Beiträge von SailorGN

    Was meinst du mit "Wohnmobile"? Schiffe wie den Falken, die Arbeitsplatz, Krisengebiet, Werkzeug, Killermaschine und Wohnort auf einmal sind? Ist doch völlig normal, geh mal auf ein heutiges Kriegsschiff... da wird jeder Niederländer neidisch :D

    Also der Trailer bringt es rüber, tlw. sehr "alt" im Sinne der Triologie, tlw. neuer Look. Nach "Erwachen der Macht" und den epic shithurricanes um die neuen Filme (ich weigere mich einfach, die drei Machwerke "Triologie" zu nennen :D) scheint lucasfilms nun auf dem richtigen Weg zu sein. Ein richtiger Kriegsfilm ohne Lichtschwerter und "Macht" fehlt noch :)

    Zitat

    Bei der "Casey Klasse" war ein Laser schon um die 70 Meter lang und
    seitdem sind die Kanonen nicht kleiner geworden. Die Energiewaffen
    reichen also tief in den Hammerkopf hinein.

    So eine Angabe habe ich gesucht, danke. Eigentlich waren zumindest bei den Subcapitals die Jagdwaffen ja die schwersten Lafetten.
    Die Angaben für nasse Panzertürme kenne ich selbst gut genug. es ging lediglich um eine grundsätzliche Angabe, bevor ich mich mit "Mehr" auseinandersetzen wollte.

    Ich frage mich schon länger, wie die Energiebewaffnung, also die Großen, nicht die Cluster, dimensioniert sind.


    Grund: Was hindert die Marinen, schwere Lafetten auf/unter den Hammerköpfen drehbar mit großem bestreichungswinkel anzuordnen? Also die Jagdbewaffnung zur Breitseite hinzuzufügen...

    Habs auch geschafft... und war milde überrascht.


    Nach den letzten drei Verbrechen aus dem Hause GL war dieser Teil angenehm nahe am Vorbild. Der Plot quasi 1:1 zu New Hope, alles größer, mehr, bombastischer...


    Positiv:


    -Charakteraufbau (soweit möglich, auf der Bösewichtseite ist es erst nach ein wenig Nachdenken "logisch"), genug Rätsel bleiben
    -CGI etwas zurückhaltender, vor allem die Laser sind keine Balken mehr
    -Cliffhanger
    -Harrison Ford ist dabei


    Negativ:
    - Storyaufbau: Erklärung, warum es gerade diese Parteien gibt; Warum ist der Böse böse?
    - Schon wieder Wüste
    - nur X-Wings
    - zu wenige Sternenzerstörer
    - Harrison Ford ist n bequemer alter Sack! :D

    Die Liga weist genug Sprünge auf, da findet man nur zusammen, wenn man alle "gleich" bedroht. Der Kern um Terra ist ja nicht nur wirtschaftlich/technologisch das Zentrum, sondern auch der primäre Machtknoten der Bürokraten. Auf diesen konzentrieren sie sich mit allen Maßnahmen und sind eher bereit, die Schale/Rand abzuschreiben... auch wenn sie wissen, dass dies den Konzernen aufstößt. Der Kernfokus der Mandarine ist auch Manticore bekannt und wurde durch die Propaganda nach Byng, Crandall und Filareta überdeutlich.


    Schlussfolgerung: Massive Angriffe auf den Kern bei gleichzeitiger Zurückhaltung in der Schale/Rand sollte die Spaltung vergrößern. Gleichzeitig zerstört man damit die wahrscheinlichsten Erholungsknoten von Wirtschaft und Technologie. In der Schale wird es keine vergleichbaren Kapazitäten geben... zumal dort beim Niedergang des Kerns interne Kämpfe insbesondere in den Protektoraten ausbrechen werden. Ohne Flotteneinheiten aus dem Kern wird das böse enden. Verwaltungstechnisch ist die SL zentralistisch, die Beseitigung/Schwächung der Zentrale bewirkt eine Schwächung des Ganzen, weil bisher die Bildung sekundärer Zentren verhindert wurde. dafür gibt es weder eine Tradition, noch Motivation (zumindest nicht unter der Flagge der SL). Da werden sich etliche Planeten und Sektoren schnell aus dem Staub machen. Je schneller man nun gegen das Zentrum losschlägt, desdo weniger Zeit hat die Bürokratie/Flotte/Konzerne, wichtige Assets nach aussen zu verlegen oder Strukturen überhaupt neu zu denken. Anpassung braucht Zeit und diese Zeit darf man im "Krieg" nicht geben.

    Ich fange mal unten an:


    MAN-Kapazität: Darüber wurde in Nachbesprechung der Mantie-Führungriege zu Oysterbay spekuliert... Die entsprechende Vermutung kam dort von White Haven und wurde von Caparelli/Givens nicht widersprochen.


