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Montag, 22. März 2010, 13:36

Umkehr der Taktiken

SOOOO mal sehen wie lange diese Ideen überleben.

Vor dem Gondelzeitalter wurde die Zusammensetzung der Bewaffnung doch mehr oder weniger von der Größe des Schiffes bestimmt. Also von Wallschiffen mit überwiegender Strahlenbewaffnung bis zu den Aviso*-Klassen die mehr Gewichtung auf Raketen hatten.
Mit dern Raketengondeln und den Bug/Heckschilden hat sich die Lage Radikal verändert. Alle neuen Schiffsklassen haben nun so viel Raketenabwehr spendiert bekommen das man da nur noch sehr schwer durchkommt, für die kleinen Schiffe die sowiso nie sonderlich viele Waffen tragen konnten dürfte es sehr schwer bis fast unmöglich sein Raketensaveln zu starten die dazu in der Lage sind (selbst mit der Vergrößerung der Klassen). Und wenn man nicht mit Raketen durchkommt geht man auf Messereichweite um dem Feind aus dem Universum zu entfernen.
Nun zu den Bug/Heckschilden. Lac´s haben Bug/Hesckschilde in Dreadnoughtstärke, größere Schiffe müssten eine demensprechende steigerung haben. Also dürfte das Manöver des "Querstrich über das T ziehen" nicht mehr gefürchtet sondern ganz und gar bewusst provoziert wärden da es einfe vervielfachung der Stärke des passiven Schutzes sein. Und da sowas vor allem bei Strahlengefechten ein Vorteil ist, wäre es doch nur logich in den Hammerköpfen so viele Schwere Strahler wie möglich zu Insatallieren.
Deswegen wage ich zu behaupten das Langfristig bei Schiffen bis zur Größe eines Schweren kreuzers, die Raketenzuladung in die Breitseite gestopft wird und die Strahlenbewaffnung vor allem in die Hammerköpfe kommt und das sich die Taktichen Grundregeln von: Groß->Strahlen, Klein->Raketen und immer schön die Breitseiten zeigen, sich zu: Zu Groß->Raketen, Klein->Starhlenbewaffnung und immer schön den Bug oder das Heck zeigen, entwickeln werden.




* Bezeichnung stimmt zwar nicht ganz aber es ist der einzige "Sammelbegriff" der mir einfällt
Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.

Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

2

Montag, 22. März 2010, 16:06

Re: Umkehr der Taktiken

Hmm...

Die Zusammensetzung der Bewaffnung wurde nicht wirklich von der Größe des Schiffes bestimmt - jedes Schiff hat eine gewisse Anzahl Raketenwerfer und Energiebatterien getragen - nur wurden die immer zahlreicher und schwerer, je größer das Schiff war. Während ein manticoranischer Zerstörer der Linnet Klasse mit 5 Raketenwerfern (DD-Kaliber) und 3 25cm Lasern pro Breitseite bestückt war, hat ein SD der Gryphon Klasse 45 Raketenwerfer (SD-Kaliber), 20 400cm-Laser und 20 475cm-Graser pro Breitseite mitgebracht. Je nachdem, welche Art von Gefecht die jeweilige Navy bevorzugt hat, fiel die Gewichtung aus - die KAM hat mehr Raketenwerfer in ihren SDs montiert, weil sie das Raketengefecht bevorzugt hat, dafür hat sie weniger Energiewaffen getragen.

Die Graysons haben dann mit dem "Energiewaffenmischmasch" aus Lasern und Grasern aufgeräumt und in jedem Schiff wenige, dafür im Klassenvergleich schwerere Geschütze montiert - sie haben also praktisch den Schritt der realen Royal Navy vom Linienschiff mit 10 verschiedenen Kalibern hin zur Dreadnought-Klasse mit einem schweren Hauptkaliber gemacht. Und die Allianz und die RHN haben dann nachgezogen, weil es Sinn macht, wenn ein Schwerer Kreuzer mit Schlachtkreuzergeschützen aufwarten kann.


