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1

Mittwoch, 27. Juni 2012, 10:38

Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Hi

Ich Frag mich irgendwie gerade wie stark ist das Alignments jetzt wirklich? Denn soweit ich das bis jetzt gelesen hab, besitzen sie doch nur 9 Systeme, wovon die meisten der Systeme noch nicht mal wissen dass sie zum Alignments gehören. Sprich bis jetzt haben sie doch eigentlich nur eine sehr kleine Produktion und Finanzbasis. Wo kommt jetzt also das ganze Geld her, dass sie für ihre Schiffe und Aktionen bisher gebraucht haben, wenn man davon ausgehen muss das sie das Geld ja nicht einfach aus ihren Firmen herausholen können ohne das es auffällt. Ich mein klar kann man unter der Fassade von Manpower ein paar Forschungen betreiben, nur bei der Größenordnung kommen ja auch riesige Kosten zustande.
Von den Kosten der Schiffe die jetzt gebaut werden rede ich gar nicht.

Apropos Schiffe, für mich sieht das ja so aus als ob die Schiffe die gebaut werden reine Tarn und Angriffseinheiten sind, ähnlich den U-booten. Da ihr Kampfwert im offenen Kampf nicht an den normaler Schiffe rankommt, frag ich mich ob das Alignments jetzt auch noch eine Flotte zu Verteidigung baut mit Normalen Schiffe oder ob ihre einzige Verteidigung das Schattenspiel ist, das sie betreiben?
Denn so wie ich das sehe ist das Alignments An sich relativ schwach. Und die einzige stärke lag bis jetzt in der Verzahnung mit der Liga. Welche nach dem auseinanderfall ja obsolet ist.

Also wie will das Alignments die wirtschaftliche und militärische Stärke bekommen um ihren Plan weiter umzusetzen.

2

Mittwoch, 27. Juni 2012, 22:25

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Wie stark das Alignment genau ist, weiß keiner.

Aber diese Truppe ist seit 600 Jahren aktiv, die haben ihre Finger auf einer ganze Menge Welten drin und wahrscheinlich auch in einer ganzen Menge Firmen. Und die 10 Welten, die sie de facto kontrollieren, sind ja auch keine armen Randwelten, sondern bedeutende Mitlgiedswelten der Liga - jede einzelne von denen ist im Vergleich zur Honorverse-Durchschnittswelt sehr reich und mächtig. Und auch wenn die Masse ihrer Bevölkerungen wahrscheinlich keinerlei Ahnung hat, gehören die Eliten, die alles steuern, defintiv zum Alignment.
Was die Finanzbasis angeht: Manpower allein macht Milliardenumsätze, dazu kommen Jessik und Dutzende, wenn nicht hunderte andere auf Mesa ansässige Firmen. Das sind teilweise praktisch eigene Staaten mit eigenen Planeten - wie z.B. Verdant Vista vor dem Sklavenaufstand. Und keine von denen ist irgendjemandem Rechenschaft schuldig, was sie mit ihrem Geld anfangen. Die Forschungen wiederum ließen sich sehr einfach in den allgemeinen Gensklavenforschungen Manpowers verstecken und die Waffenforschung, Antriebsforschung, etc... nun, Technodyne Industries hat wahrscheinlich auch so seinen Anteil geliefert, ohne zu wissen, was sie da letztendlich zusammenschrauben. Und auf Mesa gibt es bestimmt auch den ein oder anderen Waffenkonzern.

Was die Schiffe angeht - diese Schiffe sind letztendlich dazu gebaut, Angst und Schrecken unter den Ligawelten zu säen und Terror zu verbreiten, um die Welten in die Arme des RF zu treiben, der nach dem Zusammenbruch der Liga als die einzige verbliebene "Ordnungsmacht" dastehen sollte. Diese Schiffe sind nie dazu gedacht gewesen, einen "ehrlichen" Kampf gegen einen gleichwertigen oder überlegenen Gegner zu führen - wobei da ja die "Detweiler Klasse"-SDs in der Konstruktion sind... zu denen hat Weber sich noch gar nicht geäußert, aber das scheinen fiese Dinger zu sein.
Und die Geheimbasen des Alignments wie z.B. Darius sind ja noch geheimer als Schlupfloch... bis die gefunden werden, dürfte noch einige Zeit vergehen.

Was die konventionelle Flotte angeht - die hat das Alignment schon: Die SDFs des RF, die jetzt schon nicht zu vernachlässigen sind. Mannerheim z.B. hat (meines Wissens) eine der größten SDFs der Liga... Die schützt ja auch schon Einrichtungen des Alignments und kritische Punkte wie z.B. den Terminus der Torcher Wurmlochbrücke.
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To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

3

Freitag, 29. Juni 2012, 16:17

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Kleine Berichtigung: "Die Eliten" sind nicht Teil des Alignment.
Lediglich ein Teil der Eliten sind Angehörige des Alignment und davon widerrum wissen lediglich einige wenige Individuen wirklich was los ist (sprich sind ins Innere der Zwiebel geholt worden).

Der Rennaisance Faktor kann also nicht einfach willkürliche Kursschwünge vollführen, sie müssen nicht nur ihrer eigenen Bevölkerung was vorspielen (sofern es sich um Demokratien handelt) sondern auch dem größten Teil der herrschenden Klassen.

