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Samstag, 7. August 2010, 19:01

Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Wenn man sich so die Bewaffnung der Schiffe ansieht, dann sind die Wallschiffe alten Typs für ihre Größe viel zu schwach bewaffnet. Wenn man zum Beispiel einen Kreuzer hochrechnet auf SD-Größe, dann müsste doch eigentlich viel mehr in den Breitseiten stecken.
WISO ?

2

Samstag, 7. August 2010, 19:26

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Die Antwort dürfte zu einem in der stärkeren Panzerung liegen, ein Wallschiff kann in Schlachtwall nicht so frei manövrieren wie ein Kreuzer meist nicht im Wall eingebunden ist und zu einem im größer Munitionsvorrat der Wallschiffe liegen. David schrieb mal die Menge der Lenkwaffen die einen Kreuzer-Rumpf gestopft werden kann, eher begrenzt ist.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

Ich bin für ein Verbot von dihydrogen monoxide in Atmosphäre !

3

Samstag, 7. August 2010, 19:35

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Einfache Antwort: Gefechtsdauer.
Natürlich spielt die Panzerung eine Rolle aber Hauptsächlich dürfte es um die Gefechtsdauer gehen. Zum Beispiel hat ein Schlachtkreuzer für seine Masse eine Extrem Schwere Amierung aber er dürfte er kaum mehr als 1 höchstens 2 Stunden Kämpfen können. Dagegen Kann ein Wallschiff mit Riesigen Magazinen und Speicherringen aufwarten wodurch das Ding schon mal 6,7 Stunden Gefecht durchhält. Oder die Triumphant´s die wohl die Geringste bekannte Armierung pro Tonne haben. Wenn da irgendwo die Warnung "leeres Magazin" auftaucht dann dürften die Besatzungsmitglieder erst mal Nachschlagen was diese beiden Worte verbunden überhaupt bedeuten, weil sie diese Meldung noch nie zu Gesicht bekommen haben. ;)

EDIT: Mist war Ravenheim wohl schneller....
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4

Sonntag, 8. August 2010, 18:20

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Die Kaliber sind unterschiedlich - ein SD wartet mit Energiegeschützen auf, die um die FÜNF METER als Kalibergröße anführen. Ein (alter) Kreuzer wartet dagegen nur mit Kalibern um einen Meter herum auf, die neuen montieren zwar SD-Kaliber, aber sie haben dann auch sehr viel weniger Lafetten. Und das Gleiche gilt für die Raketen. Die Raketen, die ein SD verschießt, sind doppelt so groß wie die eines Kreuzers (man sehe in die Wiki unter "Rakete"). Ich habe irgendwo mal ein Bild gesehen, da steht ein Marine im Panzeranzug in der Mündung eines SD-Raketenwerfers... der Knabe verschwindet da fast darin.

Wenn die Geschütze fünfmal so groß sind, nehmen sie auch ein mehrfaches an Platz ein - zudem liegt der Schwerpunkt bei großen Schiffen auf Grasern, bei kleineren auf Lasern. Graser brauchen generell mehr Platz als Laser. Der Magazinraum ist auch wesentlich größer, wie Ravenheim und Versus schon sagten - irgendwo muss man ja die Raketen für die 60 - 80 Werfer unterbringen... und auch genug davon (aber reichen die wirklich für über 6h?? Ist ja enorm!)

Dann ist die Besatzungsstärke um ein Vielfaches höher - ein SD alter Bauart hat um die 6000 Mann Besatzung ... die muss man unterbringen, versorgen, am Leben halten - also größere Crewbereiche, größere Lager, größeres Lebenserhaltungsystem (das ist etwas, was NIE in einem der Bücher steht - wieviele Kantinen und Küchen hat so ein Pott eigentlich?? Eine Nimitz hat ähnliche Besatzungsdimensionen und da werden pro Tag bis zu 20 000 Mahlzeiten gekocht! Die bunkern das Essen für 90 Tage, dann isses alle! - vieviel muss ein SD bunkern?? Wie viele Friseure gibts auf so einem Ding?) ...

