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Donnerstag, 6. Juni 2013, 20:11

John Ringo: Planetenkrieg

Da sich JR für mich persönlich zu einem Spitzenautor gemausert hat hier eine kurze Vorstellung seiner neuen Serie (drei Bände auf Deutsch bisher).

Planetenkrieg dreht sich um die Erde in nicht allzu ferner Zukunft. Ein Hyperraumtor erscheint plötzlich im Sol-System, wird zwischen Erde und MArs verankert und die Erbauer teilen den Bewohnern der Erde die Nutzungsbedingungen mit. Nicht dass die viel damit anfangen könnten (Schwerkraftüberwindung mit chemischen Raketen ist verdammt teuer und ineefizient). Die Tore bilden ein Netzwerk, über das bald andere Rassen ins Sol-System kommen... von denen eine die Gelegenheit ergreift und die Erde im Austausch gegen Edelmetallen und Stoffen der Platingruppe "unter Schutz" zu stellen... Nebenbei wird aus Langeweile auch der ein oder andere Satellit und einige Bevölkerungszentren der Erde geplättet. Überhaupt scheint orbitale Bombardierung mit Lenkwaffen oder simplem Asteroiden sehr beliebt zu sein... Letztendlich beginnt an diesem Punkt der erste Erzählstrang um Tyler Vernon, Onlinecomicautor, Programmierer, Holzlieferant und Supermarktaushilfe, geschieden, 2 Töchter, Napoleonstatur und gerüchteweise auch den dazugehörigen Komplex ("Cheops war einfach nicht ehrgeizig genug, als er seine Pyramide bauen liess").Dieser sympathische Zeitgenosse findet ein Produkt, dass sich mit einer weiteren Alienrasse handeln lässt, somit "Devisen" bringt und damit die Möglichkeit des Technologieerwerbs bietet. Da die Handelspartner den "Beschützern" der Erde überlegen sind, können letztere zunächst nicht viel tun, versuchen aber später das Handelsgut unter Kontrolle zu bekommen, woraufhin interveniert wird...
Der zweite Erzählstrang setzt nach der "Befreiung" ein, als eine Weltraummarine gebildet wird. Dieser dreht sich um Dana Parker, (zunächst) technischer Mannschaftsdienstgrad in einer "Postboot" Flottille. Beide Erzählstränge überschneiden sich immer wieder, bis Dana auf eine Ebene gelangt, die man anfangs so gar nicht erwartet...

Insgesamt eine interessante Story, die gute Charaktere hat, "realitätsnahe" Technik und Sozialdynamik darstellt und letztendlich auch harte Military-SciFi ohne Deux ex machina bietet...