    Ich ziehe den ganzen Vorschlag zurück... nicht weil ich ihn für undurchführbar (oder unnötig) hielte, sondern weil ich vermute, dass der Gott aus der Maschine zuschlagen wird. Angesichts der Zahlen, insbesondere bei SD(P) und den startegischen Planungen/Abschätzungen wundere ich mich enorm, warum nicht schon 1/3 den Schritt durch den Knoten gemacht haben und die Welten des Kerns in die Steinzeit bomben. Mit Filaretas Ableben ist die strategische Bedrohung der Allianzwelten durch die SLN auf Null gesunken... und einer zeitnahen Wiederholung von Oyster Bay kann die Allianz sowieso nur wenig entgegensetzen.


    Insofern ist die Darstellung seltsam: In Landing redet man über "interplanetares Flächenbombardement" und gleichzeitig "muss" Admiral Henke für ihren Vorstoss nach Mesa so tun, als müsste Elisabeth sie im Zweifelsfalle opfern^^ Oder auch: Bei Buttercup oder nochmehr bei Raupenfrass war man skrupellos bereit, Garnisionen und Infrastruktur des Gegners zu zerbomben, jetzt gegen die SL übt man sich in Zurückhaltung... passt nicht. Je Größer der Gegner, desdo härter muss man zuschlagen, wenn man die Initiative erringen und halten will. Gegen Haven, ein Gegner der halbwegs auf Augenhöhe war, hatte man damit kein Problem (Haven andersrum übrigens auch nicht, siehe Beatrice). Nur gegen die SL, wo die Reisezeit das größte Hindernis ist, hält man sich über Monate zurück? Obwohl die Entsendung Filaretas eine deutliche Kriegserklärung war? Gleichzeitig reagiert man nur auf Hilferufe aus den Protektoraten, obwohl man dort selbst gut aktiv neue "Brandfackeln" werfen könnte? Irgendwie überzeugt mich das nicht und steht auch nicht in einer Reihe mit den strategischen Grundsätzen, die DW in anderen Werken bisher hat anklingen lassen. Wird wohl langsam alt und weich^^

    1. Auch ohne Apollos (also mit den alten Mk23 und sogar Mk16G) kann die Allianz allen Sollieschiffen den Tag verderben. Selbst Havens Raketen sollten da ausreichen und deren Kapa ist nicht zerstört.
    2. Hat man sich vorsorglich das Wurmlochnetzwerk geschnappt, was zumindest für einen Großteil der SL ausreicht...
    3. Wenn man die Spider erstmal orten kann, dann reicht auch die übliche Systemverteidigung. Die Manties selbst wissen, dass die MAN sehr wenige Schiffe hat, so dass weitere Raids erstmal ausbleiben bzw. nur sehr punktuell erfolgen können. Solange man sie nicht orten kann braucht man die SD(P) auch nicht zurückzuhalten, die sind da reine Deko

    Na dann hat sich DW allerdings wenig Gedanken gemacht :)
    Wenn man wichtige, d.h. bemannte Räume möglichst an die Enden des Frachters packt, dann ist das "dämlich", weil man damit gut einen Kilometer Längsgänge belüften muss... gleiches gilt für die Frachträume, selbst wenn man nur 5 mio t Fracht aufnehmen kann, ist eine Klimatisierung Wahnsinn. Dann lieber raumfeste Container...
    Die Anordnung aller wichtigen Systeme an der Oberseite/Rücken des Frachters macht Sinn...


    zu A) Modularität existiert heute schon in Form von Sektionsbauweisen, Deckshäusern, Kreuzfahrtkabinen, Maschinenräumen und Antriebssystemen (Pods). Wenn Manticore die Vorteile einer eigenen Stansartisierung von Frachträumen, Fracht- und Baumodulen aufgegeben hat... bittesehr. nur ziemlich unlogisch für Kapitalisten ala Hauptmann und Co. Der Vorteil ist nämlich, dass durch Normgrößen die Kalkulationen vereinfacht werden... dass man be- und Entladevorgänge effizienter automatisieren und damit die Liegezeiten reduzieren kann. Ein Frachter, der stillsteht, kostet Geld, insofern ist auch der Kommentar hinsichtlich der Masquerades und ihrer Module nicht nachvollziehbar. Gerade die 20ft-Standartisierung hat die Globalisierung erst ermöglicht, warum in aller Welt sollte man 1900p.d. anfangen, wieder Kaffeesäcke einzeln einzuladen? Zumal ja bereits bei Tremaine und Harkness diee Frachtboxen druckfest versiegelt waren.


    zu B) jemals auf einem Kriegsschiff gewesen? Die Teile sind voll bis Oberkante Unterlippe, ein Frachter (zivile Platznutzung) ist dagegen Luxus pur. Genauso mit den Unterkunftsbereichen, da waren in den 80igern bei den Händlern bereits 2-Mann-Kajüten im Bau, die Marine hat sich da grad widerwillig von den 80 Mann Decks der Zerstörer verabschiedet und ist auf moderate 16 runter. Zumal die Volumina für Unterkünfte sowieso ambivalent beschrieben werden: Einerseits kleine Kommandantenkajüten, andererseits ganze Sporthallen, wie sie noch nicht mal ein Kreuzfahrer oder CVN hat.


    zu C) Die Einhorngürtelwerften von Hauptmann werden nicht erwähnt, sondern immer nur die drei Orbitalplattformen... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es darüber hinaus keine nennenswerte Lager- und produktionsinfrastruktur extraplanetar geben soll, zumal zumindest Hephaistos immer als "zu klein" und "ständig im Ausbau" erwähnt wird. Zu kleine/auszubauende Infrastruktur ist teuer, die Manties sind Kapitalisten, also wird sich jemand finden, der billige Infrastruktur anbietet.


    zu D) Muss nicht sein, aber bei den Abmessungen eines Frachters und angesichts der anderen Volumenfresser ist Platz für 800 Mann ein eher marginaler Punkt. Wichtig sind Ausrüstungs- und Trainingsanlagen, aber selbst die nehmen weniger Volumen ein als 2-4 LACs.