Dann gibt es drei oder mehr Fusionsrekatoren samt Kühlsystemen und Brennstofftanks - und viele, viele Kabel, Rohre, Gänge, Schotten. Es gibt Reparaturwerkstätten, drei bis fünf Beiboothangars, Täuschkörper- und Drohnenbuchten. Jede einzelne Abteilung ist zudem größer als auf einem kleineren Schiff. Die Impellerräume sind riesig, die Speicherringe ebenfalls. Das Lazarett ist wesentlich größer, das ist wahrscheinlich ein komplett ausgestattetes Krankenhaus mit nem Dutzend Ärzten und mehreren Operationssäälen...

Das Marineskontingent ist größer, braucht also auch mehr Platz.

Ach ja, und die Panzerung ist natürlich auch dicker.
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5

Sonntag, 8. August 2010, 20:11

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Wie Dick ist die Panzerung eines Wallschiffes eigentlich ?
Die Fearless hatte bis zu einem Meter.
Denn die Raketenwerfer sind "nur" Doppelt so groß und die Lichtwerfer "nur" 5 mal so groß, die Besatzung "nur" 6 mal so groß. Und die Anzahl der Waffen dürften sich ebenfalls in diesem Rahmen bewegen(bei 20facher Masse).
Da können wir locker 20 ; 30 Meter bei den Wichtigen stellen ansetzen.
Und wr wollen nicht vergessen das jedes Bauteil von Menschen erreichbar sein muss, damit dürften Wartungschächte so aberwitzig das auch klingt, die größten Volumensfresser sein.
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6

Montag, 9. August 2010, 10:58

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zitat von »"Versus"«

Wie Dick ist die Panzerung eines Wallschiffes eigentlich?


Unterschiedlich. Über den Fusionsreaktoren und an den Hammerköpfen ist sie am dicksten, weil ein Treffer in der Ecke tödlich ist. Da dürfte sie bei einem Wallschiff 10 - 15 Meter erreichen. Vielleicht sogar 20 Meter, aber das erscheint mir doch etwas heftig. Entlang der Batteriedecks dürfte sie dünner sein, da sind auch enorm viele "Durchbrüche" für die Waffen. Deshalb ist der Kernrumpf ja nochmal extra gepanzert, ebenso die wichtigen Stationen.

Zitat von »"Versus"«

Da können wir locker 20 ; 30 Meter bei den Wichtigen stellen ansetzen.


30 Meter glaube ich persönlich eher nicht, kann aber sein, aber ich habe noch nirgends genaue Angaben zu diesen Details gesehen.

Zitat von »"Versus"«

Denn die Raketenwerfer sind "nur" Doppelt so groß und die Lichtwerfer "nur" 5 mal so groß, die Besatzung "nur" 6 mal so groß. Und die Anzahl der Waffen dürften sich ebenfalls in diesem Rahmen bewegen(bei 20facher Masse).


Tatsächlich trägt ein Gryphon-SD 2,5mal so viele Raketenwerfer, 3mal so viele Laser und 8mal so viele Graser wie ein Star Knight Kreuzer - Das gesamte Mischungsverhältnis ist sehr ... ekelhaft für alles, was in Energie-Reichweite kommt ... (17 - 6 - 3 zu 45 - 20 - 20 ) - aber da sieht man auch, dass nach alter Doktrin Energiewaffen (vor allem Graser) die Waffe der Wahl sind, um Wallschiffe zu plätten, während Kreuzer eher auf Raketen setzten.

Zitat von »"Versus"«

Und wr wollen nicht vergessen das jedes Bauteil von Menschen erreichbar sein muss, damit dürften Wartungschächte so aberwitzig das auch klingt, die größten Volumensfresser sein.


Ja, Korridore und Schächte sind ein extremer Platzfresser. Zumal ja auch die einzelnen Abteilungen intern unterteilt sind, um Schäden zu begrenzen.
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7

Mittwoch, 25. August 2010, 10:23

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Ein SD hat ja nicht nur seine äußere Panzerung. Quasi das ganze Schiff ist durchzogen von gepanzerten Bauteilen, bis hin zu einer zusätzlich gepanzerten inneren Hülle.

