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Dienstag, 4. August 2009, 08:43

Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Ich lese gerade den HH Ehre unter Feinden zum zweiten mal und da ist mir aufgefallen dass man eigentlich gar keinen Trägheitskompensator brauchen würde.
Weil ein Impeller antrieb umklammert ja ein Stück N-Raum und zieht es irgendwo hin und das Schiff "schwimmt" hald gerade in diesem N-Raumbereich.
Zufälligerweise befinden sich aber auch die Besatzungen in diesem Bereich und würden da dann ja auch mitgenommen werden.
Durch diesen Effect braucht man meiner Meinung nach keinen Trägheitskompensator.
DW sieht das zwar anders aber das lassen wir jetzt einfach mal auser acht.

Was meint ihr dazu?

mfg TechnikFreak
Für Rechtschreibfehler wird keine Haftung übernommen.

2

Dienstag, 4. August 2009, 15:28

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Dazu müsste der Impellerantrieb auf alle teilchen der Materie gleichzeitig wirken, wenn das nicht gegeben ist könnte das Ergebnis unerfreulich sein. ;)
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

Ich bin für ein Verbot von dihydrogen monoxide in Atmosphäre !

3

Dienstag, 4. August 2009, 16:02

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Ja davon bin ich ausgegangen.
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4

Dienstag, 4. August 2009, 22:01

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Da wir nunmal wissen, dass man die Kompensatoren benötigt kann der Impeller nicht auf das gesamte Volumen einwirken. Die Impellerkeile ziehen also nur sich selbst, sowie die Impellerknoten die die Keile erzeugen vorwärts. Ergo der Kompensator.

Weber hat die "das Schiff ist im permanenten Zustand der Schwerelosigkeit"-Antriebstechnik zwar nicht im Honorverse verwendet, aber in "Path of the Fury" geschieht genau das: Der Antrieb der Schiffe besteht aus einem künstlichen Schwarzen Loch, welches das Schiff gänzlich ohne Kompensator beschleunigt.

5

Sonntag, 9. August 2009, 19:04

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Außerdem handelt es sich bei Impellerantrieben um Verzerrungsbänder die oben und unten am Schiff (paralell dazu) verlaufen. Das ist kein in sich geschlossenes Feld. Daher benötigt man, eben weil Außeneinflüsse auf das Schiff einwirken können, auch Partikel- und Strahlenschirme.

Das ist zumindest meine Meinung dazu. Was anderes wäre es, wenn es ein komplett geschlossenes Feld wäre.

6

Sonntag, 9. August 2009, 22:00

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Kleine korrektur die Impellerbänder sind zu einander geneigt und nicht Parallel zum Schiff, sonst ergäbe es keinen Keil.

Ich muss zugeben ich habe mir die Funktionsweise des Impellers anders vorgestellt, die Schwerkraftbänder wirken wie als ob jemand hinten auf die Zahnpastatube drückt vorn kommt sozusagen das Schiff raus.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

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7

Montag, 9. November 2009, 19:30

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Mir ist da nochwas aufgefallen:

Warum fällt der Beschleunigungswert wenn die Antriebsemitter ausfallen?
Man bräuchte ja die anderen Emitter nur etwas stärker belasten dann hätte man wieder die gleiche Beschleunigung, vorausgesetzt das der Trägheitskompensator noch intakt ist.

Man sieht ja in "Die Spione von Sphinx, Mit einer Klappe" das ja sogar ein ziviler Frachter mit annähernd 2000 Gravos beschleunigen kann, wenn man den Trägheitskompensator überbrückt.
Daher kommt mein Gedanke.
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8

Dienstag, 10. November 2009, 00:00

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Die Emitter können meistens nicht noch stärker belastet werden, ohne das sie durchbrennen. Die Raketen haben deshalb eine höhere Beschleunigung da ihre Emitter für Betriebsdauer ausgelegt sind die sich in Minuten rechnet anders als die Sternenschiffe deren Emitter sollen jahrelang funktionieren.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

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9

Dienstag, 10. November 2009, 15:40

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Aber das wäre ja bei einem Sterenschiff im Gefecht eher das kleinere Problem, das man die Emitter dadurch ein bisschen mehr abnutzt. Wenn man nämlich schon solche Gefechtsschäden hat, das die Beschleunigung sinkt, muss man nach dem Gefecht sowieso in die Werft. Da macht es dann auch nichts mehr aus wenn man die Emitter etwas vorher stärker belastet hat.
Das ist zumindest meine Meinung.

