt mal nen guten Überblick haben wie empfindlich son kleiner Mensch doch ist ;)

  • Zitat von "Utah"

    Terraformung... gut eingedeutscht... bisher kannte ich nur Terraforming


    Ich war nicht der erste der das eingedeutscht hat Winfried Petri, der hat die Mars Trilogie übersetzt, übersetzt Terraforming mit das Terraformen.


    Was mir bei der Venus klonisation auffällt ist, wenn man es geschafft hat die atmosphäre von der Schwefelsäure zu befreien und abzukühlen, und dann noch mit Hilfe von Algen den CO2 Anteil auf ein für Menschen erträgliches Maß zu senken, dann haben wir immernoch einen immens hohen Anteil von Sauerstoff in der Atmosphäre. Da kann man sich denken "cool Sauerstoff macht gute Laune" Aber der Partialdruck O2 von dem wir hier sprechen ist für uns Kohlenstoffwesen echt gefährlich, vorallem wenn man so nahe an der Sonne wohnt. Ein Glas falsch auf der Terrasse abgestellt und die ganze Stadt fackelt ab :oops:


    Ich finde der Mars hat immernoch das größte Potential. Natürlich wird es nicht möglich sein die Erde zu Evakuieren oder einen nennenswerten Beitrag zur Lösung der Bevölkerungsproblematik zu leisten. Aber wenn wir auf dem Mars beginnen zu siedeln und seine Umwelt zu verändern, lernen wir vielleicht genug um unsere Erde nach einem Zesammenbruch wieder bewohnbar zu machen oder gar auch auf der Venus zu siedeln.

    Ich kann jetzt leider keine Quelle nennen, aber ich habe mal gehört dass sich bei einer N2 O2 Atmosphäre wie wir sie haben und brauchen durch so etwas wie Induktion durch den Sonnenwing ein eigenes Magnetfeld ausbildet, dass dann die Atmosphäre wieder schützt.


    Natürlich weis niemand wie sich die Besiedelung eines anderen Planeten auf die Evolution des Menschen auswirken wird, aber ich glaube dass sich die Bewohner langsam den neunen Bedingungen (vor allem Gravitation) anpassen werden und nach einigen Generartionen eine eigene Gattung darstellen, die sich im Falle einer "Rückkehr" zur Erde extrem schwer tun würde.


    p.s. mit wir aphroformen die erde meinte ich, dass wir seit der industriellen Revolution viel in fossilen Brennstoffen gebundenen Kohlenstoff in Form von CO2 in die Atmosphäre entlassen haben, durch andere beimischungen in eben diese Brennstoffen dafür gesorgt haben dass unsere Atmosphäre immer saurer wird und langsam aber sicher die Temperatur und damit den Luftdruck ansteigen lassen. Dieser Prozess wird wahrscheinlich aufhören lange bevor die erde einen zweite Venus geworden ist, schon allein weil wir weit vorher alle draufgehen werden, und weil ich nicht sicher bin ob es genug Kohlenstoff, Sauerstoff und Schwefelsäure auf der Erde gibt.

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  • Wenn's bloss letzteres ist, ist es nur eine Frage der Konzentration.
    Wobei mir noch niemand erklaert hat, warum wir einen Planeten wie Mars terraformen sollten, wenn wir auf der Erde so liebliche Gebiete wie die Sahara, Gobi und Antarktis haben?

  • moin.


    Also zu der "wir könnten auf der Venus leben":
    Ich glaube bei 464°C plus noch mehr Sonnenlicht ist dort nichts zu machen.
    Die Athmosphäre Venus besteht wohl hauptsächlich auf Stoffen die auf Terra fest wären, die aber auf der Venus gasörmig "vorliegen".



    Zur Möglichkeit einen Asteroiden zur Sonne zu machen habe ich auch etwas zu sagen (ohne alle Beiträge gelesen zu haben):
    Eine kurzzeitige Fusionsreaktion herzustellen ist möglich. Das ist bereits einmal gelungen.
    Diese Reaktion allerdings ohne Wasserstoff (es gibt keine bekannten Asteroiden die auch nur über den Ansatz einer Spur Wasserstoff hinausgehen) zu bewerkstelligen, ist unmöglich.


    Da Asteroiden durch ihre Zusammensetzung ungeeignet sind, könnte man auf eine Alternative ausweichen.
    Der Jupiter wäre dazu eher geeignet, ein fast vollständig gasförmiger Planet mit ausreichender Masse um die Grundlage für die nötige kritische Masser bereit zu halten (ein Großteil des Gases ist Kohlenstoff).
    Mal davon abgesehen, das es eine Theroie gibt, dass im Inneren des Jupiter ein riesiger Diamant existiert, wäre es wohl schwierig die fehlende Masse aufzufüllen, die nötig wäre, um eine Reaktion zu erzeugen.
    Der Jupiter hat eine Masse von etwa 317,8 Erdmassen.
    Die Sonne (Sol) hat etwa eine Masse von 332.942 Erdmassen.


