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Dienstag, 15. Mai 2012, 19:34

Meine ersten Schritte

Moin zusammen...

nachdem mir gnädigerweise Zugriff zum HH-wiki gewährt wurden, habe ich mich an zwei kleinen Seiten versucht. Da zur Zeit mal wieder "Fackel der Freiheit" neben dem Bett liegt, sind die Artikel SGC-902 und Felix-System dazugekommen.

Ich bitte um kurze Kritik an meinen ersten Gehversuchen.... danke.

2

Donnerstag, 17. Mai 2012, 18:29

Re: Meine ersten Schritte

Passt :)

Das System gibts noch nicht in der Karte oder? Weil dort dann automatisch Links zu dem jeweiligen System erzeugt werden.

btw: Warum "gnädigerweise"? :( Das klingt nicht gerade gut.
---
Webmaster www.honor-harrington.de

3

Donnerstag, 17. Mai 2012, 20:55

Re: Meine ersten Schritte

Keine Kritik :D

Ich mag es gern etwas selbstironisch.... vor allem da das wiki ja nicht mein eigener Spielplatz ist :-)
Wo ich grade dabei bin:
Bei Personenartikeln ist mir aufgefallen, dass oftmals lediglich ein "Lebenslauf" vorhanden ist... sind Beschreibungen und Links zu Ereignissen gewünscht?

Utah

Rear Admiral

Beiträge: 445

Wohnort: Konstanz

Beruf: Service Techniker

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4

Freitag, 18. Mai 2012, 10:20

Re: Meine ersten Schritte

alles was füllt würde ich mal frech behaupten...

wenn ich nur wüsste warum man alle Beiträge von Sailor immer manuelle freigeben muss gings schneller...

Edit:
Hab da mal an den Rechten gespielt... bescheidgeben wenn was nicht funktioniert. THX.
"Spielt man das Spiel um Throne gewinnt man oder stirbt. Dazwischen gibt es nichts." -- Cersei Lannister

http://www.emsisoft.com/en/software/inte…ity/?id=5711921

5

Donnerstag, 24. Mai 2012, 15:14

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«


Wo ich grade dabei bin:
Bei Personenartikeln ist mir aufgefallen, dass oftmals lediglich ein "Lebenslauf" vorhanden ist... sind Beschreibungen und Links zu Ereignissen gewünscht?


Ich schließe mich mal an: Alles was füllt und passt ist willkommen. :)
Aber es sollte nicht alles direkt in die Artikel gestopft werden, sonst werden die irgendwann zu groß, der Artikel zu Honor Harrington z.B. platzt schon fast. Eigene Seiten, auf die man verlinkt, wären ideal.
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Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

6

Dienstag, 11. Dezember 2012, 12:00

Re: Meine ersten Schritte

Nach etwas längerer (beruflicher) Abwesenheit betätige ich mich auch mal wieder... druckfrisch habe ich grad das Buch "Die Feuertaufe" hier vor mir und was muss ich sehen? Etliche Diskrepanzen zwischen "alten", bereits in der Wikipedia eingepflegten Daten und dem "neuen" Stand im Buch (betrifft StarKnight-Kreuzer, die Hawking und n bissl Technobabbel). Wie soll das bewertet werden? Letzter Stand gilt oder alter?

Edit: HMS Hawking hinzugefügt, dabei folgende Diskrepanz: Falcon-Klasse und separate Hawking-Klasse.... beide ungefähr selber Zeitraum... seltsam.
Casimir-Zwischenfall hinzugefügt, keine Unstimmigkeiten.

7

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 11:19

Re: Meine ersten Schritte

Was für Diskrepanzen?

Maße, Bewaffnung, Crew?

Ein Beispiel: Die Maße des Star-Knights sind aus dem Tactical Simulator entnommen - also wohl canon - aber die Bewaffnung und Crewliste stammt von der Nefarious Ship List (die trotz aller Kritik daran zumindest (meiner Meinung nach nach ausführlicher Bewertung) bei den "echten" Klassen sehr am Canon hängt, egal, was die erfundenen Klassen aufbieten).

Wenn jetzt die Diskrepanzen bei Bewaffnung und Crew sind - her damit! Buch geht vor Online-Quelle!

Und welches "Technobabbel"?

Was den gleichen Zeitraum für die beiden Klassen angeht. Was ist daran seltsam? Kann ja sein, dass zwei oder mehr Klassen parallel gebaut wurden, zum Beispiel, wenn die eine gerade aus- und die andere anlief. Man bricht dann ja die letzten, fast fertiggestellten Muster der auslaufenden Klasse nicht ab, während man die freiwerdenden Werften mit den neuen Mustern belegt.
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8

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 20:09

Re: Meine ersten Schritte

Aaaaalso :D

Starknight: Es gibt deskriptive Unterschiede.... nicht die reinen Daten betreffend, sondern die Aussagen hinsichtlich Auslegung (wiki sagt maximale Feuerkraft, Quelle* sagt maximaler Schutz, Geschwaderstabseinrichtungen werden nicht erwähnt)

*zur Quelle: Im Bucht "Die Feuertaufe" (1. dt. Auflage Sept. 2012) befindet sich ein Aufsatz "Einführung in die Entwicklung moderner Sternenschiff-Panzerungen" zum Stand von 1906 P.D. inklusive eines Abrisses zur Entwicklung von Impellerraketen bis zum Manty Typ 13 und Panzerung anhand der StarKnight-Klasse (jeweils mit skizzen).

