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101

Samstag, 7. Januar 2012, 23:04

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Das wäre dann im Grunde genommen eine Roland mit SD-MDM´s.
Aber ich glaube nicht das das (egal in welcher Zahl) so Praktikabel wäre wie Gondelschiffe, dafür müsste man mindestens einen schweren Kreuzer bauen in den man irgendwie ein paar Gondeln gequetcht und dafür wahrscheinlich die Breitseitenlafetten rausreisen muss.
Aber das halte ich für zu klein, eine Gegenstück zur Couversir-2 müsste es schon sein, welche selbst Wallschiffen böse zusetzen kann.

Und die Gondelleger verlieren nach und nach ihre Breitseitenwerfer.
Anfangs hat Manticore und Grayson diese noch behalten für den Fall das der Hohlkern beschädigt oder leergeschossen wurde. Aber davon wird wohl nun auch abgerückt.
Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.

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102

Sonntag, 8. Januar 2012, 01:19

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Wenn man jetzt eine Nat Turner von der Größe einer Roland entwickeln würde, hätte man einen ziemlich fiesen SD-Killer zumindest für kleine Navys die sich keinen schlachtwall leisten können aber trotzdem doch bei den Großen Kindern mitspielen müssen.
Wie soll ein Schiff von der Größe einer Roland ein SD-Killer werden?
Eine Roland hat mit ihren 190 000 Tonnen gerade mal Platz für je 4 schwere Laser in der Breitseite sowie 2 schwere Graser und 6 Raketenwerfer in der Jagdbewaffnung. Panzerung? Praktisch keine, soweit ich weiß.
Aber selbst ein konventioneller solarischer SD der Vega-Klasse kommt mit 34 Werfern, 24 Lasern und 26 Grasern im SD-Kaliber allein in einer Breitseite, dazu massiver Panzerung und interner Unterteilung - der ist darauf ausgelegt, sich mit einem vergleichbaren SD anzulegen. Wieviele "große" Turners bräuchte man für den Job und wieviele würden dabei draufgehen?
Und vor allem - welche "kleine" Navy legt sich mit ner Waller-Navy an - oder spielt da mit?

Die "Nat Turners" sind eigentlich die modernsten Piratenschiffe des Honorverse und wurden gebaut, um Sklavenschiffe zu jagen und um Manpower sowie Jessyk auf den Sack zu gehen, nicht um richtige Raumgefechte zu kämpfen.

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Andere frage haben Gondelleger SDs eigentlich noch Breitseiten Werfer?
Die Medusa-B und Harrington-B haben Breiseitenraketenwerfer, allerdings im Kreuzerkaliber mit vektorunabhängigen Raketen.

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Wenn ja warum?
Flexibilität dürfte ein Grund sein. Mit diesem netten Feature kann eine Medusa-B zwei Stunden Schnellfeuer schießen nachdem sie ihren Kern leergeschossen hat oder er ausgefallen ist und ist damit nicht nur auf Energiewaffenreichweite beschränkt. Macht 1,5h Gondelfeuer plus 2h Breitseitenfeuer. Außerdem kann sie z.B. die Gondeln für Waller aufheben und leichte Einheiten mit den Mk14 oder demnächst sogar Mk16G aus den Breitseiten bekämpfen. Kombinieren kann man das Feuer auch noch, um die Gondelsalven zu verstärken, sobald die Entferung entsprechend gesunken ist.

Kuckst du hier: <!-- m --><a class="postlink" href="http://infodump.thefifthimperium.com/entry/Harrington/81/1">http://infodump.thefifthimperium.com/en ... ngton/81/1</a><!-- m -->

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Den Platz kann man ja sinnvoller nutzen z.B. für Raketenabwehr.
Die Raketenabwehr wird durch Schlüsselloch, die Vipers und die Katana-LACs schon derart verbessert, da kann man auf die zusätzlichen Antiraketenwerfer anscheinend verzichten. Denn das volle Potenzial der neuen Raketen und Werfersysteme kann aktuell durch den "Flaschenhals" der nicht adäquaten Leitsysteme noch gar nicht voll ausgeschöpft werden, es bringt also mehr, zunächst diese Lücke zu schließen, was z.B. ja durch Schlüsselloch und Apollo geschieht.

Zitat von »"Versus"«

Und die Gondelleger verlieren nach und nach ihre Breitseitenwerfer.
Anfangs hat Manticore und Grayson diese noch behalten für den Fall das der Hohlkern beschädigt oder leergeschossen wurde. Aber davon wird wohl nun auch abgerückt.
Genau andersherum - die Medusas/Harringtons haben Werfer, die Invicti haben keine und die Medusa-Bs/Harrington-Bs haben wieder, aber leichtere, maßgeblich auf Betreiben der GSN.
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103

Dienstag, 10. Januar 2012, 21:31

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Naja wie gesagt eine Nat Turner ist ein Shrike LAC mit Hyperantrieb und Shriks sind obwohl sie gerade mal 30.000 Tonnen massen echte Kreuzerkiller.

Die "Riesen Nat Turner" wäre dann im Prinzieb eine große bemannte Raketengondel, die obendrein dann noch je einen Graser im Wallschiffkallieber als Jagdbewaffnung hat. Mit genug Antiraketen könnten diese Freunde zumindest unterstützend gegen Wallschiffe eingesetzte werden.

Und bei den kleineren Navys denke ich and die Alizon Space Navy oder die Zanzibar Space Navy. Die ja auch mit Haven im Krieg sind aber meines Wissens nach keine eigenen Wallschiffe haben.
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Navigare necesse est!
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104

Mittwoch, 11. Januar 2012, 00:46

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Shrikes sind "Kreuzerkiller" durch ihren BC-Graser (der die passive Abwehr von allem bis hoch zum BC knackt), ihre EloKa und ihr kleines Zielprofil zusammen mit der Schwarmdoktrin und der bisherigen Unterlegenheit ihrer Ziele, die zumeist keine moderne Abwehr oder Mehrstufenraketen bzw. Vipers tragen und nur im Falle Havens bislang möglicherweise durch eigene LACs gedeckt werden.

Bei der "großen Turner" wäre es hingegen so, als renne ein kaum gepanzertes Schiff von der Größe eines großen konventionellen CLs mit einem SD-Graser gegen ein Schiff an, das extra darauf ausgelegt ist, Dutzende Treffer durch sogar noch schwerere Wallerraketengraser hinzunehmen und weiterzukämpfen (in einem der Bücher stand mal was von Hunderten Einzeltreffern, die es braucht, um einen SD zu zerstören, weswegen SDs vor der Neuauflage der Gondel meist nur im Energiegefecht zerstört wurden) - wohingegen der erste Treffer auf der großen Turner bei dem Kaliber direkt der letzte wäre. Und durch ihre Größe ist sie schwerer zu tarnen und leichter zu treffen.