Jetzt sieht es weiterhin so aus, dass mit den neuen Gondellegern auch die Raketenabwehr gezwungenermaßen massiv aufgerüstet worden ist, um gegen gondelgestützte Salven bestehen zu können - man kommt also mit der alten Breitseitenbestückung nicht mehr durch, richtig - aber mit den neuen Salvendichten sehr wohl. Somit ist die Rakete nun richtigerweise das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Wallschiffe fertig zu machen. Vorher war es die Energiebreitseite, weil man eben nur wenige Raketen pro Schiff abfeuern konnte. Deshalb führen nun die Gondelleger praktisch allein das Raketengefecht, während die leichteren Einheiten in dieser Situation nur ihre Abwehrkapazität und ihre Raketensteuerkanäle beisteuern. Es wird gar nicht erwartet, dass sich ein Saganami-Kreuzer mit einem Sovereign-Gondelleger anlegt.

Die Gondelleger wiederum tragen in den Breitseiten überhaupt keine Raketenwerfer mehr - macht ja auch keinen Sinn, wenn man Gondeln auswerfen kann. Dafür tragen sie sehr schwere Energiegeschütze - aber davon wiederum weniger, weil die DInger riesig sind. Und eben sehr viele Raketenabwehrsysteme. Man hat die Bewaffnung also so angeordnet, das sie der neuen Umgebung gerecht wird. Wenn ich Gondeln werfen kann, montiere ich für den Fall, dass es zum Energiegefecht kommt, möglichst viele Energiegeschütze in der Breitseite, denn auf 300 000 Kilometer schießt niemand mehr mit Raketen.

Wenn aber kein Gondelleger im Spiel ist, fehlen auch die enormen Salvendichten - dann sind wir wieder bei der klassischen "Werfer gegen Werfer" - Situation... es sei denn, irgendwo treibt sich ein Agamemmnon herum ;) . Im Kampf kleinerer Schiffe gegeneinander kommt es also wieder darauf an, wer mehr Werfer pro Breitseite und im Extremfall die schwereren Energiebatterien mitbringt. Die Raketenabwehrkapazität kleiner Schiffe ist ja auch nach wie vor nicht so massiv wie die der Gondelleger, gerade weil sie Breitseiten-Werfer mitbringen müssen, um ein Raketengefecht führen zu können. Es gibt zwar die neuen Gondeln, die auf der Außenhaut innerhalb des Keils mitgeführt werden können - aber die sind in ihrer Zahl beschränkt und müssen in der ersten Salve abgefeuert werden, wiel sie alles blockieren, was darunter liegt (Antennen, Sensoren, etc.) - denn Ober und Unterseite eines Schiffes sind ja nicht leer.


Nun zu den Bug/Heckschilden.

LACs haben deshalb einen so starken Bugschild, weil ihre Hauptbewaffnung - der BC-Graser - entlang der Mittschiffsachse montiert ist, sie also das T entblößen müssen, um überhaupt angreifen zu können. Ob größere Schiffe nun wesentlich stärkere Bugschilde erzeugen, ist nicht ganz sicher, denn die Generatoren brauchen wiederum mit zunehmender Schildstärke mehr Platz und die größeren Schiffe müssen das T nicht entblößen - ist also wieder eine Frage des "Was willst du und was bist du bereit dafür zu opfern?" Zudem kann man Bug- und Heckschilde nicht ganz schließen, sonst kann man nicht mehr beschleunigen. Diese Schilde sind also praktisch "Notschotten" gegen Beschuss von vorn oder hinten - auch die LACs schalten sie nur ein, wenn sie angreifen und sich entblößen müssen bzw. wenn sie abhauen. Die Annäherung erfolgt dagegen so, dass die Impeller oder Seitenschilde einkommendem Beschuss im Weg sind.

Die "Zweiphasen-Bugschilde" kann man zwar permanent "teilweise" schließen, aber dann ist immer eine Lücke zwischen Schild und Impellerkeil, durch die Beschuss ungehindert durchkommen kann - sehr unerfreulich. Also sind Bug- und Heckschilde nie so gut wie der permanente Rundumschutz der Breitseite durch durchgehende Seitenschilde und der Ober/Unterseite durch Impeller.

Wenn man natürlich mit der Jagdbewaffnung angreifen muss, erhöhen sie die eigenen Überlebenschancen enorm - aber das ist außer bei den Shrike-LACs nicht der Regelfall.