Zitat von »"David Weber"«


In addition, "proper" ships of the wall are simply much more heavily built. Framing members are bigger and stronger, designed to withstand far greater punishment at the cost of additional building expense and the sacrifice of some internal volume which might otherwise have been used for additional offensive weapons systems. This is a major reason the concern was raised about the structural integrity of a hollow-cored pod-laying design: building that big an open space at the very center of a ship of the wall was considered by many to be an unwarrantable sacrifice, given the then unproven workability and advantages of the pod concept, of the sheer brute strength which had always been a major aspect of superdreadnought design. Beyond that, however, even inside the "armored belt" proper of a SD, structural bulkheads are also armored bulkheads. In a battleship or a lighter unit, they are designed to meet the normal load bearing requirements of the hull; in a waller, they provide additional armor, creating confinement zones designed to limit and contain damage that manages to penetrate the outer defenses. And in addition to armoring bulkheads for probably between 25 and 33 percent of its total beam, a superdreadnought also has additional passages in that same space. And, finally, the core hull itself is totally surrounded by what is in effect a complete secondary "belt" of extremely heavy armor. So, in essence, a superdreadnought is a thick-skinned honeycomb of tightly integrated defensive barriers, all of its designed to keep the ship alive as long as a single one of its scores of offensive weapons remains operational.
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Blattfänger

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8

Montag, 18. Juni 2012, 12:28

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zitat von »"Versus"«

Wie Dick ist die Panzerung eines Wallschiffes eigentlich ?
Die Fearless hatte bis zu einem Meter.
Denn die Raketenwerfer sind "nur" Doppelt so groß und die Lichtwerfer "nur" 5 mal so groß, die Besatzung "nur" 6 mal so groß. Und die Anzahl der Waffen dürften sich ebenfalls in diesem Rahmen bewegen(bei 20facher Masse).
Da können wir locker 20 ; 30 Meter bei den Wichtigen stellen ansetzen.
Und wr wollen nicht vergessen das jedes Bauteil von Menschen erreichbar sein muss, damit dürften Wartungschächte so aberwitzig das auch klingt, die größten Volumensfresser sein.


20-30 m ist vollkommen unrealistisch. Mach mal eher 2-3 m draus.
Ausserdem ist der Punkt mit dem Durchmesser der Strahlengeschütze eigentlich relativ irrelevant, da die Energiemenge pro Fläche wichtig sein müsste wenn es um Penetrationstiefe geht. Das ist eigentlich auch so ein Punkt warum nicht kleinere Geschütze mit wesentlich höheren Energeidichten einnsetzen. die Löcher sind zwar kleiner müssten aber dann auch tiefer gehen!

So viel Panzerung würde die Dichte unheimlich hoch treiben und das muss auch erstmal angebracht werden.
Außerdem vergiss mal nicht, dass so ein SD einfach riesig ist und wenn das Volumen auch mit Exponent 3 zunimmt, so nimmt auch die Fläche im QUADRAT zu.
Wahrscheinlicher ist das die Panzerung so angesetzt ist, dass alles was auf Kernschußweite durch intakte Seitenschilde kommt, abgefangen werden kann ohne durch zu brechen. Und dann werden intern um Reaktoren und Antriebssysteme nochmal gepannzerte Sektionen sein die sicherstellen dass auch bei zerstörten Seitenschilden die Wahrscheinlichkeit, dass etwas bis in den Kenrbereich vordringen kann auf ein Minimum reduziert wird.
Angesichts einer Dichte von 0,25 die nach DW für Schiffe veranschlagt sind, muss pro Kubikmeter Stahl der verbaut wurde ca. 28 Kubikmeter Luft/Vakuum vorhanden sein. Oder mit anderen Worten ein SD besteht zu erheblichen Teilen aus "NICHTS" (was Substanz hat).
Tatsächlich frage ich mich ob nicht eher eine Dichte von 0.5 g/cm³ sinnvoller ist.
Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

9

Montag, 18. Juni 2012, 21:45

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Dafür gab es ja das great Rezising. Deswegen werden ja nur noch Tonnagen angegeben statt größen.
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10

