Schiffsentwürfe der Zukunft

  • hehe ich meld vielleicht schonmal sicherhaltshalber ein Patent beim Herrn Weber für ne Nessyzelle und eine Nessy-Klasse im Lac bzw. DD-Format an. :mrgreen:


    Letztendlich sind das Volumen(Platzbedarf, ok je nach Dichte) der mitzuführenden Menge an Vorrat und die Gewonnene Energie aus Jener Brennstoffzelle/-en entscheident für die Plausibilität eines solchen Kraftwerks/-en an Bord von HH-Schiffen, weil bisher nichts davon zu lesen war, das auch herkömmliche HH-Schiffe, die Fusionskraftwerke haben, H² unterwegs einfangen. Die Energie lässt sich leichter erzeugen als bei einem Meiler oder Fusionskraftwerk mit der hohen Wahrscheinlichkeit der geringeren Energieausbeute, vermute ich.


    Deutsche Uboote fällt mir da ein, die hamm doch auch Brenstoffzellen, die aber keine reine Wasserstoff-Sauerstoff Reaktion verwenden?


    MfG


    de nessy

  • Zitat von "Blattfänger"


    Das sagt Weber zu Fusion/Fission Reaktoren (kurze deutsche Zusammenfassung am Ende):

    Zitat


    In answer to your question, Grayson-style fission piles aren't really very practical for anything bigger than a LAC. The problem is that both the fission pile and the LAC fall between two stools, as it were. A LAC's energy requirements are much lower than those of any hyper-capable ship, but much higher than those of, say, a pinnace. And as I know I stated elsewhere, there are essentially two different types of fusion reactors -- one, which is for all intents and purposes a highly evolved descendent of current-day thinking about fusion, and one which uses the Honorverse's ability to manipulate gravity. The former, enormously miniaturized from anything we could consider building today, is what provides the power for small craft, like pinnaces. Its output, however, is grossly inadequate to meet the energy requirements of Honorverse hyper- capable vessels. Remember, these ships are routinely playing with power levels suitable for frying half of Chicago as the result of a fairly minor oopsie.
    The fission plant is actually much less efficient, on a ton-for-ton basis, than the standard starship fusion plant. It's output is just barely adequate to meet a LAC's energy budget requirements, but only with very careful management of the capacitor rings built into the vessel. Basically, the Manticoran designers were able to exchange the sheer size of the fusion plant for both the fission plant and a sizable increase in the previous standard of LAC capacitor-stored power. This leaves them with a few tactical problems, including the fact that unlike larger vessels, they simply do not have the current power generation capability to keep the capacitors which feed their spinal grasers topped off. Their energy armament is good for a limited number of full-power shots out of its own dedicated capacitors. A few additional shots can be "borrowed" from other systems' capacitors, but there's a limit to how often you can steal from Peter to pay Paul, and managing a Shrike-class' energy budget is almost as much an art as a science.


    A destroyer is over-powered with a standard fusion reactor, true, but it would require not simply one, but several, fission plants to provide the energy it does require. The trade-off between fusion plant and bunkerage requirements and number of fission plants (and increased capacitors) falls firmly on the side of the fusion plant. In other words, to replace a destroyer's fusion plant and bunkerage capacity with fission plants would actually end up requiring you to use more of the destroyer's internal volume rather than less. And, obviously, if that's going to be true for a destroyer, it's even more true for larger starships.


    The possibility of using fission plants for courier boats probably does exist, although I very much doubt that the savings in operating expenses would be sufficient to interest anyone in designing a completely new class of vessel for this service.


    Es gibt 2 Arten von Schiffsfusionsreaktoren. Eine Ausführung die enorm viel Strom braucht um stabil zu laufen, dafür aber auch enorm viel² Strom zurückliefert. Daher ist es nur sinnvoll, diese Reaktoren ab einer gewissen Größe zu bauen, da ansonsten ihre Energiekosten nicht vom Energieausstoss gedeckt werden können. Ausserdem können sie physikalisch nicht weiter als etwa LAC Größe miniaturisiert werden.


    Zum anderen gibt es ineffiziente Reaktoren, die aber auch nur wenig Strom zum Aufrechterhalten der Fusion brauchen und deren Größe keine feste Untergrenze hat. Die werden dann für Kleinzeug wie Shuttle verwendet.