Zitat von »"Isvarian"«

Wie stark das Alignment genau ist, weiß keiner.

Aber diese Truppe ist seit 600 Jahren aktiv, die haben ihre Finger auf einer ganze Menge Welten drin und wahrscheinlich auch in einer ganzen Menge Firmen. Und die 10 Welten, die sie de facto kontrollieren, sind ja auch keine armen Randwelten, sondern bedeutende Mitlgiedswelten der Liga - jede einzelne von denen ist im Vergleich zur Honorverse-Durchschnittswelt sehr reich und mächtig. Und auch wenn die Masse ihrer Bevölkerungen wahrscheinlich keinerlei Ahnung hat, gehören die Eliten, die alles steuern, defintiv zum Alignment.
Was die Finanzbasis angeht: Manpower allein macht Milliardenumsätze, dazu kommen Jessik und Dutzende, wenn nicht hunderte andere auf Mesa ansässige Firmen. Das sind teilweise praktisch eigene Staaten mit eigenen Planeten - wie z.B. Verdant Vista vor dem Sklavenaufstand. Und keine von denen ist irgendjemandem Rechenschaft schuldig, was sie mit ihrem Geld anfangen. Die Forschungen wiederum ließen sich sehr einfach in den allgemeinen Gensklavenforschungen Manpowers verstecken und die Waffenforschung, Antriebsforschung, etc... nun, Technodyne Industries hat wahrscheinlich auch so seinen Anteil geliefert, ohne zu wissen, was sie da letztendlich zusammenschrauben. Und auf Mesa gibt es bestimmt auch den ein oder anderen Waffenkonzern.

Was die Schiffe angeht - diese Schiffe sind letztendlich dazu gebaut, Angst und Schrecken unter den Ligawelten zu säen und Terror zu verbreiten, um die Welten in die Arme des RF zu treiben, der nach dem Zusammenbruch der Liga als die einzige verbliebene "Ordnungsmacht" dastehen sollte. Diese Schiffe sind nie dazu gedacht gewesen, einen "ehrlichen" Kampf gegen einen gleichwertigen oder überlegenen Gegner zu führen - wobei da ja die "Detweiler Klasse"-SDs in der Konstruktion sind... zu denen hat Weber sich noch gar nicht geäußert, aber das scheinen fiese Dinger zu sein.
Und die Geheimbasen des Alignments wie z.B. Darius sind ja noch geheimer als Schlupfloch... bis die gefunden werden, dürfte noch einige Zeit vergehen.

Was die konventionelle Flotte angeht - die hat das Alignment schon: Die SDFs des RF, die jetzt schon nicht zu vernachlässigen sind. Mannerheim z.B. hat (meines Wissens) eine der größten SDFs der Liga... Die schützt ja auch schon Einrichtungen des Alignments und kritische Punkte wie z.B. den Terminus der Torcher Wurmlochbrücke.

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Dienstag, 3. Juli 2012, 12:25

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Aber herrschende Klassen setzen sich gern aus Gleichgesinnten zusammen, denn man fördert ja nur die Leute, die einem sympathisch sind und die man braucht.

Wenn das Alignment sich solche Mühe gegeben hat, auf diesen Welten Alpha-Linien als Staatsoberhäupter zu etablieren, können wir eigentlich auch davon ausgehen, dass diese Staatsoberhäupter wiederum nur solche Leute in wichtige Positionen berufen haben, die ihren Vorstellungen entsprechen und die wiederum haben das auf den Ebenen unter sich auch getan. Diese Eliten sind also praktisch mit ihrer gesamten Existenz vom Fortbestand der Machtverhältnisse abhängig, die sie nur im RF bewahren können. Zudem können wir davon ausgehen, dass wir garantiert noch nicht alle Linien kennen.


Und "Demokratie vorspielen" müssen die auch gar nicht, da hat Weber ja unsere Realität praktisch als Vorbild genommen.
Man nehme eine Demokratie, setze sie einer permanenten Bedrohung aus (Real: Terrorismus, Honorverse: Terrorangriffe durch "Unbekannte", sprich: MAN) und erzeuge permanente Angst und Unsicherheit durch die Medien ( "Achtung! Es drohen überall und permanent Terroranschläge! Aufpassen! Der Feind ist unter uns! Wir müssen uns schützen!).
Anschließend schafft man peu a peu die demokratischen Prinzipien und Rechte mit der Begründung der außergewöhnlichen Umstände, der Notsituation und der Sorge um die Sicherheit ab - und 95% (positive Schätzung) werden es schlucken und akzeptieren, denn die breite Masse denkt nicht gern und findet es schön, wenn das andere für sie übernehmen, denn die Welt ist ja so furchtbar kompliziert und anstrengend. Die restlichen 5% bringt man dann halt zu einem passenden Zeitpunkt um oder grenzt sie als "Spinner" aus.

Genau so wird das mit dem RF funktionieren - die Liga kollabiert, Gewalt und Terror breiten sich aus, die 10 RF-Welten werden sich "aus Sorge um ihre Sicherheit" zusammenschließen, offiziell den RF gründen, die Gesetze ändern "um der Bedrohung zu begegnen" und dann immer schön langsam Schritt für Schritt auf in die schöne neue Welt des Alignments. Hier eine Änderung, dort eine neue Regel, da eine neue Sichtweise... rapide interne Kurswechsel sind gar nicht vorgesehen. Und da die MAN sie dann natürlich in Ruhe lässt, entsteht ein heimeliger Hort der Sicherheit in einem von Terror und Gewalt gegeißelten Universum...


