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Samstag, 13. Juli 2013, 20:36

Die Leonard Detweiler-Klasse

Hier kann alles rein, was irgendo zu Detweiler Klasse gefunden wird - inklusive Rückschlüssen und Schlussfolgerungen. Und selbstverständlich darf darüber diskutiert werden. ;)

Ich fange dann mal an:

Was wissen wir über die Leonard-Detweiler-Klasse? Wenig bis gar nichts. Aber das Wenige ist durchaus interessant und erlaubt Schlussfolgerungen:

1) Es sind Superdreadnoughts - müssen sie sein, weil sie die Grasertorpedos aus Bordwerfern einsetzen sollen.
2) Es sind Spinnenschiffe - die MAN ist gegen die Hinterwäldler von SLN konzipiert und die Detweilers sollten bei Oyster Bay eingesetzt werden. (Nachzulesen in HH12/1)


Daraus ergeben sich ein paar interessante Schlussfolgerungen:

Die Detweilers haben wie alle Spinnenschiffe drei Kiele und drei Breitseiten, außerdem keinen Impellerkeil und keine gewöhnlichen Seitenschilde. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass sie keine "unangreifbare" Ober- und Unterseite haben, sondern aus allen Richtungen angreifbar sind (wenn man es schafft, sie zu entdecken und zu erfassen).

Diese Verwundbarkeit aus allen Richtungen ist ein massives Problem. Denn es bedeutet, dass ihre Panzerung nicht wie bei einem "gewöhnlichen" Superdreadnought in den Hammerköpfen und zwei Breitseiten konzentriert, sondern ist entweder nur um einen Kernrumpf herum montiert (vergleichbare Masse und Stärke wie bei einem Impeller-SD) oder wenn sie über die gesamten drei Breitseiten verteilt ist sehr viel dünner (vergleichbarer Masseanteil wie bei einem Impeller-SD) oder sehr viel schwerer (vergleichbare Stärke wie bei einem Impeller-SD).

Eine dünnere Panzerung wäre von Nachteil, sobald das Schiff aus dem Stealth gezerrt wurde, denn sämtliche gegnerischen Waffensysteme sind darauf ausgelegt, "konventionelle" Seitenschilde und Panzerungsanordnungen und -dicken zu durchdringen. Eine masseintensivere Panzerung würde die Munitionskapazität verringern oder die Gesamtmasse erhöhen - und letztere spielt nochmal weiter unten eine wichtige Rolle. Eine Zitadellpanzerung würde nur die wichtigsten Bereiche schützen und den größten Teil des Schiffes un- oder leichtgepanzert lassen.


Nun kommt noch ein weiterer Faktor dazu - die Antriebsenergie:
Im Honorverse gelten die Gesetze der Physik, das heißt, um eine Masse A auf einen Beschleunigungswert B zu bringen, brauche ich eine Energiemenge C. Darüber lässt sich nicht verhandeln, auch nicht bei den Detweilers. Bei den Impellerschiffen haben wir es nun schon öfters erlebt, dass sie ihren Impellerkeil nicht auf Vollast betrieben haben, um ihn gegenüber Gravsensoren zu tarnen (der berühmte Impellerkeil auf Minimalleistung). Offenbar entscheidet also der Energielevel eines Antriebes mit darüber, ob und wann ein Schiff trotz aller Stealthsysteme entdeckt bzw erfasst wird. Man kann das Energielevel des Antriebs verringern, um die Entdeckung hinauszuzögern, aber der Preis dafür ist eine geringere Beschleunigung pro Sekundenquadrat.

Die Detweilers sind aber generell jetzt schon langsam. Dafür ist ihr Antrieb schwer zu entdecken, was dem Stealthprinzip entspricht - aber er ist zu entdecken, eine "Ghost" bleibt auf zwei Lichtminuten bei absolutem Stealth und deaktiviertem Antrieb ungeortet. Eine "Detweiler" ist um ein Vielfaches größer als eine "Ghost", sie wird also allen Stealthsystemen zum Trotz eher früher als später geortet, vor allem bei aktivierter Spinne, denn die Projektoren "flashen" beim Aktivieren. Selbstverständlich sehr viel später als ein Impellerschiff, aber sie wird!!

Die Detweilers sind offensichtlich auf Tarnung "geskillt", wie man so schön sagt - sie sind "Spinnen" und setzen den ebenfalls massiv getarnten Grasertorpedo ein. Beides lässt darauf schließen, dass die Detweilers bei ihren Angriffen nicht gesehen werden sollen, sonst könnten sie auch gleich Kataphracts verschießen. Folglich ist es im direkten Interesse der MAN, den Antrieb mit so wenig Energie wie möglich zu betreiben, um die Entdeckungsgefahr generell zu reduzieren und die Stealtheigenschaften zu erhöhen - und das bedeutet, dass die Detweilers eigentlich so wenig Gewicht wie nur irgendwie möglich mit sich herumschleppen sollten, denn je weniger Masse der Antrieb bewegen muss, um so geringer ist das Energielevel und um so geringer die Entdeckungsgefahr. Es sei denn, es ist prinzipiell vorgesehen, sie auf ballistischen Bahnen im freien Fall in Systeme eindringen zu lassen. Und selbst dann muss sie in der Lage sein, ihren Antrieb falls nötig nutzen zu können, wenn zum Beispiel ihr aktuelles Ziel ein Schiffsverband ist, der sich nicht so verhält wie erwartet.

Zudem ist durch die Spinne und die ganze Tarngeschichte auch offensichtlich im Konzept des Alignments nicht vorgesehen, dass auf die Detweilers geschossen wird. Sie sollen auf ihren Gegner schießen und ihn zerstören, selbst aber durch ihre Tarnung geschützt sein. Würde die MAN mit schwerstem Beschuss in offenen Kampfhandlungen rechnen, dann hätten sie seit Jahren normale SDs mit normalen Raketen gebaut. Aber so kann die MAN das offene Kämpfen und Sterben den "Normalen" überlassen und sich selbst mit diversen Verstößen gegen den Eridianus Erlass und der Zerstörung von Zielen in schwer bewachten Systemen befassen.