    Zwischen diese 2 Größen schlüpfte nun der (Grayson) Kernspalt-Reaktor. Er liefert mehr Energie als mehrere Shuttle-Kernschmelz-Reaktor die in den selben Platz gequetscht werden könnten, aber weit weniger als ein etwas größerer Zerstörer-Kernschmelz-Reaktor (man beachte das "etwas größer").
    Ein Zerstörer hat nunmal weit mehr Platz als ein LAC, kann es sich daher erlauben, die Kernschmelze zu wählen. Ein Zerstörer hat dann X mal mehr Energie als benötigt, verbraucht aber immer noch weniger Platz für den Reaktor, als wenn er mehrere Spaltungs-Reaktoren einbaut um dann gerade so genug Energie zu haben. Erinnert euch, dass LACs eigentlich zu wenig Energie haben. Sie kommen nur mit dem Spaltreaktor aus, weil sie wie verrückt Energie in Batterien lagern. Wiso sollte man diese Notlösung in noch größerer Form aktzeptieren, wenn man in einen Zerstörer auch ein "echtes" Kraftwerk einbauen kann?



  • Uhm, ich glaub du verwechselst da was^^


    Brennstoffzellen verbrennen genau das gleiche wie ein Fusionsreaktor. Nämlich Wasserstoff. Die zwei Arten sind also Konkurenten, sie können nicht das Endprodukt des jeweils anderen verwenden.
    (Brennstoffzellen brauchen noch Sauerstoff, Fusionsreaktoren brauchen schweren Wasserstoff von dem bloss 0,00000000000000001% in normalem Wasser vorkommt, und Fusionsreaktoren im Honorverse benutzen eh Helium soweit ich mich entsinne, aber solche Kleinigkeiten lassen wir mal aussen vor^^)

  • Zitat von "HamsterDesTodes"

    Uhm, ich glaub du verwechselst da was^^


    Brennstoffzellen verbrennen genau das gleiche wie ein Fusionsreaktor. Nämlich Wasserstoff. Die zwei Arten sind also Konkurenten, sie können nicht das Endprodukt des jeweils anderen verwenden.
    (Brennstoffzellen brauchen noch Sauerstoff, Fusionsreaktoren brauchen schweren Wasserstoff von dem bloss 0,00000000000000001% in normalem Wasser vorkommt, und Fusionsreaktoren im Honorverse benutzen eh Helium soweit ich mich entsinne, aber solche Kleinigkeiten lassen wir mal aussen vor^^)


    Verbrennen??
    Ich hab gesehen wie das Wasser als Entprodukt in einer Brenstoffzelle rauskommt. Sicherlich wirds nicht 100% sein, aber verbrennen ist das nicht, auch wenn der Knalleffekt, der ensteht bei der Zusammenführung von Wasserstoff und Sauerstoff, welcher ja die Grundlage für die Energieausbeute bzw. die Reduktion dann ist, dies vermuten lässt.


    Die Fusionsrektoren im HH-verse verbrauchen ebenfals Wasserstoff.
    Kein Helium. Helium ist das zwangsläufige Endprokt, wenn man 4 Wasserstoffkerne fusioniert, also zusammenpresst, zumindest hab ich das so mal in Astronomie gelernt -> Sonnenenstehung. Die nächste Fusion ist dann von Helium zu einem Weiteren Stoff der mir grad nich einfällt. Und dann gibts dann noch eine dritte und einer vierte, je nach Masse der Ursprünglichen Sonne bevor das ganze als Zwerg beispielsweise endet.


    Edit So ich werd mich erstmal in eine Bier-Brennstoffzelle verwandeln, mal schauen was das für ein Endprodukt wird. Prost Leute


    MfG


    de nessy



  • Als verbrennen wird allgemein die Reaktion eines Stoffes (in diesem Fall Wassterstoff) mit Sauerstoff bezeichnet. Wenn du also ein Sauerstoff Atom an Wasserstoff anlagerst, dann verbrennst du Wasserstoff. Und heraus kommt wie von dir beschrieben Wasser.