Es widerspricht sich nicht total, ist aber eben auch nicht 100% schlüssig... Man merkt halt, dass der gute David seit Jahrzehnten schreibt und gerne mal Gastautoren mitwirken lässt.

Zur Hawkwing: Dass Klassen parallel laufen ist mir klar, nur die Benennung einer Klasse nach einem Schiff einer anderen ist seltsam. Sprich, die Hawkwingklasse hätte als Typschiff die Hawkwing. ist aber nicht so... und das bei gleichzeitiger Dienstzeit? Ist halt sehr seltsam....

Technobabbel: Im Großen und Ganzen die genauen Ausführungen zu Lasergefechtsköpfen und Raketen im Allgemeinen... Beispiel Seitenschildbrecher und Angriffmodi der Raketen. Bei letzterem ist es sehr krass: Die Typ 13 (eingeführt 1883 P.D.) für CA/BC (Werfer Typ 7) hat sowohl den "Laserigel"-Modus, als auch den Kontaktmodus mit Nuklearwirkung. Nur wurden in früheren Büchern für beide Modi unterschiedliche Raketen genutzt... Was nicht einleuchtet, wenn man bereits einen Mehrzwecktyp eingeführt hat.

Insgesamt ein bissl arg ins Detail gemeckert, aber es fällt auf...

Edit: Was ebenfalls komisch ist... Im Vergleich der Breitseitenbewaffnung von HMS Hawkwing und HMS Fearless fällt auf, dass die Strahlwaffenbestückung der Hawkwing mit 4x60cmLaser deutlich über den Kalibern der Fearless (2x30cm Laser, 2x50cmGraser) liegt. Und beide Schiffe (CL und DD) sollen Typ 7 Werfer haben? Das hieße, vom DD bis BC haben die Mantys baugleiche Werfer, was auch baugleiche Munition nach sich zieht...

9

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 20:45

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«

Aaaaalso :D

Starknight: Es gibt deskriptive Unterschiede.... nicht die reinen Daten betreffend, sondern die Aussagen hinsichtlich Auslegung (wiki sagt maximale Feuerkraft, Quelle* sagt maximaler Schutz, Geschwaderstabseinrichtungen werden nicht erwähnt)

*zur Quelle: Im Bucht "Die Feuertaufe" (1. dt. Auflage Sept. 2012) befindet sich ein Aufsatz "Einführung in die Entwicklung moderner Sternenschiff-Panzerungen" zum Stand von 1906 P.D. inklusive eines Abrisses zur Entwicklung von Impellerraketen bis zum Manty Typ 13 und Panzerung anhand der StarKnight-Klasse (jeweils mit skizzen).

Es widerspricht sich nicht total, ist aber eben auch nicht 100% schlüssig... Man merkt halt, dass der gute David seit Jahrzehnten schreibt und gerne mal Gastautoren mitwirken lässt.
Okay, HH2, Kapitel Drei erwähnt, dass die Star Knights als Geschwaderflaggschiffe dienen, und sie bieten eigens Wohnraum für Admiräle - und in Kapitel Fünf steht Courvosier auf der Flaggbrücke des Kreuzers. Das mit der Schwerpunktsetzung könnte stimmen, kann sein, dass sich da ein Fehler eingeschlichen hat (aber dafür ist es ja eine Wiki).

Zitat von »"SailorGN"«

Zur Hawkwing: Dass Klassen parallel laufen ist mir klar, nur die Benennung einer Klasse nach einem Schiff einer anderen ist seltsam. Sprich, die Hawkwingklasse hätte als Typschiff die Hawkwing. ist aber nicht so... und das bei gleichzeitiger Dienstzeit? Ist halt sehr seltsam....
Vielleicht wurde die "Hawkwing-Hawkwing" wegen des höheren Alters der Klasse bereits außer Dienst gestellt und der Name war "Frei"?

Zitat von »"SailorGN"«

Technobabbel: Im Großen und Ganzen die genauen Ausführungen zu Lasergefechtsköpfen und Raketen im Allgemeinen... Beispiel Seitenschildbrecher und Angriffmodi der Raketen. Bei letzterem ist es sehr krass: Die Typ 13 (eingeführt 1883 P.D.) für CA/BC (Werfer Typ 7) hat sowohl den "Laserigel"-Modus, als auch den Kontaktmodus mit Nuklearwirkung. Nur wurden in früheren Büchern für beide Modi unterschiedliche Raketen genutzt... Was nicht einleuchtet, wenn man bereits einen Mehrzwecktyp eingeführt hat.

Insgesamt ein bissl arg ins Detail gemeckert, aber es fällt auf...
Die Atomraketen sind meines Wissens Auslaufmodelle, von denen nur noch ein paar pro Werfer an Bord waren. Die Laserköpfe gibt es in den ersten beiden Büchern ja gerade mal knapp 20 Jahre.