Wenn ich das alles zusammennehme, dann lande ich - für mich - bei einem dreieckigen, langsamen, massiv getarnten, aber nicht absolut unortbaren Superdreadnought, der einem getauchten U-Boot im Meer gleich das All durchpflügt, sich an feindliche, ahnungslose Ziele heranschleicht und sie aus dem Hinterhalt überraschend mit den Grasertorpedos "torpediert". Um Masse zu sparen ist seine Massepanzerung - die ihm im Falle der Entdeckung sowieso nichts nützt - auf ein absolutes Minimum reduziert, um die Gesamtmasse und damit den Energielevel des Antriebes zu senken, während seine drei Breitseiten neben den Torpedowerfern vor Stealthsystemen und (üblicherweise verdeckten) Abwehrwaffen strotzen, wobei sich die Frage stellt, ob er Antiraketen verschießt, denn diese können geortet werden und es wäre sehr einfach, ihren Ursprungsort und seine Bewegungsrichtung zu berechnen. Die Tarnung verhindert ein Aufschalten von Raketen auf große Entfernungen und erschwert es zudem den Bordsenoren älterer, nicht echtzeitgelenkter Raketen, eine Detweiler autonom zu erfassen. Zusätzlich geschützt wird die Klasse von einem starken Blasenschild, ähnlich denen der Raumstationen und mindestens so stark wie ein SD-Seitenschild.

Damit ist die Detweiler - die ja VOR der Entdeckung des wahren Potentials der Mantietech entwickelt wurde - eigentlich bei jedem Angriff auf einen Nicht-Allianz-Verband absolut im Vorteil. Nur gegen die Allianz sieht es dank Simoes und der generellen Lüftung der Zwiebel nicht mehr so gut aus.


Alles in allem also wirklich das Weltraumäquivalent eines UBootes. Und die Gesamtsituation ist vergleichbar mit der von 1914 und 1939 CE, als die englische Royal Navy und die Royal Merchant Marine von den deutschen UBooten ordentlichst Dresche bezogen haben und nur Hydrophone zum Suchen hatten - bevor sie dann ASDIC und Co entwickelten.


So, und jetzt - her mit den Meinungen, Gegenhypothesen und Eigengedankengängen (aber bitte fundiert, ja ;) )
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To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Isvarian« (13. Juli 2013, 20:50)


2

Sonntag, 14. Juli 2013, 18:11

Hier kann alles rein, was irgendo zu Detweiler Klasse gefunden wird - inklusive Rückschlüssen und Schlussfolgerungen. Und selbstverständlich darf darüber diskutiert werden. ;)

*snipp*


Nur gegen die Allianz sieht es dank Simoes und der generellen Lüftung der Zwiebel nicht mehr so gut aus.

*snipp*




Die Allianz hat in der Tat einen enormen Vorteil das sie weiss das es diesen Spinnen-Antrieb gibt.
Ich vermute das Raumfahrzeuge mit diesem Antrieb entweder optisch oder mit hilfe von Infrarot-Sensoren aufklärbar sind.
Die Abwärme muss irgendwo hin und unsichtbar sind die Schiffe nicht.
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

Ich bin für ein Verbot von dihydrogen monoxide in Atmosphäre !

3

Sonntag, 14. Juli 2013, 18:52

Möp ein Spider antrieb kann NICHT durch ein Blasenschild hindurch genutzt werden.
weis jetzt nicht genau wo das steht (und hab das buch grad nicht da) aber dort wo die Sharks vorgestellt werden. Eventuell an der stelle wo er überlegt den grayson kreuzern auszuweichen.

Eagleeye

Rear Admiral

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4

Montag, 15. Juli 2013, 08:38

Ich frag mich grad was ganz Blödes: Die Detweilers haben eine dreieckige Grundform ... und sie maßen irgendwas um die 10 Mio Tonnen (auf jeden Fall glaube ich mich entsinnen zu können, gelesen zu haben, daß sie größer sind als herkömmliche SDs - und da selbst die "alten" Gryphon-SDs der Manties knapp 9 Mio Tonnen massen, scheinen mir 10 Mio einigermaßen realistisch).

Jetzt meine blöde Frage: Ist eine Detweiler eigentlich massiv? :S Oder besteht sie in Wahrheit aus - sagen wir - 3 knapp Nike-großen Schlachtkreuzern (à 2,2 Mio Tonnen), die um ein zentrales Element herum (in dem die eigentliche "Spinne" sitzt) angeordnet sind - und die theoretisch von dieser zentralen Spinne abgekoppelt werden und als "normale" BCs (mit Streak-Drive, evtl) operieren könnten? Die Frage wäre dann, wie schnell, nach einer Entdeckung, die Separation erfolgen könnte ... So ein zentrales Element von ca 3-3,5 Mio Tonnen würde sich nach der Separation aber in jedem Fall deutlich leichter neu tarnen lassen, vor allem, wenn die abgetrennten BCs währenddessen ordentlich "Rabbatz" machen.
DRM (...) represent(s) an exercise in mindless stupidity that would shame any self-respecting dinosaur
Eric Flint; http://www.baens-universe.com/articles/principle
Random pithy quote: Never take life seriously. Nobody gets out alive anyway.. (jiltanith.thefifthimperium.com)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eagleeye« (15. Juli 2013, 08:45)


5

Montag, 15. Juli 2013, 13:49

Die Allianz hat in der Tat einen enormen Vorteil das sie weiss das es diesen Spinnen-Antrieb gibt.
Ich vermute das Raumfahrzeuge mit diesem Antrieb entweder optisch oder mit hilfe von Infrarot-Sensoren aufklärbar sind.
Die Abwärme muss irgendwo hin und unsichtbar sind die Schiffe nicht.


Die "Ghosts" haben eine wesentlich verbesserte "Smartskin", die die auftreffenden Emissionen von der dem Sensor abgewandten Seite des Schiffes als "Kopie" auf den Sensor abstrahlt. Quasi so, als würden die Hintergrundstrahlung um das Schiff herum geleitet werden. Und die Hitze wird intern zu einem großen Prozentsatz recycelt und der Rest aktiv auf der sensorabgewandten Seite abgestrahlt. Die Detweilers dürften diese Systeme an ihre Größe angepasst ebenfalls haben.

Und was den Vorteil der Allianz angeht - der ist wirklich enorm, vorausgesetzt, sie kriegen die "Sensorengeister" der Hyperabdrücke mit und pflastern die Gegend schnell genug mit Aufklärungsdrohnen. Und dank Simoes wird es wohl in absehbarer Zeit ein "Weltraum-ASDIC" geben... oder eben entsprechend empfindliche Gravsensoren.