    Ich hatte nie einen Astronomiekurs, weiss also nicht wie es im Inneren der Sonne aussieht, aber Helium hat nur 2 Protonen. 4 Wasserstoffatome haben aber 4 Protonen, würden also nicht zu einem Heliumatom kombiniert werden können sondern würden weiter unten im Periodensystem landen.
    Ausserdem hat Wasserstoff in fast keinem Fall Neutronen im Atomkern, ohne Neutronen kann Helium aber nicht stabil existieren. Du brauchst also nicht x-beliebigen Wasserstoff, man braucht speziellen (schweren) Wasserstoff, Wasserstoff der die benötigten Neutronen mitbringt. Es nützt also nix einfach mal zum Wasserhahn zu gehen und schon hätte man Brennstoff für deinen Fusionsreaktor. Klappt nicht.
    In Bezug auf das standardmäßige Fusionsmaterial im Honorverse bin ich mir ziemlich sicher, dass sie nicht Wasserstoff verwenden, kann aber auf die Schnelle keine Quelle finden.
    Was aber auch keine Rolle spielt, da mein eigentlicher Punkt eh war, dass Brennstoffzellen nichts, aber auch rein garnichts mit Fusionsreaktoren zu tun haben. Sie liefern weder Reaktionsmasse, noch können sie das Endprodukt der Reaktoren verwenden. Selbst wenn die Reaktoren Wasserstoff verwenden stehen beide Arten der Energieerzeugung in Konkurenz miteinander, sie ergänzen sich nicht.

  • Zitat von "HamsterDesTodes"



    Knalleffekt halt, ok.
    Hm ob im Astro-Kurs das mit Protonen und Neutronen behandelt wurde, weiß ich nicht mehr, wär mit Sicherheit was für Chemie. Aber wenn sich 4 H Atome zu einem Helium Atom ...> entwickeln, wirds wohl auch mit den Protonen etc. hm vieleicht ähnlich sein. Mein Wahlfach in der Mittelschule ...nach der Wende...ist fast 20 Jahre her, also nicht unbedingt Status Quo, nur das mit den 4 Atomen von H zu einem Atom von He, unter selbstverständlichem hohem Druck und Hitze, ist irgendwie ein(-)leuchtend hängengeblieben...bei der Sonne. ;)


    Mir ist schon klar das Brennstoffzellen nicht das gleiche sind wie Fusionsreaktoren, genau das versuche ich ja zu vermittlen, als weiteres alternatives Antriebsystem bei Lacs und DD, nur so ne Idee. Bin da wohl irgendwie gescheitert.
    Ich weiß: Elektrolyse nicht gleich Fusionsreaktion...wie in der Sonne... welche ja als Grundlage für die Kernfusion in Kraftwerken gilt/ gelten sollte...->*von Natur abguck, verstanden?.... ich auch nich... ;-D


    MfG
    de nessy

  • Hallo, hier mal ein Auszug aus der Wiki Thema:


    Es liegt Also an der Masse und den davon abhängigen Temperaturen und Drücken in einer Sonne, das Helium enstehen kann.


    ..ich glaub Prof. Dr. Lesch hatt glaub auch eine Sendung dazu.


    Und um wieder aufs Thema zurückzukommen, ist an Stellen in den Büchern ,wo die Schiffe H² bunkern müssen auch angegeben welches Isotop von Wasserstoff verwendet wird.


    MfG


    de nessy

  • Zitat von "nessy"

    Mir ist schon klar das Brennstoffzellen nicht das gleiche sind wie Fusionsreaktoren, genau das versuche ich ja zu vermittlen, als weiteres alternatives Antriebsystem bei Lacs und DD, nur so ne Idee. Bin da wohl irgendwie gescheitert.
    Ich weiß: Elektrolyse nicht gleich Fusionsreaktion...wie in der Sonne... welche ja als Grundlage für die Kernfusion in Kraftwerken gilt/ gelten sollte...->*von Natur abguck, verstanden?.... ich auch nich... ;-D


    MfG
    de nessy



    Ich wollt dir keinesfalls unterstellen, dass du Brennstoffzellen für Fusionsreaktoren hältst!
    Ich hatte dich so verstanden, dass Brennstoffzellen irgendwie eine Ergänzung darstellen würden und wollte halt drauf hinweisen, dass Brennstoffzellen ganz im Gegenteil Fusionsreaktoren nicht ergänzen, sondern den Reaktoren Treibstoff wegnehmen würden. (bzw mit den Abfallstoffen der Reaktoren nix anfangen können wenn die Ergänzung hinterher ablaufen soll.)