Zitat von »"SailorGN"«

Edit: Was ebenfalls komisch ist... Im Vergleich der Breitseitenbewaffnung von HMS Hawkwing und HMS Fearless fällt auf, dass die Strahlwaffenbestückung der Hawkwing mit 4x60cmLaser deutlich über den Kalibern der Fearless (2x30cm Laser, 2x50cmGraser) liegt. Und beide Schiffe (CL und DD) sollen Typ 7 Werfer haben? Das hieße, vom DD bis BC haben die Mantys baugleiche Werfer, was auch baugleiche Munition nach sich zieht...
Kaliber ist nicht gleich Kaliber - Laser sind wesentlich kleiner und schwächer als Graser. Die Hawkwing trägt vier Laser, die Fearless (CL) hat zwei Graser, die wahrscheinlich die 4 Laser übertreffen, denn sie haben fast das gleiche Kaliber. Und ja, Zerstörer und Kreuzer haben die gleichen Werfer und zumindest DDs und CLs auch die gleichen Raketen. Die Schweren Kreuzer haben leistungsfähigere Raketen.
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10

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 21:19

Re: Meine ersten Schritte

Bezüglich der Starknightklasse ist es ja nix schlimmes. Was die Hawkwing angeht wäre es doch vor dem Hintergrund irdischer Marinetraditionen etwas seltsam... Zumal der Name Hawkwing nicht auf der Ehrenliste steht (zumindest nicht um 1900 P.D.).

Lenkwaffen: Restbestände machen Sinn, vor allem auf älteren Schiffen(CL Fearless), die auf "unwichtigen" Stationen sind. Aber hatte die CA Fearless bei Grayson nicht auch noch die Glühbirnen dabei? Und die Wayfarer? Bei ihrem ersten Piraten in Silesia wurden zur "Überzeugung" drei Raketen gestartet... bezugnehmend auf eine reine Nukerakete des Piraten wird gesagt, dass diese drei ebenfalls nur Nukes trugen. Für Reste spricht das nicht... aber vieleicht wurde der Mehrzwecksprengkopf ja auch erst "jetzt" eingeführt.... und dann sticht die speziellere Quelle die allgemeinere.... also der Panzerungsartikel gilt in meinen Augen eher.

Wieso sollte man eigentlich bei gleichen Werfermodellen unterschiedliche Raketen für unterschiedliche Schiffsklassen verwenden? Macht logistisch (Beschaffung, Lagerung, Ausbildung des Personals, Wartung) keinen Sinn, bzw. ist ineffizient. Und warum sollte ich auf ner Blechbüchse einen Werfer für BC-Waffen stellen und dann doch nur DD-Raketen verschiessen? Ist ja wie Desert Eagle kaufen und dann Kleinkalibermunition verschiessen wollen. Da kann man die Masse und Volumen auf nem DD doch sicher besser verwenden?

Zu den Strahlenwaffen: Ist schon klar, dass Graser was anderes sind... mich wundert nur die Anzahl, da ja vor der graysonischen Doktrin der wenigen, aber großen Kanonen eher viele kleine verbaut wurden... und da hat ein CL gerade mal so viele "Rohre" wie ein DD?

11

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 23:36

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«

Bezüglich der Starknightklasse ist es ja nix schlimmes.
Hab die "Fehlerquelle" gefunden - die englische Honorwiki. Da steht "the strongest possible armament" und ich habe schamlos abgeschrieben. ;)

Zitat von »"SailorGN"«

Was die Hawkwing angeht wäre es doch vor dem Hintergrund irdischer Marinetraditionen etwas seltsam... Zumal der Name Hawkwing nicht auf der Ehrenliste steht (zumindest nicht um 1900 P.D.).
Wieso? Namen sind nicht auf eine Klasse "gefixt". Und wenn eine Klasse ausläuft werden die Namen frei, wenn die betreffenden Schiffe außer Dienst gestellt werden und können für Schiffe anderer Klassen benutzt werden. Und die Ehrenliste bedeutet nur, dass es immer(!) ein Schiff mit dem Namen geben muss - bei "Hawkwing" kann es also durchaus eine Pause gegeben haben. Aber das sind Spekulationen. :)

Zitat von »"SailorGN"«

Lenkwaffen: Restbestände machen Sinn, vor allem auf älteren Schiffen(CL Fearless), die auf "unwichtigen" Stationen sind. Aber hatte die CA Fearless bei Grayson nicht auch noch die Glühbirnen dabei? Und die Wayfarer? Bei ihrem ersten Piraten in Silesia wurden zur "Überzeugung" drei Raketen gestartet... bezugnehmend auf eine reine Nukerakete des Piraten wird gesagt, dass diese drei ebenfalls nur Nukes trugen. Für Reste spricht das nicht... aber vieleicht wurde der Mehrzwecksprengkopf ja auch erst "jetzt" eingeführt.... und dann sticht die speziellere Quelle die allgemeinere.... also der Panzerungsartikel gilt in meinen Augen eher.
Da ist vielleicht noch das "alte" Denken mit drin, Lasergefechtsköpfe sind teuer und man kann schutzlose Raumschiffe/Wracks/Hulks/Orbitalindustrie mit Kernwaffen zerstören und außerdem sind die "gezielter" als ein früher Lasergefechtskopf. Und bei den Piraten... nun warum Laserköpfe zu "Einschüchterungszwecken" verschwenden, vor allem, wenn Laserköpfe so... durchschlagend sind und man das Ziel nicht vernichten will. Und vielleicht sind das auch schon "Laserköpfe", aber man hat sie abgeschaltet und bezeichnet das als "Nuklearrakete", weil nur der Gefechtskopf aktiv ist und nicht die Emitter. Aber auch hier - Spekulation unsererseits.