    Zum Szenario: Warum heulen dann alle von Elisabeth bis Pritchard über die Größe der SL? Mit 2-4 SD(P) kann man jedes beliebige System der SL schrotten... d.h. Jeder SD(P) der Allianz muss 3-4 Systeme "Besuchen" und die Liga ist im A*sch. Die CLACS, BC,CA und dergl. behält man zurück zum Systemschutz, da SLN-BCs ja schon mit Mk16G zum Platzen gebracht werden können... Solange kein Mittel gegen die Spiders gefunden wird, sind SD und dergl. ja auch in der Systemverteidigung nutzlos, also warum zum Teufel ziehen die SD nicht los? Macht zwar die Spannung kaputt, aber so ist Krieg nun mal. Die Allianz hat neben der technologischen Überlegenheit auch die nötigen Zahlen an Großen Kriegern, die das hinkriegen können. Dann muss man sich auch keine Gedanken um den eigenen Beifang, also alles ab BC abwärts machen, da der ja allein schon entweder abhauen oder draufhauen kann (zB wie in Saltash). Wenn die Zahlen so sind, wie du schreibst, dann ist Robbenbabies keulen regelrecht anstrengend im Gegensatz zum "Krieg" gegen die SL...

    Hast du einen Spantenriss eines Frachters vs. eines SD oder der Wayfarer?
    Denn letztendlich wäre für das Argument hinsichtlich des Impellerrausm wichtig, wo jener sitzt. Ich gebe zu, ich habe nicht an ihn gedacht... bin aber auch davon ausgegangen, dass bei zivilen Frachtern die entsprechenden Lebensräume eng begrenzt angeordnet sind, etwa im Bereich des "Rücken/Bauches" oder Bugs.... und der Großteil halt "leerer" Frachtraum+grundlegende Struktur. Eben ähnlich heutiger Frachter, bei denen sich die Wohn- und Betriebsräume auf einen kleinen Teil beschränken/möglichst kompakt sind um den effektiven Frachtraum zu vergrößern.


    Grundsätzlich stimme ich bei den Gondeln/LACs überein, streite mich nicht um ein paar...


    Warum das inkl. Ein/Ausbau funktionieren soll? Weil man


    a) deutlich einfacher Module/modularisierte Einrichtungen in Frachter bekommt (Man hat mehr Zugangspunkte bzw. kann leichter welche schaffen). Gleichzeitig kann man auf zivil produzierte Module zurückgreifen, bspw. im Habitatsbereich. Solche Teile bekommt man heute schon im Schiffbau hinterhergeworfen. Gleiches gilt für zusätzlichen Strom, Tanks etc. Es wäre eher unwahrscheinlich, dass eine Handels- und Schiffbaumacht wie Manticore 2000 Jahre in der Zukunft die Errungenschaften von Modularität, Standardtisierung von Anschlüssen/Versorgung/Datenstandards wieder vergessen hätte ;)


    b) Da Panzerung und redundante Systeme fehlen, ist das nutzbare Innenvolumen ungleich größer als bei einer Medusa. Letztere hat neben Panzerung auch entsprechend voluminöse Breitseitenarmierung, womit insbesondere im Falle von RakWerfern auch Bereitschaftsmagazine und Verbringungseinrichtungen verbunden sind. Antiraketen lassen sich da deutlich weniger platzintensiv verstauen... aber auch hier gilt, ohne Spantenriss ist keine absolute Aussage möglich.


    c) Die ganze Konstruktion ist reiner "Notbau", d.h. sie muss nicht schön und auch nicht wirklich für die Ewigkeit sein. Sie kann vorfabriziert werden, idealerweise aus Ersatzteilen/Modulen der Händler (oder sind ALLE Werften und Orbitallager hinüber?).


    d) Marines sind bei freundlichen Planeten eher überflüssig.