    PS Als Ersatz werden die Zellen auch nie dienen können, da der Energieausstoff beider Prozesse um Größenordnungen unterschiedlich ist. Eine Brennstoffzelle würde sämtliche Reaktionsmasse für die gesamte Kreuzfahrt - inklusive ausgedehnter Energiegefechte - eines Reaktors aufbrauchen und könnte damit wenns hoch kommt die Kapitänskabine beleuchten (futuristische Energiesparbirnen vorausgesetzt). Chemische Reaktionen und physikalische Kernschmelze spielen in gänzlich unterschiedlichen Ligen.

  • Zitat von "HamsterDesTodes"

    Ich wollt dir keinesfalls unterstellen, dass du Brennstoffzellen für Fusionsreaktoren hältst!
    Ich hatte dich so verstanden, dass Brennstoffzellen irgendwie eine Ergänzung darstellen würden und wollte halt drauf hinweisen, dass Brennstoffzellen ganz im Gegenteil Fusionsreaktoren nicht ergänzen, sondern den Reaktoren Treibstoff wegnehmen würden. (bzw mit den Abfallstoffen der Reaktoren nix anfangen können wenn die Ergänzung hinterher ablaufen soll.)



    PS Als Ersatz werden die Zellen auch nie dienen können, da der Energieausstoff beider Prozesse um Größenordnungen unterschiedlich ist. Eine Brennstoffzelle würde sämtliche Reaktionsmasse für die gesamte Kreuzfahrt - inklusive ausgedehnter Energiegefechte - eines Reaktors aufbrauchen und könnte damit wenns hoch kommt die Kapitänskabine beleuchten (futuristische Energiesparbirnen vorausgesetzt). Chemische Reaktionen und physikalische Kernschmelze spielen in gänzlich unterschiedlichen Ligen.


    Ok.
    So meinte ichs auch nicht, sondern schon als kompletter Ersatz stattdessen.
    Ja, man bräuchte wohl vielmehr von diesen Brennstoffzellen um überhaupt entsprechende Energie zu erzeugen.
    Meine Überlegung kam von den deutschen Ubooten die ja Brennstoffzellen für den Antrieb haben, allerdings auch nur als Ergänzung und mit anderen Stoffen als "Reakionsmasse".
    Wenn das bei Ubooten geht, warum nicht auch für so ein Aal im All?


    MfG


    de nessy


  • Wie gesagt, die beiden Prozesse ergeben extrem unterschiedlich viel Energie, du könntest das ganze Schiff voll Brennstoffzellen packen und hättest immer noch bloss einen winzigen Bruchteil der Energieerzeugung.
    So ein Reaktor kann das zig-tausendfache einer gleichgroßen Brennstoffzelle erzeugen.


    Uboote können mit Brennstoffzellen fahren weil sie keine Impeller, keine Energiewaffen, keine Kompensatoren, keine Seitenschilde, keine [blablabla] versorgen müssen.
    Und selbst in Ubooten werden Brennstoffzellen ja nicht eingesetzt weil die Dinger so schön sind, sondern weil sie keine andere Möglichkeit haben. Verbrennungsmotoren funtionieren halt nur so lange die Luft reicht, und sind verhältnissmäßig laut. Ohne diese Faktoren würde kein Uboot auf Brennstoffzellen setzen.

  • Zitat von "HamsterDesTodes"

    ... So ein Reaktor kann das zig-tausendfache einer gleichgroßen Brennstoffzelle erzeugen.


    Uboote können mit Brennstoffzellen fahren weil sie keine Impeller, keine Energiewaffen, keine Kompensatoren, keine Seitenschilde, keine [blablabla] versorgen müssen.
    Und selbst in Ubooten werden Brennstoffzellen ja nicht eingesetzt weil die Dinger so schön sind, sondern weil sie keine andere Möglichkeit haben. Verbrennungsmotoren funtionieren halt nur so lange die Luft reicht, und sind verhältnissmäßig laut. Ohne diese Faktoren würde kein Uboot auf Brennstoffzellen setzen.


    Ist klar ok.


    Hm nur keine andere Möglichkeit? Nen Meiler hätt man auch für diese Pöttchens nehmen können, technisch gesehen.