Außerdem ist es wichtig, sich im Energiegefecht hinter dem eigenen Impellerkeil "wegducken" zu können, denn Seiten- und Bug/Heckschilde können immer noch durchbrochen werden, Impeller nicht - und das Ducken geht einfacher, wenn man das Schiff einfach zur Seite rollt, anstatt es nach oben oder unten wegziehen zu müssen. Die Bugöffnung des Impellers ist ja riesig im Vergleich zu der Breitseiten-Lücke zwischen den beiden Bändern.


Nun zu den Montagearten für die Argumentationsverstärker

Das mit den Strahlergeschützen in den Hammerköpfen stimmt so wohl nicht, denn Energiegeschütze fressen viel mehr Platz als Raketenwerfer und die Hammerköpfe sind sehr beengt und können daher nur wenige Energiegeschütze aufnehmen. DIe RMN montiert in den neuen Zerstörern der Roland-Klasse daher alle Raketenwerfer in den Hammerköpfen und alle Energiewaffen in der Breitseite - also genau umgekehrt zu deiner Annahme - , das geht aber auch nur deshalb, weil die neuen Raketenwerfer der RMN vektorunabhängig feuern können, also in alle Richtungen - als Folge kann die Roland 12 Raketen pro Salve feuern (6 aus den Bug und 6 aus den Heckwerfern) - mehr als doppelt so viele wie die alte Linnet - und das kann sie, während sie selbst senkrecht zum Gegner steht, ihm also den Impellerkeil zuwendet. Und sie bringt für das Energiegefecht 2 Laser mehr pro Breitseite mit, die durch den Wegfall der Breitseiten-Werfer wohl auch noch wesentlich schwerer als die der Linnet-Klasse sind.


Somit gilt richtigerweise: Groß und Mittelgroß -> Raketen, Klein -> Raketen + wenn nötig Strahler, Sehr Klein -> Strahler oder Raketen, aber abgesehen von den LACs gilt nach wie vor "immer fleißig die Breitseite zuwenden"
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To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

3

Donnerstag, 25. März 2010, 15:34

Re: Umkehr der Taktiken

Ich denke mal das die Bugschilde so Stark wie möglich gemacht werden denn ich kann mir nicht vorstellen das irgend ein Schiffsbauer die Schilde schwächer baut als möglich. Natürlich kommt die von dir erwähnte Masse ins Spiel. Aber ich denke mal das man den Platz Irgendwie, irgendwo herzaubert - und wenn man dazu das Schiff größer Konstruiert. Aber das Argument mit der gesteigerten Raketenabwehr ist auch nicht ganz Falsch. Vor dem Gondeln und Mehrstufenraketen kamen im Kampf zwichen den kleinen und Mittleren Schiffen kaum mehr als eins oder zwei pro ;keine Ahnung wie viele; Raketen durch. Selbst wenn die Abwehrsteigerung bei kleineren Schiffen logicherweise nicht so stark ausfällt, dürfte es dennoch weit mehr sein als eine Salve von einem Vergleichbaren Schiff an Raketen aufbieten kann. Dieser Roland muss schon ne Menge Eisen im Hammerkopf liegen haben um da was erreichen zu können, vom Magazin ganz zu schweigen oder es hat eine ähnliche Funktion wie die Gondellegenden Schlachtkreuzer alter Größe.

Also ich kann die Gedanken durchaus nachvollziehen. Weber scheint anderer Meinung zu sein aber er ist auch GOTT des Honorverse.

@ Versus : Wir sind anscheinend Brüder in der hohen Kunst des Rechtschreibens.

4

Freitag, 26. März 2010, 14:02

Re: Umkehr der Taktiken

Und wieder muss ich widersprechen (ja, ihr werdet mich irgendwann alle hassen ^^ ) was die Bugschilde angeht:

Wie gesagt, das alles entscheidende Kriterium bei allen militärischen Systemen und auch für die Schiffsbauer im Honorverse lautet: Ich habe soundsoviel Platz, soundsoviel Energie, soundsoviel Personal, etc. Wie verteile ich das auf was?