Eine "bemannte Raketengondel" wäre die große Turner indes auch nicht - denn all die Antriebssysteme und anderen Dinge, die ein Schiff - vor allem ein hyperraumfähiges - benötigt und die ein Schiff von einer Gondel unterscheiden, fressen gewaltig Platz. Nehmen wir dann noch den SD-Graser dazu - dann bleibt für SD-Raketen und Werfer nicht mehr viel Platz, denn Shrike-Raketen kratzen einen SD nicht.

Alles in allem bräuchte man Unmengen "große Turners", um ein einziges Geschwader konventionelle SDs mit massiven Verlusten aufzuhalten und gegen Gondelleger wären sie Toast.
Wenn das Design wirkungsvoll wäre - dann wäre die RMN wohl eine der ersten Raumflotten gewesen, die sie für Talbott gebaut hätten und die Rolands würden sich geradezu für die Armierung anbieten.

Die ganzen "kleinen" Verbündeten Manticores sind typische Randwelten ohne nennenswerte Industriekapazität, Infrastruktur und Flotte und ja nur in der Allianz, weil die RMN Stationierungsrechte für die Systeme brauchte, um strategische Tiefe und einen Sperrriegel aufzubauen. Und Zanzibar, Allizon und Co suchten jemanden, der sie vor der VRH beschützt, weil sie es selbst nie konnten. Von denen wurde nie wirklich erwartet, dass sie gegen Haven aktiv in den Krieg ziehen. Das erkennt man auch daran, dass die manticoranische Regierung ernsthaft darüber nachdachte, diese Randwelten ziehen zu lassen, weil sich das "Sperrriegelkonzept" im 2. Havenkrieg überholt hatte und die Systeme manticoranische Schiffe banden.
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105

Donnerstag, 12. Januar 2012, 21:55

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"Isvarian"«


Wenn das Design wirkungsvoll wäre - dann wäre die RMN wohl eine der ersten Raumflotten gewesen, die sie für Talbott gebaut hätten und die Rolands würden sich geradezu für die Armierung anbieten.


Das ist auch so ein bisschen das Problem das ich mit deinen Beiträgen habe. Du stehst bei spekulativen Themen immer auf dem Standpunkt, wenn es funktionieren würde hätte es Weber der RMN schon gegeben.
Wenn Jemand vor dem ersten Auftritt der Nike Klasse geschrieben hätte ein 2,5 MT BC würde Sinn machen hättest du ihn auch in Grund und Boden geschrieben. Ich will jetzt nicht behaubten das mein "Angriffszerstörer" eine ähnliche Idee ist wie die Nike-Klasse und ich finde es auch gut das du die Schwächen von unseren Ideen aufzeigst. Aber ich finde du machst es dir zu einfach indem du einfach alles als sinnlos bezeichnest das nicht in den Büchern angedacht wird.

Zitat von »"Isvarian"«


Die ganzen "kleinen" Verbündeten Manticores sind typische Randwelten ohne nennenswerte Industriekapazität, Infrastruktur und Flotte und ja nur in der Allianz, weil die RMN Stationierungsrechte für die Systeme brauchte, um strategische Tiefe und einen Sperrriegel aufzubauen. Und Zanzibar, Allizon und Co suchten jemanden, der sie vor der VRH beschützt, weil sie es selbst nie konnten. Von denen wurde nie wirklich erwartet, dass sie gegen Haven aktiv in den Krieg ziehen. Das erkennt man auch daran, dass die manticoranische Regierung ernsthaft darüber nachdachte, diese Randwelten ziehen zu lassen, weil sich das "Sperrriegelkonzept" im 2. Havenkrieg überholt hatte und die Systeme manticoranische Schiffe banden.


Auch diese Welten müssen der RMN irgend etwas zu bieten gehabt haben und wenn es Besatzungen für Schirmeinheiten waren. Weil ohne Gegenleistung bindet sich keiner einen Verbündeten ans Bein.

Zitat von »"Isvarian"«

Die Medusa-B und Harrington-B haben Breiseitenraketenwerfer, allerdings im Kreuzerkaliber mit vektorunabhängigen Raketen.

Flexibilität dürfte ein Grund sein. Mit diesem netten Feature kann eine Medusa-B zwei Stunden Schnellfeuer schießen nachdem sie ihren Kern leergeschossen hat oder er ausgefallen ist und ist damit nicht nur auf Energiewaffenreichweite beschränkt. Macht 1,5h Gondelfeuer plus 2h Breitseitenfeuer. Außerdem kann sie z.B. die Gondeln für Waller aufheben und leichte Einheiten mit den Mk14 oder demnächst sogar Mk16G aus den Breitseiten bekämpfen. Kombinieren kann man das Feuer auch noch, um die Gondelsalven zu verstärken, sobald die Entferung entsprechend gesunken ist.

Kuckst du hier: <!-- m --><a class="postlink" href="http://infodump.thefifthimperium.com/entry/Harrington/81/1">http://infodump.thefifthimperium.com/en ... ngton/81/1</a><!-- m -->

Die Raketenabwehr wird durch Schlüsselloch, die Vipers und die Katana-LACs schon derart verbessert, da kann man auf die zusätzlichen Antiraketenwerfer anscheinend verzichten. Denn das volle Potenzial der neuen Raketen und Werfersysteme kann aktuell durch den "Flaschenhals" der nicht adäquaten Leitsysteme noch gar nicht voll ausgeschöpft werden, es bringt also mehr, zunächst diese Lücke zu schließen, was z.B. ja durch Schlüsselloch und Apollo geschieht.



OK Kreuzerkallieber in der Breitseite eines SD? Macht das Sinn? Wo doch Kreuzer Raketen gegen Wallschiffe soviel bringen wie Wasserpistolen gegen Panzer, auch wenn Weber in dem einen oder anderen Buch dieser Aussage wiederspricht.
Naja aber das ist bestimmt eine Frage der Doktrin. Ich kann mir vorstellen das andere Navys das etwas anders sehen. Außerdem bin ich der Meinung, das Gefechtsausdauer von BuWeaps deutlich überbewertet wird. Welches Wallschiff übesteht denn schon eine gefecht indem 5,5 Stunden aus allen Rohren gefeuert wird? Da ist doch alles vorbei oder?
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106

Freitag, 13. Januar 2012, 15:30

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Das ist auch so ein bisschen das Problem das ich mit deinen Beiträgen habe. Du stehst bei spekulativen Themen immer auf dem Standpunkt, wenn es funktionieren würde hätte es Weber der RMN schon gegeben.
Es ist also ein Problem für dich, wenn ich mir als erstes die Frage stelle, warum die innovativste, fortschrittlichste, erfahrenste, kampferprobteste Navy des Honorverse, die seit 20 Jahren gegen eine der stärksten, nicht weniger innovativen Raumflotten des Honorverse kämpft, und deren Entwicklungsabteilungen jeweils eine der radikalsten "Wenn nicht so, dann eben anders"-Anhängerinnen (Sonja Hemphill/ Shannon Foraker) vorsteht, etwas so tut und nicht anders. Und mich dann frage, wie sich das auf das Honorverse generell auswirken wird, da beides "globale" Player sind, die Maßstäbe setzen.