    Szenario: Eben nicht... es sollen weder hunderte werden (übern Daumen weniger als 50) und es geht auch nicht um die Besetzung hunderter Welten... es ist ein Lückenfüller, eine spezielle und temporäre Aufgabe. Im Endeffekt wird es lediglich ein Dutzend oder so Welten geben, die einen solchen Schutz "brauchen". Insbesondere Rand- und Protektorratswelten sehe ich da als Kandidaten, auch auf einige in der Schale mag es zutreffen. Die grundlegende strategische Herausforderung für die Allianz ist doch, dass angesicht der Masse der SLN und des Volumens der SL die angedachte Strategie alle "schnellen" Krieger binden wird... und aufgrund der Reisezeiten nicht nur ein paar Tage. Der Erfolg der Strategie hängt von der Vollständigkeit der Vernichtung der vollen militärischen und eines Großteils der Dualuse-Kapazitäten der SL ab. Jede Roland-Flotille, die dann im Nirgendwo Wache schiebt, verzögert die Umsetzung; jeder Flottentender, der sich um den Transport von Moriarty oder LACs kümmern muss, verzögert den Raketennachschub für die Tiefenoperationen. Eine wichtige Regel in der Kriegsführung ist, dass man seine Kräfte nicht durch rückwärtige Aufgaben binden lassen sollte, bzw. sie freisetzen muss. Diese Notkreuzer/Garnisionsarchen können Kräfte ersetzen, welche wiederrum schneller zum Zusammenbruch des organisierten Widerstandes der SL/SLN beitragen. Diese Schiffe sind damit eine logistisch/taktische Antwort auf das Rumpfproblem im Konflikt mit den vielfältigen Aufgaben. Bspw. befreien die Wayfarers leichte Schiffe von der Konvoi- und Antipiratenaufgabe...


    Politik: Die SLN wird nicht implodieren, sie wird fragmentieren... womit genug Verbände übrig bleiben werden, die sich einbilden, gegen einzelne Systeme eine Chance zu haben. Oder es gibt doch noch schlaue Kommandeure, die das Operationsmuster der Allianz kopieren werden. Letztere muss daher früh genug überlegen, an welchen Punkten sie strategisch präsent bleiben will (wo sie quasi "Stationen" aufbaut) und welche Systeme "frei" bleiben.



    Zusammenfassung/Prämissen:


    Bedarf "richtiger" Krieger >> verfügbare Krieger
    Bedarf für Tiefenoperatione > Garnisionierung
    Bedarf Garnisionierung muss jedoch in gewissen Grenzen gewährleistet sein (im Grunde diesselbe Sache, die zu den Trojanern geführt hat)
    Verfügbarkeit ziviler Rümpfe/Besatzungen
    Verfügbarkeit ziviler Fertigungs- und Ersatzteilkapazitäten (eventuell auch in anderen Systemen)
    Verfügbarkeit militärischer Komponenten (Reparaturbasen, logistische Knotenpunkte, Verbündete)


    Killkriterien:


    Keine Verfügbarkeit ziviler/dualuse Kapazitäten
    Kein Bedarf für Garnisionierung
    Zeitfenster wird durch Umbau zu klein (mehr Werftzeit als Einsatzzeit)

    Mark 23 auf Haven-Schiffen: Ankoppeln kann man die Gondeln, aber leiten? Militärs entwickeln verschiedene Datenformate, allein die "Erstziellösung" noch in der Gondel auf die Raketen zu übertragen wird sich zwischen RN und HN deutlich unterscheiden. Dazu kommt noch die MILSPEC-Verschlüsselung... Die HN Schiffe können ohne entsprechendes Allianzgerät (oder zumindest "Übersetzungsmodule" nur als reine Fernmelderelais dienen. Dann müssten die RN-Schiffe im Kurzstreckenbetrieb ihre Daten/Befehle an die Raketen an die HN Schiffe senden, welche sie wiederrum auf Langstrecke übertragen... und die Zieldaten der Raketen kommen genau andersherum rein... damit erhöht sich die Signallaufzeit, die Signalfehlerqoute erhöht sich genauso wie die Wahrscheinlichkeit einer Signalstörung (und damit interne Umschaltung auf Autarkbetrieb), wenndort auch nur ein Kanal ausfällt. Milspec-Gerät ist kein Plugnplay, schon gar nicht im FM-Bereich mit Kryptobetrieb...


    Gemischte Geschwader:
    2 Reliants nehmen schon 4000 Mann weg... ein Garnisionsschiff kommt inkl. aller LACs/HACs mit unter tausend aus. Damit kann man 4 Systeme gleichzeitig garnisionieren. Bei den Kreuzern siehts ähnlich aus. Und da ist noch nicht mal die Frage geklärt, welche Navy dann die Geschwaderchefs stellt. Da ist besonders bei "Feinden" der Allianz großes Verzögerungspotential vorhanden... Einfach "gemischte" Einheiten aufzustellen, nur weils die Rümpfe gibt, ist laienhaft... "Nicht Schiffe, sondern Menschen kämpfen!" In der Manticorianischen Allianz hat es funktioniert, weil die entsprechenden Partner entweder zu untergeordnet oder zu "unerfahren" waren und daher große Teile der RMN-Doktrin einfach adaptiert haben. Die NH hat ihre eigene Doktrin und Selbstverständnis, das funktioniert so auf die Schnelle nicht. Schon gar nicht im Geschwadermaßstab.