Zitat von »"SailorGN"«

Wieso sollte man eigentlich bei gleichen Werfermodellen unterschiedliche Raketen für unterschiedliche Schiffsklassen verwenden? Macht logistisch (Beschaffung, Lagerung, Ausbildung des Personals, Wartung) keinen Sinn, bzw. ist ineffizient. Und warum sollte ich auf ner Blechbüchse einen Werfer für BC-Waffen stellen und dann doch nur DD-Raketen verschiessen? Ist ja wie Desert Eagle kaufen und dann Kleinkalibermunition verschiessen wollen. Da kann man die Masse und Volumen auf nem DD doch sicher besser verwenden?
Weil die Raketen eine gewisse Mindestgröße haben, um alles unterzubringen, die DD-Raketen haben den gleichen Durchmesser wie CA/BC-Raketen, sind aber etwas kürzer - damit kann man dann ein paar mehr bunkern. Schau dir mal das Bild im Raketenartikel an - da siehst du die Größenunterschiede.

Zitat von »"SailorGN"«

Zu den Strahlenwaffen: Ist schon klar, dass Graser was anderes sind... mich wundert nur die Anzahl, da ja vor der graysonischen Doktrin der wenigen, aber großen Kanonen eher viele kleine verbaut wurden... und da hat ein CL gerade mal so viele "Rohre" wie ein DD?
Wenn du dich auf Falcon und Courageous beziehst: Die Bewaffnung der Courageous sehr viel raketenlastiger - eine Falcon hat 3 Werfer, eine Courageous 7 pro Breitseite. Mehr als doppelt so viele. Dazu noch 150 % mehr Antiraketenwerfer. DA ist der Platz hin verschwunden. Trotzdem ist die Energiebreitseite durch die Graser schwerer als die der Falcons.
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12

Montag, 17. Dezember 2012, 20:00

Re: Meine ersten Schritte

Nun ja, bevor hier ein Quotewar beginnt...

StarKnight - erledigt

Hawkwing (Namensgebung) - Ohne finalen Schiedsspruch Seiner Majestät David I. wohl nicht klärbar.

Laser/Nukes: Die Type 13 lassen eine Moduswahl explizit zu. Drei Stück gibt es dabei. Erstens Seitenschildzerstörung (gerichtete/kanalisierte Kerndetonation gegen/am Seitenschild), zweitens Kontaktbombe (Rakte durchdringt mit Seitschildbrecher und detoniert am Ziel/innerhalb der Schilde) und drittens der Laser"Igel". Da die grundlegenden Unterschiede "nur" aus Anbauteilen an der Rakete resultieren denke ich, dass man aus logistischen Gründen die "Einheitswaffe" bevorzugt und je nach Einsatzzweck detonieren lässt.

Raketenkaliber: Wenn der Mindestdurchmesser auf ca 2m physikalisch begrenzt ist, macht es Sinn. Ich glaube jedoch nicht, dass dem so ist, da Antiraketen mit Impeller ja ebenfalls kleiner sind.... Wenn man eh unterschiedlich große/Schiffstypspezialisierte Raketen hat, kann man auch gleich spezialiserte Werfer einbauen. Warum? Weil man bei kleineren Raks kleinere Werfer braucht und so Volumen/Masse spart und eventuell mehr Werfer einbauen könnte. Dann tauscht man die logistischen Vorteile des Einheitssystems gegen die schiffbaulichen Vorteile ein. Wenn das Kaliber von Schiffskillern kleiner möglich ist, wird die Entscheidung darüber eine reine Doktrinfrage.
Aus den Abbildungen zu Länge/typen der Raketen ergibt sich nämlich die Frage, wo die Länge eingespart wird. Die Type 13 hat im Grunde 4 Segmente: Heckteil mit Telemetrie, Impellermodul Schubvektorsteuerung+tank; Mittelteil mit SL-Ringkondensator, Steuerungsgyroskopen; Bugteil mit Lasergefechtskopf, Steuerung desselbigen, Mehrzweckgefechtskopf und Sensorsystem. Ähnliches Gilt für den Typ 16 auf der wiki-Seite, wobei der Mittelteil dort durch die Fusionsflasche ausgefüllt wird. Ich frage mich mal ganz naiv, wo man da Länge sparen kann ;-)

-Raketentypen der Manties: Bei der Lektüre des Panzerungsartikels fiel mir auf, dass in einem Satz erwähnt wird, dass 1870 die Rakete Typ 19 für Großkampfschiffe (ich schätze mal BS-SD) eingeführt wurde. Angeblich die erste Mantyrakete mit Lasergefechtskopf. Soweit so gut. Um die Verwirrung komplett zu machen, wird in "Auf verlorenem Posten" eine Typ 50 erwähnt und zwar im Zusammenhang mit dem Aufbau des provisorischen Sensornetzes. Dabei werden Teile der Typ 50 für die Sensorplattformen zweckentfremdet.

Falcom/couragous: Ah, ok, die AR-Werfer hatte ich nicht gesehen.... die Rak-Werfer waren bekannt. Hat sich damit erledigt.

13

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 15:51

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«

Laser/Nukes: Die Type 13 lassen eine Moduswahl explizit zu. Drei Stück gibt es dabei. Erstens Seitenschildzerstörung (gerichtete/kanalisierte Kerndetonation gegen/am Seitenschild), zweitens Kontaktbombe (Rakte durchdringt mit Seitschildbrecher und detoniert am Ziel/innerhalb der Schilde) und drittens der Laser"Igel". Da die grundlegenden Unterschiede "nur" aus Anbauteilen an der Rakete resultieren denke ich, dass man aus logistischen Gründen die "Einheitswaffe" bevorzugt und je nach Einsatzzweck detonieren lässt.
Wo ist das her? Das will ich lesen! Klingt nämlich wiki-würdig. ;)

Zitat von »"SailorGN"«

Raketenkaliber: Wenn der Mindestdurchmesser auf ca 2m physikalisch begrenzt ist, macht es Sinn. Ich glaube jedoch nicht, dass dem so ist, da Antiraketen mit Impeller ja ebenfalls kleiner sind....
Antiraketen haben aber auch nur knapp ein Sechstel der Reichweite von Schiffskillerraketen. Die manticoranischen Schiffskiller haben alle aber eine Mindestreichweite von 6 Millionen Kilometern und dafür muss man halt die Speicherringe montieren. Daher geht es unter einer bestimmten Größe nicht, wenn man nicht die Ringe und damit die Reichweite verringern will.

