Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Honor Harrington Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 22. April 2012, 00:36

Verlust der Werft bei Grendelsbane - Glück im Unglück?

Wie sich nun im neuen Band "A Rising Thunder" herausstellt, repatriiert die Republik Haven die 40.000 nach der Zerstörung der Werften bei Grendelsbane gefangengenommen Werftarbeiter und Techniker zurück an Manticore. Und da da Manticore durch Operation Oyster Bay alle seine großen Werften inklusive ihrer Arbeiter verloren hat, sind diese Leute sicherlich sehr hilfreich. Was meint ihr, war die Vernichtung der Werft und die Gefangennahme des Personals im nachhinein noch ein Glücksfall für Manticore?

Eagleeye

Rear Admiral

Beiträge: 493

Wohnort: Halle/Saale

Beruf: Bibliothekar

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 22. April 2012, 13:05

Re: Verlust der Werft bei Grendelsbane - Glück im Unglück?

Ich habe den Beitrag mal in den Spoiler-Bereich verschoben, da A Rising Thunder noch nicht auf Deutsch verfügbar ist.
DRM (...) represent(s) an exercise in mindless stupidity that would shame any self-respecting dinosaur
Eric Flint; http://www.baens-universe.com/articles/principle
Random pithy quote: Never take life seriously. Nobody gets out alive anyway.. (jiltanith.thefifthimperium.com)

3

Montag, 23. April 2012, 20:03

Re: Verlust der Werft bei Grendelsbane - Glück im Unglück?

diese 40.000 machen ja nicht mal 1 (einen!) Prozent der Verluste Manticores durch Oyster Bay aus, von daher nicht mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Zudem fehlen ja die Werften, in denen man sie einsetzen könnte. Zudem ist seit Grendelsbane etwas Zeit ins Land gegangen, so dass man erstmal schulen muss, um diese Leute auf den aktuellen Stand zu bringen.
Von daher wären die bei Grendelsbane "verloren" gegangenen PSD meiner Meinung nach viel wichtiger für Manticore gewesen, egal ob noch gegen Haven oder jetzt gegen die Solare Liga, als jetzt die repatierten Gefangenen.

4

Sonntag, 24. Juni 2012, 13:09

Re: Verlust der Werft bei Grendelsbane - Glück im Unglück?

Zitat von »"treybigd"«

Was meint ihr, war die Vernichtung der Werft und die Gefangennahme des Personals im nachhinein noch ein Glücksfall für Manticore?


Die Verluste an qualifiziertem Personal gingen in die Millionen - das ist ein derart gewaltiger Einschnitt , daß 40.000 wieder verfügbare Arbeitskräfte
hilfreich , aber nicht der entscheidende Faktor für die Reorganisation der
Werften , Fabriken und Zulieferer im Manticore-System sein werden.

Auch ein Grossteil der ehemaligen Besatzung von Weyland steht ja zur
Verfügung - auch ein Glücksfall.
Trotzdem müssen erhebliche Anstrengungen zur Gewinnung und Ausbildung von Arbeitskräften für eine neuzuschaffende Orbitalindustrie unternommen werden.

Sowie Weber die mantocoranische Produktionsstruktur beschreibt ,
gibt es ohnehin wohl kaum planetare Industrien , welche zur
Raumschifffertigung und Ausrüstung beitragen könnten - zB.
aufgrund von Umweltschutzüberlegungen oder günstigen Kostenbedingungen bei Orbitalindustrien .
Ich nenne mal Reinraumbedingungen für IT -Industrie - da sind Vakuumbedingungen ideal oder Rohstoffgewinnung in den Asteroiden-
Gürteln - da sind Verhüttung und Halbzeugfertigung mit einhergehenden
Schmutz und Lärm unbeachtlich und der Transport nur durch den
Weltraum sicher kostengünstiger , als jedesmal von Planetenoberflächen
zu starten.

Mir jagt jedenfalls die Reorganisation einer über Jahrhunderte gewachsener
Industriestruktur sowohl logistisch, als auch personell einen
kalten Schauer über den Rücken .
Kurzfristig wird das nichts werden, jedenfalls nicht in 2- 5 Jahren -
gut ein Zweig wie die Raketenproduktion vielleicht schon -
trotzdem müssen komplette Chip - und Fusionstriebwerkfabriken
erstmal neu gebaut werden......

Finanziell ist mir das ebenfalls schleierhaft - Manticore hat schon den
Krieg bisher erheblich fremdfinanziert durch Anleihen in der SL.
Nur stehen da Investitionen in sicherlich Bullionenhöhen an und da
wird selbst die Finanzelite Manticores das nicht durch Auflösung ihrer Rücklagen und Privatvermögen einfach abfinanzieren können.....
Mal sehen , ob Weber sich irgendwann mal dazu äussert.......
Und der interstellare Handel ist eingestellt , auch da kommen keine Erlöse mehr herein ...
Schwierig , das alles aufzulösen......

5

Montag, 25. Juni 2012, 17:43

Re: Verlust der Werft bei Grendelsbane - Glück im Unglück?

In "A Rising Thunder" sind die neuen Werften schon am entstehen.

Außerdem ist der Schaden zwar schwer, aber letztendlich hat die MAN mit den Raumstationen nur die "Fertigungsknoten" zerstört, in denen die "Endmontage" und die Produktion einiger spezieller Schlüsselkomponenten erfolgte, ohne die nichts geht. Das Ziel war ja eigentlich nur die Schiffs- und Raketenbaukapazität, um ein "Angriffsfenster" für die SLN zu öffnen.
Aber die ganze Asteroidenindustrie ist z.B. noch da und auch die planetaren Fertigungsanlagen.

Der Verlust an ausgebildetem und trainiertem Personal ist insgesamt betrachtet der größte Verlust für Manticore, da ändern auch die 40.000 Repatriierten von Grendelsbane nix.

Was den Handel angeht: Der existiert sehr wohl noch, Manticore hat ja jetzt die Republik als neuen Absatzmarkt, Silesia und Anderman sind weiterhin Abnehmer und in der - noch existenten - Solaren Liga gibt es wohl auch den ein oder anderen Planeten, der bald wieder mit Manticore handelt.
---------------------------------------

To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.