    Das heißt, es fehlen etwa 1046 mal die Masse des Jupiters an sich... oder anders ausgedrückt: 332.624 Erdmassen.....
    Ich habe versucht das in Kilo auszudrücken, aber in diesen Dimensionen kriege ich das einfach nicht hin....


    Ich wollte aufzeigen das man den Jupiter etwa 1000 (in Zahlen: Eintausend) Mal in sich selber stecken müsste, um eine stabile Reaktion zu erreichen.




    Zum Terraformen des Mars:
    CO2 hat unbestreitbar einen Einfluss auf die Temperatur der Athmosphäre, aber es gibt deutlich stärkere Protagonisten.
    Methan etwa, das in großen Mengen im Meer lagert....oder auch die Sonnenwinde, die eine extrem energiereiche Strahlung transportieren (oder darauf bestehen^^)...


    Man kann zwar ein Magnetfeld erzeugen, aber ich glaube dass es in planetarem Maßstab nicht möglich ist.
    Man müsste man einen riesigen Mageneten im Inneren des Mars drehen und ich glaube, das ist nicht möglich :)


    cya

    ____________________________________________________________
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.&quot;
    StGB § 328 Abs. 2.3

  • Da gibbets doch diese feine Lektürchens:


    Hab selbst das erste Buch dieser Reihe gelesen und es gibt ein recht beeindruckenden Einblick in eine mögliche Besiedlung und anfängliches Terraforming.


    Dazu fällt mir auch Sky Domes ltd. ein...hehe ;-)


    Obs ein Planet gibt wo man statt Sauerstoff Bier einatmen kann?? Das wär doch mal ein neuer Ansatz...Prost! :mrgreen:

  • Wenn dieser Herren hier Recht haben , dann könnn wir wohl weder die Venus noch den Mars Terraformen


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://freenet-homepage.de/klima/index.htm">http://freenet-homepage.de/klima/index.htm</a><!-- m -->


    demnach ist auf der Venus so heiß da sie eine wesentlich größere Atmosphäre hat und dadurch einen wesentlich höheren Atmosphärendruch und wenn Gase kompremiert werden dann steigt ihre Temperatur.


    laut diesen Herren gibt es keinen Treibhauseffekt


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.schmanck.de/0707.1161v4.pdf">http://www.schmanck.de/0707.1161v4.pdf</a><!-- m --> (1,51 MB)


    das ganze wird jetzt sicher politisch aber die Idee des Treibhauseffektes spielen keine unerhabliche Rolle beim Terraformen.


    Oh und erinnert ihr euch was David Weber über die Atmosphäre von Sphinx geschrieben hat :shock: :?

    Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche


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  • Ich glaube ehrlich gesagt nicht das die Menscheit jemals andere Planeten Terraformt.
    Solange wie das dauert einfach zu lange und kostet viel zu viel Arbeitsleistung um von irgendwelchen Normal Denkenden Menschen in Angriff genommen zu werden.Vor allem da das ganze nicht ganz Risikolos ist. Ich weis nicht mehr woher ich das habe, aber die Venus würde bei einer eventuellen Terraformung ein Stadium durchlaufen in dem die Atmosphäre extrem entzündlich ist und durchaus komplett abbrennen kann. Also ich würde mich Verarscht vorkommen wenn ich wüsste das die Menscheit seit Jahrhunderten unmengen an Leistung in den Planeten gesteckt hat und dann in den Nachthimmel schaue und sehe wie die Atmosphäre des Planeten gerade abfackelt :| . Vielleicht kann man einzelne Habitate oder Untergrundkomplexe auf den einzelnen Planeten bauen, aber mehr dürfte es nicht werden. Viel wahrscheinlicher halte ich das man in ferner Zukunft anfängt O´Neill Kolonien zu bauen und das auch nur wenn man mit Unterwasserhabitaten nicht weiterkommt.

    Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.


    Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

  • Ja, O'Neil Kolonien sind glaub ich auch der logischere Schritt. Zumal die finazielle Problematik ja schon angesprochen wurde. Der zu terraformende Planet wäre ja eine gewaltige Kapitalsenke ohne Hoffnung darauf, dass sich die Investitionen irgendwann auszahlen. Es wäre also ein gewaltiges Entwicklungshilfe Projekt notwendig.
    Die Mars Tillogie hab ich auch vor kurzem wieder angefangen. Das war ja auch der Auslöser für das Thema hier. Kim Stanley Robinson ist da nur leider etwas zu optimistisch was das auf dem mars vorhandene wasser angeht. Aber Grundsätzlich aht er einige sehr interessante Ansätze.