Möp ein Spider antrieb kann NICHT durch ein Blasenschild hindurch genutzt werden.
weis jetzt nicht genau wo das steht (und hab das buch grad nicht da) aber dort wo die Sharks vorgestellt werden. Eventuell an der stelle wo er überlegt den grayson kreuzern auszuweichen.
Okay, damit wäre geklärt, dass sie keinen Blasenschild haben... was sie stattdessen haben, können wir nur spekulieren...


Ich frag mich grad was ganz Blödes: Die Detweilers haben eine dreieckige Grundform ... und sie maßen irgendwas um die 10 Mio Tonnen (auf jeden Fall glaube ich mich entsinnen zu können, gelesen zu haben, daß sie größer sind als herkömmliche SDs - und da selbst die "alten" Gryphon-SDs der Manties knapp 9 Mio Tonnen massen, scheinen mir 10 Mio einigermaßen realistisch).
Einspruch! :) Die Größe ist nicht unbedingt relativ zur Masse - normale SDs sind so schwer, weil sie eben diese massive Panzerung mitbringen. Wenn die Detweilers jetzt auf eben diese größtenteils verzichten, dann können sie sehr viel größer sein, wiegen aber deutlich weniger. Und die Masse ist wie gesagt in Hinsicht auf das Energieniveau des Antriebs ein kritischer Faktor.

Jetzt meine blöde Frage: Ist eine Detweiler eigentlich massiv? :S Oder besteht sie in Wahrheit aus - sagen wir - 3 knapp Nike-großen Schlachtkreuzern (à 2,2 Mio Tonnen), die um ein zentrales Element herum (in dem die eigentliche "Spinne" sitzt) angeordnet sind - und die theoretisch von dieser zentralen Spinne abgekoppelt werden und als "normale" BCs (mit Streak-Drive, evtl) operieren könnten? Die Frage wäre dann, wie schnell, nach einer Entdeckung, die Separation erfolgen könnte ... So ein zentrales Element von ca 3-3,5 Mio Tonnen würde sich nach der Separation aber in jedem Fall deutlich leichter neu tarnen lassen, vor allem, wenn die abgetrennten BCs währenddessen ordentlich "Rabbatz" machen.
Öhm... meines Wissens sind sie massiv. Ein dreieckiger Rumpf, bestückt mit drei Reihen Spinnenprojektoren und drei Breitseiten. Eine Vierteilung (Drei BCs + Zentrales Element) würde unheinlich viel Masse für separate Antriebe und Kraftwerke verbrauchen, wo sollen denn dann die Grasertorpedos hin?
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6

Dienstag, 16. Juli 2013, 15:37

Das Wissen um die Existenz und grundlegende Funktion ist DER Vorteil. Wenn man weiss, worauf man achten muss hat man neben der Basis um Gegenentwicklungen auch einen immensen moralischen Vorteil. Für Manticore gilt das umso mehr, nach dem Schlag gegen die Raumstationen.



Abwehr/Aufklärung der Spiders: Neben den bereits genannten Gravsensoren sollte auch der Einsatz mutlistatischer (viele Quellen) und multifrequenter Aktivorter gegen die "Stealth-Haut" etwas bringen... Selbst ein Detweiler kann nicht für alle Frequenzen genügend "Täuchungs(Reflexions-)Emitter" haben und auch Passivstealth ist immer nur auf sehr geringen Frequenzbändern wirksam. Also geht es dabei schlichtweg um eine Überlastung der "konventionellen" Tarnung. Mit RDs sollte das "billig" zu machen sein.

Masse+Form: Die Masse sollte eigentlich eine eigene Gravsignatur besitzen, die man nur schwer tarnen kann. Bisher wurden Gravsensoren ja "nur" gegen die energieintensiven Impeller genutzt, aber warum nicht auch die "Echtmasse-Signatur" suchen? Die Form ist meiner Leseart nach fest, die Anordnung für omnidirektionale Bewegung so erforderlich. Von Aufteilung war bisher nirgendwo die Rede.

7

Mittwoch, 17. Juli 2013, 10:33

Zwo Varianten sehe ich wie man ein Gohstschiff aufklären könnte.

so wie sailor gemeint hat die tarnung zu überladen mit einem Sensornetz wie bei Startrek kampf um das klingonische reich.

oder die Gravsensoren werden so empfindlich/spezialisiert das sie die Spiderdorne orten können

Wobei 1 sinnvoller wäre da die MAN gegen 2 einfach die Antriebe abschalten könnte.

8

Mittwoch, 17. Juli 2013, 11:13

Nochwas.

Chimeteres und ihre schmutzigen Raketen.

Die könnte man zB zum "Beleuchten" eines verdächtigen raumabschnitts verwenden

9

Donnerstag, 18. Juli 2013, 11:47

Naja, selbst im 40. Jahrhundert und im Weltraum wird man wohl nicht einfach so mit Nukes rumwerfen :D

Das Problem bei passiven Ortungsmethoden ist immer die Genauigkeit und das Vorhandensein von natürlichen "Störern". Die ganze Hyperphysik/Gravitik bei Herrn Weber ist rein hypothetisch, allerdings gibt es ja auch für alle anderen Energieformen (von sichtbarem Licht bis zu Gammastrahlen) natürliche Emitter, Beuger, Brecher. Da wird an der Alphamauer einiges an Bewegung sein :D

Was mich noch umtreibt: Wie sollte das Alignment die Detweilers einsetzen? Der Vergleich zu Ubooten ist ganz ok, aber eine Graserrakete bleibt eine Rakete, welche man wie eine normale abwehren kann. Zumindest lese ich das aus den Büchern (jedoch Transit im freien Fall möglich). Daher wird der Einsatz etwas komplizierter, sobald es gegen Flottenverbände geht. Eine Möglichkeit wäre die Begleitung der SLN-"Opferanoden" und Einschmuggeln der Raketen in deren Salven... oder gleichzeitiger Angriff auf anderer Achse. Einzelfahrer werden wenig Chancen haben, etwas auszurichten, bleibt nur die Bedrohung durch die reine Existenz.