Bei den Schilden gilt: Je stärker der Schild - desto größer die dazu gehörenden Generatoren und um so mehr einzelne Generatoren braucht man. Die Schilde eines SDs sind deshalb stärker als die eines DN, weil der SD erstens den Platz und zweitens die Energie dafür aufbringen kann, um sie stärker zu machen. Jedes kleinere SChiff muss, um die Schildstärke eines SDs zu erreichen, automatisch irgendwo anders Abstriche machen - weniger Lafetten, kleinere Magazine, weniger Redundanz - theoretisch könnte auch ein DD einen SD-Seitenschild generieren, wenn man die entsprechenden Generatoren einbaut... aber dann hätte er wohl keine Breitseitenbewaffnung mehr und die Impeller keinen Saft, weil alles für die Generatoren draufgeht. Umgekehrt werden bei größeren Schiffen die Seitenschilde schwächer, wenn Generatoren ausfallen und die Leistung der verbliebenen auf die gleich gebliebene Fläche ausgedeht werden muss - schönes Beispiel dafür findet sich in "Der Schatten von Saganami" in der Gefechtssimulation für die Middys.

Und wie gesagt: Die Bugschilde sind bei allem, was größer ist als ein LAC lediglich ein "Notschott", das man aktiviert, wenn wirklich was aus der Richtung kommen sollte oder man gezwungen ist, die Jagdbewaffnung einzusetzen - und die Generatoren sitzen in den Hammerköpfen... also muss man wieder abwägen zwischen Platz für Generatoren und Platz für Waffen und Abwehrsysteme.

Die "Shrike"-LACs sind praktisch um den Graser herumgebaut und selbst dann haben sie "nur" einen DN-Bugschild.. warum keinen SD-Bugschild, der wäre doch noch stärker? Antwort: Kein Platz! Um die zusätzlichen Lasercluster und Antiraketenwerfer in die zweite "Shrike"-Generation einbauen zu können, musste im Gegenzug der Hangar für den Rettungskutter wegfallen. Und um bei den Shrikes der ersten Generation den Heckschild "nachzumontieren", musste man den Kompromiss eingehen, dass der Schild an den Speicherringen für den Graser und den Bugschild hängt und denen im Betrieb die Energie wegfrisst.

Kompromisse über Kompromisse. "Platz herzaubern" kann man nicht. Und "Schiffe größer bauen" ist auch keine Zauberlösung, die neuen Schiffe sind ja schon wesentlich größer als die "Vorkriegsschiffe", aber es gilt immer noch die Formel "Je größer, desto langsamer" -> also muss man wider abwägen zwischen dem Platz, den man gerne hätte und dem Verlust von Beschleunigung, den man dafür akzeptieren muss. Die Schiffe können nur deshalb größer werden, weil die neuen Kompensatoren mehr Spielraum dafür ermöglichen. Aber auch da ist irgendwann Schluss.

Meine persönliche Vermutung ist, dass jede Klasse einen Bugschild aufbauen kann, der ihren Seitenschilden entspricht oder eine Klasse höher, weil die Jagdwaffen auch schwerer sind. Das also ein Sganami-CA einen Bugschild mit der Stärke eines CA- oder BC-Seitenschildes aufbauen kann. Das wäre eine sinnvolle Verteilung begrenzter Ressourcen.

Zur Raketenabwehr:

Die "eine oder zwei" Raketen hat bei einem Zerstörer ja auch voll und ganz gereicht, einfach, weil ein Schiff dieser Größe nicht so viel wegstecken kann. Und sie reichen immer noch. Jeder Treffer, selbst wenn es nur einer ist, führt bei einem kleinen Schiff zu relativ schwereren Schäden als bei einem SD. Es ist einfach die Redundanz nicht da. Auch hier nenne ich wieder als Beispiel das Simulationsgefecht aus "Schatten von Saganami":
Die Hexapuma - ein CA der Saganami Klasse, also ein topmodernes Schiff - wird da von einem veralteten havenitischen Schlachtkreuzer (einem aufgemotzten Warlord, vermute ich) mit Salven von je 30 Raketen beschossen... und das reicht voll und ganz aus, um die Hexapuma in der Simulation mit drei oder vier Salven fertigzumachen. Dreißig (!) Raketen, von denen jeweils nur zwei oder drei durchkommen! Möglich wurde dieses Übungsfiasko, weil die Middys den Schlachtkreuzer auf Schussdistanz herankommen ließen - ein Saganami-C kann zwar alles bis hinauf zum "Vorgondelzeitalter"-BC fertigmachen... aber das größtenteils deshalb, weil sie viel früher mit dem Feuern anfangen kann. Sobald die anderen zurückschießen können, wird es kritisch.