Allerdings schweift das hier jetzt etwas vom Thema ab. ;)
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5

Dienstag, 3. Juli 2012, 13:03

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Ja aber dieses hier ein Gesetz ändern und da eins nur damit diese erstmal 10 Planeten zusammen kommen beschränkt doch sehr die Stärke. Denn man kann ja so nicht auf die Mittel zugreifen bzw muß das sehr vorsichtig machen. Und gerade jetzt im Umbruch ist das Alignment extrem angreifbar. Und selbst wenn das dann funktioniert ist man von der Masse doch selbst Haven deutlich unterlegen. Ich mein die brauchen einen Schlachtwall der Manticore, Haven, und den Resten der Solaren Liga eindeutig gleichwertig oder überlegen ist. Und der muß stehen bevor die ....... am dampfen ist. Und das erfordert Unsummen an Geld.


Ps: Ich frage mich wie man diese ganzen gezwiebelten Agenten bei der Stange hält, die zb. seit 4-5 Generationen als Schläfer aufwachsen. Denn nach der Zwiebeltaktik dürften die j eigentlich nix wichtiges wissen, nur das sie für irgentwen gegen das eigene Heimatland arbeiten und Genetisch viel cooler sind als alle anderen. Wie kann man deren treue solange halten?

6

Dienstag, 3. Juli 2012, 23:53

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Um Zusammenzukommen müssen die doch kein einziges Gesetz ändern.
Die sind alle Mitgliedswelten der Solaren Liga, also jetzt schon seit Jahrhunderten Alliierte.

Dei werden einfach zu einem passenden Zeitpunkt einfach ihr "unsägliches Entsetzen" über die Zustände in der Liga und die verbrecherischen Ereignisse verkünden und zu dem Schluss kommen, dass sie unter diesen Umständen nicht mehr länger Teil dieser verkommenen Liga sein können (damit werden sie wohl nicht allein stehen, da wird es noch einige mehr geben) und ihren Austritt bekanntgeben. Und da sie sich so gut verstehen und um ihre Sicherheit besorgt sind, immerhin gibt es ja neuerdings missgünstige Nachbarn, schließen sie nach einigen Beratungen ein neues Bündnis - den Renaissance Faktor, der ja dem Namen nach ein "Neustart" der ursprünglichen Liga sein soll.

Fertig.

Nach außen ist da dann einfach ein weiterer neuer Staatenbund, der wahrscheinlich erstmal seine "Neutralität" verkünden wird, denn einen offenen Krieg gegen die Grand Alliance kann er natürlich nicht gewinnen. Aber warum sollte er überhaupt mit der GA aneinandergeraten, er ist doch sowas von urdemokratisch, antigensklaverisch und was wissen wir was noch alles, da gibt es doch gar keinen Grund, ihm zu misstrauen oder ihn anzugreifen. Die Änderungen kommen ja erst viel, viel später und ganz subtil über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte. Das Alignment hat Zeit.


Und wieso braucht das Alignment jetzt schnellstmöglich einen Schlachtwall, der es mit der GA aufnehmen kann? Wozu hat man denn die Normalsterblichen? Sollen doch die Liga (so lange sie noch existiert) und dann deren untereinander zerstrittene Nachfolgestaaten sich vorerst mit der Grand Fleet herumschlagen und Tech entwicklen, die man dann abgreifen kann. Das Alignment wird sich schön zurückhalten und seine Flotte bauen. Die müssen nicht morgen mit einem Großangriff rechnen, denn auch die Große Allianz hat kaum handfeste Infos, wo sie eigentlich suchen muss - und Mesa wird bestimmt nicht der Schlüsselplanet des Alignments sein.
Für den Anfang hat man zudem die bereits existierenden Flotten der RF-Welten, da ist zum Beispiel die Mannerheim SDF, die ist nicht ohne. Und wer sagt uns, dass die nicht längst eigene Entwicklungen eingeführt haben?


Was die "Unsummen an Geld" angeht: Wir reden hier von kompletten planetaren Ökonomien - und zwar auf hochentwickelten Ligawelten mit Milliarden zählender Systembevölkerung, nicht irgendwelchen vergessenen Randzonenwelten. Da ist einiges an Geld zu finden, dass "in Notzeiten" fürs Militär lockergemacht werden kann.


Und zu den "gezwiebelten Agenten": Das Alignment nutzt "natürlich vorkommende Gegebenheiten" - möglichst geringer Aufwand, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Da gibt es keine "5-Generationen-Schläferagenten". Die Ausgeburten der Genlinien sind "Mitglieder eines exklusiven Geheimclubs", so wie im realen Amerika viele einflussreiche Personen Mitglied von Geheimbünden sind. Und in denen gibt es auch Hierarchien und Zirkel, so schwer ist das nicht.
Und bei der Stange halten muss man die auch nicht, die sind von "Geburt" an dazu konditioniert, sich für Homo Superior zu halten und entsprechend erzogen, um ihre Funktion zu erfüllen.
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7

Mittwoch, 4. Juli 2012, 22:31

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"Isvarian"«

Aber herrschende Klassen setzen sich gern aus Gleichgesinnten zusammen, denn man fördert ja nur die Leute, die einem sympathisch sind und die man braucht.