    Übergabe von "Altgerät":
    Was bisher über die lokalen Verbände gesagt/geschrieben wurde ist sehr uneinheitlich. Es gibt Planeten/"Reiche" innerhalb der SL, die haben ganze BC/SD-Geschwader (Beowulf/Mannerheim) und es gibt "reiche" Systeme, die haben ein paar LACs/Zerstörer. Das ist doch der Punkt an der SL: Neben der SLN gibt es keinen einheitlichen Maßstab, wie die Systeme eigene Verbände aufzustellen haben... damit wirds genug Systeme geben, deren wirtschaftliche Leistungskraft im Ernstfall solche Geschenke betreiben kann. Wenn man sie inkl. alter Ersatzteilbestände (wo verfügbar) übergibt, dann sollten die Planeten damit bis zur Indienststellung eigener Schiffe gut klarkommen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Nutzung als Schulschiffe.


    Gondeln:
    Das sind komplexe Dinger, mit eigenen Fusionskraftwerken, also wird man sie nicht nutzen wie AK47-MMagazine (Nach den Leeren bitten wegwerfen). Sondern man sammelt sie ein und befüllt sie neu... aber das machen idR nicht die Ruhmreichen Frontkämpfer(TM), sondern werden die Arsenalschiffe übernehmen (müssen). Dann wird man mittlerweile auch automatisierte Verfahren zur Wartung, Zertifizierung und Wiederbeladung haben... Auf den Wayfarern war das ein "Alle-Manns-Manöver", mittlerweile wird das anders aussehen. Diese Anlagen kann man auf einem Garnisionsschiff schon einrüsten... dann könnten auch mobile Geschwader dort ihr Leergut tauchen, wenn woanders verschossen. Gleiches gilt für LACs, voll ausgestattete Hangarmodule können neben Transport und Einsatz auch zur Wartung/Instandsetzung bei Planeten ohne dieses Knowhow eingesetzt werden.


    Frachtergrößen:
    Die Wayfarer wurden aus Caravans gebaut, damit sind 7millioner der Standard... passt doch optimal... vor allem, wenn sie einen Großteil der Schiffe der RMMN stellen. Wenn die RN die Schiffe chartert kann so auch das Problem der "Arbeitslosigkeit" reduziert werden... und ein Absturz der Frachtraten und damit ein ruinöser Preiskampf. Eine vorrübergehende Reduzierung des plötzlich verfügbaren Frachtvolumens würde der Wirtschaft der gesamten Allianz guttun. Die kleineren Frachter sind eher in der Lage, Nischen/neue Märkte zu finden, weil sie bereits mit kleineren Tonnagen Gewinn machen. Damit werden abgelegene Planeten interessant. Bspw. wird der Sollie-Handel in Talbott sehr wahrscheinlich durch diese Schiffe abgelöst... oder in Zukunft der Handel mit neuen autarken Kleinreichen.


    Ähm... was mir auffällt: Die Caravans sind mit 4 mio Tonnen in der Wiki, die Wayfarer mit 7 mio... da stimmt was nicht...


    Vertrauen in Systeme:
    Kann es sich die Allianz politisch leisten, Anfragen von Einzelsystemen und Sektoren zu ignorieren/abzulehnen? Die Strategie ist doch gerade das Aufbrechen... Ablehnung und wählerisches Verhalten schweisst die Abgelehnten eher zusammen, schafft Widerstandsnester und gefährdet die "Auserwählten" in der Nähe. Von der PR-Katastrophe mal ganz zu schweigen... Die Ablehnung eines freiwilligen Übertrittes ist gefährlicher als die Annahme und dann die Garnisionierung durch eigene Schiffe. Denn was dort aus rein egoistischen Motiven passiert kann über die Zeit auch zu Mehr werden. Im Übrigen weiss die RN sehr genau, wie vorsichtig "Flaggezeigen" angestellt werden muss, damit es Wirkung zeigt... denn ein Zuviel (also die Stationierung ganzer Geschwader) kann sehr leicht als Drohung wahrgenommen (oder durch den Gegner dargestellt) werden.


    Zusammenfassung:
    Die Garnisionsschiffe sind nicht als dauerhafter Ersatz für Kriegsschiffe gedacht. Sie sind eine temporäre Notmaßnahme angesichts des neuen Krieges und sollten spätestens nach 2 Jahren wieder langsam verschwinden. Sie sollen nicht komplett auf Milspec (insbesondere beim Antrieb/Kompensator/Seitenschilde) aufgerüstet werden, eine modulare Einrüstung entsprechender Elektronik sollte ausreichen... und eben die entsprechenden Hangar/Gondelmodule.

    Joa, deus ex machina ist jederzeit möglich. Gerade was Logistik angeht, tappen Laien gern im Dunkeln. Der einzige Ansatz im HH-Universum, dieses JNMTC, ist ja bisher nur am Rande aufgetaucht. Gerade dort wären bewaffnete Geleiter angebracht, allerdings braucht man ja in Gravwellen primär Energiewaffen, Raketen fallen flach.


    Was die Havies angeht, diese werden bei Verfügbarkeit von MantieTech ihre alten Teile auch schneller verschrotten als man schauen kann. Zwar haben sie zahlenmäßig eine größere Rekrutierungsbasis, brauchen aber länger, um ihre Besatzungen auf Stand zu bringen. Umso mehr je komplexer die neue Tech ist. Daher wird man primär auf bereits ausgebildetes Personal der bestehenden Schiffe für den Schlachtwall zurückgreifen. Wenn überhaupt ist zu überlegen, die entsprechenden alten Schiffe an die neuen Verbündeten abzugeben. Aber auch dann braucht man "Beraterteams" die ausbilden. Aber du hast insofern recht, als dass ich an die Havies und ihre "Reserven" nicht gedacht hatte.