Dienstag, 19. Juni 2012, 16:31

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zitat von »"Blattfänger"«

Ausserdem ist der Punkt mit dem Durchmesser der Strahlengeschütze eigentlich relativ irrelevant, da die Energiemenge pro Fläche wichtig sein müsste wenn es um Penetrationstiefe geht. Das ist eigentlich auch so ein Punkt warum nicht kleinere Geschütze mit wesentlich höheren Energeidichten einnsetzen. die Löcher sind zwar kleiner müssten aber dann auch tiefer gehen!
Die Energiedichte eines Gammastrahls pro cm2 dürfte eigentlich immer gleich sein, egal, ob der Strahl nun einen oder fünf Meter durchmisst, Wellenlänge ist Wellenlänge.
Aber ein SD-Graser bläßt durch BC-Panzerung durch, während ein BC-Graser zwar auch Schaden anrichtet, aber nicht so viel. Also sind SD-Graser entweder doch noch weiter "rechts" im Spektrum, oder gerade das Kaliber macht den feinen Unterschied, weil der Gesamtübertrag höher ist. Und nicht vergessen: Die Schiffe stehen nicht still, während sie schießen bzw. getroffen werden. Die bewegen sich weiter. Und wenn ich mir vorstelle, wie so ein Schiff von einer Energieklinge von 5 Metern Durchmesser getroffen, durchschlagen und dann durch die Eigenbewegung aufgeschlitzt wird...

Ein anderer Grund könnte vielleicht auch sein, dass ein SD-Graser zwar insgesamt größer, aber dann doch pro verbautem Kubikmeter leistungsfähiger ist als ein kleinerer Graser.

Zitat von »"Blattfänger"«

Wahrscheinlicher ist das die Panzerung so angesetzt ist, dass alles was auf Kernschußweite durch intakte Seitenschilde kommt, abgefangen werden kann ohne durch zu brechen. Und dann werden intern um Reaktoren und Antriebssysteme nochmal gepannzerte Sektionen sein die sicherstellen dass auch bei zerstörten Seitenschilden die Wahrscheinlichkeit, dass etwas bis in den Kenrbereich vordringen kann auf ein Minimum reduziert wird.
Panzerung ist so angelegt, dass alles bis zu einem gewissen Grad aufgehalten und alles darüber von den vitalen Sektionen weggelenkt wird.

Zitat von »"Blattfänger"«

Angesichts einer Dichte von 0,25 die nach DW für Schiffe veranschlagt sind, muss pro Kubikmeter Stahl der verbaut wurde ca. 28 Kubikmeter Luft/Vakuum vorhanden sein. Oder mit anderen Worten ein SD besteht zu erheblichen Teilen aus "NICHTS" (was Substanz hat).
Ja, und das sind die Gänge, Quartiere, Lagerräume, Besatzungsstationen, Hangars, die (leeren) Treibstofftanks, die Raketenmagazine und bei Gondellegern der Hohlkern, schätze ich.
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11

Dienstag, 19. Juni 2012, 20:07

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zu den Panzerungsdicken: Mehrere Meter kommen schon hin, da es sich nicht ausschliesslich um massiven Panzerstahl handeln dürfte. Zwischen den "Stahl"lagen wird es weniger dichtes Material geben, dass beim Verdampfen Energie des Waffenstrahls (egal ob Graser oder Laser) aufnimmt. Dazu Schichten, die bestimmte Wellenlängen streuen. Als Beispiel kann man die Panzerungstechniken moderner Kampfpanzer nehmen, homogener Stahl ist da out.

Waffengrößen: Die Graysons hatten vor Allianzbeitritt Lenkwaffen mit einem Gewicht von 120 Tonnen. Setzt man dieses Gewicht in Relation zu einem modernen Waffensystem kommt man auf über 20 m Länge und 3 Meter Durchmesser (als Referenz habe ich die R-39/SS-N-20 genommen)... selbst bei halben Gewicht geht es um ein gewaltiges Volumen... sowohl werferseitig als auch für die Magazine. Schliesslich kommen ja noch die Massetreiber dazu, wobei die meisten Schiffe ja für jedes "Rohr" einen eigenen haben (mir bekannte Ausnahme sind die Roland-Zerstörer).

Schiffsvolumen: Nicht zu vergessen die Bunker für Wasser, Reaktormasse, Lebensmittel, Hydroponik, Kläranlagen, Klimawäscher, Lüfter, Luftbunker, Ersatzteillager, Hangar, Sporthallen, Schwimmbäder und und und. Ein SD ist eine fliegende Kleinstadt, der Vergleich mit einem CVN passt ganz gut... allerdings muss man gewaltigen Komfort dazurechnen (zumindest bei Allianz-SD).