Wenn das Alignment sich solche Mühe gegeben hat, auf diesen Welten Alpha-Linien als Staatsoberhäupter zu etablieren, können wir eigentlich auch davon ausgehen, dass diese Staatsoberhäupter wiederum nur solche Leute in wichtige Positionen berufen haben, die ihren Vorstellungen entsprechen und die wiederum haben das auf den Ebenen unter sich auch getan. Diese Eliten sind also praktisch mit ihrer gesamten Existenz vom Fortbestand der Machtverhältnisse abhängig, die sie nur im RF bewahren können. Zudem können wir davon ausgehen, dass wir garantiert noch nicht alle Linien kennen.


Und "Demokratie vorspielen" müssen die auch gar nicht, da hat Weber ja unsere Realität praktisch als Vorbild genommen.
Man nehme eine Demokratie, setze sie einer permanenten Bedrohung aus (Real: Terrorismus, Honorverse: Terrorangriffe durch "Unbekannte", sprich: MAN) und erzeuge permanente Angst und Unsicherheit durch die Medien ( "Achtung! Es drohen überall und permanent Terroranschläge! Aufpassen! Der Feind ist unter uns! Wir müssen uns schützen!).
Anschließend schafft man peu a peu die demokratischen Prinzipien und Rechte mit der Begründung der außergewöhnlichen Umstände, der Notsituation und der Sorge um die Sicherheit ab - und 95% (positive Schätzung) werden es schlucken und akzeptieren, denn die breite Masse denkt nicht gern und findet es schön, wenn das andere für sie übernehmen, denn die Welt ist ja so furchtbar kompliziert und anstrengend. Die restlichen 5% bringt man dann halt zu einem passenden Zeitpunkt um oder grenzt sie als "Spinner" aus.

Genau so wird das mit dem RF funktionieren - die Liga kollabiert, Gewalt und Terror breiten sich aus, die 10 RF-Welten werden sich "aus Sorge um ihre Sicherheit" zusammenschließen, offiziell den RF gründen, die Gesetze ändern "um der Bedrohung zu begegnen" und dann immer schön langsam Schritt für Schritt auf in die schöne neue Welt des Alignments. Hier eine Änderung, dort eine neue Regel, da eine neue Sichtweise... rapide interne Kurswechsel sind gar nicht vorgesehen. Und da die MAN sie dann natürlich in Ruhe lässt, entsteht ein heimeliger Hort der Sicherheit in einem von Terror und Gewalt gegeißelten Universum...


Allerdings schweift das hier jetzt etwas vom Thema ab. ;)



Dumm nur, dass in genau dieser Realität die herrschenden Eliten keineswegs so konform im Gleichschritt gehen. Sonst wäre Bush noch im Amt, die Torys wären auch nicht so eingebrochen, Berlusconi könnte noch fröhlich bunga-bunga'n und unser allerseits geliebter hyperaktiver Zwerg wäre auch noch im Elisée Palace.
All jene die von diesen Leuten gefördert wurden müssten ja in deiner Realitiät schon lange ersetzt worden sein und das Alignment stünde dumm da.

8

Donnerstag, 5. Juli 2012, 11:10

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Erstmal ein großes "HÄ"? Wo habe ich behauptet, dass Eliten konform im Gleichschritt gehen? Ich habe lediglich gesagt, dass jemand in einer Machtposition sich gern mit Leuten umgibt, die ihm gleichgesinnt oder angenehm sind. Es sei denn, die politische Situation zwingt ihn zu etwas anderem. Oder etwa nicht? Und das diese Gleichgesinnten wiederum in ihrem Umfeld das Gleiche tun und das aus diesen Strukturen Abhängigkeiten entstehen. Von "konformem Gleichschritt" war nirgends die Rede.

Außerdem habe ich "unsere Realität" nur als Beispiel dafür genommen, wie durch die Erzeugung eines permanenten Bedrohungsszenarios allmählich Gesetze und Maßnahmen eingeführt werden (können), die man vor 20 Jahren noch nicht mal gewagt hätte überhaupt vorzuschlagen - gutes Beispiel: Patriot Act, Nacktscanner, etc. Für mehr nicht.
Mit den Eliten hatte dieses Beispiel überhaupt nichts zu tun.

Und nur nebenbei: Bush konnte nicht wiedergewählt werden, denn er hatte schon zwei Amtszeiten und in Amerika darf man nur einmal als Präsident wiedergewählt werden. Schlechtes Beispiel.
Und die Leute, die er eingesetzt hatte, sind bereits weg, es sei denn, ihre Positionen werden durch festgelegte und verfassungsmäßig garantierte Amtszeiten gesichert. Oder hört man noch was von Wolfowitz, Rice, Bolton, Armitage, Rumsfeld? Ich nicht.
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9

Donnerstag, 5. Juli 2012, 14:15

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"Isvarian"«

Erstmal ein großes "HÄ"? Wo habe ich behauptet, dass Eliten konform im Gleichschritt gehen? Ich habe lediglich gesagt, dass jemand in einer Machtposition sich gern mit Leuten umgibt, die ihm gleichgesinnt oder angenehm sind. Es sei denn, die politische Situation zwingt ihn zu etwas anderem. Oder etwa nicht? Und das diese Gleichgesinnten wiederum in ihrem Umfeld das Gleiche tun und das aus diesen Strukturen Abhängigkeiten entstehen. Von "konformem Gleichschritt" war nirgends die Rede.