Also ist selbst die Raketenabwehrkapazität einer Saganami sehr begrenzt. Wobei dann natürlich immer noch zu beachten ist, was da angeflogen kommt. Gegen eine 0815-Rakete der SLN steht die Abwehr wesentlich besser da als gegen eine RHN-Rakete...

Ein Roland-DD hat durch seine geringeren Dimensionen zwangsläufig noch weniger Abwehrkapazität als ein Saganami - wobei es ja eigentlich gar nicht wichtig ist, was ein manticoranisches Schiff relativ zu manticoranischen Raketen für eine Abwehrkapzität hat - Manticoraner feuern ja wohl kaum auf Manticoraner. Die Abwehrkapazität ist dem angepasst, dem man gegenübersteht (also RHN-Schiffen) - gleiches gilt für die eigenen Angriffswaffen. Und die "Rolands" haben für einen Zerstörer wirklich "verdammt viel Eisen" im Hammerkopf. Ich möchte nicht in einem havenitischen Zerstörer stecken, der von zwölf manticoranischen DD/CL-Raketen mit all den Blendern und Täuschkörpern gleichzeitig angegriffen wird... und in eimem solarischen schon gar nicht.
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Freitag, 26. März 2010, 16:44

Re: Umkehr der Taktiken

Zitat

ja, ihr werdet mich irgendwann alle hassen ^^


Keine Angst wir werden dich niemals hassen. Wie könnten wir eine so ... (denke dir belibige Schleimerein aus) ... Person denn JEMALS hassen ? :mrgreen:

Bis her hatte ich den Eindruck das die Seitenschildstärke weniger von der Größe irgendwelcher Generatoren als viel mehr von der Impellerstärke abhängt. Um so stärker der Keil ist desto mehr Energie kann man zwichen die Keile "spannen". Deswegen hat man doch so einem Manti Truppen Transporter einem übergroßen Impellerkeil verpasst bekommen, damit er stärkere Seitenschilde vorweisen kann. Natürlich dürfte das nicht das einzige Kriterium sein aber das wichtigste.

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Freitag, 26. März 2010, 17:29

Re: Umkehr der Taktiken

Zitat

a, ihr werdet mich irgendwann alle hassen ^^

Ach keine Angst, es stört mich nicht sonderlich wenn du meine Gedankengänge zerhackstückelst. Denn ich weis eines : Eines Tages werde ich recht haben ! MUHAHAHAHAHA :lol:

Im großen und ganzen sehe ich das so wie Palleaon.
Aber irgendwie spielen auch die Emitter eine Rolle. Mit Alpha/Beta² Emittern kann man stärke Schilde aufbauen als nur mit Beta Emiitern.
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7

Freitag, 26. März 2010, 19:59

Re: Umkehr der Taktiken

Zitat von »"Palleaon"«


Keine Angst wir werden dich niemals hassen. Wie könnten wir eine so ... (denke dir belibige Schleimerein aus) ... Person denn JEMALS hassen ? :mrgreen:


Irgendwie ... schleimt... das... gerade. Aber wieso ätzt der Schleim gerade die Wand durch? ;)


Zitat von »"Palleaon"«

Bis her hatte ich den Eindruck das die Seitenschildstärke weniger von der Größe irgendwelcher Generatoren als viel mehr von der Impellerstärke abhängt. Um so stärker der Keil ist desto mehr Energie kann man zwichen die Keile "spannen". Deswegen hat man doch so einem Manti Truppen Transporter einem übergroßen Impellerkeil verpasst bekommen, damit er stärkere Seitenschilde vorweisen kann. Natürlich dürfte das nicht das einzige Kriterium sein aber das wichtigste.


Nene, da sind Seitenschildgeneratoren, die die erzeugen. Und je größer ein SChiff ist, um so mehr Raum kann es halt dafür aufwenden und um so stärker werden die. Dieser Manty-Transporter (wo kommt der denn vor, das will ich bei Gelegenheit nachlesen) dürfte die stärkeren Keile wegen der Trägheitssenke und der Maximalbeschleunigung haben - aber (gönnerhafter Tonfall) ich kann mich natürlich auch irren.