10

Freitag, 19. Juli 2013, 20:21

Das Wissen um die Existenz und grundlegende Funktion ist DER Vorteil. Wenn man weiss, worauf man achten muss hat man neben der Basis um Gegenentwicklungen auch einen immensen moralischen Vorteil. Für Manticore gilt das umso mehr, nach dem Schlag gegen die Raumstationen.

Abwehr/Aufklärung der Spiders: Neben den bereits genannten Gravsensoren sollte auch der Einsatz mutlistatischer (viele Quellen) und multifrequenter Aktivorter gegen die "Stealth-Haut" etwas bringen... Selbst ein Detweiler kann nicht für alle Frequenzen genügend "Täuchungs(Reflexions-)Emitter" haben und auch Passivstealth ist immer nur auf sehr geringen Frequenzbändern wirksam. Also geht es dabei schlichtweg um eine Überlastung der "konventionellen" Tarnung. Mit RDs sollte das "billig" zu machen sein.

Masse+Form: Die Masse sollte eigentlich eine eigene Gravsignatur besitzen, die man nur schwer tarnen kann. Bisher wurden Gravsensoren ja "nur" gegen die energieintensiven Impeller genutzt, aber warum nicht auch die "Echtmasse-Signatur" suchen? Die Form ist meiner Leseart nach fest, die Anordnung für omnidirektionale Bewegung so erforderlich. Von Aufteilung war bisher nirgendwo die Rede.

Zwo Varianten sehe ich wie man ein Gohstschiff aufklären könnte.

so wie sailor gemeint hat die tarnung zu überladen mit einem Sensornetz wie bei Startrek kampf um das klingonische reich.

oder die Gravsensoren werden so empfindlich/spezialisiert das sie die Spiderdorne orten können

Wobei 1 sinnvoller wäre da die MAN gegen 2 einfach die Antriebe abschalten könnte.

Nochwas.

Chimeteres und ihre schmutzigen Raketen.

Die könnte man zB zum "Beleuchten" eines verdächtigen raumabschnitts verwenden

Naja, selbst im 40. Jahrhundert und im Weltraum wird man wohl nicht einfach so mit Nukes rumwerfen :D

Das Problem bei passiven Ortungsmethoden ist immer die Genauigkeit und das Vorhandensein von natürlichen "Störern". Die ganze Hyperphysik/Gravitik bei Herrn Weber ist rein hypothetisch, allerdings gibt es ja auch für alle anderen Energieformen (von sichtbarem Licht bis zu Gammastrahlen) natürliche Emitter, Beuger, Brecher. Da wird an der Alphamauer einiges an Bewegung sein :D

Was mich noch umtreibt: Wie sollte das Alignment die Detweilers einsetzen? Der Vergleich zu Ubooten ist ganz ok, aber eine Graserrakete bleibt eine Rakete, welche man wie eine normale abwehren kann. Zumindest lese ich das aus den Büchern (jedoch Transit im freien Fall möglich). Daher wird der Einsatz etwas komplizierter, sobald es gegen Flottenverbände geht. Eine Möglichkeit wäre die Begleitung der SLN-"Opferanoden" und Einschmuggeln der Raketen in deren Salven... oder gleichzeitiger Angriff auf anderer Achse. Einzelfahrer werden wenig Chancen haben, etwas auszurichten, bleibt nur die Bedrohung durch die reine Existenz.


Wenn die Eigensschaften der "Ghosts" auch für die Detweiler gelten (wovon wir - wenigstens in "größenadäquaten Relationen - ausgehen können, es sind halt nunmal Spinnenschiffe mit exakt den gleichen positiven und negativen Grundeigenschaften), dann sind ihre Stealthsysteme halt extrem leistungsfähig gegen alles, was passiv ortet. Darauf bauen ja sämtliche Systemüberwachungsanlagen und allgemeinen Weitbereichsseonsren auf. Aktive Ortungssysteme sind ein Problem, sobald sie der Detweiler zu nah kommen, denn dann zerren sie sie aus dem Stealth. Aber bis dahin sind alle ihre Gegner längst in Waffenreichweite.
Dann wäre da halt noch die Möglichkeit der "übersensiblen" Gravsensoren - quasi wie hochempfindliche Hydrophone bei UBooten. Die gegenwärtig üblichen Gravsensoren sind auf solch "niedlrgen" Werte schlicht nicht eingestellt, weil dann wahrscheinlich ein Ortungs-Overflow eintreten würde - und natürlich niemand es für nötig hielt, so empfindliche Sensoren zu montieren. Eine mögliche Lösung wäre als die Montage eigens auf solch schwache Signaturen geeichter Sensoren (unabhängig zu den bereits verwendeten Gravsensoren), die dafür die "normalen" Ortungsebenen ausblenden.

Wie das mit der Massesignatur ist, weiß ich ehrlich nicht, aber stimmt, allein die Masse müsste eine Signatur erzeugen, ein Planet tut das ja auch - und wenn man das wirkloch orten könnte, wäre es ein Grund mehr, die Masse möglichst gering zu halten.

Und aktive Systemüberwachung dürfte durch die schieren Dimensionen eines Sonnensystems problematisch sein - da kann man über die Satelliten ja fast laufen. Und die "prophylaktische Bombardierung" eines Sektors... nun ja, das könnte man durchziehen... aber dann erzeugt die MAN einfach "Geisterabdrücke" und lacht sich kaputt, wenn die ganzen Atombomben verschwendet werden.


Zur Einsatzart der Detweilers: Mein bisheriger Eindruck ist, dass sie wirklich dazu gedacht sind, unbemerkt wichtige Ziele ohne Vorwarnung anzugreifen - Raumstationen, planetare Bevölkerungen, Raumschiffe... Stichwort: Unsicherheit und Terror - um damit die Liga weiter in die Krise zu treiben. Die Grasertorpedos sind ebenfalls Spinnen - und keine Raketen, wie sie von Impellerschiffen eingesetzt werden. Die Grasertorpedos wurden ja zum Angriff auf die RMN-Raumstationen eingesetzt und es gab null Vorwarnung. Erst danach kamen die "gewöhlichen" Kataphracts, um die Bauslips zu vernichten.
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11

Montag, 22. Juli 2013, 10:00

Ok, das mit den Graserraketen hatte ich falsch in Erinnerung... es ist (aber) generell ein taktischer Nachteil, wenn die Teile eben nicht wie mit Impeller beschleunigen können... man hängt total von der Heimlichkeit ab. Hat jemand die Beschleunigungswerte vom Spinnenantrieb, speziell der Raketen zur Hand? Ich glaube nämlich, dass es dann möglich ist, einer Graserrakete davonzulaufen...