    Handelsschiffe sind schneller umgerüstet als Krieger und (achtung Spekulation) vieleicht kann man genau die LAC-Hangar-Module einbauen, die auch für die Orbitalstationen vorgesehen sind. Damit hätte man auch gleich vollwertige LAC-Transporter zu den neuen Stationen, wofür man zuvor echte Carrier abstellen musste (im Talbott-Sektor bspw.). Wenn man dann noch entsprechende Gondelsysteme hat, kann man sie auch als Arsenalschiffe einsetzen und die Gondeln beladen übergeben. Somit ist dann ein Teil der Arsenalschiffausstattung schon drin. Was die Anzahl angeht, so muss man sich ehrlich fragen: Wenn Manticore einen signifikanten Anteil der Logistik zwischen 2000(!) Ligawelten hatte, wieviele Schiffe sind das? Bestimmt nicht 10 und bestimmt nicht 100... Allein der Handel mit Silesia bewegte sich im 3 stelligen Bereich und das sind 32 Welten. Also wird es sich um mehrere Tausend Schiffe aller Größen, Typen und Spezialisierungen handeln. Die alle mit Haven auszulasten wird schwer, zumal mit Hephaistos ja auch eine signifikante Quelle manticorianischer Exportgüter verschwunden ist. Gleichzeitig wird es in Haven genug "Jungunternehmer" geben, die den Mantielinien mit Freuden einen Preiskampf liefern werden. Somit wäre der Aufkauf/Chartern der Schiffe auch eine Maßnahme die Folgen von Laokoon für die Linien abzumildern. Die Tramps werden eher mit Haven zurechtkommen, weil sie flexibler sind... und nicht wählerisch.


    Perspektive für die Ex-SL-Welten: Nicht jede Welt hat eigene Raumstritkräfte und nicht jeder Kommandant/Sektorgouverneur wird Gutes im Schilde führen. Selbst wenn man Verträge mit "neuen" Nationen haben wird, nicht alle wollen Freunde werden, egal was man ihnen anbietet, oder vor die Nase setzt. Auch wenn DW das sicher anders darstellen wird :D Ergo werden bei manchen Planeten "richtige" Kriegsschiffe Perlen vor die Säue und manche Regionen brauchen effektive Raidabschreckung. Denn die Allianz wird sich nicht um jeden Abtrünnigen, der seine Dunkle Seite entdeckt kümmern können,, solange größere SLN-Verbände existieren. Gleichzeitig wird man zwar die Wurmlöcher schützen, nur wieviele sind das? Geisterte nicht mal die Zahl von ca. 70 Termini irgendwo? Selbst bei der Hälfte ist schon das Äquivalent einer Flotte gebunden, wenn je Terminus eine TG aus BC, CA und DD abgestellt wird. Und entsprechende Forts zu bauen während man nicht mal genug Rümpfe "auf Kiel" legen kann schliesst selbst DW persönlich aus: Alle Forts wurden immer nur zu Friedenszeiten gebaut...

    Steht denn überhaupt fest, dass alle "Verbündeten" zeitnah a) mit Mycroft/LACs ausgestattet werden sollen und b) zeitnah die Kapa dafür da ist? Meine Idee bezieht sich auf jene moralisch flexiblen "Partner" denen man ganz bestimmt nicht diese Tech in die Hand gibt... weil sie so nämlich schneller beim Gegner ist. Und genau diese wechselhaften Systeme wären für die SLN Ziele erster Wahl, weil sie bereits mit wenig Einsatz (ein paar BC) wieder zum Seitenwechsel bewegt werden können. Wirkliche "Erzgegner" der Sollies am Rand müssten aufwendig durch SLN/Grenzzflotte befriedet werden und sind auch eher Kandidaten für die Allianz (Mit Technologietransfer). Dort macht Mycroft und Co. Sinn, aber nicht bei unzuverlässigen "Partnern". Dort ist eine dauerhafte Präsenz notwendig... aber beim derzeitigen Plattformmangel ist jede Division Rolands schon "Verschwendung". Strategisch/politisch wird man aber nicht auf Garnisionen verzichten können und da kommen die Schiffe ins Spiel. Die Rumpfbesatzung wird keine 100 Mann betragen, die der HACs um die 30. Dafür bekommt man je Schiff das Äquivalent eines (alten) Zerstörergeschwaders und die Rak-Kapa eines SD. Zusammen mit etwa 40 LACs braucht man MDM/Podlayer/LAC-Carrier um diese Garnisionen zu vertreiben.... wie schnell hat die SLN diese Schiffe wohl? 2 Jahre Minimum, dann gibts Plattformen, die immer noch unterlegen sind. Solange kann die SLN nur mit "Masse" an Altschiffen kommen und innerhalb von 2 Jahren sollte die Infrastruktur in der Allianz wieder soweit sein, dass auch "richtige" Plattformen für Bewachung vorhanden sind.


