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Freitag, 23. Juli 2010, 21:15

Her Majesty's Battlestar

Ich hab mir gedacht man könnte doch LAC Träger mit einem Holkern zur Gondelaufnahme zu konstruiren.
Damit würde man den Schiffen eine gewisse Offensivkapazität verleihen. Damit könnten sie wenn sie an der Hypergrenze warten um die zurückkehrenden LACs aufzunehmen deren Rückzug decken. Oder wenn sie im Verbund mit dem Schlachtwall eingesetzt werden eben diesen beim Raketengefecht unterstützen.
Natürlich wären diese Schiffe deutlich empfindlicher als SDs aber das sind die gondellegenden Schlachtkreuzer schlieslich auch. Wenn sie mit Katanas bestückt sind würde das Risiko getroffen zu werden minimiert werden.
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Freitag, 23. Juli 2010, 21:43

Re: Her Majesty's Battlestar

Nettes Gedankenspiel, aber was soll das bringen? Dieses Schiff hätte weniger LACs als ein reiner LAC-Träger dieser Größe (weil man Platz für den Hohlkern braucht) und weniger Gondeln als ein regulärer Podnought (weil der Hohlkern sich den Platz mit den Hangars teilen muss). Und seine Energiebreitseite wäre gleich null (weil die Hangars im Weg sind).

Der Hohlkern geht ja durch 30 - 70% der gesamten Schiffslänge und drumherum hat man die Impellerräume, Crewbereiche und die Energiewaffen gewickelt. Umgekehrt sind die Hangars bei einem Träger regulär da, wo ansonsten die Waffen und Magazine sind, während alle anderen Systeme entlang der Mittschiffslinie (also da, wo bei einem Podnought der Hohlkern wäre) und darunter bzw. darüber angeordnet sind.

Wenn man das jetzt kombiniert, dann hat man ein Schiff, das nach wenigen Salven leergeschossen ist, im Energiegefecht keine Chance hat und das nur wenige LACs transportiert. Seine Widerstandskraft wäre sogar noch geringer, denn du hättest den Hohlkern und dann zusätzlich noch die (quer dazu stehenden) LAC-Hangars - wenn da ein Schuss reinhaut, dann schlägt der wahrscheinlich komplett durch. Zudem wäre die Frage, ob man Hangars und Hohlkern überhaupt kombinieren kann oder ob die nicht "ineinander ragen" würden...

Die regulären LAC-Träger sind konzipiert wie aktuelle Flugzeugträger. Viele Flugzeuge transportieren und ansonsten raushalten! Das direkte Kämpfen übernehmen die Begleitschiffe und Podnoughts - die sind dafür geeignet.

Ein "Kann alles"-Kampfstern a la "Battlestar Galactica" würde im Honorverse verdampfen. So toll sie in ihrem Universum ist, da gibt es weder die Energiekanonen noch die Raketensalven. Die geraten da ja schon in Stress, wenn 50 konventionelle Atomraketen angeflogen kommen
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Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

3

Freitag, 23. Juli 2010, 21:57

Re: Her Majesty's Battlestar

Im Grunde hat Isvarian alles geschrieben was an dieser Idee unvorteilhaft ist. Wahrscheinlich könnte in den Rumpf von einem Träger die Anlagen für einige wenige Gondeln, und natürlich die selbigen, hinein gequetscht werden, die Kapazität wäre allerdings auf reine Selbstverteidigung begrenzt.
Immerhin haben die Träger eine Raketen Jagdbewaffnung, wie wir seit der 2. Schlacht von Hancock wissen.
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4

Montag, 26. Juli 2010, 17:46

Re: Her Majesty's Battlestar

Der Titel des Threats war wohl etwas blöd gewählt aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen.
Ich dachte da keineswegs an einen neuen Main Combatant, der den Superdreadnaught ablösen soll, vielleicht passt so ein Schiff nichtmal in die RMN.
Ich dachte da an ein SD großes Schiff das in der vorderen Hälfte LAC-Träger und im achteren Drittel Gondelleger ist.
Ein solches schiff könnte (ähnlich der haventitischen Doktrin) im Schlachtwall eingesetzt werden um die eigentlichen Wallschiffe mit Feuerleitanlagen und den eigenen Gondeln zu unterstützen und gleichzeitig mit den LACs (Katana ähnlich) eine gestaffelte Raketenabwehr bieten.
Was die Verwundbarkeit angeht dürfte die nicht schlimmer ausfallen als die der gondelegenden Schlachtkreuzer. Die CLAC-Ps sollen ohnehin nicht am Energiegefecht teilnehmen sondern sich vorher hinter den Wall zurückziehen. Desshalb auch der "kurze" Holkern ein solches Schiff würde die Eröffnungssalven des unterstützten Schlachtwalls verstärken und sich wenn es leergeschossen ist hinter den wall zurückziehen.
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5