Außerdem habe ich "unsere Realität" nur als Beispiel dafür genommen, wie durch die Erzeugung eines permanenten Bedrohungsszenarios allmählich Gesetze und Maßnahmen eingeführt werden (können), die man vor 20 Jahren noch nicht mal gewagt hätte überhaupt vorzuschlagen - gutes Beispiel: Patriot Act, Nacktscanner, etc. Für mehr nicht.
Mit den Eliten hatte dieses Beispiel überhaupt nichts zu tun.

Und nur nebenbei: Bush konnte nicht wiedergewählt werden, denn er hatte schon zwei Amtszeiten und in Amerika darf man nur einmal als Präsident wiedergewählt werden. Schlechtes Beispiel.
Und die Leute, die er eingesetzt hatte, sind bereits weg, es sei denn, ihre Positionen werden durch festgelegte und verfassungsmäßig garantierte Amtszeiten gesichert. Oder hört man noch was von Wolfowitz, Rice, Bolton, Armitage, Rumsfeld? Ich nicht.


Womit sich mein Punkt ja bewiesen hätte. Nur weil das Alignment es geschafft hat, ihre Leute als Staatsoberhaupt zu platzieren, heisst das noch lange nicht, dass diese Staatsoberhäupter auf ewig dort sitzen. Ob das nun durch konstitutionelle Einschränkungen á la USA oder durch schlichtes Abwählen passiert, offensichtlich sind so einige Personen weg vom Fenster, und die Politik derjenigen ist in eine andere Richtung gewandert. Was dem Alignment so gar nicht passen würde.

10

Freitag, 6. Juli 2012, 16:21

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Und du glaubt wirklich, das Alignment verlässt sich in seinem seit 600 Jahren verfolgten Plan auf politischen Zufall, genannt "Wählermeinungen", ohne seine über Jahrhunderte sorgsam aufgebauten Aktivposten abzusichern und nach Kräften zu unterstützen? Und sorgt nicht dafür, dass diese Welten bei der Stange bleiben? Sicher doch.

Wir wissen noch nicht mal, wie "demokratisch" diese Republiken überhaupt sind. Das können auch Oligarchien oder Technokratien sein. "Republik" kann sich jeder Staat nennen und es wird irgendwo in den frühen Büchern auch mal erwähnt, dass das Sternenkönigreich von Manticore, das in den solarischen Medien als rückständige Monarchie dargestellt wurde, demokratischer ist als so manche nach außen "republikanische" Ligawelt. Außerdem ist der normale Sollybürger politisch desinteressiert, warum soll der sich dafür interessieren, wer da oben sitzt, so lange es ihm gut geht?

Außerdem: Unter den RF-Welten-Oberhäuptern haben wir einen König, einen Markgraf, eine Aufsichtsratvorsitzende, einen Direktor und einen Chefkonsul - Das sind schon fünf von elf, die nicht wirklich nach "Alle 4 Jahre allgemeine Wahl" klingen.


Aber jetzt was anderes: Welche Personen sind weg vom Fenster und welche Politik hat sich anders entwickelt, worüber das Alignment nicht glücklich ist? Ich komm an dem Punkt gerade nicht mit.
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11

Sonntag, 8. Juli 2012, 11:33

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Wie politisch desinteressiert die Wähler alle sind sehen wir ja an Boewulf. Plötzlich kommt ein Bürgerentscheid und sie verlassen die Liga. Auf Ligaebene mögen die Bürger ja uninteressiert sein, aber wenns um den eigenen Planeten geht gilt das nicht mehr unbedingt.

Aber klar sichert sich das Alignment ab, nur wie sicherst du dich gegen das Entstehen einer neuen Partei á la Tea Party oder auch Piraten (...Grüne, Linke) ab? Hundertprozentig ist absichern da unmöglich, weshalb die Eliten der RF eben doch nicht schalten und walten können wie sie vielleicht wollen. Sie haben schließlich nicht durch risikoreiche Unternehmungen so lange überlebt sondern eben durch vorsichtiges Abwägen, Absichern und Im-Schatten-Verstecken.

Das ein paar der Welten demokratisch sind wissen wir von Weber, genau so wie wir wissen, das ein paar nicht demokratisch geführt werden. Aber ein paar reichen ja völlig aus. Wenn der RF als geeinte Allianz auftreten will, müssen diese demokratischen Systeme davon überzeugt werden, dass ihre Verbündeten nicht größenwahnsinnige Militaristen sondern besonnene Verteidiger der Freiheit (oder zumindest des gewohnt hohen Lebensstandards) sind. Sonst wird diese Rennaissance ganz plötzlich zur Totgeburt.

12

Sonntag, 8. Juli 2012, 19:01

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Soweit ich das verstanden hatte , sind alle, die das auf diesen Welten in die Wege leiten könnten doch Mitglieder der mesanischen Gen-Linien.