TechnikFreak
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Eagleeye

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10

Dienstag, 10. November 2009, 19:16

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Zitat von »"TechnikFreak"«

Aber das wäre ja bei einem Sterenschiff im Gefecht eher das kleinere Problem, das man die Emitter dadurch ein bisschen mehr abnutzt. Wenn man nämlich schon solche Gefechtsschäden hat, das die Beschleunigung sinkt, muss man nach dem Gefecht sowieso in die Werft. Da macht es dann auch nichts mehr aus wenn man die Emitter etwas vorher stärker belastet hat.
Das ist zumindest meine Meinung.

TechnikFreak


David schreibt aber - an mehr als einer Stelle - daß mit steigender Beschleunigung auch das Risiko des Kompensatorausfalls steigt. Zwar nicht in Regionen, bei denen man buchstäblich um sein Leben zittern müßte - aber es hat schon seinen Grund, daß die RMN (wie jede andere Raumstreitkraft auch) die Maximalbeschleunigung nur während Gefechtshandlungen erlaubt und die Schiffe ansonsten auf 80% (die RMN bei Operationen im Raum der Solaren Liga sogar nur auf 70%) des Maximalwertes beschränkt.

Außerdem hängt an jedem Emitter ein Preisschild - so in Höhe von 4-5 Millionen Manti-Dollar oder so - und BuShips reagiert äußerst ungehalten, wenn ein Skipper ohne Not mehr Last auf die Emitter legt, als notwendig ist.
DRM (...) represent(s) an exercise in mindless stupidity that would shame any self-respecting dinosaur
Eric Flint; http://www.baens-universe.com/articles/principle
Random pithy quote: Never take life seriously. Nobody gets out alive anyway.. (jiltanith.thefifthimperium.com)

11

Mittwoch, 11. November 2009, 00:18

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Alles richtig Eageleye nur das ist nicht TechnikFreaks Punkt oder Frage, wenn ein Emitter die Beschleunigung senkt , die Sicherheitsspanne beim Kompensator dann nicht genutzt worden, ganz im Gegenteil.

Aber du hast mich falsch verstanden TechnikFreak , was ich meinte ist folgendes , Raumschiffe und Raketen haben einen Antrieb der auf dem selben Prinzip basiert dem Impellerantrieb halt, nur das der Raumschiffantrieb eher mit einem Flugzeugtriebwerb wie bei einem normale Verkehrsflugzeug zu vergleichen ist der Impeller in den Raketen mit den Feststofftriebwerken in unseren jetzigen Lenkflugkörpern zu vergleichen. Wenn du die Emitter in den Raumschiffen mehr belastets dann werden sie nicht eine höhere Abnutzung haben sondern durchbrennen.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

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12

Mittwoch, 11. November 2009, 17:00

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Wahrscheinlich schon, aber eher bei Dauerbelastung. Kurzzeitg kann man damit ja sogar ein ziviles Schiff mit ca. 2000 Gravos beschleunigen, wenn man den Kompensator überbrückt.
Das ist zumindest der Wert mit dem der "Kamikatzefrachter" in "Die Spione von Sphinx, Mit einer Klappe" gegen den Havieschlachtkreuzer katapultiert wird.
Für Rechtschreibfehler wird keine Haftung übernommen.

13

Donnerstag, 12. November 2009, 16:43

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Mag ein stellt sich die Frage ob die unbeschädigten Emitter den ausgefalllenen Emiter erstetzten könne ohne das es zum durchbrennen kommt. :?:
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

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14

Donnerstag, 12. November 2009, 19:07

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Ich denke mal schon, denn sonst würden die Mehrstufenraketen nicht funktionieren.
Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.

Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

15

Donnerstag, 12. November 2009, 20:59

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Eine Mehrstufenrakete hat 3 vollständige Sätze Impeller-Emitter eingebaut.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

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Blattfänger

Lieutenant jg.

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16

Mittwoch, 25. April 2012, 18:00

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Müsste man das Konzept nicht sogar vollständig überarbeiten??