Ortung: Isvarian, verabschiede dich davon, dass ein aktiver Sender gleichzeitig der Empfänger sein muss. Vielmehr gibt es (schon heute) die Möglichkeit, mit einem Sender und mehreren Empfängern Passiv-Stealth zu überwinden. Beruht darauf, dass das Originalsignal gestreut, aber nicht absorbiert wird... die Sendeenergie wird eben nicht zum Sender reflektiert, sondern gestreut. Empfänger können durch räumliche Umverteilung und ner Menge Rechenkapa diese Streuenergie erfassen und den Ort der Streuung berechnen. Noch besser ist, wenn man es so einrichtet, dass ein Stealth-Objekt zwischen Sender und Empfänger durchfliegen muss, dann hat man eine "Lichtschranke"... und man erhöht für aktives Stealth die Herausforderung für ein einkommendes Signal zwei "gegensignale" senden zu müssen.

12

Dienstag, 23. Juli 2013, 22:23

Die Beschleunigungswerte der Sinne sind - zumindest bei bemannten Schiffen - verglichen mit Impellerantrieb extrem gering (~ 100 Gravos), weil kein Trägheitskompensator verwendet werden kann, folglich die Belastbarkeit der Crew der begrenzende Faktor ist. Ein Grasertorpedo kann wahrscheinlich schneller beschleunigen, da er ja keine Crew hat, aber wenn er zu hoch beschleunigt, erscheint er wieder auf den Sensoren.
Alles in Allem wird die R&D der MAN sich was dabei gedacht haben - denn das ganze Spielzeug der MAN wurde entwickelt, als von MDMs und dem ganzen anderen "Mantiespielzeug" noch keiner was ahnte. Und es ist gegen die zum Zeitpunkt der Entwicklung als "unbesiegbar" angesehene SLN mit ihren 11.000 SDs gerichtet - um deren zahlenmäßigen Vorteil zu neutralisieren bzw. dafür zu sorgen, dass wichtige Ziele neutralisiert werden, ohne dass die SLN überhaupt spitzkriegt, gegen wen sie vorgehen muss.

Das mit dem "Davonlaufen" ist ein interessanter Gedanke - aber das geht nur zu Beginn, denn Grasertorpedos werden ja mit der Zeit ebenfalls verdammt schnell. Und da kommt dann wieder der extreme Tarnwert ins Spiel. Zumal ein Schiff im Honorverse ja nicht "mal eben" die Richtung ändert.


Das mit den multiplen Empfängern und einem (oder mehreren) Sender(n) kenne ich als "Passivradar" - aber trotzdem ist ein Sonnensystem verdammt groß. Der Sender muss irgendwo stehen und aktiv strahlen - also "leuchtet" er auf allen Sensoren wie ein Weihnachtsbaum und man kann dann den größtmöglichen Abstand zu allen aktiven Sendern halten (es sei denn, jede Plattform ist wieder Sender und Empfänger gleichzeitig). Dann hat er mit wachsender Distanz einen immer größeren Zeitlag, denn aktive Sensoren sind nur lichtschnell. Die "Beleuchtete Fläche" (also die Oberfläche der "Strahlenkugel" um den Sender) wird mit jedem Meter Strecke größer, die Energie des abgestrahlten Ortungsimpulses ist aber eine feste Größe - die Energie pro Quadratmeter wird also weniger. Und die trifft dann irgendwo auf die Detweiler, wird teilweise absorbiert, imitiert oder drumherumgeleitet... und dann auch noch in X Richtungen gestreut... außerdem hat die Detweiler Aktivstealth, nicht nur Passivstealth.

Wenn man jetzt natürlich die gesamte sowieso permanent existierende Hintergrundstrahlung eines Sonnensystems erfassen und dann mittels passiver Empfänger und massig Rechenkapazität die "Störungen", die ein Objekt darin verursacht, orten könnte...
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13

Mittwoch, 24. Juli 2013, 09:56

Naja, die EloKa macht eigentlich nix anderes, aber das Problem ist die Auswertung von Streuechos. Direkte Emitter einzupeilen und Entfernungsabschätzungen über Sendestärke zu treffen sind ein alter Hut...

Natürlich ist so ein System riesig... aber mit entsprechenden Omnidirektionalen Sendeanlagen und verteilten Passivstationen kein Problem. Da die Sendeparameter genauestens bekannt sind, werden minimale Abweichungen schnell entdeckt und können durch die vielen Empfänger leicht eingepeilt werden. Die Lichtschrankenfunktion ist dabei nur noch die Sahnehaube... denn wenn der Impuls "nirgendwo" auftrifft (also selbst wenn er durch Aktivstealth imitiert wird) darf es auch keine Streuung geben. Dazu kann ja auch das gravimetrische "Hintergrund"rauschen des Systems überprüft werden. Auf alle Fälle ist es eine Multisensorlösung und dort hat man der Stealthseite immer etwas entgegen zu setzen.



Wenn die Detweilers gegen die SLN gerichtet sind, dann müsste das Alignment doch JETZT die Strategie über den Haufen werfen... denn selbst mit Terrorangriffen wird die GrandAlliance nicht zu besiegen sein.... von den Andermanern mal ganz zu schweigen. Die Frage ist, wohin es geht. Die Vasallen werden wohl ziemlich bald "konventionelle" Bauprogramme auflegen müssen, um Land zu sehen.

14

Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:48

Ist ein System wirklich kein Problem? Wir reden hier von Millionen an Kubikkilometern Weltraum, die überwacht werden müssen. Je weiter draußen oder tiefer gestaffelt man die "Ortungsschale" errichtet, um so mehr Sensoren und Sender braucht man, um das "Netz" engmaschig genug zu halten. Und beim Angriff auf stationäre Ziele muss die Detweiler noch nicht mal ins System hineinfliegen - die bleibt außerhalb der Hypergrenze und feuert ihre Torpedos ballistisch ab, das Ziel bewegt sich ja nicht. Also muss man eigentlich auch die Ziele (Planeten, Raumstationen, etc) noch mal extra mit Sensoren umgeben, um anfliegende Grasertorpedos rechtzeitig zu erfassen und abzuschießen.