Jeder , der dort so etwas auf die Beine stellen könnte , is damit raus. Ich meine es brauch immer VorausSetzungen dazu , eine gewisse finanzielle Unterstützung , Personen des öffentlichen Lebens , die das mit unterstützen oder eine effektive Inszenierung in der Presse für die öffentliche Meinung. Ansonsten ist es ja leicht diejenigen als Extremisten/Spinner abzustempeln
Aber wenn die Presse in den oberen Etagen nur das macht , was die Zwiebel will und die oberen Gurus in Film/wirtschaft und Politik ebenso , dann ist sone Sache schwierig, sehr schwierig

Und zudem zweifle ich nicht eine Minute , dass wenn es so ausssieht , als ob jemand doch wider Erwarten dazu in der Lage ist , dann wird es eben einen bedauernswerten Unfall geben. ;)
Wie irgendwo in den Büchern zu lesen war , ist das Alighment durch Jahre-/Jahrzehnte-/Jahrhundertelange Erfahrung äußerst versiert im Umgang mit der öffentlichen Meinung. Die werden das auf ihren KernWelten erst recht nicht außer Kontrolle laufen lassen

13

Sonntag, 8. Juli 2012, 21:56

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Uhm, da hast du dann was falsch verstanden. Auf jedem dieser Planeten gibt es nur ein paar Familien die zum Alignment gehören. Es sind nicht sämtliche Oberen Zehntausend und schon garnicht die oberen 100.000 komplett aus Mesas Laboren geschlüpft. Die Genlinien Mesas sind zwar schon lange auf diesen Planeten wohnhaft, haben sich aber erst vor kurzem nach ganz oben gearbeitet und sind von der puren Menge her selbst in der Oberschicht stärkst in der Unterzahl.
Wäre auch garnicht anders möglich, denn mit jedem Mitglied wächst die Gefahr eines Überläufers á la McBryde oder Simoes. Das Alignment kann also nirgends wirkliche harte Kontrolle erlangen, sie müssen immer den Umweg der Einflussnahme nehmen und auf Einzelpersonen setzen.

14

Sonntag, 2. Dezember 2012, 04:43

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"HamsterDesTodes"«

Wie politisch desinteressiert die Wähler alle sind sehen wir ja an Boewulf. Plötzlich kommt ein Bürgerentscheid und sie verlassen die Liga. Auf Ligaebene mögen die Bürger ja uninteressiert sein, aber wenns um den eigenen Planeten geht gilt das nicht mehr unbedingt.
.


Das ist überhaupt eine interessante Konstellation.....

Zunächst mal wissen wir , das Beowulf der Liga nicht behilflich ist ,
gegen Manticore vorzugehen - im Gegenteil - es gab ja die Warnung
vor Filaretas Flotte an das ONI und auch an die Haveniten .
Eigentlich hatte ich daran gedacht , das Beowulf im Liga -Parlament
die Frage aufwirft , was zum Teufel da die SLN für einen Krieg
führt , zu welchem die Liga nicht parlamentarisch Beschluß gefasst hat
und damit die " Mandarine " an den Pranger stellt - aber das ist
nur so ne Überlegung ..... 8-)

Unterstellen wir mal , das die Queen auch die Infos , welche Zilwicki
und Cachat gewonnen haben an Beowulf weitergibt , dann müsste doch
dort nach einem kurzen Schock über die wahre Situation recht
intensiv reagiert werden -sowohl in Hinsicht auf Selbstverteidigungskräfte
als auch politisch , nachrichtendienstlich und ökonomisch.
Leider wissen wir noch nicht ,was in der Info alles enthalten ist ,
etwa das es Detweilers immer noch gibt oder das es eine MAN gibt bzw, was mit dem
RF geplant ist - da war nicht so klar , was McBride nun alles angedeutet
oder auch klar gesagt hat - leider ......

Was meint ihr - ist da schon eine Linie erkennbar und wird DW da
einhaken ?
Toll wäre es , wenn Beowulf eine genetische Identifizierung der
MAN - Genlinien möglich machen würde - da gibts doch diesen
" Schnüffler " schon , der von den Masadanern benutzt wurde ...
Man könnte die eingeschleusten undercover - MAN - Typen
überall ja schnell damit identifizieren - das wäre ja dringend
notwendig , den sie sitzen ja immer noch in den Regierungsapparaten
von Haven und Manticore - ja vielleicht selbst auf Beowulf ?

15

Sonntag, 2. Dezember 2012, 17:44

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"HamsterDesTodes"«

Wie politisch desinteressiert die Wähler alle sind sehen wir ja an Boewulf. Plötzlich kommt ein Bürgerentscheid und sie verlassen die Liga. Auf Ligaebene mögen die Bürger ja uninteressiert sein, aber wenns um den eigenen Planeten geht gilt das nicht mehr unbedingt.
.
Beowulf ist EIN Planet von mehreren tausend Welten und noch dazu ausgerechnet Manticores engster Verbündeter in der Liga und Mesas Totfeind - selbstverständlich regen die sich auf, wenn die Liga sich plötzlich als Marionette des Alignments entpuppt, auf ihren Rechten herumtrampelt und die SLN die BSDF für ihren Ungehorsam zusammenschießen will.

Aber erwartest du wirklich vom Durchschnittssolly, dass er sich politisch voll einbringt, die Nachrichten auf ihre Voreingenommenheit überprüft, sich alternative Quellen beschafft und so weiter? Wohl kaum! Dass der Durchschnittssolly eine selbstzufriedene Drohne ist und die Nachrichtendienste brav die offiziellen Positionen nachplappern, wurde oft genug erwähnt (Natürlich gibt es "Ausreißer", aber gerade zum Beispiel O'Hanrahan, die "Enthüllungsreporterin", ist Alignmentlinie... tadaaaa! )

Zitat von »"Katzenbär"«


Das ist überhaupt eine interessante Konstellation.....