Zitat von »"SailorGN"«

Wenn man eh unterschiedlich große/Schiffstypspezialisierte Raketen hat, kann man auch gleich spezialiserte Werfer einbauen. Warum? Weil man bei kleineren Raks kleinere Werfer braucht und so Volumen/Masse spart und eventuell mehr Werfer einbauen könnte. Dann tauscht man die logistischen Vorteile des Einheitssystems gegen die schiffbaulichen Vorteile ein. Wenn das Kaliber von Schiffskillern kleiner möglich ist, wird die Entscheidung darüber eine reine Doktrinfrage.
Wenn aber ein Zerstörer in der Lage sein soll, sich zumindest im Raketengefecht ein bisschen gegen einen Leichten Kreuzer zu wehren, wenn es denn nötig sein sollte, dann braucht er Raketen, die dem auch weh tun können. Und das ist möglich, wenn er die gleichen Raketen trägt. Gegen einen Schlachtkreuzer allerdings hat er sowieso keine Chance, deswegen braucht er auch dessen Raketen nicht mit sich herumschleppen.

Zitat von »"SailorGN"«

Aus den Abbildungen zu Länge/typen der Raketen ergibt sich nämlich die Frage, wo die Länge eingespart wird. ... Ich frage mich mal ganz naiv, wo man da Länge sparen kann ;-)
Gefechtskopfgröße und Länge der Laseremitter, zum Beispiel.
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Mittwoch, 19. Dezember 2012, 19:55

Re: Meine ersten Schritte

Zitat

Wo ist das her? Das will ich lesen! Klingt nämlich wiki-würdig. ;)


Aus besagtem Panzerungs"artikel" in "Feuertaufe". Macht ja definitiv Sinn, da auch der Igel nen Nuke braucht.

Zitat

Daher geht es unter einer bestimmten Größe nicht, wenn man nicht die Ringe und damit die Reichweite verringern will.


Hmm, Reichweite ist ja eine Funktion von Geschwindigkeit und Laufzeit. Also, der Impeller ist für die Geschwindigkeit/Beschlunigung und der Speicherring für die Laufzeit. Wenn ein geringerer Durchmesser beim Impeller geringere Beschleunigung nach sich zieht ist das Argument gekauft. Speicherringe dagegen sind ja nix anderes als Kondensatoren und da entscheidet die Oberfläche... wobei eigal ist, wie ich die packe. Da spielt der Durchmesser keine Rolle.

Raketen auf leichten Einheiten: Natürlich kann man Typen bündeln... aber spätestens ein CA sollte mit einem BC kalibermäßig mithalten und da passt es nicht....zumindest ist es durchgehend von DD bis BC derselbe Werfer aber unterschiedliche Munition. Widersprucht aller derzeitigen militärischen Logik. Die NATO zB standartisiert auf lieber die Munition als die "Abschussgeräte" und das hat sich auch bewährt.

Länge: Bei den Gefechtskopfen bin ich mir grade gar nicht so sicher.... über die Laserfilamente wurde in einem der "Hexapuma" Romane ja was geschrieben... unter anderem über die Länge. Daher bin ich etwas skeptisch, was die "Optimierung" der Länge dort angeht.

15

Donnerstag, 20. Dezember 2012, 12:49

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«

Hmm, Reichweite ist ja eine Funktion von Geschwindigkeit und Laufzeit. Also, der Impeller ist für die Geschwindigkeit/Beschlunigung und der Speicherring für die Laufzeit. Wenn ein geringerer Durchmesser beim Impeller geringere Beschleunigung nach sich zieht ist das Argument gekauft.
Jeder Impeller kann aus dem Stand auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, aber im praktischen Betrieb gibt es da so ärgerliche Faktoren wie maximale Belastbarkeit des Beschleunigten, das bei zu starker Beschleunigung zu Matsch wird (Crew, falls benötigt) oder schlicht zerbricht (Schiff) oder überlastet wird (Energieleitungen).

Zitat von »"SailorGN"«

Speicherringe dagegen sind ja nix anderes als Kondensatoren und da entscheidet die Oberfläche... wobei eigal ist, wie ich die packe. Da spielt der Durchmesser keine Rolle.
Vom Durchmesser allein spricht ja auch keiner - aber da eine gewisse Kondensatorkapazität für eine bestimmte Reichweite notwendig ist, wird der Kondensator eben eine Minimalgröße haben. Und die drückt sich in einer Rakete in Länge mal Durchmesser aus. Wenn also DD/CL-Raketen den gleichen Durchmesser wie CA/BC-Raketen haben, dann scheint es vom Durchmesser des Speicherringes bzw. der Bauteile generell nicht kleiner zu gehen - ooooder es ist eine logistische und fertigungstechnische Standartisierung, um CAs und BCs im (Munitions-)Notfall das Verschießen der kleineren Raketen zu ermöglichen (und umgekehrt den DDs und CLs das Verballern der größeren Raketen)

Zitat von »"SailorGN"«

Raketen auf leichten Einheiten: Natürlich kann man Typen bündeln... aber spätestens ein CA sollte mit einem BC kalibermäßig mithalten und da passt es nicht....zumindest ist es durchgehend von DD bis BC derselbe Werfer aber unterschiedliche Munition.
CAs verschießen doch die gleichen Raketen wie BCs.