Es hat mit Weber überhaupt nichts zu tun, ich nehme jede Idee und werfe sie in das Gefechtsumfeld, für dass sie offenbar bestimmt ist. Und im Fall deines "Angriffszerstörers" war das der Kampf gegen die RHN und zwar als SD-Killer, was gewisse Fähigkeiten voraussetzt. Hättest du gesagt, das Ding ist für die TN für den Kampf gegen Randnavys ohne MDMs und maximal Schlachtschiffen, wäre mein Kommentar vielleicht GANZ anders ausgefallen!

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Wenn Jemand vor dem ersten Auftritt der Nike Klasse geschrieben hätte ein 2,5 MT BC würde Sinn machen hättest du ihn auch in Grund und Boden geschrieben.
Hätte ich nicht, denn die Nike Klasse ist die fieseste gondellose BC-Klasse, die mir bislang untergekommen ist und vor allem frisst sie alles unterhalb der Wallschiffebene auf, ohne dabei draufzugehen und hält sogar begrenzte Zeit gegen Waller aus. Ich bin vielmehr gespannt, was sich da noch alles draus entwickelt.

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Ich will jetzt nicht behaubten das mein "Angriffszerstörer" eine ähnliche Idee ist wie die Nike-Klasse und ich finde es auch gut das du die Schwächen von unseren Ideen aufzeigst. Aber ich finde du machst es dir zu einfach indem du einfach alles als sinnlos bezeichnest das nicht in den Büchern angedacht wird.
Ich bezeichne NICHT alles als sinnlos, nur weil es nicht in den Büchern steht. Aber ich frage eben, ob es da, wo es hinsoll, Sinn macht und ob es praktikabel ist.

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Auch diese Welten müssen der RMN irgend etwas zu bieten gehabt haben und wenn es Besatzungen für Schirmeinheiten waren. Weil ohne Gegenleistung bindet sich keiner einen Verbündeten ans Bein.
Was sie bieten, habe ich doch meines Wissens gerade gesagt: Stationierungsrechte, Flankenschutz, strategische Tiefe, Vorposten und sie hinderten die VFH an der Kräftemassierung gegen das Manticore-System und schüzten damit vor der klassischen Vorgehensweise der VFH, die die gegen Gaston, San Martin und andere Ein-System-Nationen angewandt hat.



Zitat von »"DestroyerJoe"«

OK Kreuzerkallieber in der Breitseite eines SD? Macht das Sinn? Wo doch Kreuzer Raketen gegen Wallschiffe soviel bringen wie Wasserpistolen gegen Panzer, auch wenn Weber in dem einen oder anderen Buch dieser Aussage wiederspricht.
Das macht insofern Sinn, als das der Podnought seine schwereren Raketen nicht auf Kleinvieh verballern muss und zuerst mit den Gondeln potentiell präsente feindliche SDs/DNs/BCs abfertigen und dann mit den Breitseiten die leichteren Einheiten erledigen kann. Und er wird damit alles los, was schnell genug ist, ihn einzuholen, denn das sind garantiert keine SDs.

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Naja aber das ist bestimmt eine Frage der Doktrin. Ich kann mir vorstellen das andere Navys das etwas anders sehen.
Möglicherweise. Kommt drauf an, wofür sie ihre Waller einsetzen.

Zitat von »"DestroyerJoe"«

Außerdem bin ich der Meinung, das Gefechtsausdauer von BuWeaps deutlich überbewertet wird. Welches Wallschiff übesteht denn schon eine gefecht indem 5,5 Stunden aus allen Rohren gefeuert wird? Da ist doch alles vorbei oder?
Im Augenblick ja. Aber "der Meister" spricht in dieser "Perle" darüber, dass Gondelleger um 1915 PD den amerikanischen und japanischen Flugzeugträgern von 1941 gleichen: Maximale Schlagkraft, aber wehe, irgendwas kommt durch.
Und er redet darüber, dass - wie im realen Verlauf auch - daher das Augenmerk seit der Einführung mehr darauf liegt, die Abwehr und Standfestigkeit an dieses sprunghaft angestiegene Zerstörungspotential anzupassen, anstatt immer noch mehr Raketen reinzuquetschen, deren Potential sich durch den Flaschenhals namens "nicht adäquate Feuerleitkapazitäten", an dessen Abschaffung man gleichzeitig arbeitet, jetzt schon nicht voll ausschöpfen lässt.
Das erkennt man auch: Die Invicti und Medusa-B haben Hohlkernpanzer, Schlüsselloch- und Lorelei-Plattformen (HH13), die Bordraketen werden vektorunabhängig, um sie aus der Deckung der Impeller abfeuern zu können, während gleichzeitig die Gesamtzahl der Raketen pro Gondel sinkt, aber die Zielgenauigkeit dank Apollo steigt (14 Raketen 1915 PD gegen 8 1921 PD). Hinzu kommen die weitreichenden Antiraketen. Insgesamt steigt also die Masse, die auf Panzerung, Abwehr und Schadensabsorption verwendet wird statt auf Feuerkraft.
Gleichzeitig tragen die CLACs, wenn sie in der Flotteneskortrolle eingesetzt werden, hauptsächlich Katana-LACs, die noch mehr Vipers und Lasercluster mitbringen.
Wenn das also bei allen betroffenen Fraktionen so weitergeht und Weber sich da nicht wieder was völlig Neues einfallen lässt, dann wird in naher Zukunft wieder ~90% einer Salve abgefangen (denn auch Apollo ist keine Wunderwaffe) und der Rest erledigt höchstens einen oder zwei der viel stabileren SDs.
Da dürfte dann Gefechtsausdauer - und gerade die Möglichkeit, die schweren Raketen voll und ganz auf SDs konzentrieren zu können - wieder eine wichtige Rolle spielen.
Das ähnelt dann irgendwie der Bewaffnung der realen Schlachtschiffe 1941 - schwere Artillerie gegen Ihresgleichen, Mittelartillerie gegen leichte Einheiten und Flak gegen Flugzeuge.
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107

Sonntag, 22. April 2012, 19:50

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

In Band 17 spricht die Admiralität ja über die Anzahl ihrer Super-Dreadnoughts, und da kam ja die Frage auf ob es nicht möglich wäre neben den Super-Dreadnoughts auch normale Dreadnoughts zu bauen. Es wurde ja erwähnt das ein Dreadnought nur 18 Monate Produktionsdauer hat, im Gegensatz zu den 22 Monaten für einen Super-Dreadnought. Wäre es also möglich das die RMN vielleicht in naher Zukunft ihre ersten DN-P baut? Was denkt ihr darüber?

Blattfänger

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108

Mittwoch, 25. April 2012, 11:10

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

ALso nur mal so als Frage wie kommt ihr auf diese absurden Gefechtsdauern??