Denn wenn die Kräfte ausschließlich auf die Impellerköpfe wirken dann hängen für nen BC der mit 600 G beschleunigt und ne Masse von 1 Million Tonnen hat plötzlich 600 Millionen Tonnen an den Impellern!
Oder anders ausgedrückt ein Schiff bzw. die Impelleremitter müssten strukturell das 600 fache der Schiffsmasse tragen.
Ist doch arg viel selbst wenn die vollständig aus Titan wären, davon abgesehen dass diese Last auf die Schiffshülle verteilt werden muss.
Nur mal so um nen paar Zahlen zu haben, ein modernes Kampfflugzeug schafft vielleicht 10 g bevor es anfängt Schaden zu nehmen.

Daher fällt die Erklärung doch wohl flach oder??


Einige werden jetzt vielleicht einwenden dass ja dafür der Kompensator dient, aber wenn der das alleine bewältigen müsste, warum zerbröselt dann nicht so ein Schiff bei einem Kompensatorversager? :?:

Wenn etwas Spekulation gestattet ist würde ich hier gerne eine Alternativ-Theorie anbieten.

Der Kompensator kompensiert nur die Unterschiede in den Gradienten den das Schiff entlang der gravimetrischen Feldlinien ausgesetzt ist.

Klingt erst mal unverständlich daher mal ne kurze Erklärung was ich meine.
Angenommen die gravimetrischen Kräfte der Schwerkraftsenke wirken nicht nur auf die Impeller, was ja wie oben erwähnt sehr problematisch wäre, sondern auf große Teile des Schiffes.
Dann bräuchte man keinen Kompensator!

Wenn sie aber entlang der Schiffsstruktur unterschiedlich wirken was dann?
Ich habe mich eine ganze Weile gefragt wie DW auf diese etwas komische Grundform der Schiffe gekommen ist.

Bis ich mal die Feldlinien zweier Magnete in enger Korrelation zueinander gesehen habe.
Dann erschließt sich eine recht einleuchtende Erklärung.
Wenn die Impeller die Störung an der Alpha Mauer (Impellerkeil) verursachen, müssen sie auch mit den Tachyonen oder Gravitonen oder der Hyperraumverzerrung die in der Tasche entstehen interagieren.
Sie müssen, die (nennen wir es jetzt mal Gravitonen) manipulieren oder mit diesen interagieren damit sie Vortrieb daraus generieren können. Wäre nur die Erzeugung der Bänder selber vonnöten, müsste deren Effekt ja auf das ganze Schiff gleichmäßig wirken.
Stellen wir uns die Impellerringe als Spulen vor die die elektromagnetische Komponenten der Gravitationkraft nutzen um die Gravitonen entsprechend bestimmter Bahnen zu lenken könnten sich ähnliche Feldverteilungen ausbilden wie bei Dipolen (Magnete).
Wenn nun die Impellerbänder zu einem Gravitonenfluss führen
und die Flussrichtung der wie beschrieben dem "Ausquetschen einer Zahnpastatube" folgend, zur größeren Öffnung laufen, dann müssten die Impeller die doch am besten entlang der Schiffshülle entlang leiten um die maximale Wirkung daraus zu ziehen.
Wenn man die beiden Ringe nun überlagert sieht die Grundstruktur schon der eines Schiffes recht ähnlich.
Da die größten Kräfte entlang der Schiffshülle verlaufen wird die Struktur kaum belastet und der Kompensator müsste nur die Gradienten zwischen den von außen nach Innen laufenden Gradienten kompensieren, bzw. den Bereich mit der geringesten Auswirkung verstärken um ein homogenes Beschleunigungsfeld zu erzeugen.

Ich habe mal eine Grafik angehängt die das wohl besser erklärt.
Dukelrot bis orange: Die Feldlinien der impellerringe in absteigender Intensität
DunkelRot: 100% der Beschleunigungskraft wirkt entlang der Feldlinien
Rot: 99% der Kraft wirken entlang der Feldlinien
orange: 95 % der Kraft wirken entlang der Feldlinien
Imm Innenbereich gibt es eine Zone wo die Kraft stark abfällt!
Wenn sie wie bei normalen Spulen dort ihr Maximum erreicht würden, könnten dort Menschen einen Kompensatorversager warscheinlich überleben da sie ja genauso schnell beschleunigen würden wie das Schiff aber das könnte man diskutieren. Wichtig ist dass selbst 1% von 600 g schon 6 g Belastung sind und daher kompensiert werden müssen, damit Menschen nicht ohnmächtig werden.