12

Dienstag, 19. Juni 2012, 21:58

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zitat von »"Isvarian"«

Die Energiedichte eines Gammastrahls pro cm2 dürfte eigentlich immer gleich sein, egal, ob der Strahl nun einen oder fünf Meter durchmisst, Wellenlänge ist Wellenlänge.
??? Die Wellenlänge bestimmt die Energie pro Lichtquant, die Menge der Quanten kann dagegen variieren.

Zitat von »"Isvarian"«

Und wenn ich mir vorstelle, wie so ein Schiff von einer Energieklinge von 5 Metern Durchmesser getroffen, durchschlagen und dann durch die Eigenbewegung aufgeschlitzt wird...
Die Energiewaffen werden IIRC während "eines" Schusses nicht im Dauerstrichbetrieb verwendet sondern feuern eine schnelle Folge sehr kurzer Pulse. Ich vermute dass dieser Burst im Normalfall zu kurz ist um ein nennenswertes Wandern zu beobachten, vor allem da im Einschlaggebiet das Material regelrecht explodiert.
---
Drogenprohibition: GESCHEITERT, SCHÄDLICH und TEUER


All parts should go together without forcing. You must remember that the parts you are reassembling were disassembled by you. Therefore, if you can't get them together again, there must be a reason. By all means, do not use a hammer.
(1925 IBM Maintenance Manual)

Project Rho - Atomic Rockets

13

Mittwoch, 20. Juni 2012, 10:33

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zitat

Die Energiewaffen werden IIRC während "eines" Schusses nicht im Dauerstrichbetrieb verwendet sondern feuern eine schnelle Folge sehr kurzer Pulse. Ich vermute dass dieser Burst im Normalfall zu kurz ist um ein nennenswertes Wandern zu beobachten, vor allem da im Einschlaggebiet das Material regelrecht explodiert.


Auch wenn das jetzt wie Haarspalterei klingt: Die Schiffe bewegen sich mit bis zu 0,8c da gibt es selbt bei millisekunden dauernden beschuss massive "Bewegungs"-Schäden.
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Blattfänger

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14

Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:19

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Zitat von »"Isvarian"«

Ja, und das sind die Gänge, Quartiere, Lagerräume, Besatzungsstationen, Hangars, die (leeren) Treibstofftanks, die Raketenmagazine und bei Gondellegern der Hohlkern, schätze ich.


Sag ich ja, beduetet aber das pro Volumeneinheit Panzerung dann entsprechend Leerraum vorhanden sein muss.
wodurch dann auch ein SD aus 28 Einheiten Leerraum und 1 Einheit Stahl bestehen muss. Selbst wenn ein Podnought voll ist dürfte er ja nicht mehr als 8.5 M tonnen wiegen, wegen der Kompensatorbeschränkungen. Oder eine Harrington hätte dann ne höhere Dichte als ein vergleichbarer Normal-SD bei gleichem Kompensatorfeld.
Darüber könnte man ja diskutieren.

Für die Panzerung bedeutet das aber dass je mehr ich in die Panzerun stecke umso weniger habe ich für tragende Elemente!
Und auch Querschotten nehmen einen Teil der Energie auf wenn der Strahl der durch die Panzerung kommt sie verdampft.

P.S. der Stahl ist natürlich nur das Vergleichselement.
Weder die Pnazerung noch die tragenden Elemente werden ausschließlich aus Stahl gefertigt sein. Aber auch Keramiken, Aluminiumlegierungen und Kohlenstoffnetzwerke benötigen Masse und Volumen.
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15

Donnerstag, 21. Juni 2012, 09:50

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Die Panzerung ist überhaupt nicht mehr aus klassischem Panzerstahl gefertigt, weil der den Energiestrahlen kaum Widerstand entgegenbringt, sondern aus diesen auf molekularer/atomarer Ebene konsturierten Verbundmaterialien. Panzerstahl wird noch für die internen Strukturen verwendet, weil er trotz allem noch immer sehr stabil und gleichzeitig leicht und billig ist.

Die Panzerung ist zudem Teil der tragenden Struktur und die tragende Struktur Teil der Panzerung. So habe ich jedenfalls Webers Kommentare dazu verstanden.