Montag, 26. Juli 2010, 20:43

Re: Her Majesty's Battlestar

Schon klar, aber wie gesagt: Was bringt das?

Dann hast du ein Schiff in SD-Größe, das beides kann, gut. Das ist dann das Weltraum-Äquivalent der "Graf Zeppelin" aus dem II.WK: Die konnte auch beides (Flugzeuge starten und mit Kanonen schießen), aber nichts davon richtig. Bei bewaffneten Handelskreuzern wie der Wayfarer geht sowas, aber die müssen normalerweise ja auch nicht gegen reguläre Kriegsschiffe antreten, sondern gegen leichtbewaffnete Piratenschiffe (oder reale UBoote)

Denn: Ein regulärer CLAC in dieser Größe (die havenitischen) transportiert über 200 LACs - dieses kombinierte Ding würde nicht mal 100 transportieren können (wie die DN-großen der RMN), denn wie gesagt, irgendwo müssen ja auch die Impellerräume, Crewbereiche und der Hohlkern hin. Somit wäre der "Schirm", den jedes dieser Schiffe aufbauen könnte, über 50 Prozent schwächer als momentan (und damit nur sehr begrenzt "gestaffelt"), man bräuchte also > 2 Schiffe dieses Typs, um den gleichen Schutz zu erreichen, den jetzt eines schafft.

Umgekehrt trägt ein SD-P mit einem 70%-Hohlkern (wie die Medusa-B) um die 2000 Gondeln - wenn man den jetzt reduziert (sagen wir auf 30% wie bei der Medusa-A, denn auch hier muss man Abstriche machen wg. zusätzlicher benötigter Installationen wie LAC-Munitionsräumen, Crewquartieren, etc), dann trägt er um die 800. Somit braucht man wieder > 2 Schiffe, um die Kampfkraft und Ausdauer herzustellen, die ein regulärer Medusa-B oder eine Sovereign aufbieten kann. Und selbst dann ist die Salvendichte entweder geringer als möglich, um die gleiche Ausdauer zu erreichen oder die Gefechtsdauer halbiert oder sogar gedrittelt, dafür die Salven doppelt so schwer - wenn sie denn die Steuerkanäle haben.


Bei der aktuellen Trennung dieser Fähigkeiten kann man die zusätzliche Feuerkraft in den Eröffnungssalven durch extern mitgeführte Gondeln locker überbieten (so, wie es die Haveniten in der Schlacht von Manticore gemacht haben) und statt 2 oder 3 Schiffen muss sich nur eines zurückhalten, während die anderen vorrücken und aus allen Rohren feuern können.

Wie gesagt, es gibt einen Grund, warum (reale) Flugzeugträger und (fiktive) LAC-Träger kaum mehr sind als schwimmende Startplattformen und kaum eigene Offensivbewaffnung tragen. Und der heißt einfach Spezialisierung zwecks Wirkungsmaximierung.

Möglich ist so ein Pott natürlich - aber ihn zu bauen bringt keinen Vorteil gegenüber den spezialisierten Schiffen. Und das ist immer die grundlegende Berechtigungsfrage: Welchen Vorteil gegenüber dem bereits existierenden Zeug bringt etwas Neues und überwiegt der Vorteil die Nachteile?
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6

Montag, 26. Juli 2010, 20:47

Re: Her Majesty's Battlestar

Mir war schon klar was du gemeint hast.
Das wäre dann eine ziemlich zerbrechliche Harrington die ein paar LAC´s durch die Gegend schleppt. Wahrscheinlich kann man auch die RAketenabwehr und eine begretzte Zahl an Strahlenwaffen in die hintere Hälfte des Schiffes einbauen, aber das Schiff selbst wäre ziemlich zerbrechlich. Bei kleineren Flotten kann ich mir das durchaus vorstellen. Frei nach dem Motto: Wir können uns 5 Wallschiffe leisten und brauchen Gondelleger und Lac-Träger, müssen sie aber einseln loschicken können weil wir ... blablabla ... dort halt Lacs und ein Wallschiff gleichzeitig brauchen könnten .... Größere Flotten wie die der Allierten bauen das getrennt weil sie mit getrennten Aufgaben alle Vorteile der Schiffe nutzen können ohne die Nachteile fürchten zu müssen.
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Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