Ein Medusa/Invictus legt 6 Gondeln pro 12 s aus sind 30 Gondeln die Minute!!
So der Kern einer Medusa fasst 500 Gondeln macht 16 min Gefechtsdauer!
nehmen wir mal noch 150 Flatpacks die davor (mit derselben Rate) abgesetzt werden sind das 5 min mehr macht 21 min Gefechtsdauer.

Bin ich den hier der einzige der etwas auf Realistische Parameter setzt?? :|

Wo wir gerade dabei sind die Medusa Bs sind so wie DW sie definiert BLÖDSINN
Ja ich weiß dass ich hier Blasphemie begehe aber ihr müsst doch zugeben dass er über das Ziel hinaus schießt und dieselben Fehler macht wie vor dem Big Resizing.

1. Die Breitseitenwerfer machen insofern Sinn da sie im Schnellfeuergefecht (also ohne das Ansammeln größerer Salven) die Salvendichter erheblich verstärken können, aber nur wenn sie mit denselben Raketen bestückt sind.
Da ausserdem der Platz für die Gondeln (inklusive der tausenden von Gravkatapulten, Fusionsgeneratoren etc.) wegfallen kann mann wesentlich mehr Raketen pro Raumvolumen/Masse tragen.

Aber in Kreuzergröße sind sie nutzlos , besonders weil die Fusions MDM Mark 23 immer noch viel Größer sind als Mark 16 und die Mark 16 nicht Schlüsselloch 2 tauglich sind.

2. Was passiert wenn der Gegner eine (oder beide) Schlüssellochplattformen trifft??
Die ist hinüber! und mit ihr 50% der Defensiv und Offensivkapazität!!

3. Für die ganze Miniaturisierung muss irgendwo eine Grenze sein, besonders weil man es mit SD-Systemen zu tun hat und die Eloka Drohnen müssen auch irgendwo untergebracht werden reduzieren also nicht die aufgewendete Masse!

4. Diese Gondeln müssen alle noch ausgelegt werden!! da das Heck nicht wesentlich größer wird, bzw. die Formgebung (zulaufende Spindel mit Hammerköpfen) erhalten bleibt ist bei der Auslegung der Gondeln nicht viel Steigerungspotential.
UND
5. Mal ne Rechnung aufgemacht wieviel Tonnage die Bewaffnung eigentlich frisst??
Nen Mark 23 liegt bei ca. 100 Tonnen eine Apollo bei mehr als 200 (siehe Wiki bzw. ableitungen aus den Büchern)
sind für ne volle Gondel 1000 Tonnen für nen neuere 1200 (10 MK23 + 1AO)
Dazu kommt die Masse der Gondel. Da ich für die Gondeln nirgendwo Werte finde gehen wir mal davon aus dass sie pro Rakete 20% der Raketenmasse aussmacht. (Da ja die hochgezüchteten Gravkatapulte sowie die Energiespeicher Rahmen etc einiges zusammenbringen müssten).
Die Gondel selbst nimmt auch noch mal mehr Raum weg, da die Raketen ja nebeneinander anstatt in der dichtest möglichen Packung vorliegen aber das vorerst nur am Rande.
Nach der Rechnung fällt für eine (moderne) Apollo Gondel also 1440 Tonnen Masse an.
ein Medusa trägt 500 Stück im Kern macht 720.000 Tonnen oder 10% der SD Masse.
Da ist noch nicht der Aufwand und die Masse für die Schiensysteme und deren Integration drin.
Nehmen wir den Wert von Webber das eine Medusa2 4x mal soviel trägt dann sind das 2.8 Millionen Tonnen SDs Munition oder 1/3 der Gesamtmasse. Und dann erst kommen ja noch der Lagerraum und Platzbedarf für die Werfer und deren Raketen hinzu.

Kurz gesagt wird das ne große Variante eines Buscadetransporters wie ihn MAYA eingesetzt hat

Angesichts der Volumenproblematik wir das noch unsinniger denn die Gondeln müssen um die 40% mehr Volumen fressen als die einzelnen Raketen wenn sie eng gelagert werden. Wodurch sich für 22.000 Raketen ein Volumen-Raum im Gegenwert von 26.400 Raketen aufbaut.
Die Widerstandsfähigkeit eines solchen SD muss einfach in den Keller gehen wenn eine Rakete das Schienensystem ausschaltet oder im Heckbereich die Tore verklemmt.


P.S. ach ja Nr. 6 wie sollen diese riesigen Mengen an Raketen produziert werden?? Gerade nach dem MAN Angriff? Oder was soll das kosten???? 2000 Gondeln mit 20.000 Gravkatapulten und 2000 Fusionsgeneratoren + 20000 Mark23 + 2000 Apollo ?
Das geht richtig ins Geld!! Und es ist nicht gesichert dass man die Gondeln wiederverwerten kann.

Diese Anzahl ordentlich im System verteilt und von nen paar Kreuzern oder "Manti-Moriartys" gesteuert und man kann damit nen ganzes System gegen kleinere Flotten decken ohne einen einzigen SD gebaut zu haben.
Nur zur Errinerung Adm. Henke hat gegen die SLN Flotte (70+ SDs)
30.000 Raketen ohne Apollo eingesetzt (15.000 hatten gereicht)
Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

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109

Montag, 14. Mai 2012, 17:52

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"Isvarian"«

Okay, also wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann konzentrieren sich die Flotten in Zukunft auf einige wenige Modelle bzw. Schiffsklassen:

- CLAC
- SD-P
- BC-L
- CA(L)

Der Rest fliegt nach und nach raus bzw. kurvt zeitweise noch bei sekundären Navies wie der Royal Torch Navy und der Mayanischen Navy herum.
Und natürlich bei so Navies wie der SLN, jedenfalls so lange, bis sie der RMN, GSN, RHN, KAM oder MAN vor die Rohre laufen.

... Macht Sinn.


Stellt sich doch die Frage ob die nicht so eine Art Korvetten bauen, kleine Schiffe die vor einem Angriff die Aufklärung übernehmen ohne groß autonom zu opererieren und das nächst größere sind dann Leichte Kreuzer oder Zerstörer, wobei sich die Frage stellt :o wo der operative Unterschied ist. Die Größe ist ja mittlerweile kein Kriterium mehr.

Wo wir gerade dabei sind, hat jemand mal ne schöne Auflistung welche Aufgaben für welchen Typ gedacht sind? Zerstörer-Leichter-Kreuzer schwerer Kreuzer ist doch bis auf die Größe alles dasselbe.

Ich denke der Zerstörer wird demnächst abgeschafft und die kleinste Hyperraumtüchtige Kampfeinheit wird der Leichte Kreuzer da die LACs die Systemdeckung übernehmen besteht eigentlich nur Bedarf für Schiffe die autonom Aufklärung und Handelsstörung übernehmen und im Zweifel durch Schlachtkreuzer gedeckt werden können.