Irgendwie machbar wäre es bestimmt, mich treibt nur der Aufwand um, vor allem für Welten, die keine Geisterreitertechnologie haben. Ich persönlich fände es einfacher, "hochempfindliche" Gravsensoren (Gravsensortechnik hat jeder, das ist technisches Grundwissen) zu entwickeln - oder den schon vorhandenen einen "Spinnen-Suchmodus" zu verpassen, falls das geht - damit dann Schiffe/LACs und Basen zu bestücken, die mobilen Einheiten auf Systempatrouille zu schicken und mit den Sensoren zu lauschen, vor allem könnte man dann die Suchmuster ständig verändern, was der MAN ihre "Arbeit" erschwert und die Sensoren mitnehmen, wenn man mal in ein anderes System muss. Zeitgleich würde man nicht selbst aktiv "leuchten" und könnte auch mal unter Stealth laufen. Und sobald dann irgendwo was flackert oder ein "Geist" erscheint - das Weltraumgegenstück zur WW-II-"Hunter Killer Group" mit aktivierter Nahabwehr und Sensordrohnen hin und was immer da ist "an die Oberfläche gezerrt" - und dann mit den Systemgondeln oder Bordraketen draufgehalten. Für die Allianz wäre sowas extrem einfach und Caparelli hat das ja auch schon als Strategie erwähnt, für die Ex-Liga- und Randzonenwelten allerdings ist sowohl meine als auch deine Lösung irgendwo zwischen "geht irgendwie" und "unmöglich"... da müssen wir wohl abwarten.


Was die Alignmentsstrategie angeht:
Die Übermenschen um Albrecht Detweiler sind fleißig am Speien, dass die "Zwiebel" durchbrochen wurde, aber Ihr Plan ist ja kein "vor 600 Jahren bis ins Detail geplanter und starrer" Ablauf. Die gingen von Anfang an davon aus, dass sie würden improvisieren müssen, wenn die Zeit gekommen ist. Und das machen sie jetzt ja auch - sie versuchen, an aktuelle Mantietech ranzukommen, sie ziehen sich früher als geplant von Mesa zurück und verbergen sich in den geheimen Stützpunkten (wie z.B. Darius), ihre "völlig unbefleckten" Marionetten, die den RF kontrollieren, sind in Stellung und haben mit Mesa nach Außen absolut nichts am Hut. Natürlich sind sie jetzt mit Schadensbegrenzung beschäftigt - also damit, vom Radar zu verschwinden und die "wilden Behauptungen" der Allianz als Lüge hinzustellen.

Langfristig ist ihre Strategie aber trotz aller unplanmäßigen Enthüllungen nicht bedroht - Simoes weiß ja kaum etwas über die politischen, militärischen und gesellschaftlichen Strukturen des Alignments, der ist ja ein "Techgeek" wie Foraker. Die Allianz hat also nur die generelle "Es gibt ein Alignment und sein Plan im Groben ist es, eine genetische Diktatur zu errichten."-Info, womit sich die ganzen Puzzlestücke und Ungereimtheiten der letzten Jahre zusammenfügen, dazu den Chefentwickler der Spinne und die Infos, die McBryde "vorab" lieferte.

Hinzu kommt, dass "die Liga" die "wilden Behauptungen" der Allianz nicht glaubt. DIE sieht sich von "imperialistischen und wahnsinnigen" Neobarbaren angegriffen, die es in die Schranken zu weisen gilt, was dummerweise nicht so einfach ist wie gedacht, zumal Beowulf "abtrünnig" geworden ist. Ergo kann das Alignment sich seelenruhig darauf konzentrieren, den Krieg zwischen Allianz und Liga so blutig wie möglich zu gestalten, damit der RF eine "gute Ausgangsbasis" hat, wenn es dann darum geht, sich "von den verwerflichen Verfassungsbrüchen, dem illegalen Krieg und den unsäglichen Gemetzeln der korrupten Liga" zu distanzieren und aus der Liga auszutreten. Der RF ist dann ein "Neubeginn" nach den "alten Idealen" - also ein schöner Magnet für alle, die sich eine Renaissance der ursprünglichen Liga wünschen.


Was die "konventionellen Bauprogramme" der Vasallen angeht... Ääääääääääääääääääääääääääääääääähm... JA! Da diskutieren wir in dem schönen "Kampf-SDs langfristig überflüssig?"-Thread ja fröhlich vor uns hin. ;)

Natürlich werden sie alle anfangen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Navys zu bauen, müssen sie schon aus Selbstschutz, wenn die SLN als "großer Beschützer" ausfällt... aber wir wissen, dass die großen Militärwerften der Liga alle in einer Handvoll Systeme der "alten Liga" liegen und die Solly-Militärtechnologie, also auch die des RFs (Alignment-Sonderentwicklungen ausgenommen) in den entscheidenen Bereichen... nun... aktuell "nicht wettbewerbsfähig" ist, um es mal höflich auszudrücken.
Ist also nix mit SD-Rüstungswettlauf mit der Allianz. Zumal es schön doof wäre, die Allianz auf sich aufmerksam zu machen - so nach dem Motto "Die SLN-Waller sind Altmetall, die Werften Schrott, warum also bauen diese "Neuanfangstypen" SDs, wenn sie doch nix mit Mesa und dem Alignment zu tun haben und wir allen erklärt haben, das wir jede Ex-Ligawelt, die sich neutral erklärt, nicht angreifen und eine friedliche Koexistenz mit allen - ausgenommen dem Alignment und seinen Verbündeten - anstreben? Lieber mal genauer nachsehen!"

Der RF will ja gerade keinen Krieg führen, sondern sich als "Neustart" präsentieren. Und das Alignment hat Zeit, viel Zeit. Der Plan ist ja eine allmähliche Umerziehung, weil man gegen die "Normalen" gewaltsam generell keine Chance hätte, bevor die sich nicht ordentlich abgekämpft und reduziert haben und sich nach einem Hort des Friedens und der Stabilität sehnen. Und wenn dann die große Mehrheit der schönen neuen Weltanschauung folgt, dann geht es den Rest an den Kragen. Also erstmal schön bedeckt halten, Konflikt mit der Allianz und ihren Freunden vermeiden, eine stabile Verteidigung aufbauen, die alle unhöflichen Nachbarn abhält und dann fröhlich ans Werk, Freunde sammeln...