Grün: wäre dann der Bereich in dem der Kompensator die Feldlinien der impeller so überlagert, dass innerhalb dieser Zone auf alle Gegenstände und Objekte dieselben Kräfte wirken.

Die Theorie hat auch den Charme zu erklären wieso Raketen keine Trägheitskompensatoren haben.
Bei Ihnen fallen aufgrund ihrer geringen Größe nur sehr geringe Übergänge in den Feldlinien an (z.B. 5-10g), welche durch eine stabile Struktur die ja auch nur wenige Minuten durchalten muss abgefangen werden kann.
»Blattfänger« hat folgende Datei angehängt:
Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

17

Sonntag, 24. Juni 2012, 17:16

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Hmmm.
Ich glaube, du gehst von einer falschen Annahme aus.

Die Impellerringe erzeugen den Impellerkeil.
Dieser ist afaik nach vorne weiter offen und nach hinten dichter geschlossen.
Der Impellerkeil erzeugt also eine Art Gravitationsgefälle, das alles innerhalb des Impellerkeils wie durch eine Düse nach vorne schiebt, weil die Raumzeit "nach hinten durch die Düse entweicht".

Dabei wirkt aber die Gravitation auf alles innerhalb des Keils gleichzeitig, zumindest wenn sich DW an unsere bekannten Gravitationsgesetze hält.

Zitat

Blattfänger schrubte:
Oder anders ausgedrückt ein Schiff bzw. die Impelleremitter müssten strukturell das 600 fache seiner der Schiffsmasse tragen.


Da nicht die Impellerringe die Beschleunigung verursachen, sondern bloß einen Effekt hervorrufen (Impellerkeil), der für die Beschleunigung verantwortlich ist (innerhalb des Keils überall gleichzeitig), ist diese Schlussfolgerung imho nicht korrekt.

Meine Interpretation:
Wenn der Impellerkeil wie eine "Gravitationsdüse" funktioniert, müsste das Gravitationsgefälle (also der Gradient der Gravitation) entlang der Schiffsachse wirken.
Da sich aber die Gravitationswirkung mit dem Quadrat der Entfernung verringert, ist dieser Gradient relativ beschränkt.

Wenn ich micht völlig blamiere, dürfte folgendes zutreffen:
(@Webmaster: bau mal LaTeX ein :D)

g = Gravitationskonstante * Masse / ( Entfernung² )

Damit wären wir (Nike-BC) bei 2,5mio Tonnen und etwa 1km Länge (also Entfernung).

Da würden dann ~ 1,67*10^-7 m/s² als Gradient bei rauskommen.

Das ist dann effektiv der Beschleunigungsunterschied des vorderen zum hinteren Hammerkopf.

Das sind über den Daumen 0,0000000167 ge (gravity earth).
Das ist ein...nunja. Das ist effektiv gar nichts ;)


Diese Rechnung ist nicht präzise, da es keinen 1000 Meter entfernten Massepunkt gibt, den man als theoretische Gravitationsquelle benutzen kann.
Die Masse verteilt sich ja über diese 1000 Meter und deswegen dürfe der Gradient etwas höher ausfallen.
Der Zähler der Gleichung wird größer, wobei der Nenner kleiner wird.
Aber ich behaupte, dass wir in einem Maßstab von unter einem ge als Gradient bleiben.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Da alles innerhalb des Keils gleichzeitig von der "Gravitationsdüse" betroffen ist, bräuchte man wohl gar keinen Trägheitskompensator ;)

-----------

Über die hier postulierte Düsenfunktion des Impellerkeils habe ich mir zwar Gedanken gemacht, kriege sie aber nicht wirklich auf die Reihe.
DW schrob afaik in einem Infodump, dass der Keil nach dem Strömungsprinzip der Flugzeugtragflächen funktioniert.
Das würde aber nur Sinn machen, wenn man die Gleichzeitigkeit der Gravitaionswirkung aufheben könnte.
Denn so schwach die Gravitation auch ist, sie ist nicht abschirmbar und wirkt überall im Universum gleichzeitig.

Zitat

Blattfänger schrubte:
Stellen wir uns die Impellerringe als Spulen vor die die elektromagnetische Komponenten der Gravitationkraft nutzen um die Gravitonen entsprechend bestimmter Bahnen zu lenken könnten sich ähnliche Feldverteilungen ausbilden wie bei Dipolen (Magnete).