Zitat von »"SailorGN"«

Widersprucht aller derzeitigen militärischen Logik. Die NATO zB standartisiert auf lieber die Munition als die "Abschussgeräte" und das hat sich auch bewährt.
Die NATO hat grundsätzlich das Kaliber, also den Außendurchmesser von Projektilen und den Innendurchmesser der Abschusssysteme standartisiert. Aber ein standartisiertes Projektil kann innerhalb seines Kalibers alles Mögliche sein. Hauptsache, es passt in die Werfersysteme. Und ein 9mm-Hohlspitzgeschoss ist z.B. etwas kürzer als ein Vollmantelgeschoss gleichen Kalibers. Genau so sieht eine HE-Granate anders aus als ein APFSDS-Geschoss - nur der Durchmesser ist gleich.

Zitat von »"SailorGN"«

Länge: Bei den Gefechtskopfen bin ich mir grade gar nicht so sicher.... über die Laserfilamente wurde in einem der "Hexapuma" Romane ja was geschrieben... unter anderem über die Länge. Daher bin ich etwas skeptisch, was die "Optimierung" der Länge dort angeht.
Wo soll man sie denn sonst "optimieren"? Wenn Speicherring und Antrieb nicht weiter verkleinert werden können (oder sollen), kann man nur am Umfang des Gefechtskopfs schrauben.


Was die Werferlänge angeht: Für den halben Meter, den die DD-Rakete kürzer ist, braucht man nicht extra einen neuen Werfer bauen, denn ein konventioneller DD trägt höchstens 10 Werfer und die Dinger bringen ja noch ihr ganzes Drumherum inklusive Massetreibern, Energiesystemen, Lademachanik, Verschluss, Betriebsabteil, usw mit, was sich nicht verkleinern lässt. Der (halbe) Meter Rohr ist da Kosmetik - und wie schon weiter oben gesagt: Wenn der Werfer gleich ist, kann man Mun tauschen, wenn es sein muss. Der Platzgewinn liegt beim DD im Raketenmagazin.
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16

Montag, 7. Januar 2013, 19:55

Re: Meine ersten Schritte

Zur Nato-standartisierung sage ich, dass es nicht nur auf den Durchmesser ankommt, sondern auch auf Hülsenlängen, Treibladungseigenschaften und auch Wirkeigenschaften im Ziel. Eine STANAG ist sehr viel mehr und der Vergleich macht auch für das HH-verse Sinn... weil es sich (im Großen und Ganzen) in der Praxis bewährt hat. Neben den Fragen der Munition (nur als Beispiel: 12,7x99mm ist nicht gleich 12,7x108mm) sind vor allem die Dantentransfer/Funk/Kryptostandards für ein SciFi-Szenario interessant...

Zur Frage der Munition von DD bis BC wieder mal ein Gegenbeispiel aus den Büchern :) Bei der Schlacht von Monica waren lediglich die Hexapuma und IIRC Aria in der Lage moderne (Typ 16) Raketen zu verschiessen... warum? :D

17

Dienstag, 8. Januar 2013, 16:42

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«

Zur Nato-standartisierung sage ich, dass es nicht nur auf den Durchmesser ankommt, sondern auch auf Hülsenlängen, Treibladungseigenschaften und auch Wirkeigenschaften im Ziel. Eine STANAG ist sehr viel mehr und der Vergleich macht auch für das HH-verse Sinn... weil es sich (im Großen und Ganzen) in der Praxis bewährt hat. Neben den Fragen der Munition (nur als Beispiel: 12,7x99mm ist nicht gleich 12,7x108mm) sind vor allem die Dantentransfer/Funk/Kryptostandards für ein SciFi-Szenario interessant...
Wollen wir jetzt die nur für Kanonen mit chemischer Treibladung relevanten Details des Patronenlagers und die daraus resultierenden Eigenschaften und Spezifikationen der Treibladung und Hülse auf die impellergetriebenen Raketen des Honorverse anwenden, die sowas gar nicht brauchen und auch nicht haben? Denn der Vergleich ist nur sinnvoll, wenn man sich auf das Projektil beschränkt - und da zählt nur der Durchmesser. Der Kanone selbst ist es egal, ob das Projektil, das durchrauscht, 50 cm oder 55 cm lang und ob es ein Antitank-Flechette im 120mm-Treibspiegel oder eine 120mm-HE-Granate ist. ;)

Eigentlich wäre der Vergleich mit realen Raketenwerfern sowieso sinnvoller - und die Werfer selbst bestehen meist aus der Plattform mit den Zielsystemen (Schiff, Panzer, Lafette, Soldat) und einem Wegwerfrohr, in dem die Rakete steckt oder einem standartisierten Startschacht (MLRS/Schiff), in den man verschiedene "Einsätze" mit verschiedenen Raketen packt.