Weiß jemand ob die Rolands schon mit Fissionsmeilern ausgerüstet sind??
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110

Dienstag, 15. Mai 2012, 10:16

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat


Stellt sich doch die Frage ob die nicht so eine Art Korvetten bauen, kleine Schiffe die vor einem Angriff die Aufklärung übernehmen ohne groß autonom zu opererieren und das nächst größere sind dann Leichte Kreuzer oder Zerstörer, wobei sich die Frage stellt :o wo der operative Unterschied ist. Die Größe ist ja mittlerweile kein Kriterium mehr.

Wo wir gerade dabei sind, hat jemand mal ne schöne Auflistung welche Aufgaben für welchen Typ gedacht sind? Zerstörer-Leichter-Kreuzer schwerer Kreuzer ist doch bis auf die Größe alles dasselbe.

Ich denke der Zerstörer wird demnächst abgeschafft und die kleinste Hyperraumtüchtige Kampfeinheit wird der Leichte Kreuzer da die LACs die Systemdeckung übernehmen besteht eigentlich nur Bedarf für Schiffe die autonom Aufklärung und Handelsstörung übernehmen und im Zweifel durch Schlachtkreuzer gedeckt werden können.

Weiß jemand ob die Rolands schon mit Fissionsmeilern ausgerüstet sind??


Also ich denke die Zerstörer werden erstmal weiterhin in Dienst bleiben. Die Mark 16 ist ja immer noch ziemlich wirkungsvoll gegen die alten Schiffe der Liga, und so taugen die Rolands und die Avalons (sind ja leichte Kreuzer) zumindest noch als Picket-Ships.

Und was die Reaktoren angeht sind die Rolands noch mit den klassischen Fusionsreaktoren bestückt. Ich denke auch das Fissionsreaktoren bei so großen Schiffen wenig sinnvoll sind.

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111

Dienstag, 15. Mai 2012, 12:24

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"treybigd"«


Also ich denke die Zerstörer werden erstmal weiterhin in Dienst bleiben. Die Mark 16 ist ja immer noch ziemlich wirkungsvoll gegen die alten Schiffe der Liga, und so taugen die Rolands und die Avalons (sind ja leichte Kreuzer) zumindest noch als Picket-Ships.

Und was die Reaktoren angeht sind die Rolands noch mit den klassischen Fusionsreaktoren bestückt. Ich denke auch das Fissionsreaktoren bei so großen Schiffen wenig sinnvoll sind.


Wie sind denn die Paramter der Avalons?
Habe im Wiki dazu nichts gefunden und bei der Bezeichnung klingelt es nicht bei mir.
Was die Reaktoren angeht würde ich dir bei der Behauptung dass Fissionsreaktoren keinen Sinn machen widersprechen.
Zum einen benötigen sie keine weitere Reaktormasse, sodass sie gerade für die kleinen Kreuzer bzw. Zerstörer einen positiven Effekt auf die Operationsdauer haben dürften. Und man könnte sie wie bei den LACs mit vergrößerten Supraleiterringen kombinieren um die möglicherweise geringere Maximalleistung zu kompensieren.
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112

Dienstag, 15. Mai 2012, 15:15

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"Blattfänger"«

Zitat von »"treybigd"«


Also ich denke die Zerstörer werden erstmal weiterhin in Dienst bleiben. Die Mark 16 ist ja immer noch ziemlich wirkungsvoll gegen die alten Schiffe der Liga, und so taugen die Rolands und die Avalons (sind ja leichte Kreuzer) zumindest noch als Picket-Ships.

Und was die Reaktoren angeht sind die Rolands noch mit den klassischen Fusionsreaktoren bestückt. Ich denke auch das Fissionsreaktoren bei so großen Schiffen wenig sinnvoll sind.


Wie sind denn die Paramter der Avalons?
Habe im Wiki dazu nichts gefunden und bei der Bezeichnung klingelt es nicht bei mir.
Was die Reaktoren angeht würde ich dir bei der Behauptung dass Fissionsreaktoren keinen Sinn machen widersprechen.
Zum einen benötigen sie keine weitere Reaktormasse, sodass sie gerade für die kleinen Kreuzer bzw. Zerstörer einen positiven Effekt auf die Operationsdauer haben dürften. Und man könnte sie wie bei den LACs mit vergrößerten Supraleiterringen kombinieren um die möglicherweise geringere Maximalleistung zu kompensieren.


Also über die Avalon-Klasse weiss man nicht viel. Sie sind leichte Kreuzer, und stammen aus dem selben Programm wie die Roland-Klasse und die Saganami-C-Klasse, und setzen voll auf die vektorunabhängigen Raketen Typ Mark 16.

Und was die Fissionsreaktoren angeht weiss ich nicht ob die einfach so vergrößern kann, und dann noch die selbe Leistung wie ein Fusionsreaktor hat. Man ist ja nicht ohne Grund damals bei den großen Schiffen komplett auf Fusionsreaktoren umgestiegen. Fusion erzeugt einfach deutlich mehr Energie als eine Fission. Plus das Wasserstoff immer noch viel viel einfacher zu bekommen ist als passendes spaltbares Material für die Fissionsreaktoren. Wasserstoff bzw. Wasser ist ja praktisch überall in ausreichender Menge vorhanden. Stell dir mal die Mengen an Uran oder Plutonium die du dafür bräuchtest. Und ausserdem sind Fusionsreaktoren schlussendlich immer noch viel berechenbarer als Fissionsreaktoren, weil du ihnen im Notfall einfach den Brennstoff entziehen kannst, und damit die Reaktion beendest.

Blattfänger

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113

Mittwoch, 16. Mai 2012, 08:49

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"treybigd"«


Und was die Fissionsreaktoren angeht weiss ich nicht ob die einfach so vergrößern kann, und dann noch die selbe Leistung wie ein Fusionsreaktor hat. Man ist ja nicht ohne Grund damals bei den großen Schiffen komplett auf Fusionsreaktoren umgestiegen. Fusion erzeugt einfach deutlich mehr Energie als eine Fission. Plus das Wasserstoff immer noch viel viel einfacher zu bekommen ist als passendes spaltbares Material für die Fissionsreaktoren. Wasserstoff bzw. Wasser ist ja praktisch überall in ausreichender Menge vorhanden. Stell dir mal die Mengen an Uran oder Plutonium die du dafür bräuchtest. Und ausserdem sind Fusionsreaktoren schlussendlich immer noch viel berechenbarer als Fissionsreaktoren, weil du ihnen im Notfall einfach den Brennstoff entziehen kannst, und damit die Reaktion beendest.