Zunächst mal wissen wir , das Beowulf der Liga nicht behilflich ist ,
gegen Manticore vorzugehen - im Gegenteil - es gab ja die Warnung
vor Filaretas Flotte an das ONI und auch an die Haveniten .
Eigentlich hatte ich daran gedacht , das Beowulf im Liga -Parlament
die Frage aufwirft , was zum Teufel da die SLN für einen Krieg
führt , zu welchem die Liga nicht parlamentarisch Beschluß gefasst hat
und damit die " Mandarine " an den Pranger stellt - aber das ist
nur so ne Überlegung ..... 8-)
Das haben sie wahrscheinlich auch, aber aus Ligasicht ist es ja kein Krieg, sondern eine "Polizeiaktion" gegen renitente Neobarbaren, die die Liga angegriffen haben.

Zitat von »"Katzenbär"«

Unterstellen wir mal , das die Queen auch die Infos , welche Zilwickiund Cachat gewonnen haben an Beowulf weitergibt , dann müsste doch dort nach einem kurzen Schock über die wahre Situation recht intensiv reagiert werden -sowohl in Hinsicht auf Selbstverteidigungskräfte
als auch politisch , nachrichtendienstlich und ökonomisch.
Stichwort:Große Allianz, Ligaaustritt. Drastisch genug? ;)

Zitat von »"Katzenbär"«

Leider wissen wir noch nicht ,was in der Info alles enthalten ist , etwa das es Detweilers immer noch gibt oder das es eine MAN gibt bzw, was mit dem RF geplant ist - da war nicht so klar , was McBride nun alles angedeutet oder auch klar gesagt hat - leider ......
Von McBrides Infos sind nur die "Köderhäppchen" geblieben, das war auch nicht viel, das beklagt Elisabeth ja auch.

Zitat von »"Katzenbär"«

Was meint ihr - ist da schon eine Linie erkennbar und wird DW da einhaken?
Linie wobei? Bei den Infos? Da gibt es nur die Techinfos vom Simoes über Spinne und Blitzantrieb.

Zitat von »"Katzenbär"«

Toll wäre es , wenn Beowulf eine genetische Identifizierung der MAN - Genlinien möglich machen würde - da gibts doch diesen " Schnüffler " schon , der von den Masadanern benutzt wurde ...
Man könnte die eingeschleusten undercover - MAN - Typen
überall ja schnell damit identifizieren - das wäre ja dringend
notwendig , den sie sitzen ja immer noch in den Regierungsapparaten
von Haven und Manticore - ja vielleicht selbst auf Beowulf ?
Der Genschnüffler ist nur nützlich, um bestimmte Genmarker aufzuspüren, auf den man ihn zuvor prgrammiert hat. Aber dafür müsste man mühsam alle Genlinien indentifizieren und Proben beschaffen. Außerdem - wie "unterscheiden" sich die Linien vom Normalsterblichen, abgesehen vom Fehlen genetischer Krankheiten und der "Steigerung" natürlicher Anlagen wie Intelligenz oder Wahrnehmung. Und vor allem - die Linien haben ja wasweißich wie viele Angehörigen, die möglicherweise gar nicht involviert sind... In den Regierungen sitzen zudem häufig einfach nur "gekaufte" Agenten, keine Linien...
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16

Sonntag, 2. Dezember 2012, 18:17

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"Isvarian"«

Der Genschnüffler ist nur nützlich, um bestimmte Genmarker aufzuspüren, auf den man ihn zuvor prgrammiert hat. Aber dafür müsste man mühsam alle Genlinien indentifizieren und Proben beschaffen. Außerdem - wie "unterscheiden" sich die Linien vom Normalsterblichen, abgesehen vom Fehlen genetischer Krankheiten und der "Steigerung" natürlicher Anlagen wie Intelligenz oder Wahrnehmung. Und vor allem - die Linien haben ja wasweißich wie viele Angehörigen, die möglicherweise gar nicht involviert sind... In den Regierungen sitzen zudem häufig einfach nur "gekaufte" Agenten, keine Linien...[/quote]

Nun , Beowulf ist Mesa in Hinblick auf Genetik so gut wie pari ,
nehme ich mal an .
Richtig - eine Anzahl Agenten sind keine " implantierten " Genlinien -Familien sondern einfach gekauft - schien ja bei Descroix der Fall
zu sein....und da könnte eher eine Baumkatze auf die richtige Spur
kommen ( bei den Haveniten deutete sich ja dahingehend etwas an
in Hinblick auf Mc Gwire usw. )

Jedoch steht ja ein " Prachtexemplar " der Alignment - Genlinien
zur Identifikation zur Verfügung - Herlander Simoes !
Da hätte doch Beowulf den ersten wirklich harten Anhaltspunkt ,
wenn sie den Genlinien auf die Spur kommen wollen ...

17

Sonntag, 2. Dezember 2012, 21:26

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Die meisten Agenten/Handlanger des Alignments sind "gekauft" oder sonstwie auf Mesas Seite gezogen worden.