    Wenn es soweit sit, können die Garnisionsschiffe als Flottentender/Arsenalschiffe genutzt werden... denn davon gibt es nie genug, wenn man sich die Geschichte anschaut. Im Pazifikkrieg war die Mehrzahl der Plattformen und Männer im Versorgungsdienst eingesetzt, nicht etwa bei der Kampfflotte. Nachschub aller Art wird umso wichtiger, je weiter die Ops reichen. Nicht nur an den maritimen, auch an den späten landgebundenen Operationen bspw. der Russen lässt sich erkennen, was an Kapazität notwendig ist, um Kampfeinheiten am Laufeen zu halten... noch schlimmer, im Gegensatz zu Land- und tlw. auch Marineoperationen kann die Allianz nicht "vom Land leben", der wichtigste limitierende Faktor wird der Munitionsnachschub sein. Also wird man selbst bei reinen Raids auf vorgeschobene Versorgung angewiesen sein. Die Garnisionsschiffe können dabei tlw. diese Rolle direkt übernehmen und Nachschubschiffe schützen, ohne dass man "Kampfeinheiten" abstellen müsste.


    Drittens: Angesichts der derzeitigen technischen Überlegenheit ist fehlende Redundanz nicht unbedingt ein Killkriterium. Im Gegenteil, wenn man dadurch schneller mehr Rümpfe bekommt, insbesondere für Aufgaben, die den Einsatz richtiger Krieger nicht wirklich rechtfertigen, ist das hinnehmbar. Ich zitiere hier Sir Watson-Watt, den Vater des Radars:

    Zitat

    “Give them the third-best to go on with; the second-best comes too late, [and] the best never comes."

    Es geht nicht um eine Dauerlösung, sondern einen Lückenfüller... genauso wie die Q-Schiffe ein Lückenfüller waren/sind. Der wichtigste Engpass für die Allianz sind hyperfähige Einheiten, konvertierte Handelsschiffe können in bestimmten Nischen, wie eben dem GArnisions- oder Geleitdienst, richtige Krieger ersetzen. Ein historisches Beispiel wären die Geleitträger. Es geht um Schiffe, die eben nicht im Wall stehen, sondern die undankbaren, langweiligen Jobs machen....

    Die Gondeln hat das Teil ja schon dabei...
    Der Nachteil der LAC-Basen ist, dass sie auch dorthin verfrachtet werden müssen und deutlich mehr Ressourcen beim Auf- bzw. Abbau und Verlagerung fressen/binden. Auch Mycroft müsste erstmal in entsprechenden Stückzahlen existieren und von entsprechenden Schiffen "verlegt" werden. Somit wären die Garnisionsschiffe eine Erstmaßnahme, die zudem mobil ist.


    Natürlich sollen die in der Umlaufbahn des Planeten hängen und nicht durchs System geistern. Dazu haben sie die HACs (welche Tage/Wochen autark Patroullie fliegen können). Es wäre eine kleine Basis, die eben nicht die Ressourcen einer "richtigen" frisst. Sie sollen auch nicht heldenhaft allein einem Raid entgegenfliegen, sondern die Sache mit ihren Gondeln und LACs erledigen... ist der Raid deutlich zu stark,, können sie sich noch verpissen.

    Es geht mir ja um die neuen Verbündeten... diese haben idR keinen "Allianzstandard", wenn sie überhaupt ne Flotte haben. Diese wären selbst für die veralteten SLF-Schiffe leichte Beute. Und von denen gibts noch genug. Im Ernstfall wird die SLF sich niicht um die Publicity scheren, dann braucht sie "Erfolge", auch um die eigene Moral aufrecht zu erhalten.


    zu 1-3) Weiss/implementiert das der Gegner? Die Bündnisse sind nur so viel wert, wie die Allianz die neuen Mitglieder schützen kann. Also braucht die Allianz Einheiten, die "Stellungskrieg" können, aber eben nicht in den Offensivverbänden fehlen. Darüber hinaus sollten diese Einheiten mobil sein, d.h. nach Aufbau eigener Systemschutzkräfte zieht man weiter. Mycroft ist zwar toll, muss aber aus Manticore (wenn dort die Produktion irgendwann wieder läuft) oder aus Bolthole kommen -> Lange Wege, lange Reisezeiten. Dazu die Frage, ob man überhaupt willens ist, JEDEM Mycroft zu geben, schliesslich ist das eine Kombination (fast) aller Schlüsseltechnologien der Allianz. Dazu wird es Systeme geben, die nicht in die Allianz wollen, zB. "geheime" Mitglieder des Alignments... die man auch sicher nicht sich selbst überlassen wird. Personell wären diese Schiffe keine Herausforderung, zumal es eben nicht um jedes System geht.


    zu 4) Aufgrund von Laokon sollte es doch vor "arbeitslosen" Händlern nur so wimmeln, Neubauten im großen Stil sind nicht erforderlich, bzw. deutlich schneller/leichter als richtige Krieger. Vor allem, wenn man auf zentralisierte Slips verzichtet.