Außerdem: Da Weber so schöne neue Materialien und Verbundsysteme entwickelt hat, wiegt die Panzerung vielleicht gar nicht so viel pro m3, wie wir alle annehmen. Stahl von 1900 wiegt ja bei gleichen Eigenschaften auch mehr als Stahl von heute.
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16

Samstag, 23. Juni 2012, 12:09

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Nein.

Stahl ist immernoch ~95% Eisen mit bis zu 2,06% Kohlenstoffanteil.
Der Rest wird von anderen Metallen aufgefüllt und verändert die Eigenschaften des Stahls.
Diese Eigenschaftsveränderung ist bei kleinen Werkstoffmengen definitiv sehr wichtig, aber in der Masse nicht mehr so unglaublich toll.

Und das Eisen, das den Großteil des Gewichts ausmacht wog um 1900 genauso viel, wie es heute wiegt.
Heutzutage nimmt man "Verbundwerkstoffe", das bedeutet, dass man bei sensiblen Projekten gerne mal einen Titankern mit Stahlmantel als Verstrebung benutzt, statt reinen Stahl. Sowas bietet dann die Gewichtsreduktion.

Was dagegen eine enorme Gewichtseinsparung bringt, ist die bessere Stahlmixtur, die erlaubt Hohlstangen zu benutzen, wo früher massive Elemente benutzt werden mussten.

Aber wenn es um die Fähigkeit zur Energieaufnahme geht, ist es letztlich das Eisen, das den Löwenanteil auf sich nehmen muss....denn Eisen ist nunmal der größte Massenanteil.
Und um eine große Energiemenge zu absorbieren, benötigt man viel Masse.
Da ist einem nicht mit Hohlelementen geholfen.

Und da kommt dann SailorGN´s Argument zum tragen, dass verbesserte Panzerungen ihre Wirkung aus Verbundmaterialien mit verschiedenen Eigenschaften oder sogar nur aus der geometrischen Anordnung beziehen.
Kleines Beispiel:
Stahlpanzerungen von Tanks wurden in ihrer Wirkung effektiv verdoppelt, indem man die Panzerungen im Winkel von etwa 28° zum Boden an die Panzer baute.
Ein horizontal anfliegendes Geschoss musste so doppelt so dicken Stahl durchdringen, ohne das tatsächlich doppelt so dicker Stahl benutzt wurde.

cya
____________________________________________________________
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht."
StGB § 328 Abs. 2.3

17

Sonntag, 24. Juni 2012, 01:53

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Die Panzerung als tragendes Element klingt gefährlich , vor allem da die Panzerung im Idealfall komplett zerschossen wird während der Rest des Schiffes unbehelligt ist. Auch glaube ich nciht das die Raumschiffe noch großartig Stähle verwenden. Das mesite besteht wahrscheinlich aus irgendwelchen Künstlichen Moleklverbindungen. Vom Stahl versucht man ja heute schon wegzukommen, oder besser gesagt man versucht den Stahl soweit zu verändern das man ihn nicht mehr als solchen bezeichnen kann.
Ich durfte mal eine Testlegierung der TU Freiberg bearbeiten (fragt lieber nicht wie ich da rangekommen binn) Das Zeug hatte einen Eisenanteil von ca. 60% und eine ellen lange Legierungsliste mit einer Dichte von 5,~irgendwas (schön leicht). Dieses Spezielle Zeug soll wohl irgendwann den VA Stahl ersetzen (mit gleichen eigenschaften), wobei wohl auch an Varianten für andere Einsätze gearbeitet wird.

wie sich forschende Professoeren sowas halt zusammenfanta.... ääähhh vorstellen... wenn es um die zuönftigen Früchte ihrer Forschungsarbeit geht.


Und was den Winkel der Panzerung angeht: Nenn mich Ahnungslos aber drfte der Winkel bei der Energieaufnahme und weiterleitung (um was anderes gehts ja nicht) nicht Schnur Pieps egal sein ?
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18

Sonntag, 24. Juni 2012, 16:22

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Hehe, den Ersatz für Niro würde ich gerne mal in Händen halten *g* klingt interessant.

Wegen dem Panzerungswinkel:

Zitat

Versus:
Nenn mich Ahnungslos aber drfte der Winkel bei der Energieaufnahme und weiterleitung (um was anderes gehts ja nicht) nicht Schnur Pieps egal sein ?