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  • Zitat von "Eagleeye"

    Kennt jemand von Euch zufälligerweise den Roman "Stunde der Ceres" von Wolf Weitbrecht? (Greifenverlag, Rudolstadt - 80er Jahre). Dort wird beschrieben, wie der Mars dadurch bewohnbar gemacht wird, daß man den Asteroiden Ceres zu einer zweiten Sonne macht. Dadurch gast der Planet aus, bekommt eine dichtere Atmosphäre ... und durch die Injektion von Bakterien, die Kohlendioxid in Kohlenstoff und Sauerstoff aufspalten, wird allmählich der Sauerstoff-Anteil der Marsatmosphäre auf für Menschen verträgliche Werte gebracht ...


    Das scheint mir - abgesehen von den Problemen, a) zum Mars und b) zum Asteroidengürtel zu kommen sowie c) aus der Ceres eine zweite Sonne zu machen - der rascheste Weg zu sein, um Mars zu terraformieren. Aber selbst dann dürfte es noch mindestens 100 Jahre dauern ...


    Was nun die Terraformierung von Venus angeht: Wenn man es schafft, etwa 50% der Sonnenenergie, welche Venus erhält, zum Beispiel durch ein innerhalb der Venusbahn errichtetes Spiegelsystem abzulenken, dann könnte sich über etwa 1000 Jahre selbst die Venus als für Menschen bewohnbare Welt herausstellen. Die Frage ist natürlich, ob wir zu Zeiten von vierteljährlichen Börsenrechenschaftsberichten etc. die Geduld für ein derart langes Projekt haben. Ich wage daran zu zweifeln.


    Die Hitze auf der Venus ist weniger das Problem Adlerauge, hassu mal gesehen wieviel Atmosphären an Druck da herrschen? Da kann man noch so viel abkühlen, ohne Schutzpanzer wird man da zu Brei zerquetscht.

  • Bei konstantem Volumen der Atmosphäre würde mit sinkender temperatur auch der Druck sinken, wenn ich mich richtig entsinne. Ich hba bloß keine Ahnung wie die Atmosphäre bei so einer Aktion reagieren würde. Ausdehnen?zusammenziehen? Gar nicht?


    Ausserdem besteht die Atmospäre der venus, so man Wikipedia glauben darf, zum Großteil aus CO2, das müsste man rausfiltern, und auch etwas Stickstoff wegfiltern. Wenn das Filtern funktioniert, hat man a) einen riesigen haufen gebundenes CO2, das man loswerden muss, und b) weniger Moleküle, ergo weniger Druck. Wieder ein konstantes Volumen vorausgesetzt.


    Ergo: Wenn die Ausdehnung der Atmosphäre konstant bleibt (und Wikipedia recht hat was die Zusammensetzung der Atmosphäre angeht), muss man nur "etwas" CO2 ausfiltern und der venus eine riesige Sonnebrille aufsetzen, und schon hat man eine halbwegs vernünftige Atmosphäre.


    Dann noch etwas Sauerstoff dazu (kann man aus dem CO2 abscheiden), und etwas Stickstoff weg, vielleicht auch ein paar giftige Gase weg, wie etwa das Schwefeldioxid, und schon hat man einen hübschen kleinen Planete. Bleibt bloß die Frage, wie die Oberfläche zusammengesetzt ist...



    Das sich die Ausdehnung der Atmosphäre nicht verändert halte ich jetzt für unwahrscheinlich, aber weiß jemand wie sie sich verändern würde?

  • Die Mars-Trilogie kann ich nicht unkommentiert lassen ;)


    Wenn es je eine Kaufentscheidung gab, die ich bereut habe, dann diese. Wer drauf steht, Karten bildlich über hunderte Seiten beschrieben zu bekommen, dann ist das sicher was für ihn. Aber bei mir stellte sich eine fundamentale Langeweile nach der 32402934293434503909345. Beschreibung eines Mars-Kiesels oder geologischen Phänomens deiner Wahl.
    Und was Charakterentwicklung angeht... Übel.

    &quot;Nothing is, but what is not.&quot;
    Macbeth


    &quot;Oops.&quot;
    -- Shannon Foraker (AoV)


    &quot;England expects that every man will do his duty.&quot;

  • Umoin.


    Skar hat recht...allerdings müsste man die Atmosphäre von 96%+ CO2 auf unter 8% (machen wir 5% draus um sicherzugehen) reduzieren, damit der Mensch nicht erstickt....weiterhin ist der Schwefeldioxid-Gehalt etwas hoch...wegen Tod und so ;)
    Dazu noch etwa 69% stickstoff und schon haben wir eine erdähnliche Atmosphäre ;)


    Und ich denke ebenfalls dass es reichen könnte wenn man die Sonnenbrille baut und den CO2-Gehalt stark reduziert...aber um von den 480°C runter zu kommen die "tagsüber" herrschen...dafür reicht das noch nich :)


    cya

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