    zu 5) es ging mir um einen Vergleich des zugrundeliegenden Schiffbaus, nicht um den Einsatz. Diese Schiffe sollen nicht getarnt auf die Jagd gehen, sondern als "Garnision" deutlich erkennbar sein.


    zu 6) Die Shrike B des Febr. 1922 PD können sich sehr wohl durch SD-Panzerung brennen, vgl. dazu Honors Mission, S.418. Aber darum geht es gar nicht. Sondern darum, dass der LAC-Anteil zum einen als Teil der Raketenabwehr, zum Teil als Aufklärer und zum Teil als Vorhut gegen Raids ohne Capital Ships dienen. Darüber hinaus wäre zu klären, ob diese LACs nicht auch teilweise Raketenleitkapa für Gondeln zur Verfügung stellen können.


    zu 7) Im Gegensatz zu SD(P) können diese Schiffe auf Panzerung und redundante Systeme verzichten. Sie können damit deutlich effizienter bei der Verteilung von Unterkünften und Lebenserhaltung geplant werden. Meiner bescheidenen Schätzung nach, die sich auf die heutige Redundanzdifferenz zwischen Händlern und Kriegern stützt, kann man bis zu einem Drittel an Volumen einsparen. Da die Plattformen an sich nur sehr leicht bewaffnet ist, kann auf Energiebewaffnung (abseits der CIWS) und schwere Raketenwerfer verzichtet werden, immerhin im Vergleich zur Harrington-Klasse 58 Graser und 74 RakW. Damit reduziert sich der Platzbedarf von Lafetten, Werfern, Bereitschaftsmagazinen, vom Energiebedarf man ganz zu schweigen (was wiederum Platz für Reaktor und Reaktionsmasse spart).


    Zu den HACs: Die LAC-Komponente kann die SLF noch am ehesten aufholen... und dort wird sie, wie die HN, auf noch mehr Masse setzen. Somit wäre die bisher einzig gangbare Lösung massiv Katanas überall einzusetzen... oder man erhöht die LAC/Raketenabwehreffizienz durch neue Einheiten. Dank Viper ist der Kurvenkampf eher nachrangig geworden. Doch auch dafür braucht man Platz, also wären größere Plattformen a) ausdauernder, b) überlebensfähiger und c) leichter aufzurüsten... denn eine weitere Anti-LAC-Generation wird kommen, sobald der Gegner ebenfalls "Langstreckenjagdraketen" hat. Damit würde man in die Bereiche der Mk 13 oder Mk 36 kommen. Diese könnten dann auch von HACs in signifikanten Stückzahlen mitgeführt werden. Gleichzeitig hätte eine größere Plattform die für den effizienten Einsatz nötige Elektronik/sensorik dabei. Ein HAC soll dabei eben nicht die LACs ersetzen, sondern im Grunde die Vorpostenzerstörer. Dazu kommt die Abschirmung des "Garnisionsschiffes" und Langstreckenunterstützung der eigenen LACs.

    Um mal wieder etwas Leben hier reinzubringen stelle ich folgende Ideen zur Diskussion.


    Wenn man betrachtet, wie viele Systeme in der SL zu sichern wären... warum nicht auf Schiffe ähnlich der Wayfarer-Klasse (>7M t) zurückgreifen?


    Was spricht dafür:
    - Billig, da Handelsschiffstandard
    - Enorme Schlagkraft dank Raketengondeln (und davon genug dabei)
    - Mobile Taskgroups durch LACs und HACs (dazu später mehr)
    - Genug Platz für komfortable Unterbringung, Werkstätten, Lager/Magazine -> Depotschiff für hypermobile Kampfgruppen
    - Groß genug für entsprechende Marines-Kontigente
    - Groß genug für moderne Elektronik inkl. Schlüsselloch/Apollo
    ....


    Damit kommen wir zum HAC (Heavy Attack Craft) Konzept:
    Es handelt sich um ein LAC "auf Steroiden", also eher in der Größe "alter" Zerstörer (>50k t, also so Hawkwing-Klasse). Ohne Hyperantrieb und bei Verzicht auf Alpha-Emitter sollte ordentlich Platz und Kapa für Waffen, Eloka etc. vorhanden sein. Im Grunde wären 2 Typen/Spezialisierungen denkbar: Eine "Angreifer"-Variante mit schweren Energielafetten/Raketen, die gegnerische leichte Einheiten bis BC "plänkeln"; sowie eine "Verteidiger"-Variante gegen Raketen und LACs. Vorteile ggü. LACs wären höhere Ausdauer im System, höhere Reichweite, mehr Kampfausdauer/Überlebensfähigkeit durch größere Magazine/Eloka-Raum, etc. Sie könnten zusätzlich auch noch Flatpacks mitführen....


    Insgesamt könnte ein "Stationsschiff" je nach Aufbau sogar HACs (bis zu 8) und LACs (bis 48) mitführen. Die LACs in den "Breitseitenhangars", die HACs in BugHangars. Das Heckdrittel wäre dann Stauraum für Gondeln, dazu noch entsprechende Nahbereichsabwehr.


    Und nun Feuer frei :)


    Edit: Titel angepasst