Zitat von »"Versus"«

Im großen und ganzen sehe ich das so wie Palleaon.
Aber irgendwie spielen auch die Emitter eine Rolle. Mit Alpha/Beta² Emittern kann man stärke Schilde aufbauen als nur mit Beta Emiitern.


Die Beta²-Emitter reduzieren die Anzahl der Emitter - normal braucht man acht, mit denen nur noch vier - was wieder Platz freigibt. Überstarke Impeller sind wieder wichtig für die Schwerkraftsenke, die erzeugt wird, weil der Trägheitskompensator da irgendwie mit dem Impellerkeil interagiert. Die havenitischen Mars-Kreuzer haben für ihre Klasse überstarke Impeller, weil die VFH hoffte, den Allianz-Kompensator zu erbeuten und dann in den Mars-Kreuzern nutzen zu können.


Zitat von »"Versus"«

Ach keine Angst, es stört mich nicht sonderlich wenn du meine Gedankengänge zerhackstückelst. Denn ich weis eines : Eines Tages werde ich recht haben ! MUHAHAHAHAHA :lol:


Wir werden es vielleicht erfahren... vielleicht sollten wir eine Mail an The Godfather Weber schicken und um Erleuchtung flehen ^^
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Freitag, 26. März 2010, 20:03

Re: Umkehr der Taktiken

Jetzt wiedersprichst du dir aber selbst

Zitata aus dem Wiki:

Zitat

Die Leutzen Klasse ... Zudem verfügt die Klasse über Impellerringe mit 32 Beta-Emittern, was ihr die Generierung von wesentlich stärkeren Seitenschilden erlaubt.
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Samstag, 27. März 2010, 02:31

Re: Umkehr der Taktiken

Hmmm... okay... jetzt wirds interessant. Die Seitenschilde der Hexapuma werden laut Simulationsschlacht in "Schatten von Saganami" von Seitenschildgeneratoren erzeugt... auch die LACs benutzen eigenständige Generatoren dafür - man denke nur an den "Bolego-Rhoden-Paulk-Heckschildgenerator" aus "Wie Poenix aus der Asche"... bei der Leutzen-Klasse sind es laut Wiki die Beta-Emitter... und ich hab das auch noch selbst geschrieben... woher hab ich das mit der Leutzen?? In der englischen Wiki gibts das gar nicht... ah, ich sehs gerade... diese Schiffsliste von Nefarious.

Okay... wenn ich jetzt so darüber nachdenke... dann macht das mit der Leutzen-Klasse so keinen Sinn... überall in den Büchern ist von eigenen Generatoren die Rede, einzige Ausnahme soll da die Leutzen-Klasse sein und die hat dann sogar 32 Beta-Emitter... Völliger Schwachsinn, wenn man die Ausführungen über Antriebstechnik und die Anordnung der Emitter im Ring nachliest - es sind immer genau acht Emitter in einer genau berechneten Anordnung, nicht mehr und nicht weniger, es sei denn, man benutzt die Beta²-Emitter - dann sind es vier. Der Impellerring ist dabei laut den Büchern ausschließlich für die Erzeugung des Keils bzw. der Segel zuständig... die Seitenschildgeneratoren sind eigenständige "Beta-Emitter, die die Seitenschilde erzeugen, die ja auch "nur" Gravitationsbänder wie die Keile sind... jetzt ist die Frage, ob die Seitenschildemitter im Impellereing angeordnet sind... was ich mir auch wieder nicht vorstellen kann, denn dann würden sie mit den regulären Impellerkeilen interferieren und diese stören...

Da hat sich bei der Leutzen in Nefarious Liste wohl ein Fehler eingeschlichen und den hab ich abgeschrieben... wahrscheinlich hat sie 32 Seitenschildgeneratoren (die ja auch wie gesagt eigentlich "Beta-Emitter" sind)... hat eigentlich jemand hier Jaynes Intelligence Review über die RMN von 1905? Da müsste die Leutzen drin sein und man könnte es nachschlagen.

Bis dahin werfe ich das mit den 32 Emittern aus der Leutzen-Klasse raus - das ist so unlogisch und widerspricht den Büchern!
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Eagleeye

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10

Samstag, 27. März 2010, 05:24

Re: Umkehr der Taktiken

Zitat von »"Isvarian"«


Da hat sich bei der Leutzen in Nefarious Liste wohl ein Fehler eingeschlichen und den hab ich abgeschrieben... wahrscheinlich hat sie 32 Seitenschildgeneratoren (die ja auch wie gesagt eigentlich "Beta-Emitter" sind)... hat eigentlich jemand hier Jaynes Intelligence Review über die RMN von 1905? Da müsste die Leutzen drin sein und man könnte es nachschlagen.