Außerdem sind die Raketen der RMN standartisiert, die aktuelle Vielzahl resultiert aus der Übergangsphase zwischen Einstufen- und Mehrstufen-Raketen und der Geschwindigkeit der Veränderung. Immerhin ist das alles in weniger als 10 Jahren passiert und die RMN kann ja nicht einfach sofort alle alten Schiffe wegwerfen, so lange sie keinen Ersatz hat. Die haben ja eine Laufzeit von 50 Jahren und mehr, die neuen Modelle müssen erstmal gebaut werden und die Arsenale sind voll mit "alter" Munition. Sobald die "alten" Schiffe ausgemustert sind, verschwinden auch die alten Raketen.
Die SLN hat offiziell ganze drei Raketenmodelle - Spatha (DD/CL), Javelin (CA/BC) und Trebuchet (DN/SD). Fertig. Dank Mesa haben sie jetzt noch zusätzlich die drei Kataphract-Versionen, die auf den drei Standardraketen aufbauen. Das wird sich in nächster Zeit rapide ändern, während die SLN versucht, zur RMN aufzuholen. Aber so lange da noch ein altes Modell kreuzt, wird es auch die alten Raketen geben.

Und die Datentransfer/Funk/Kryptoprogramme dürften im Honorverse generell stadartisiert sein, sonst könnten die ja gar nicht miteinander kommunizieren.

Zitat von »"SailorGN"«

Zur Frage der Munition von DD bis BC wieder mal ein Gegenbeispiel aus den Büchern :) Bei der Schlacht von Monica waren lediglich die Hexapuma und IIRC Aria in der Lage moderne (Typ 16) Raketen zu verschiessen... warum? :D
Weil die moderne Mark16 ein "On-Board-Fusionskraftwerk" für die Energieerzeugung hat, das vor dem Start extern gezündet werden muss. Dafür braucht der Werfer die entsprechenden Zündsysteme - und die haben wiederum nur die neuen Werfer, die in besagter Schlacht nur auf der Hexapuma und der Aria installiert waren, weil alle anderen Schiffe aus der "Vor-MDM-Zeit" stammten und nicht umgerüstet waren, weil das durch ihr Alter keinen Sinn mehr machte. Außerdem ist die Mark16 größer und passt nicht in die alten Werfer, die noch für Einstufenraketen ausgelegt sind.
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18

Mittwoch, 10. April 2013, 21:33

Re: Meine ersten Schritte

So, da ich mich für einige Zeit aus dienstlichen Gründen etwas indisponiert habe, melde ich mich nun zurück :-)

Isvarian: Dem Geschütz/werfer/whatever mag es egal sein, dem Nutzer aber nicht. Deshalb gibt es die STANAGS. Ziel ist es, nicht nur die "Nutzbarkeit" (also Kugel passt durch Lauf), sondern auch die Wirkung vergleichbar zu machen... um im HH-Universum zu bleiben: Laserigel ist nicht gleich Nuke.

Auch bei den Werfern gibt es Unterschiede... bestes Beispiel sind die Vertical Launch Systeme... da kommt es durchaus darauf an, welche Abmessungen die FK haben... und welche Datenleitungen sie benötigen. Und damit wären wir auch bei den Typ 16 Raketen: Ohne Einrichtungen zur externen Zündung der Fusionskraftwerke sind die nutzlos. Hier entscheidet die "Kanone" über den Einsatz der Munition.

Datenübertragung/Funk/etc: Sind NIEMALS international/interstellar standartisiert, weil allein schon die Digitalisierung der Realdaten zur Verschlüsselung beiträgt. Zum Bleistift: Es ist eine Herausforderung für die gegnerische Dechiffrierung, ob ich meinen Datensatz zu einem Ziel mit einer Tracknummer, der Peilung oder der Geschwindigkeit beginne. Gerade unter Verbündeten müssen solche "Details" klar sein. Gleiches gilt für Schlüssel und Kryptogerät, gerade da legt zB die NATO sehr viel Wert. Wenn wir im Honorverse von fortgeschrittenen CompSystemen ausgehen wirds noch interessanter, weil futuristische Computer mehr Varianten bieten.... vieleicht ist Molycirc ja quantenbasiert ;-)

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Donnerstag, 11. April 2013, 00:49

Re: Meine ersten Schritte

Zitat von »"SailorGN"«

Isvarian: Dem Geschütz/werfer/whatever mag es egal sein, dem Nutzer aber nicht. Deshalb gibt es die STANAGS. Ziel ist es, nicht nur die "Nutzbarkeit" (also Kugel passt durch Lauf), sondern auch die Wirkung vergleichbar zu machen... um im HH-Universum zu bleiben: Laserigel ist nicht gleich Nuke.
Und worauf willst du jetzt gerade hinaus? Ich kapiers ehrlich nicht ganz. Wieso sind wir immer noch bei RL-Munitionsspezifikationsvorschriften, um über den Grund für das Kaliber von Honorverse-Raketen zu diskutieren? Vor allem, da eine DD-Rakete EXAKT mit der CL-Rakete identisch ist, also EXAKT die gleiche Wirkung hat? Genauso wie das für eine CA- und BC-Rakete bzw. eine DN- und SD-Rakete gilt und bei der Typ16 sogar diese Unterschiede wegfallen, weil alles vom DD bis rauf zum BC die gleiche Rakete verschießt?