    Hm also ein Lac könnte durchaus, wenns Zeit hatt durch einige Brennzellen Energie in Speicheringen sammeln. Nur wirds, da geb ich dir recht, mit nem Meiler oder Fissionsreaktor schneller gehen.


    ... wie siehts mit Kutter aus? *duck :mrgreen:


    MfG


    de nessy

  • Zitat


    Wasserstoff fusioniert zu Helium und um das zu Teilen oder gar weiter zu Fusionieren brauchst du wesentlich mehr Energie als du raus bekommst.
    Um Wasser herzustellen brauchst du Wasserstoff und Sauerstoff und um dann wieder das Wasser zuspalten brauchst du Energie.


    Das mit dem nur Wasserstoff fusionieren stimmt nicht!!
    Das Helium kannst du auch weiterfusionieren und bei einigen aktuellen Experimenten (z.B. JET) wird sogar gleich mit Lithium gearbeitet.
    Erst bei den "richtigen" Metallen brauchst du mehr Energie als du rausbekommst. Deswegen enstehen alle schwereren Elemente nur während Supernovae. Wahrscheinlich ist einer der Gründe warum die Gravitationmodulierten Reaktoren von Schiffen so viel mehr Energie prouzieren der, dass sie nicht nur wesentlich mehr fusionieren sondern noch die nächsten Fusionsstufen mitnehmen Helium zu Lithium und Berillium.


    Brennstoffzellen in U-Booten sollen nur die Außenluft unabhängige Fahrt verlängern, Die Leistungsdichte ist aber einfach nicht vergleichbar, da sie eine chemische Reaktion verwenden, während die Fusion ein nuklearer Prozess ist der Energie aufgrund des Massedefektes produziert, wodurch 1000 mal mehr Energie frei wird. Siehe E= mc²!!

    Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)


    Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

  • Zitat


    Eine Fusionsflasche wird von nem Nagel punktiert, von einem Vorschlaghammer, von einem Tonneschweren Stahlträger aber NICHT von einem Gigawatt starken Strahlenwerfer. Da sagt die Fusion nämlich "Ich mach jetzt drausen weiter" also nicht unbedingt besser als das gleiche mit spaltbaren Material.
    Die Ferless hatte die Reaktoren noch an der Außenseite und sties die einfach ab.


    Desweiteren glaube ich das Meiler durchaus auch in größeren schiffen platz finden werden. ödie DInger halten Jahre was durchaus nützlich sein kann für den Fall das die H-Tanks ausfallen oder leer werden und möglicherweise bringt das sogar finanziell etwas Wasserstoff muss auch erst mal produziert und rangeschafft werden wobei das Spaltbare Material bis jetzt nur als Nebenprodukt anfällt und nicht groß genutzt wird. Bei den Mengen die die Flotten verbrauchen wäre das ne überlegung wert.


    In Drohnen und Plattformen sehe ich die Meiler allerdings nicht. Denn die sollten möglichst nicht endeckt werden und Meiler emmitieren doch etwas mehr Strahlung als eine Fusion oder eine Batterie,


    Mit dem Punktieren meinte ich doch genau das entweder es knallt irgenwas rein, was echt Schaden verursacht also die Hülle der Reaktorwand kaputt haut oder es ist nicht wirklich was von Belang.
    Ist aber die Reaktorwand angeschlagen bricht entweder das Plasma zusammen während die Flasche noch aktiv ist, was unwahrscheinlich ist oder das Plasma haut aus dem Reaktor in das Schiff was diese hübschen weißen Explosionen verursacht die DW so gerne beschreibt. :-D


    Mit der Strahlung magst du Recht haben aber die zu detektieren wird wesentlich schwerer als eine Thermalsignatur zu erfassen und das ist ja schon schwer bei mehreren Millionen KM.
    Deswegen würde ich aufgrund der langen Standzeiten zumindest bei Überwachungsplattformen mit Meilern oder einer Variante von modernen Atombatterien rechnen.

    Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)


    Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

  • 1)Mit irgendwelchen Zweitrangigen Plattformen könnte das sogar funktionieren.


    2)Ich muss zugeben das ich bei "Erdgebundenen" Fusionen bisher nur von Wasserstof-Fusionen gehört haben wozu man noch andere Gase oder Vergasungen braucht um damit das Plasma am Leben zu halten. Bei höheren Fusionen kenne ich nur die Sonnen. Helium-> Roter Riese



    hhhmmmm
    hab wohl ne Wissenslücke.

    Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.


    Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

  • Zitat von "Blattfänger"

    Brennstoffzellen in U-Booten sollen nur die Außenluft unabhängige Fahrt verlängern, Die Leistungsdichte ist aber einfach nicht vergleichbar, da sie eine chemische Reaktion verwenden, während die Fusion ein nuklearer Prozess ist der Energie aufgrund des Massedefektes produziert, wodurch 1000 mal mehr Energie frei wird. Siehe E= mc²!!


    Ok das ist klar, relativ :mrgreen: , aber klar.
    Ich strebte ja auch keinen Vergleich mit nem Fusi an, sondern als Alternative für kleine - bzw. Kleinstfahrzeuge, wofür aber auch dann eben kleine Reaktoren verwendet werden, DD oder auch LAC ist dann wohl für einen Brennstoffzellenapperat noch zu hoch gegriffen.
    Letzendlich kommt es darauf an, wieviel Energie ein Vehikel für "was" brauch, um für "was" nützlich zu sein, danach kommt die Frage, wo bekomm ich diese Energie her und wie lange muss sie reichen etc. pp.


    MfG


    de nessy

  • Zitat von "Blattfänger"


    Das mit dem nur Wasserstoff fusionieren stimmt nicht!!
    Das Helium kannst du auch weiterfusionieren und bei einigen aktuellen Experimenten (z.B. JET) wird sogar gleich mit Lithium gearbeitet.
    Erst bei den "richtigen" Metallen brauchst du mehr Energie als du rausbekommst. Deswegen enstehen alle schwereren Elemente nur während Supernovae. Wahrscheinlich ist einer der Gründe warum die Gravitationmodulierten Reaktoren von Schiffen so viel mehr Energie prouzieren der, dass sie nicht nur wesentlich mehr fusionieren sondern noch die nächsten Fusionsstufen mitnehmen Helium zu Lithium und Berillium.


    Also zumindes aktuell wird Lithium 6 nur dazu verwendet um mit Neutronenbeschuss daraus neus Tritium für die Fusion zu gewinnen. Soweit mir bekannt ist wird das Lithium selbst nicht fusioniert.


    mfg TechnikFreak

  • Nunja prinzipiell kann man "alles" unterhalb von Eisen fusionieren und noch eine REstmenge Energie herausbekommen, allerdings gibt es bestimmte Kombinationen (Helium-3 z.b.) die einfach besser fusionieren. Wobei man ja bei der künstlichen Fusion noch zusätzlich den Energiebedarf für die Abschirmung und das "Anschieben" der Fusion einrechnen muss, dadurch fallen dann etliche Elemente raus die keine positive Energiebilanz mehr haben.

  • Wie funktionieren eigentlich Webers Meiler in den Lac´s ?
    Die werden ja kaum ne Dampfturbine neben dem Graser eingebaut haben.
    Ist das ein Spaltung->Wärme->Strom System oder sind das übergroße Satteliten-Batterien ?

    Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.


    Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

  • Zitat von "Versus"

    Wie funktionieren eigentlich Webers Meiler in den Lac´s ?
    Die werden ja kaum ne Dampfturbine neben dem Graser eingebaut haben.
    Ist das ein Spaltung->Wärme->Strom System oder sind das übergroße Satteliten-Batterien ?


    Schöne Frage hab ich auch schon drüber nachgedacht.
    Wenn es ein Strahlung-Wärme-Strom System mit Turbinen ist, müssten die eigentlich das größere Massenproblem darstellen. Und das nur unter der Prämisse dass die Wärme wirklich irgendwie abgeleitet bekommen.


    Ich denke es ist irgendwas anderes, vielleicht können sie die Neutronen einfangen und sie in einer Art umgekehrten Beschleuniger-Ring einfangen und dort irgendwie in elektrische Energie transoformieren.


    Hat Webber da mal irgendwas zu gesagt??

    Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)


    Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

  • Ich vermute das sie einen magneto-hydrodynamischen Generator benutzen.
    Das funktioniert mit Fissions- und Fusionsreaktoren. Ist auch schon technisch möglich heute. Die Russen sind da federführend.
    MHD-Generator

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!