Bis dahin werfe ich das mit den 32 Emittern aus der Leutzen-Klasse raus - das ist so unlogisch und widerspricht den Büchern!


Die Leutzen ist im Jayne's nicht verzeichnet! :(
DRM (...) represent(s) an exercise in mindless stupidity that would shame any self-respecting dinosaur
Eric Flint; http://www.baens-universe.com/articles/principle
Random pithy quote: Never take life seriously. Nobody gets out alive anyway.. (jiltanith.thefifthimperium.com)

11

Samstag, 27. März 2010, 17:05

Re: Umkehr der Taktiken

Die nefarious list ist zu großen Teilen rein der Fantasie ihres Autors - und nicht etwa DWs - entsprungen, man darf sie also als nette Inspiration, keinesfalls jedoch als Beleg für irgendwelche Theorien (oder Wiki Einträge) betrachten.

12

Montag, 29. März 2010, 09:27

Re: Umkehr der Taktiken

Dann haben wir insofern ein Problem, als das ich sie für alle Schiffsklassen verwendet habe - genau wie die englische Honorwiki. Denn zumindest die Größenangaben, die Beschleunigungswerte und die Besatzungsstärken waren ziemlich korrekt...

Das da auch jede Menge Phantasieschiffe rumgeistern, ist mir auch aufgefallen, aber die sind auch nicht in die Wiki gelangt... außer der Leutzen vielleicht ^^

@Eagleeye:

Hast du die Jayne's-Bücher? Wenn ja - kannst du in ner freien Minute mal die Daten zu einzelnen RMN-Schiffsklassen mit denen in der Wiki vergleichen?
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13

Montag, 29. März 2010, 10:48

Re: Umkehr der Taktiken

Ich denke nicht das wir jetzt die ganzen Schiffdaten leer machen sollten.Wenn die Daten wirklich dermaßen Arg aus dem Hut gezaubert sein solltenkönnten wir vielleicht einfach irgendwo ins kleingedruckte schreiben das die Angaben nicht gesichert sind.
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14

Montag, 29. März 2010, 11:20

Re: Umkehr der Taktiken

Na ja, es ist halt wirklich ne Sammlung von "real existierenden" Schiffen des Honorverse und einigen Phantasieschiffen ... aber voneinander getrennt aufgeführt und bei den Schiffsklassen, die auch in den Büchern erwähnt werden, scheinen mir die Daten doch ziemlich akkurat zu sein, sonst hätte ich sie erst gar nicht verwendet.

Wenn Unstimmigkeiten auftraten, hatten die Daten aus den Büchern sowieso Vorrang - da fällt mir ein, der "Warlord"-BC muss korrigiert werden.. in der Liste standen 27 Werfer pro Breitseite und in "Der Schatten von Saganami feuert ein simulierter "Havie-BC" Salven von 30 Vögelchen... also stimmt das mit der 27 nicht oder es gibt aufgerüstete Warlords...
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15

Dienstag, 30. März 2010, 23:45

Re: Umkehr der Taktiken

Dass es Seitenschildgeneratoren (gaah, wie ich die Übersetzung hasse...) gibt, ist ja schon seit dem Anfang bekannt...

Und, wenn man DW hier richtig interpretiert, ist nicht nur die Stärke der Generatoren entscheidend, sondern ebend auch die Anzahl derer.

Zitat von »"DW"«

vastly "thicker" sidewalls, additional redundancy (for example, a superdreadnought routinely has at least twice the number of generators required to maintain its designed sidewall strength, whereas a battleship might have a 30 percent redundancy factor, a battlecruiser might have a 15 percent redundancy factor, and lighter ships -- in most navies -- would have zero redundancy)
"Nothing is, but what is not."
Macbeth

"Oops."
-- Shannon Foraker (AoV)

"England expects that every man will do his duty."

16

Mittwoch, 31. März 2010, 14:28

Re: Umkehr der Taktiken

Gut, dann wäre das ja endlich geklärt - Generatoren für die Seitenschilde und Emitter für den Keil.