Zitat von »"SailorGN"«

Auch bei den Werfern gibt es Unterschiede... bestes Beispiel sind die Vertical Launch Systeme... da kommt es durchaus darauf an, welche Abmessungen die FK haben... und welche Datenleitungen sie benötigen.
Ach? Soweit ich weiß und wie mir auch ein Blick in die Wikipedia bestätigt, sind die VLS verkleinerte Versionen der SSBN-Raketenstartrohre, also schlicht senkrecht montierte Rohre, in denen ein genormter Raketen-Kanister steckt. Es gibt unterschiedliche Kanister mit entweder einem Flugkörper (Tomahawk, Standard Missile, VLASROC) oder vier davon (Sea Sparrow, Evolved Sea Sparrow). Wenn du das mit dem Honorverse vergleichen willst, dann nimm reguläre Anti-Schiffs-Rakete und Antiraketen-Kanister.
Bei den Russen und Chinesen haben die VLS ein Revolvermagazin zum schnellen Nachladen, aber in dem stecken auch Kanister.

Und was ist das mit den Datenleitungen? Warum sollte beim VLS ein Kanister mit 4 Stingern andere Datenleitungen benötigen als einer mit einer Tomahawk? Und warum sollte das im Honorverse der Fall sein?

Zitat von »"SailorGN"«

Und damit wären wir auch bei den Typ 16 Raketen: Ohne Einrichtungen zur externen Zündung der Fusionskraftwerke sind die nutzlos. Hier entscheidet die "Kanone" über den Einsatz der Munition.
Falsch. Die Notwendigkeit, die Typ16 extern zu starten, entscheidet, dass das Schiff, das sie verschießen will, die Werfer mit den externen Startsystemen braucht. Keine Werfer mit Starter - keine Typ16. Umgekehrt kann aus einem Werfer mit externem Startsystem auch eine "konventionelle" Rakete verschossen werden, wenn sie im entsprechend genormten Kanister oder Treibkäfig steckt, denn die regulären Speicherring-Raketen sind kleiner als die Typ16 und brauchen keine externe Zündvorrichtung.
Und ich nehme mal stark an, dass auch die entsprechend genormten Antiraketen-Kanister mit den neuen Werfern eingesetzt werden können.

Zitat von »"SailorGN"«

Datenübertragung/Funk/etc: Sind NIEMALS international/interstellar standartisiert, weil allein schon die Digitalisierung der Realdaten zur Verschlüsselung beiträgt. Zum Bleistift: Es ist eine Herausforderung für die gegnerische Dechiffrierung, ob ich meinen Datensatz zu einem Ziel mit einer Tracknummer, der Peilung oder der Geschwindigkeit beginne. Gerade unter Verbündeten müssen solche "Details" klar sein. Gleiches gilt für Schlüssel und Kryptogerät, gerade da legt zB die NATO sehr viel Wert. Wenn wir im Honorverse von fortgeschrittenen CompSystemen ausgehen wirds noch interessanter, weil futuristische Computer mehr Varianten bieten.... vieleicht ist Molycirc ja quantenbasiert ;-)
Häh? Moment ... Achso, du redest von militärischen Kryptographieverfahren und Funkschlüsseln. Ich sprach von der generellen "Ihre Hoheit Admiral Honor Harrington ruft bei Gegner XY an, um ihm klarzumachen, dass er gleich tot sein wird, wenn er sich nicht ergibt."-Kommunikation. Denn die ist standartisiert.
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To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

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Dienstag, 4. Juni 2013, 20:44

Re: Meine ersten Schritte

So, wieder da...

Bei den "Kanonen/Werfern" geht es darum, ob eine bestimmte Raketensorte mit jedem Werfer (und umgekehrt) kompatibel ist... neben den physischen Abmessungen entscheidet ja auch diverses Zubehör. Ausgangspunkt war die Frage, warum vom DD bis BC von baugleichen Werfern aber unterschiedlichen Raketentypen die Rede war... Das Argument Entwicklungsversionen ist gekauft, kann aber nicht jede (und vor allem nicht die frühe) Typenvielfalt erklären.

Werfer"zubehör": Die Frage, warum eine Tomahawk mehr/andere Datenleitungen benötigt als Stinger ist ziemlich einfach beantwortet. Weil solche Waffen mehr Vorprogrammierungsmöglichkeiten besitzen als eine "Fire and Forget"-Stinger. Für HH hat das Auswirkungen zB auf die Kommunikationsprotokolle zwischen Waffe und Schiff. Hier muss zB eine Abstimmung der Kennung (der "Rufzeichen") und eventuelle Synchronisation der Kryptografie (wenn der Traffic zwischen Waffe und Schiff denn verschlüsselt ist, was nicht nur Vorteile hat) stattfinden... also mehr als nur der "startbefehl". Abwärtskompatibel sollten diese Leitungen allemal sein...

Kommunikation: Kapitulationsanfragen und normale Schiff/Schiffkommunikation sollten immer Klartext sein und dort setze ich einfach mal ein standartisiertes Verfahren in digitaler Form (auf festgelegten Frequenzen in festgelegten Datenformaten) voraus. Gibts heutzutage im Seeverkehr ja auch schon. Militärischer Traffic sieht da nachweislich anders aus: An einer Stelle in "Im Exil" nutzt ein graysonischer Admiral im Manöver ja die Kenntnis der Schlüssel aus, um mitzuhören... und Alfredo Yu nutzt das aus.

So, insgesamt hoffe ich, nun öfters wieder on zu sein und eifrig mitzutippen... Habe auch wieder mehr Muße zu lesen und da fielen mir gleich einige Punkte auf: Torch Navy: Fregatten... 2 Klassen, Nat Turner und Pottawatomie Creek? Kommt in den deutschen Büchern immer so rüber, als gibts nur eine Klasse... Besatzung CL Morrigan = 8 Besatzungen "DD" Marksman?? Dt. Buch sagt nur, Marksman deutlich kleiner...