Gravitation besitzt keine EM-Komponente.
Die elektromagnetische Wechselwirkung ist von der gravitativen sauber trennbar.
Auch wirkt die Graviation in alle Richtung gleichstark, bildet also als Feld dargestellt einen Radius.
Daher auch die annähernde Kugeligkeit aller astronomischen Objekte.

cya
Garm

PS: Falls ich nen Knoten im Kopf habe, weist mich bitte darauf hin :)
____________________________________________________________
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht."
StGB § 328 Abs. 2.3

18

Sonntag, 24. Juni 2012, 19:20

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Hast schon recht. Die Ringe erzeugen die Bänder welche wiederum eine "Gravitationssenke" zwichen sich bilden.
Und die Form der Schiffe kann belibig sein. Die Hammerköpfe zum beispiel haben Zivile Schiffe nicht. und die Form des Torsos ist auch nicht zwingend. wer will kann auch nur eine Alustange zwichen die Ringe klemmen.
Aber die Theorie von Blattfänger gefällt mir. Wenn ich SF-Bücher schreiben würde, würde ich sie glatt klauen so schön wie sie durchdacht ist.
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Blattfänger

Lieutenant jg.

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19

Donnerstag, 28. Juni 2012, 15:03

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Zitat von »"Versus"«

Hast schon recht. Die Ringe erzeugen die Bänder welche wiederum eine "Gravitationssenke" zwichen sich bilden.
Und die Form der Schiffe kann belibig sein. Die Hammerköpfe zum beispiel haben Zivile Schiffe nicht. und die Form des Torsos ist auch nicht zwingend. wer will kann auch nur eine Alustange zwichen die Ringe klemmen.
Aber die Theorie von Blattfänger gefällt mir. Wenn ich SF-Bücher schreiben würde, würde ich sie glatt klauen so schön wie sie durchdacht ist.


Danke geht runter wie Öl... :D :D :mrgreen:
Falls du noch Bücher schreiben willst, bzw. Mr Webber hier vorbei schaut dürft ihr sie gerne übernehmen.
Was die Hammerköpfe angeht, wäre der Raumgewinn für die meisten zivilen Schiffe wahrscheinlich einfach nicht rentabel (Weil sind ja eh hauptsächlich Frachter), genausowenig wie nur eine dünne Stange dazwischen zu setzen.
Meine kleine Theorie hat ja genau den Zweck WEBBERS Formgebung in Einklang mit den Antriebssystemen zu bringen.

@Garm
die Sache die Idee mit der Gleichwertigkeit der Gravitation hatte ich ja berücksichtigt aber wie bereits gesagt dann bräuchten wir gar keinen Kompensator.
Was die elektrische Komponenten angeht, ich dachte auf die führt man die gravitationsabschirmenden Effekte von Supraleitern zurück??
Dann sagen wir die Impelleremitter beinflussen den Gravitonenfluss, da weder Tachyonen noch Gravitonen (meines Wissens) bis dato nachgewiesen worden sind, gewähre mir etwas künstlerische Freiheit. :roll: ;)

P.S. müsste ein Schiff das mit mindestens 600 g beschleunigt nach deiner Aussage nicht sogar einen Gravitatiosntrichter haben??
Was in unserem Sonnensystem erzeugt 600 g Beschleunigungskraft??
Oder anders gesagt müssten sich zwei Schiffe (Gravitationsquellen) nicht extrem stark anziehen wenn sie in Formation fahren??
Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

20

Freitag, 29. Juni 2012, 19:47

Re: Beschleunigungswerte-Trägheitskompensator?

Ahoi.

Zitat

Blattfänger schrubte:
Was die elektrische Komponenten angeht, ich dachte auf die führt man die gravitationsabschirmenden Effekte von Supraleitern zurück??