Das sind dieselben Argumente die die Bei Indienststellung der Minotaur gebracht worden sind. Wobei aber auch klargestellt worden ist, dass die meisten Welten aufgrund nicht rekapitulierter Angst vor der Kernkraft besonders der Kampagne der NeoLudditen der Kernkraft abschwörten.
Außerdem dürfte spaltbares Material nicht nur im System von Yelzin häufig sein, und dürfte daher eher noch als Nebenprodukt der Asteroidenverhüttung anfallen. Schließlich wurden bis jetzt 10 tausende LACS mit diesen Reaktoren versehen.
Ausserdem kann man theoretisch abgereichertes Uran oder Plutonium in einen Fusionsreaktor problemlos anreichern man muss nur die Wandungen statt mit Stahl mit diesen Materialien versehen sodass der schnelle Neutronebeschuss zur Bidlung neuer radioaktiver Isotopen führt.
Und was die Leistungsdichte angeht, möchte ich darauf hinweisen, dass HAVEN die Shrikes unter anderen deswegen lange nicht adäquat kopieren konnte weil Sie eben keine "Gravmodulierten Fusionsreaktoren" in der Größe bauen konnten. Siehe die Debatte mit den SuperLacs zwischen Theismann und LePic.

Es stellt sich hier eigentlich eher die Frage bis zu welcher Größe die Dinger nutzbringend sind, bzw. wie viel mehr Energie ein Zerstörer oder Kreuzer braucht. Mann könnte statt 2 Fusions ja 4 oder 6 LAC Reaktoren im Rumpf verteilen. Hätte auch den Vorteil der erhöhten Redundanz. Und was die Sicherheit angeht. Wie viele Schiffe hats bei den Gefechten schon durch versagende Fusionsflaschen zerlegt??

P.S. ist doch ne schöne Diskussion oder?? :) ;)
Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

114

Mittwoch, 16. Mai 2012, 13:09

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"Blattfänger"«

Zitat von »"treybigd"«


Und was die Fissionsreaktoren angeht weiss ich nicht ob die einfach so vergrößern kann, und dann noch die selbe Leistung wie ein Fusionsreaktor hat. Man ist ja nicht ohne Grund damals bei den großen Schiffen komplett auf Fusionsreaktoren umgestiegen. Fusion erzeugt einfach deutlich mehr Energie als eine Fission. Plus das Wasserstoff immer noch viel viel einfacher zu bekommen ist als passendes spaltbares Material für die Fissionsreaktoren. Wasserstoff bzw. Wasser ist ja praktisch überall in ausreichender Menge vorhanden. Stell dir mal die Mengen an Uran oder Plutonium die du dafür bräuchtest. Und ausserdem sind Fusionsreaktoren schlussendlich immer noch viel berechenbarer als Fissionsreaktoren, weil du ihnen im Notfall einfach den Brennstoff entziehen kannst, und damit die Reaktion beendest.


Das sind dieselben Argumente die die Bei Indienststellung der Minotaur gebracht worden sind. Wobei aber auch klargestellt worden ist, dass die meisten Welten aufgrund nicht rekapitulierter Angst vor der Kernkraft besonders der Kampagne der NeoLudditen der Kernkraft abschwörten.
Außerdem dürfte spaltbares Material nicht nur im System von Yelzin häufig sein, und dürfte daher eher noch als Nebenprodukt der Asteroidenverhüttung anfallen. Schließlich wurden bis jetzt 10 tausende LACS mit diesen Reaktoren versehen.
Ausserdem kann man theoretisch abgereichertes Uran oder Plutonium in einen Fusionsreaktor problemlos anreichern man muss nur die Wandungen statt mit Stahl mit diesen Materialien versehen sodass der schnelle Neutronebeschuss zur Bidlung neuer radioaktiver Isotopen führt.
Und was die Leistungsdichte angeht, möchte ich darauf hinweisen, dass HAVEN die Shrikes unter anderen deswegen lange nicht adäquat kopieren konnte weil Sie eben keine "Gravmodulierten Fusionsreaktoren" in der Größe bauen konnten. Siehe die Debatte mit den SuperLacs zwischen Theismann und LePic.

Es stellt sich hier eigentlich eher die Frage bis zu welcher Größe die Dinger nutzbringend sind, bzw. wie viel mehr Energie ein Zerstörer oder Kreuzer braucht. Mann könnte statt 2 Fusions ja 4 oder 6 LAC Reaktoren im Rumpf verteilen. Hätte auch den Vorteil der erhöhten Redundanz. Und was die Sicherheit angeht. Wie viele Schiffe hats bei den Gefechten schon durch versagende Fusionsflaschen zerlegt??

P.S. ist doch ne schöne Diskussion oder?? :) ;)


Was hat das mit der Minotaur-Klasse zu tun?

Und noch einmal, Fusionsreaktoren sind weniger gefährlich als Fissionsreaktoren. Wenn die Fusionsflasche punktiert wird, verschwindet das Plasma durch das Loch, und der Ofen ist aus. Das kann ein Schiff überleben. Siehe die Fearless im ersten Roman, die ihren vorderen Fusionsreaktor verloren hat. Und das war nur ein leichter Kreuzer. Ein Dreadnought könnte das vielleicht noch besser wegstecken. Wenn aber das gleiche mit einem Fissionsreaktor passiert, bekommst du eine gewaltige Kernschmelze. Und das ist nicht einfach so vorbei. Und die der Kernschmelze folgende Kettenreaktion (de bestimmt kommt) ist deutlich schädlicher für dein Schiff als der Plasmaausbruch aus dem Fusionsreaktor (sofern dessen Gravfelder beim Treffer nicht versagen und das Plasma die Fusionsflasche vertilgt).

Und zuletzt möchte ich darauf hinweisen das die 18 Jahre die als Lebensdauer des LAC-Reaktors im Roman genannt werden falsch sind. Es sind nur 18 Monate. Das hat Weber selber gesagt. Musst mal unter Pearls of Weber das lesen was er über die LAC-Reaktoren geschrieben hat.

Schlussendlich kann man sagen das Fissionsreaktoren für LAC's der richtige Weg sind, aber für größere Schiffe einfach zu ineffizient.

PS: Wenn die kompakten Fissionsreaktoren so gut sind wie du meinst, wieso gibt es dann noch keine Mehrstufenraketen mit Fissionsreaktoren? Scheinbar ist da die Fusionstechnologie besser geeignet.

Hier der Link zur Seite: http://infodump.thefifthimperium.com/sit…arrington/145/1

Blattfänger

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115

Mittwoch, 16. Mai 2012, 17:28

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"treybigd"«



Was hat das mit der Minotaur-Klasse zu tun?

Und noch einmal, Fusionsreaktoren sind weniger gefährlich als Fissionsreaktoren. Wenn die Fusionsflasche punktiert wird, verschwindet das Plasma durch das Loch, und der Ofen ist aus. Das kann ein Schiff überleben. Siehe die Fearless im ersten Roman, die ihren vorderen Fusionsreaktor verloren hat. Und das war nur ein leichter Kreuzer. Ein Dreadnought könnte das vielleicht noch besser wegstecken. Wenn aber das gleiche mit einem Fissionsreaktor passiert, bekommst du eine gewaltige Kernschmelze. Und das ist nicht einfach so vorbei. Und die der Kernschmelze folgende Kettenreaktion (de bestimmt kommt) ist deutlich schädlicher für dein Schiff als der Plasmaausbruch aus dem Fusionsreaktor (sofern dessen Gravfelder beim Treffer nicht versagen und das Plasma die Fusionsflasche vertilgt).