Nein ;)
Der Panzerung-Eintrag der Wikipedia erläutert das ganz gut:


http://de.wikipedia.org/wiki/Panzerung#Geneigte_Anordnung

Da es sich bei meinem Beispiel um Panzerung gegen Projektilwaffen handelte, ist die Größe der absorbierbaren Geschossenergie der beschreibende Faktor für die Effizienz der Panzerung.
Um so größer die Absorbtionsfähigkeit ist, um so weniger Geschossenergie ist übrig, um die Panzerung zu durchbrechen.

Durch die Neigung hat man also die Stärke der Panzerung effektiv verdoppelt, ohne tatsächlich doppelt so viel Material zu benutzen.

----

Wenn es sich um Panzerung gegen Energiewaffen handelt, ist der Winkel auch nicht zu vernachlässigen.
Während der "Energiestrahl" nach und nach die Panzerung verdampft und sich "durch frisst", wird z.B. Wärmeenergie an das umliegende Material abgegeben.
Die Absorbtionmenge der Wärmeenergie ist aber höher, umso länger der Strahl braucht um die Panzerung zu perforieren.

Man kann also verallgemeinern, dass die Dicke der Panzerung die Zeit definiert, die eine bestimmte Energiemenge braucht um durchzubrechen.
Wenn man die Dicke erhöht, erhöht man die Zeit, die die gleiche Energiemenge für den Durchbruch benötigt. Dabei wird aber auch mehr Energie "sinnlos" an die gesamte Panzerungsfläche abgegeben und verringert dabei nicht die Schutzwirkung, zumindest nicht in dieser "Beobachtung".

Will sagen:
Umso dicker die Panzerung, umso mehr der schädigenden Energie wird abgeleitet, ohne zur Perforation der Panzerung beizutragen.

Man kann das wohl mit einem Schneidbrenner vergleichen.
Umso dünner der Stahl ist, den man schneiden will, umso schneller kommt man durch. Dabei wird das gesamte Werkstück erwärmt.
Wenn man dickeren Stahl nimmt, wird das Werkstück auf die selbe Temperatur erwärmt, zieht aber mehr Energie aus dem eigentlichen Schneidvorgang ab, da es mehr Material gibt, welches erwärmt werden muss.


cya
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19

Sonntag, 24. Juni 2012, 17:07

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Du hats recht, da hab wohl mal wieder nichtz nachgedacht.

Bitte nimm meinen Dank an welche ich dir auf huldvoll Knien darbiete

_/-\°

Meine güte: das ist einfachste Physik. Mitte 20 und schon senil........ :(
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20

Dienstag, 18. Dezember 2012, 20:10

Re: Alte Wallschiffe Schwach bewaffnet ?

Panzerung als tragende Struktur hat noch einen ingenieurtechnischen Nachteil: Wenn Panzerteile entfernt (sei es nach Beschußschäden oder um an dahinterliegende Aggregate zu kommen) gefährdet man auch immer die Gesamtfestigkeit... Im Dock wird ein Schiff schon nicht zerbrechen, aber eine nachträgliche Schweissnaht kann die Stabilität durchaus gefährden.
Ich denke, es gibt eine tragende Kernstrukturmöglichst tief oder möglichst redundant (Gondelleger ;) ) im Rumpf. Daran wird der ganze Rest aufgehangen und aussenrum gibts dann die Panzerplatten.

Zu den Verwendeten Materialien: Im neuen Kurzgeschichtenband ist ein "Aufsatz" über Panzerungen, darin werden grob drei Schichtarten erwähnt. Erstens die Grenzschicht nach aussen, dabei werden Keramiken wie Siliziumkarbid und Titankarbid im Zusammenspiel mit Eisenverbindungen erwähnt. Zweitens Streuschichten, pporöse Mikrostruktur, sehr leicht, "aufgeschäumt", aus leicht verfügbaren Elementen (Si, C, Ti, Al), die mit schwereren Elementen dotiert werden. Können mehrere Meter dick sein. Und schliesslich Strukturschichten aus Panzerstahl, die der Stabilisierung der Konstruktion dienen aber nur sehr geringen Wert als Panzerung haben.