... wäre doch ein perverser Witz Webers, wenn der Renaissance Factor sich erstmal mit der Allianz "verbündet", um an moderne Technik zu kommen... und die dann in die Detweilers wandert...
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To strive, to seek, to find, and not to yield.

Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

15

Donnerstag, 25. Juli 2013, 12:38

Ja, ich denke, ein "stationäres", satellitenbasiertes Aufklärungssystem ist einfacher als mobile Einheiten zu binden. Statt vieler kleiner Gruppen, die sinnlos Betriebsstunden im All verbringen, sollte man lieber die "Chokepoints", sprich bewohnbare Zone und Weltrauminfrastruktur schützen, eine moderate mobile Gruppe haben und die freigewordenen Einheiten für Aufklärung und Beseitigung der DetweilerBasen/Werften nutzen. Die genannten Ujagd und Schlaggruppen hatten eine andere Ausrichtung, die "Offensiv defensiv" war :D Nämlich der Schutz von Konvoirouten und das Angreifen erkannter Boote vor deren Angriff auf Konvois. Feste Patroulliengebiete machen nur Sinn, wenn die Detweilers regelmäßig da durch müssen... Für taktische Zwecke ist so eine Gruppe ganz nett, aber als dauerhafte Einrichtung zum Schutz von festen Einrichtungen auf dauer zu "teuer".



Strategie: Ein wie auch immer geartetes Bündnis zwischen Allianz und RF wäre nur über eine Marionette möglich, die den Weg Beowulfs geht... nur dann wäre da das Problem "Baumkatze" bei den Verhandlungen. Wird also eher nicht möglich sein, bzw. das Feindbild Allianz und der Krieg ist eigentlich zu wertvoll (in Anbetracht der enormen Größe der Liga) als dass der RF es fallenlassen könnte. Dazu kommen sicherlich noch persönliche Aversionen :D

Vorteilhaft wäre, wenn sich die Einzelsysteme (nicht vom Krieg zerstört), unter den Mantel des RF begeben und dazu braucht man die Bedrohung durch die Allianz und deren Möglichkeit, alte Strukturen gewalttätig zu zerbrechen. Gleichzeitig wäre die Allianz ein integrativer Faktor für die Gegner... Aber allein die Kenntnis der PLäne des RF ermöglicht der Allianz die Planung von Gegenmaßnahmen, weil man ja weiss, wonach man schauen muss. Im strategischen Sinne werden die bisherigen Vasallensysteme Einfallstore für IntelOps. Ausserdem werden die Geheimdienste und Planer der Allianz JETZT nix mehr als gegeben hinnehmen und sämtliche Informationen (auch die über Liga-Austritte) genauestens durchleuchten. Dazu kommt die Möglichkeit, über Torch unauffällige Agenten einzuschleusen (Umkehrung der RF-Strategie gegenüber dem Ballroom), wobei der Knoten von Torch eine weitere große Unbekannte bleibt. Werden interessante Zeiten...

Die Diskussion ist mir durchaus geläufig ;) Nur geht es hier nicht um den technisch-taktischen Aspekt, sondern den strategischen. Fest steht, dass der RF allein mit Spiders oder SLN-Einheiten keine Chance hat... Also wäre es nur nachvollziehbar, wenn man Vasallen aus der Liga austreten/sich neutral erklären lässt, den Gladiatorenspielen im Rest der Liga zuschaut und hintenrum eigene, konventionelle Programme startet. Über kurz oder lang werden diese Systeme nämlich auch in den Krieg gezogen, da weder der RF noch die Allianz dem anderen klein beigeben wird. Also sollte man dort die Zeit nutzen, denn die Allianz wird nicht schwächer werden... im Gegenteil, wenn sie sich mit Nicht-RF-Ligawelten wie zB Maya assoziert/verbündet.

16

Sonntag, 28. Juli 2013, 14:04

Bei den "mobilen Patrouilleneinheiten" dachte ich eigentlich an LACs, denn die mobilen Einheiten brauchen sowieso ein Sensorupgrade, gerade für Operationen außerhalb der eigenen Systeme. Zumal solche riesigen Antennenanlagen, wie sie im Manticore-System existieren (und die man wahrscheinlich mit geringem Aufwand mit solchen "Weltraum-Hydrophonen", sprich "Spinnenortungsgravsensoren" ausrüsten könnte) eigentlich absolute Mangelware sind - noch nicht mal die RMN mit der leistungsfähigen Industrie vor Oyster Bay hat es geschafft, alle Systeme unter ihrem Kommando zufriedenstellend mit flächendeckenden - "nur" auf "übliche Impeller" ausgelegten - Sensornetzwerken auszustatten. Zumal man kurz nach dem Einrücken in ein System, egal ob neuer Freund oder besiegter Feind normalerweise keine nennenswerten oder ausreichenden stationären Satellitenkapazitäten hat und das erstmal alles aufgestellt werden muss.


Und eine Detweiler vor dem Starten ihrer Torpedos zu finden ist doch eigentlich das Ziel des ganzen Aufwandes - denn wenn die ihre Torpedos im All hat, vervielfachen sich sich Bedrohungen oder es ist zu spät. Und die "Detweiler-Basen" muss man erst einmal finden, das Alignment baut seine Verstecke ja nicht für jeden sichtbar. Wir als Leser wissen, dass Darius eine Basis ist - die Allianz weiß es nicht.

Und da bietet sich eben so eine Kombination an: An der Hypergrenze Systemantennen mit weitreichenden, hochempfindlichen Passiv-"Lausch-Gravsensoren" zur allgemeinen Weitbereichsüberwachung, denn das "Kräuseln" eines Hyperabdrucks oder einer Spinne entlang der Alphamauer ist überlichtschnell, dazu Antennen im Systemnorden und -süden. Damit hat man die "Haupteinfallsrouten" abgedeckt und erkennt auf Lichtstunden (oder sogar -monate (?)) mögliche Hyperabdrücke. Zusätzlich Ortungssatelliten und unter Computersteuerung laufende "FlaK-Einheiten" in der Nähe der wichtigen Einrichtungen und bewohnter Planeten, damit einkommende Torpedos rechtzeitig erkannt und abgewehrt werden können. In der "Leere dazwischen" dann LAC-Patrouillen (die gibt es ohnehin) samt Geisterreiter-Drohnen zum Schutz der Schiffsbewegungen und zur Implementierung von "Chaosbewegungen" in das Überwachungsgitter. Und im Hyperraum lauert die "Hunter-Killer-Taskforce", während Gondeln und LACs im System stehen.