7

Montag, 26. Juli 2010, 22:11

Re: Her Majesty's Battlestar

Wobei kleine Flotten höchstwahrscheinlich keine SDs bauen können ;)

Wenn eine kleine Flotte tatsächlich Budget auf SDs verschwenden würde, wäre das allerdings eine denkbare Lösung, weil die sich ja eh nicht mit der SLN, RMN oder RHN anlegen würden (Nur... wofür brauchen sie dann überhaupt SDs? Zum Piratenjagen taugen die Dinger generell nicht.)

Es kommt immer auf die Umgebung an. Die de-facto-Separatisten des Maya Sektor trennen ja sogar die Unterbringung und Lenkung ihrer Raketengondeln auf - siehe die Marksman-Klasse.
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8

Montag, 26. Juli 2010, 22:54

Re: Her Majesty's Battlestar

Du sagst es selbst: Es kommt auf die Umgebung an, denk dir halt irgend eine X-Belibige situation aus wo das halt nötig ist.
Aber meine Gedankengänge stimmen eh selten genug mit denen der HH-(Halb)Götter (also Weber und Co.) überein. Z.B. halte ich die Mayanichen Ideen für bestenfalls bedenklich und warum die SDF´s Wallschiffe haben wenn eigentlich 11000 SD´s nur daruf warten ihnen zur unterstützung zu eilen, versteh ich auch nicht so wirklich. :?
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9

Dienstag, 27. Juli 2010, 13:49

Re: Her Majesty's Battlestar

Zitat von »"Versus"«

Du sagst es selbst: Es kommt auf die Umgebung an, denk dir halt irgend eine X-Belibige situation aus wo das halt nötig ist.


Der Satz klingt irgendwie seltsam - als würdest du meine und DestroyerJoes Antworten (und völlig divergierenden Standpunkte) einer einzigen Person zuordnen ^^

Zitat von »"Versus"«


Aber meine Gedankengänge stimmen eh selten genug mit denen der HH-(Halb)Götter (also Weber und Co.) überein. Z.B. halte ich die Mayanichen Ideen für bestenfalls bedenklich und warum die SDF´s Wallschiffe haben wenn eigentlich 11000 SD´s nur daruf warten ihnen zur unterstützung zu eilen, versteh ich auch nicht so wirklich. :?


Du meinst die Trennung von Steuerung und Aufbewahrung? Sooo bedenklich ist das gar nicht. Der Maya-Sektor hat entweder nicht die technischen Fähigkeiten, um vernünftige SD-Ps zu bauen oder traut sich nicht, weil das auffallen und zu Fragen in der SLN führen würde (ich vermute eine Mischung aus beidem, oder Erewhon hat die SD-P-Konstruktion vor dem Austritt nicht erhalten) - und das ist so ziemlich das Letzte, was Roszak und der Sektorgouverneur wollen, weil sie ja ihre Sezession planen. Die Marksman-Klasse ist ja offiziell auch eine erewhonische Klasse (Preisfrage: warum wohl? Stichwort: SLN-Flaggoffizier). Aber auf diese Weise bekommen sie ein System, das "unter dem Radar" der SLN bleibt, mit relativ kleinen Werften gebaut werden kann aber dennoch mit den Salven eines SD-Ps aufwarten kann.
Gut, es braucht zwei Schiffe dafür und gegen SD-Ps wäre es chanchenlos, aber es ist ja gegen die SLN gerichtet. Wenn die Sezession offen verkündet oder abgeschlossen ist, dann bauen sie vielleicht etwas anderes.