Und die Stärke des Schildes ist abhängig von der zu schützenden Fläche und der Anzahl der Generatoren, die für diese Fläche zur Verfügung stehen, wobei SDs viel mehr Generatoren haben, als eigentlich nötig (-> Redundanz).

Deshalb hat ein Shrike- oder Ferret-LAC einen DN-dimensionierten Bugschild - weil die zu schützende Fläche so "klein" ist, das ein oder zwei Generatoren dafür ausreichen und trotzdem die entsprechende Stärke aufbauen können - aber gleichzeitig keine Redundanz (klar, braucht es ja auch nicht, der erste Treffer ist der Letzte)

Und da Generatoren Platz brauchen, können wir dann wohl davon ausgehen, dass die Bugschilde jeder Klasse immer "eine Klasse höher" sind als die Seitenschilde - oder gleichstark - sonst sind wir wieder bei "Enorm! Ein Bugschild von dreifacher SD-Stärke in einem Zerstörer ... und was haben wir für Waffen?" ..."Ähm, einen 3mm-Drillingspulser, für mehr war kein Platz mehr." :lol:
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17

Mittwoch, 31. März 2010, 15:47

Re: Umkehr der Taktiken

Scheint so zu passen.
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Icaraene

Ensign

Beiträge: 55

Wohnort: Weiterstadt

Beruf: Student

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18

Mittwoch, 23. Juni 2010, 16:22

Re: Umkehr der Taktiken

Zitat von »"Isvarian"«

Gut, dann wäre das ja endlich geklärt - Generatoren für die Seitenschilde und Emitter für den Keil.


Stimmt. Das eigentliche Problem bei Bugschilden ist ja nur die Interferenz zwischen den Schilden und dem Keil, die dazu führt, das die Beschleunigung auf Null sinkt. Aber warum sollten größere Schiffe nicht auch nopch stärkere Schilde projizieren können? Es gibt ja keine Obergrenze für die Schildstärke und in einem SD ist nun wirklich genug Platz für einen etwas größere Generator. Es ist auch gar nicht gesagt, das vorhandene Generatoren nicht einfach mehr Energie verarbeiten können, oder? Und SD'S haben mit vier Fusionskraftwerken, mehr als genug Energiereserven, erst recht wenn die Energiewaffen nicht feuern, was momentan wohl eher öfter der Fall ist.
Herr, gib mir die Kraft Dinge zu verändern, die ich ändern kann.
Gib mir die Geduld, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Schwäbischer Abt Öttinger ca. 1750)

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren,
als solche, die scheitern.
(Henry Ford, US-amerikanischer Automobil-Industrieller)

19

Mittwoch, 23. Juni 2010, 22:17

Re: Umkehr der Taktiken

Selbst wenn die Energiewaffen nicht geladen werden müssen, iirc haben sie seperate Speicherringe, kann auch ein SD nicht Energie unbegrenzt erzeugen. Dadurch gibt es praktisch eine Obergrenze für die Schildstärke und natürlich hat Schildgenerator eine Grenze bevor er durch brennt.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

Ich bin für ein Verbot von dihydrogen monoxide in Atmosphäre !

20

Donnerstag, 24. Juni 2010, 10:04

Re: Umkehr der Taktiken

Und jeder zusätzliche (oder größere) Schildgenerator verbraucht mehr Masse, die dann für andere Dinge (Waffen - nur so als Beispiel) fehlt. Und die Generatoren für den Bugschild sitzen zwangsläufig im Hammerkopf - und da ist eh schon wenig Platz.

Der Platz im Hammerkopf ist eine feste Größe - die Frage ist: Wieviel Platz verwendet man für was?

Wie gesagt: Was nützt einem ein doppelter SD-Schild, wenn man dann nur noch nen 3mm-Pulser montieren kann?

Leistungsfähiger können die Dinger wohl noch werden, aber irgendwann wirds witzlos, weil überdimensioniert - auch Energie ist nicht endlos verfügbar. Ein SD hat die vier Reaktoren ja nicht, weil sie so schön anzusehen sind. Schon die Nike brauchte 2 ihrer 3 Reaktoren, um ihren Energiebedarf zu decken... Ein SD braucht wahrscheinlich 4 von 4...
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