Was ist denn eine "Genline" überhaupt? Man hat alle Angehörigen einer Famile genommen und ihr individuelles Genom nach bestimmten Vorstellungen verändert - aber trotzdem ist jeder von denen ein Individuum. Das sind keine Klone, die alle die gleiche Spur abgeben. Und die Gemeinsamkeiten sind wahrscheinlich so allgemein, dass der Genspürer andauernd anschlägt.
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To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

18

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 12:07

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"Isvarian"«

Die meisten Agenten/Handlanger des Alignments sind "gekauft" oder sonstwie auf Mesas Seite gezogen worden.

Was ist denn eine "Genline" überhaupt? Man hat alle Angehörigen einer Famile genommen und ihr individuelles Genom nach bestimmten Vorstellungen verändert - aber trotzdem ist jeder von denen ein Individuum. Das sind keine Klone, die alle die gleiche Spur abgeben. Und die Gemeinsamkeiten sind wahrscheinlich so allgemein, dass der Genspürer andauernd anschlägt.


Letztlich wissen wir noch nicht genug über Gen -Diversifikation bei
künstlicher Beeinflussung.

Rein wissenschaftlich ist wohl der Stand , daß durchaus Genome von
Verwandten eine grosse Menge an Übereinstimmung haben können -
jedoch nicht haben müssen ...dh.
eine beliebige Person kann mit einem sehr weit entfernt lebenden
nicht verwandten Menschen eine höhere Übereinstimmung besitzen ,
als mit einem Geschwister......

DW konstruiert jedoch deutlich sagen wir " typische Genlinien " ..
Da wäre zunächst die Genlinien der " Sklavenzuchten "..
Siehe auch den Hinweis auf die Population der " Schwätzer " als
Nachkommen ehemals künstlich aufgewerteter Menschen.
Oder auf die deutliche Identifikation von " Masadanern " und " Graysons ".
Ja , selbst die " Dschinni " ( auch HH ) sind demnach deutlich zu identifizieren ....

Ich habe mich an diesen Gedanken entlanggehangelt - deshalb
der Gedanke , auch mesanische Alpha -Linien zu identifizieren ...

Nichts gegen die Feststellung , das weitaus die meisten Helfer/
Agenten des MA gekauft / bestochen sind ...wobei diese noch nicht
einmal sicher wissen müssten , wer ihre Auftraggeber sind ...

19

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 13:51

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Das ist richtig, man kann Verwandte anhand diverser Genmarker erkennen.

Und auch die "Schwätzer" haben charakteristische optische Merkmale, aber die haben sie, weil ihre bekloppten Erschaffer wollten, dass man sie sofort erkennt und das auch noch als dominantes Merkmal festgelegt haben. Und die Meyerdahl-Konfiguration ist bekannt und bis ins Detail dokumentiert - allerdings frage ich mich, ob da wirklich so viel manipuliert wurde. Man erkennt sie halt an der höhreren Körperkraft und dem beschleunigten Metabolismus

Aber bei den Mesanern ist das wohl nicht so einfach, denn da handelt es sich wie gesagt um sehr allgemeine Modifikationen, die noch dazu sehr subtil sind, gerade damit sie nicht auffallen. Und das Fehlen eines Markers für, sagen wir, erhöhtes Risiko für Lungenkrebs, kombiniert mit einer natürlichen Lebenserwartung von 120 ist kaum verdächtig.

Und da geht halt die Raterei los - welche Linie ist in welchen Aspekten wie verändert worden? Wie unterscheidet sich Detweiler oder Bardasano oder Anisimowna von "Normalsterblichen"? Worauf muss man achten? Ist Simoes überhaupt verändert?

Klar, wenn man jetzt in den Besitz der kompletten Aufzeichnungen über eine Genlinie kommt, dann kann man wohl jeden finden, der dieser Linie angehört.
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20

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 14:09

Re: Wie stark ist eigentlich das Alignments ?

Zitat von »"Isvarian"«


Und da geht halt die Raterei los - welche Linie ist in welchen Aspekten wie verändert worden? Wie unterscheidet sich Detweiler oder Bardasano oder Anisimowna von "Normalsterblichen"? Worauf muss man achten? Ist Simoes überhaupt verändert?


:mrgreen:

Nun , ja ...alles nur Spekulation ......
ich hab da daran gedacht , das Detweilers " Söhne " ja wohl nur Klone sind -
dh. schon die " Mutterschaft " von Detweilers Frau Evangelina sehr
zweifelhaft ist :?:
Wohl ziemlich eingenommen von sich , der olle Manipulator .....

Hingegen wird eine Kreuzung der Detweiler / Bardasano - Linien
wohl gerade erwogen und auf die lange " Zuchtauswahl " der
Bardasano - Alpha - Linie verwiesen ...
Da nehme ich halt an , das da mehr " rumgepfriemelt " wurde , als nur an
Resistenz gegen Scharlach und Lebensverlängerung ,,,,und damit die
Entdeckbarkeit wahrscheinlicher wird .

Bei Simoes wird ausgesagt , daß man ihn und sein Frau " beraten " hatte
um damit die " Zucht " wohl mathemathischer Hochbegabung weiter
zu führen - deshalb nehme ich an , das auch Simoes Teil einer
" Genlinie " ist - allerdings ungewiss mit wie tiefen Veränderungen ....

Schaun wir mal ....?