Und die meisten SFDs haben gar keine Wallschiffe - die meisten sind eher so eine Art Küstenwache (wie die US-Coast Guard). Da findest du LACs, Fregatten, Zerstörer, Kreuzer. Vielleicht auch ein paar Schlachtkreuzer. SDs haben wenn nur einige wenige Welten, die entweder auf Nummer sicher gehen wollen oder paranoid sind. Vielleicht hat auch keine der SFDs SDs, es wurde bislang ja nur erwähnt, das einige der SFDs tonnagemäßig größer sind als die RMN vor ihrer Aufrüstung - auf was sich die Tonange genau verteilt, das wurde nicht gesagt. Selbst Beowulf könnte sich theoretisch auf Schlachtkreuzer als größte Einheitenklasse beschränken, aber dann entsprechende Mengen an Schiffen besitzen- deswegen steht die BSDF im Wiki auch unter "Existenz von Wallschiffen nicht bestätigt"
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10

Montag, 30. August 2010, 16:22

Re: Her Majesty's Battlestar

Zitat von »"Versus"«


Du sagst es selbst: Es kommt auf die Umgebung an, denk dir halt irgend eine X-Belibige situation aus wo das halt nötig ist.


Eben, es kommt nur auf die Doktrin der jeweiligen Nation an, die solche Schiffe in Auftrag gibt. Ich würde solche Schiffe wegen ihrer Einsatzmöglichkeiten die ich oben beschrieben hat in meine Flotten integrieren.

Zitat von »"Versus"«


Aber meine Gedankengänge stimmen eh selten genug mit denen der HH-(Halb)Götter (also Weber und Co.) überein. Z.B. halte ich die Mayanichen Ideen für bestenfalls bedenklich ...


Eben wir befinden uns hier in einer Fantasie Welt und dort gilt nur ein Naturgesetz: Wenn der Autor, in diesem Fall DW will das etwas funktioniert dann funktioniert es auch.

Zitat von »"Isvarian"«


Dann hast du ein Schiff in SD-Größe, das beides kann, gut. Das ist dann das Weltraum-Äquivalent der "Graf Zeppelin" aus dem II.WK: Die konnte auch beides (Flugzeuge starten und mit Kanonen schießen), aber nichts davon richtig.

Wie gesagt, es gibt einen Grund, warum (reale) Flugzeugträger und (fiktive) LAC-Träger kaum mehr sind als schwimmende Startplattformen und kaum eigene Offensivbewaffnung tragen. Und der heißt einfach Spezialisierung zwecks Wirkungsmaximierung.


Darf ich deine Aufmerksamkeit auf die Admiral-Kusnezow-Klasse lenken.
Dieses Schiff nicht der sovjetischen Doktrin aus dem kalten Krieg darauf ausgelegt worden US-geführte NATO Geleitzüge im Atlantik zu vernichten um zu verhindern das US Truppen die unterlegenen europäischen NATO Stasten unterstützen können. Dazu haben sie eine relativ kleine Luftgruppe an Bord die so gut wie nur aus Jägern besteht um erweiterte Luftabwehr zu gewährleisten während das Offensivpotential in den Flugkörpern des Trägers liegt.
Das war mein Vorbild für den Kampfstern
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11

Montag, 30. August 2010, 16:47

Re: Her Majesty's Battlestar

Naja ich frage mich ob Flugzeugträgergruppen in einem Großen Krieg wirklich sinnvoll sind.
ne kleine Atombombe und man hat dutzende Schiffe, noch mehr Flugzeuge und Tausende Soldaten aus der Rechnung genommen (von der Wirtschaftlichen leistung ganz zu schweigen)
Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.

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12

Montag, 30. August 2010, 18:43

Re: Her Majesty's Battlestar

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Darf ich deine Aufmerksamkeit auf die Admiral-Kusnezow-Klasse lenken.
Dieses Schiff nicht der sovjetischen Doktrin aus dem kalten Krieg darauf ausgelegt worden US-geführte NATO Geleitzüge im Atlantik zu vernichten um zu verhindern das US Truppen die unterlegenen europäischen NATO Stasten unterstützen können. Dazu haben sie eine relativ kleine Luftgruppe an Bord die so gut wie nur aus Jägern besteht um erweiterte Luftabwehr zu gewährleisten während das Offensivpotential in den Flugkörpern des Trägers liegt.
Das war mein Vorbild für den Kampfstern


Und da steht es auch drin: eine relativ kleine Luftgruppe und dazu eigenes - aber zwangsläufig "kleiner als möglich" geartetes - Offensivpotential.
Die Kusnezow verliert höchstwahrscheinlich gegen eine Nimitz und genau so gegen einen reinen Raketenkreuzer dieser Größe.