Es gab da mal ein paar Leute, die einen solchen Effekt beobachtet haben wollten [[http://arxiv.org/abs/cond-mat/9701074v3]].
Aber man konnte das Experiment nicht erfolgreich wiederholen, damit bleibt die bisherige Lehrmeinung der "Nichtabschirmbarkeit" der Gravitation erhalten :)


Zitat

Blattfänger schrubte weiter
Dann sagen wir die Impelleremitter beinflussen den Gravitonenfluss, da weder Tachyonen noch Gravitonen (meines Wissens) bis dato nachgewiesen worden sind, gewähre mir etwas künstlerische Freiheit. :roll: ;)


Tachyonen werden niemals nachgewiesen werden, sie sind ein theoretisches Konstrukt, welches die Mathematik der Relativitätstheorie zulassen würde.
Aber nur weil etwas mathematisch zu errechnen ist, muss es nicht real sein.
Beispiel:
a²+b²=c² ist der Satz des Pythagoras.
Wenn man das ganze für ein rechtwinkliges Dreieck beliebiger Eckdaten (haha) berechnet bekommt man ein positives und negatives Ergebnis (Wurzelziehen ergibt immer ein positives und ein negatives Ergebnis gleichen Betrags).
Aber wir wissen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass eine negative Hypothenuse nicht vorhanden ist, da beschriebenes Dreieck existiert und damit eine positive Länge besitzt :)

Tachyonen sind "negative Photonen", also die negative Länge der errechneten Hypothenuse.
Die Mathematik erlaubt sie, aber alles in unserem Universum spricht dagegen...alles.
Einzig denkbar wäre in der (Multiversen)-String-Theorie ein anderes, existierendes "Versum", dass sich in allem dem unserem genau entgegengesetzt verhält. Darin wäre dann unser Photon das "negative Tachyon" :)
Aber das ist alles Spekulation und wird durch keine experimentellen Beobachtungen gestützt.....und auch mathematisch nicht sehr belastbar ;)

Gravitonen sind das hypothetische Higgs-Boson, also das Teilchen, dass sich nur durch die gravitative Wechselwirkung bemerkbar machen würde (Stichwort: dunkle Materie/Energie).
Falls man das irgendwann entdecken wird (und ich gehe eigentlich davon aus, es ist nur eine Frage der Technologie), wird man wahrscheinlich feststellen müssen, dass man Gravitonen nur mit anderen Gravitonen beeinflussen können wird.
Um das "realistisch" auf die Impeller umzudeuten wäre es also nötig, eine Masse mit dem Schiff herumzuschleppen, das Impellerbänder erzeugt die wiederrum Gravitonen bewegen.
Man würde also einen unnötigen Umweg gehen, da man die superschwere Masse ja auch direkt an einer Stange vor dem Schiff her schieben könnte um damit zu beschleunigen :D

Aber ich will hier keine künstlerische Freiheit eingrenzen, sondern nur ein wenig klugscheißern :D


Zitat

BVlattfänger schrubte noch weiter:
P.S. müsste ein Schiff das mit mindestens 600 g beschleunigt nach deiner Aussage nicht sogar einen Gravitatiosntrichter haben??
Was in unserem Sonnensystem erzeugt 600 g Beschleunigungskraft??
Oder anders gesagt müssten sich zwei Schiffe (Gravitationsquellen) nicht extrem stark anziehen wenn sie in Formation fahren??


Alles hat einen Gravitationstrichter. Nur ist es kein Trichter, sondern eine Kugel :)
Gravitation wirkt in alle Richtungen gleich schwach und ist, nun ja, einfach da.
Es gibt keine bestätigten experimentellen Nachweise für eine endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Natürlich nimmt die Stärke der Gravitation (wie fast alles in der Natur) mit dem Quadrat der Entferung ab, also gibt es eine Grenze, ab der die Wirkung einer Masse bemerkbar wird.
Damit kann man deine letzte Frage mit "ja" beantworten. Raumschiffe, die Gravitation als Antrieb benutzen, müssten umeinander kreisen. Der Vektor, in dem die Beschleunigung wirkt würde in einen Drehimpuls umgesetzt werden.

Zu den 600g:
Unsere Sonne ist mit Abstand das schwerste Ding in unserer Umgebung (99,x% der Masse des Sonnensystems).
Wenn ich richtig gerechnet habe, erzeugt sie "grade mal" 27 g.
Damit unsere Sonne 680 g bewirken könnte, müsste sie bei gleichem Radius etwa 2,7 mal so schwer sein ;)
Oder sie dürfte nur etwas mehr als die Hälfte des aktuellen Radius besitzen (bei gleicher Masse).
600g sind schon recht viel, wenn ich mir das mal so angucke^^

cya
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