Und zuletzt möchte ich darauf hinweisen das die 18 Jahre die als Lebensdauer des LAC-Reaktors im Roman genannt werden falsch sind. Es sind nur 18 Monate. Das hat Weber selber gesagt. Musst mal unter Pearls of Weber das lesen was er über die LAC-Reaktoren geschrieben hat.

Schlussendlich kann man sagen das Fissionsreaktoren für LAC's der richtige Weg sind, aber für größere Schiffe einfach zu ineffizient.

PS: Wenn die kompakten Fissionsreaktoren so gut sind wie du meinst, wieso gibt es dann noch keine Mehrstufenraketen mit Fissionsreaktoren? Scheinbar ist da die Fusionstechnologie besser geeignet.

Hier der Link zur Seite: http://infodump.thefifthimperium.com/sit…arrington/145/1


Die Minni hatte ich genannt weil ich nicht mehr wusste in welchem Buch das gewesen ist in welchem Alice Truman die LAC-Crews in das Baumuster der Shrikes einweißt.

Das mit den 18 Monaten wusste ich nicht, ändert aber grundsätzlich nichts an der Tatsache, besonders weil Webber selber darauf hinweißt dass normale Schiffe über die Alpha Emitter während des Hyperraumfluges in Gravwellen ihre Energiereserven entlasten!
Ausserdem ist es gerade für Zerstörer und Kreuzer die in feindlichem Gebiet operieren problematische alle 6-8 Wochen neuen Brennstoff zu bunkern. Dass sie überhaupt so lange operieren können liegt wahrscheinlich nur an der Nutzung der Gravwellen.

Die Gefährlichkeit ist relativ, eine "Punktierung" würde schließlich immer durch Schiffslaser oder Graser geschehen also nicht nur ein kleines Loch hinterlassen :lol: . Ausserdem haben die Hochleistungsfusionsreaktoren gravimetrische Einschlussfelder und keine magnetischen Flaschen wie Pinassen und Raketen. (Verdammt weiß jemand in welchem Buch Theisman und LePic die Berichte über die Shrike diskutieren?! Da steht das nämlich?)
Eine Spaltungsmeiler würde dir selbst dann aber nicht sofort um die Ohren fliegen, sondern "nur" das Schiff massiv verstrahlen wenn er weiter läuft.
Und gerade bei kleineren Schiffen werden sogar die Fusionsreaktoren abgeworfen (war das nicht sogar die Fearless? :? ), warum nicht dasselbe mit nem Meiler machen?

Ich sage ja nicht dass man die Dinger in DDs oder SDs einbauen soll, aber in Kreuzer Zerstörer oder vielleicht zum Teil noch in BCs?!

P.S. für Raketen wären die total sinnlos da sie ja kontinuierlich laufen müssten um beim Start betriebsbereit zu sein und Raketen brauchen ja nicht so viel Energie wie ein LAC. Da braucht es "nur" verkleinerte Pinassenreaktoren, die man ausserdem auf Verschleiß fahren kann, schließlich müssen die ja nur nen paar Minuten halten.

Für Systemüberwachungsplattformen oder sogar Sensordrohnen wäre das allerdings ne gute Idee?!
Krieg ist die Fortsetzung der menschlichen Idiotie mit anderen Mitteln (Gabor Steingart)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

116

Mittwoch, 16. Mai 2012, 18:07

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"treybigd"«

Zitat von »"Blattfänger"«

Zitat von »"treybigd"«


Und was die Fissionsreaktoren angeht weiss ich nicht ob die einfach so vergrößern kann, und dann noch die selbe Leistung wie ein Fusionsreaktor hat. Man ist ja nicht ohne Grund damals bei den großen Schiffen komplett auf Fusionsreaktoren umgestiegen. Fusion erzeugt einfach deutlich mehr Energie als eine Fission. Plus das Wasserstoff immer noch viel viel einfacher zu bekommen ist als passendes spaltbares Material für die Fissionsreaktoren. Wasserstoff bzw. Wasser ist ja praktisch überall in ausreichender Menge vorhanden. Stell dir mal die Mengen an Uran oder Plutonium die du dafür bräuchtest. Und ausserdem sind Fusionsreaktoren schlussendlich immer noch viel berechenbarer als Fissionsreaktoren, weil du ihnen im Notfall einfach den Brennstoff entziehen kannst, und damit die Reaktion beendest.


Das sind dieselben Argumente die die Bei Indienststellung der Minotaur gebracht worden sind. Wobei aber auch klargestellt worden ist, dass die meisten Welten aufgrund nicht rekapitulierter Angst vor der Kernkraft besonders der Kampagne der NeoLudditen der Kernkraft abschwörten.
Außerdem dürfte spaltbares Material nicht nur im System von Yelzin häufig sein, und dürfte daher eher noch als Nebenprodukt der Asteroidenverhüttung anfallen. Schließlich wurden bis jetzt 10 tausende LACS mit diesen Reaktoren versehen.
Ausserdem kann man theoretisch abgereichertes Uran oder Plutonium in einen Fusionsreaktor problemlos anreichern man muss nur die Wandungen statt mit Stahl mit diesen Materialien versehen sodass der schnelle Neutronebeschuss zur Bidlung neuer radioaktiver Isotopen führt.
Und was die Leistungsdichte angeht, möchte ich darauf hinweisen, dass HAVEN die Shrikes unter anderen deswegen lange nicht adäquat kopieren konnte weil Sie eben keine "Gravmodulierten Fusionsreaktoren" in der Größe bauen konnten. Siehe die Debatte mit den SuperLacs zwischen Theismann und LePic.

Es stellt sich hier eigentlich eher die Frage bis zu welcher Größe die Dinger nutzbringend sind, bzw. wie viel mehr Energie ein Zerstörer oder Kreuzer braucht. Mann könnte statt 2 Fusions ja 4 oder 6 LAC Reaktoren im Rumpf verteilen. Hätte auch den Vorteil der erhöhten Redundanz. Und was die Sicherheit angeht. Wie viele Schiffe hats bei den Gefechten schon durch versagende Fusionsflaschen zerlegt??

P.S. ist doch ne schöne Diskussion oder?? :) ;)


Was hat das mit der Minotaur-Klasse zu tun?

Und noch einmal, Fusionsreaktoren sind weniger gefährlich als Fissionsreaktoren. Wenn die Fusionsflasche punktiert wird, verschwindet das Plasma durch das Loch, und der Ofen ist aus. Das kann ein Schiff überleben. Siehe die Fearless im ersten Roman, die ihren vorderen Fusionsreaktor verloren hat. Und das war nur ein leichter Kreuzer. Ein Dreadnought könnte das vielleicht noch besser wegstecken. Wenn aber das gleiche mit einem Fissionsreaktor passiert, bekommst du eine gewaltige Kernschmelze. Und das ist nicht einfach so vorbei. Und die der Kernschmelze folgende Kettenreaktion (de bestimmt kommt) ist deutlich schädlicher für dein Schiff als der Plasmaausbruch aus dem Fusionsreaktor (sofern dessen Gravfelder beim Treffer nicht versagen und das Plasma die Fusionsflasche vertilgt).