Aber wie gesagt: Selbstverständlich kann man so etwas bauen, wenn man dafür Verwendung hat - und um ins Honorverse zurückzugehen: weder die RMN noch die RHN haben anscheinend dafür Verwendung, sonst gäbe es die Dinger schon längst (ich zähle die Wayfarer jetzt nicht als Kriegsschiff)

@Versus: Ne kleine Atombombe, und New York ist weg. Was nun? Städte abschaffen? ;) Trägerkampfgruppen muss man erstmal finden, der Ozean ist groß und nicht jeder hat hochempfindliche Sensorik oder Satelliten. Und wer schmeißt denn freiwillig ne Atombombe auf ne popelige Trägerkampfgruppe? Dann kommt nämlich ne atomare Antwort, die sich gewaschen hat...
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13

Montag, 30. August 2010, 19:56

Re: Her Majesty's Battlestar

Jede Atommacht (auser Pakistan) hat Träger aber nicht jäder Trägerbesitzer hat Atomwaffen.
Und wenn sich zwei Atomächte zanken ist dann fallen die Bomben sowiso.
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14

Montag, 30. August 2010, 22:01

Re: Her Majesty's Battlestar

Diese Klasse würde jedoch gegen einen großen Flugzeugträger der US nichts ausrichten.

Seine Jäger wären nicht in der Lage, die zahlreichereren und vielseitigeren Jäger, Jabo und Bomber Verbände des Carriers aufzuhalten und das Schiff wäre nicht in der Lage, die an der Zerstörung seiner selbst zu hindern. Und er würde auch seine Marschflugkörper nicht abfeuern können, weil die Flugzeuge eine viel höhere Einsatzreichweite haben als er.

15

Montag, 30. August 2010, 22:37

Re: Her Majesty's Battlestar

Zitat von »"Versus"«

Jede Atommacht (auser Pakistan) hat Träger aber nicht jäder Trägerbesitzer hat Atomwaffen.
Und wenn sich zwei Atomächte zanken ist dann fallen die Bomben sowiso.



China hat (noch) keine Träger. Okay, sie bauen daran.
Israel hat keine Träger. Okay, sie geben nicht zu, Atommacht zu sein.
Nordkorea hat keine Träger. Okay, es ist nicht sicher, dass sie Atombomben haben.

Und wenn sich zwei Atommächte zanken, fallen die Bomben nicht unbedingt, es sei denn, sie wollen beide sterben. Es gibt einen Grund, warum dem Us-Präsident immer so ein netter Herr mit Aktenkoffer folgt

Und wenn eine Atommacht eine Atombombe auf ein Land (oder eine Trägergruppe eines Landes) wirft, das keine Atombomben hat, dann kann es sich trotzdem auf was gefasst machen. Irgendjemand findet sich, dem das nicht passt und der die Mittel hat, seinem Unmut Ausdruck zu verleihen.


Aber ich hab das Gefühl, wir schweifen etwas ab. ;)
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16

Montag, 30. August 2010, 23:15

Re: Her Majesty's Battlestar

Zitat von »"Arenvir"«

Diese Klasse würde jedoch gegen einen großen Flugzeugträger der US nichts ausrichten.

Seine Jäger wären nicht in der Lage, die zahlreichereren und vielseitigeren Jäger, Jabo und Bomber Verbände des Carriers aufzuhalten und das Schiff wäre nicht in der Lage, die an der Zerstörung seiner selbst zu hindern. Und er würde auch seine Marschflugkörper nicht abfeuern können, weil die Flugzeuge eine viel höhere Einsatzreichweite haben als er.


Ihr denkt zu sehr im Stil von Computerspielen, so nach dem Motto da ist die Karte, und beide Gegner stehen sich gegenüber und nur einer kommt von der karte wieder runter. So läuft das nur nicht.

Die Nachschubwege der NATO über dem Atlantik waren der SU und sind Russland bekannt. Durch die stetige U-Boot Bedrohung sind die Trägerverbände und Geleitzüge eingeschränkt. Die taktische Initiative liegt beim Angreifer. Auf dem US-Flugzeugträger muss erstmal auf die Entdeckung eines feindlichen Verbandes reagiert werden... Ich würde die Kuznetzows nicht unterschätzen.
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Dienstag, 31. August 2010, 22:17

Re: Her Majesty's Battlestar

Dann empfehle ich dir, dir die Abwehrdoktrin eines Flugzeuträgers der US Navy zu studieren.
Du wirst feststellen, das ein Flugzeuträger einen äußeren Schutzring von (lass mich nicht lügen) 1500-3000 Meilen hat (es war irgendwo in dem Bereich, genau weiss ichs nimmer)

Das heisst, dein Schiff WIRD aufgeklärt werden. Mit Stealth ist da nix. Entweder durch Awacs, Hawkeyes, U Boote oder die Aufklärungsflüge, die zu jeder Zeit stattfinden. Ein Carrier hat immer Flugzeuge in der Luft.

18

Mittwoch, 1. September 2010, 08:45

Re: Her Majesty's Battlestar

Zitat von »"Arenvir"«

...das ein Flugzeuträger einen äußeren Schutzring von 1500-3000 Meilen hat


Ich empfehle dir mal eine Plausibilitätsprüfung deiner Angaben zu machen. 1500 bis 3000 nm das ist die 3 bis 6 fache Strecke Flensbug Konstanz (einmal längs durch Deutschland). Eine Zehnerpotenz weniger ist es realistischer, aber auch schon schwierig zu realisieren.

Zitat von »"Arenvir"«


Das heisst, dein Schiff WIRD aufgeklärt werden. Mit Stealth ist da nix.


Das würde ich nicht sagen, es gibt Mittel und Wege. Glaub mir.

Zitat von »"Arenvir"«


Entweder durch Awacs, Hawkeyes, U Boote oder die Aufklärungsflüge, die zu jeder Zeit stattfinden. Ein Carrier hat immer Flugzeuge in der Luft.


Stimmt alles aber es geht trotzdem, das große Überwassereinheiten auf Schussentfernung an einen Carrier herankommen.
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Mittwoch, 1. September 2010, 10:48

Re: Her Majesty's Battlestar

Zwichen Aufklärung und Abfangen gibt es wirklich einen großen unterschied.
Wenn die auf dem Flugzeugträger auf 100 Kilometer entfernung ein Flugzeug registrieren das mit Höchsteschwindigkeit da richtung Träger fliegt dann sind die Raketen oder Torpedos von dem Flugzeug schon im Schiff bevor die merken was abgeht. Ich kenn jetzt natürlich nicht die Abwehr der Kähne und weis nicht ob sie das aufhalten können und wie es dem Angreifer danach ergeht, aber das ist in meinem Gedankenspiel auch herzlich egal. Den Sicherheitsradius von 3000 Meilen kann ich mir durchaus vorstellen wenn sie alles in der Luft haben und die Begleitschiffe auseinanderziehen. Allerdings kann ich mir keinen Vernünftigen Grund vorstellen warum sie für ne Stunde oder so diese Theroretiche Reichweiste erreichen wollten.
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Mittwoch, 1. September 2010, 16:59

Re: Her Majesty's Battlestar

Moin.

Die extra für den Trägereinsatz optimierte "Super Hornet" hat einen Einsatzradius bei voller Waffenlast (nur intern) von ca. 800 km.

Die permanent fliegenden AWACS (damit meine ich nicht die Nahbereichs-Hawkye, sondern die 703, E-8C usw.) haben einen Einsatzradius von bis zu 4000-4500km...Das ist der Flug in eine Richtung....für den Rückflug sind nochmal 4k km drin.

Ich behaupte, das man einen Radius von 1500km abdecken kann, hat man genug solcher Flugzeuge im Einsatz. Bei einer geschätzten Radarreichweite von 5-700nm sollte das kein großes Problem sein.
Selbst die Hawkeye sollten eine Reichweite(Radar) von mind. 500nm haben...(eine F-14 hat ca eine Radarreichweite von 370km oder ca 290nm )
Ansonsten startet man kleinere Betankungsflugzeuge, der Sprit auf nem CV ist wohl weniger das Problem ;)

Die Alarmrotten startet sobald sich etwas Unangenehmes nähert, die CAP ist eh permanent oben und wird rotiert...

Also eine effektive Abwehr von Flugzeugen sollte auf 600km drin sein, eine Entdeckung bei 1500km bis 3k km sollte auch kein Problem sein, wenn man Waffeneinsatz erwartet.

cya
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Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht."
StGB § 328 Abs. 2.3