Und zuletzt möchte ich darauf hinweisen das die 18 Jahre die als Lebensdauer des LAC-Reaktors im Roman genannt werden falsch sind. Es sind nur 18 Monate. Das hat Weber selber gesagt. Musst mal unter Pearls of Weber das lesen was er über die LAC-Reaktoren geschrieben hat.

Schlussendlich kann man sagen das Fissionsreaktoren für LAC's der richtige Weg sind, aber für größere Schiffe einfach zu ineffizient.

PS: Wenn die kompakten Fissionsreaktoren so gut sind wie du meinst, wieso gibt es dann noch keine Mehrstufenraketen mit Fissionsreaktoren? Scheinbar ist da die Fusionstechnologie besser geeignet.

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Eine Fusionsflasche wird von nem Nagel punktiert, von einem Vorschlaghammer, von einem Tonneschweren Stahlträger aber NICHT von einem Gigawatt starken Strahlenwerfer. Da sagt die Fusion nämlich "Ich mach jetzt drausen weiter" also nicht unbedingt besser als das gleiche mit spaltbaren Material.
Die Ferless hatte die Reaktoren noch an der Außenseite und sties die einfach ab.

Desweiteren glaube ich das Meiler durchaus auch in größeren schiffen platz finden werden. ödie DInger halten Jahre was durchaus nützlich sein kann für den Fall das die H-Tanks ausfallen oder leer werden und möglicherweise bringt das sogar finanziell etwas Wasserstoff muss auch erst mal produziert und rangeschafft werden wobei das Spaltbare Material bis jetzt nur als Nebenprodukt anfällt und nicht groß genutzt wird. Bei den Mengen die die Flotten verbrauchen wäre das ne überlegung wert.

In Drohnen und Plattformen sehe ich die Meiler allerdings nicht. Denn die sollten möglichst nicht endeckt werden und Meiler emmitieren doch etwas mehr Strahlung als eine Fusion oder eine Batterie,
Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.

Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

nessy

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117

Mittwoch, 16. Mai 2012, 20:07

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Tachchen,

Hab bisher nicht alles durchgelesen hier, aber wie würde es mit ner Brenstoffzelle/-en für DD Lacs u.ä. aussehen?

Wenn man Wasser mit führen könnte und dieses nach der Wiederzusammenführung aus der Zelle wieder spalten ...wie heißt das Wort für einen Kreislauf ohne Verlust an Energie..., wäre, sofern man daraus genug Energie erzeugen könnte, doch keine schlechte Sache oder?

MfG

de nessy
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118

Mittwoch, 16. Mai 2012, 20:44

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Perpetuum Mobile (gilt nach heutiger überlegung als absolut unmöglich)
es gibt zwar noch die "falschen" Perpetuum Mobile aber dieFunktionieren nur mit der erdschwerkraft.

aber das klappt auch so nicht ganz

Wasserstuf fusioniert zu Helium und um das zu Teilen oder gar weiter zu Fusionieren brauchst du wesentlich mehr Energie als du raus bekommst.
Um Wasser herzustellen brauchst du Wasserstoff und Sauerstoff und um dann wieder das Wasser zuspalten brauchst du Energie.
Für das Verbot von Eigenverbrauchsmengen bei Rauschmitteln.

Gegen die IP-Gängelung bei Wikipedia !

nessy

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119

Donnerstag, 17. Mai 2012, 11:55

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Zitat von »"Versus"«

Perpetuum Mobile (gilt nach heutiger überlegung als absolut unmöglich)
es gibt zwar noch die "falschen" Perpetuum Mobile aber dieFunktionieren nur mit der erdschwerkraft.

aber das klappt auch so nicht ganz

Wasserstuf fusioniert zu Helium und um das zu Teilen oder gar weiter zu Fusionieren brauchst du wesentlich mehr Energie als du raus bekommst.
Um Wasser herzustellen brauchst du Wasserstoff und Sauerstoff und um dann wieder das Wasser zuspalten brauchst du Energie.


Ah danke das wars, perpetuum Mobile.

Ich meinte schon direkt die Brennstoffzelle, die also H² nicht fusioniert(2xH²=1xHe, 1. Sonnenfusion), sondern H² und O² in der Elektrolyse zu H²O bindet und dadurch Energie erzeugt. Es gab mal ein Forschungs-Messe-Zug, in dem ein Modell einer solchen aufgebaut war, wo man das ganz gut nachvollziehen konnte.
Klar Frage ist, wieviel Vorrat man extra für so ne Zelle brauch an H² und O² und wieviel Energie man rausbekommt im Verhältniss zu dem was ein Lac oder DD o.ä. gebrauchen könnte? ;)

MfG

de nessy
La Musica Notturna Delle Strade Di Madrid No. 6
8)

120

Donnerstag, 17. Mai 2012, 12:00

Re: Schiffsentwürfe der Zukunft

Die Reaktion
2 H² + O² -> 2 H²O
ist keine Fusion, sondern eine Redoxreaktion.
Unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen läuft diese selbstständig ab.
Auf die Schnelle fallen mir die molaren Standardreaktionsenthalpien nicht ein, aber die Reaktion läuft in unserer Natur ebenfalls ab, also sind die Bedingungen nicht allzu schwer herzustellen.

Man könnte die Wärme des Reaktors nutzen um ein Druckbehälter zu heizen, das sollte möglich sein.

Bei der Reaktion der Edukte zu Wasser wird in der Brennstoffzelle Energie frei, diese nutzt man dann für andere Zwecke.

Die Energie, die nötig ist um Wasser wieder in seine Bestandteile zu zerlegen, ist zwar recht hoch, aber nicht unmöglich aufzubringen.

Die Frage ist nur, ob es nicht wirtschaftlicher wäre, die Edukte im Weltraum aufzusammeln.
Das klingt bei den Dichteverhältnissen im All eigentlich hohl, aber wenn LACs stundenlang auf Schleichfahrt zu ihren Zielen unterwegs sind, sollte ein großes Segel von vielleicht 3km Radius und 0,2mm Stärke aus einem nicht reflektierendem Polymer diese Aufgabe ohne den hohen Energiebedarf erfüllen.

Um für den akuten Kampf genug Treibstoff mitzuführen, kann man die nötigen Gase auch extrem komprimieren, wobei nach der Komprimierung permanent Wärme abgegeben wird, die z.B. für die Lebenserhaltung genutzt werden könnte.


Den Rest hab ich vergessen^^
____________________________________________________________
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.&quot;
StGB § 328 Abs. 2.3