Das Alles kann von den "regulären" Systemverteidigern mit entsprechenden Sensorupgrades gestellt werden, die sind da eh stationiert. Und das "Upgraden" der bereits existierenden Systeme dürfte nicht so schwer sein.
Zumal die Allianz vor allem bei den zukünftigen Ex-Ligawelten nicht mit moderner Technologie um sich werfen wird, weil sie ja davon ausgehen müssen, dass da unerkannte Alignmentagenten hocken, die alles, was ihnen in die Finger kommt, weitergeben. Aber all das geht eben nur in den permanent gehaltenen eigenen Systemen - und die Ligawelten... nun ja... die haben ja noch nicht mal die schon jetzt hochempfindlichen Geisterreiter-Sensoren, die müssen fast zwangsläufig zunächst über empfindlichere Gravsensoren gehen.


Bündnis Allianz/RF: Wieso über Marionetten? Jedes einzelne RF-Mitglied ist offiziell ein absolut mesafeindliches Regime, gegen den Gensklavenhandel, geleitet von den edlen Idealen der "alten Liga", angewidert von Korruption und Machtmissbrauch, entschlossen zur "Erneuerung" und wahrscheinlich auch ein Hort der Stabilität und des Friedens - und dass das nur Fassade ist, weiß niemand außerhalb des Alignments. Und wenn da ein ehrlich überzeugter Unterhändler geschickt wird, erkennen auch Baumkatzen nichts, weil der nämlich nicht lügt. Ebenso sind die "regulären" Truppen des RF (Flaggoffiziere sowie "Sonderverbände" ausgenommen) wie die absolute Mehrheit der planetaren RF-Bevölkerungen ganz normale Menschen, die keine Ahnung von den wahren Gegebenheiten haben, sondern wirklich an die Fassade glauben.


Was das Feindbild "Allianz" angeht - das ist für die "Restliga" und sowieso allianzfeindliche Parteien wertvoll, der RF wird sich aber gerade von diesem offenen Machtmissbrauch und den resultierenden Konsequenzen abwenden. Die wollen ja auch sezessieren, um einen "Neuanfang" zu starten. Wozu brauchen sie ein "Feindbild Große Allianz", wenn die Allianz permanent betont, dass sie von der - durch Mesaner manipulierten - Liga angegriffen wurde und sich nur (offensiv) verteidigt, um zu überleben, der RF sich generell über Gensklaverei und diesen verfassungswidrigen, von der Liga begonnenen Krieg empört und die "Restliga" stinksauer auf alle Sezessionisten ist und selbige möglicherweise von der verbliebenen SLN bekämpfen lässt?

Und persönliche Aversionen... mögen sich Elisabeth und Pritchart?

Der RF kann und wird keinen Konflikt mit der Allianz suchen oder sonstwie Anlass zu Feindseligkeiten bieten - in dem Moment, in dem die Allianz Grund und möglicherweise Beweise hat, den RF als Gegner zu betrachten, rollt sie mit entsprechenden Flottenverbänden einmal drüber und dann ist das "Leuchtfeuer des Neubeginns" dahin! Denn dessen Systeme sind allesamt bekannt, können angegriffen werden und sind frisch sezessioniert mit ihren SDFs wohl in der Lage, der zerbrechenden, immer mehr mit sich selbst beschäftigten Liga zu widerstehen, aber gegen die Allianz sind sie wohl chancenlos, es sei denn, Weber zaubert da was aus dem Hut.
Die Geheimdienste der Allianz wiederum suchen nach dem Alignment und haben keinen Grund, den sezessionierenden RF über Gebühr zu bespitzeln, zumal der "offen mesafeindlich" ist und sich auf Jahre auch genau so verhalten wird (die Änderungen kommen ganz langsam in Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten. Ein Gesetz hier, dann eine Verordnung da, später eine modifizierte Moralvorstellung hier, gefolgt von einem "Das tut man nicht!" dort, garniert mit einem "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!" mehr, versüßt mit einem "Stell dir vor, wie toll es wäre, deine Kinder wären intelligenter" und so weiter). Zumal es einen Haufen "neuer Spieler" geben wird, die man alle erst einmal einordnen muss.


Was die Einzelsysteme angeht: Diejenigen, die sich von der Allianz bedroht und der Sichtweise der Liga zugeneigt fühlen, werden in der "Restliga" bleiben und nicht zu den "feigen, aufgeblasenen, überheblichen, scheinheiligen Sezessionisten" rennen, die die "angegriffene Liga verfassungswidrig in höchster Not im Stich gelassen haben". Diejenigen, die von der Liga warum auch immer genug haben, werden bei Gelegenheit sezessionieren und neue Staaten bilden, die dann wahlweise oder alles zusammen in Streit mit ihren Nachbarn geraten, von der MAN mit Terror überzogen, in der Mehrzahl schwach dastehen und sich in Folge dessen allen Verbündete suchen werden. Ein Teil wird sich dem RF zuwenden (um am "Neuanfang" teilzuhaben), wieder andere der Allianz (weil sie deren Argumentation plausibler finden oder denken, dass sie da besser aufgehoben sind), wieder andere als gleichberechtigte Partner der "Restliga" (denn man hat ja vieles gemeinsam, nur die korrupte Föderationsebene will man nicht mehr haben) , andere werden eigene Allianzen bilden oder sich neutral erklären. Dabei stehen natürlich all jene besonders dumm da, die sich plötzlich als "Insel" in einem Gebiet voller Anhänger einer anderen Sichtweise oder Fraktion wiederfinden.
Ergo wird ein Teil auch von anderen erobert oder von ihren Gegnern schlicht zerstört werden. Und für die "permanente Bedrohung, die die Systeme unter die behütenden Fittiche des RF bringt", sorgt die Mesan Alignment Navy mit ihren Spinnenschiffen samt Terrorattacken und Genoziden - dafür ist sie (vorerst) konzipiert.



Stichwort "RF-Rüstung" - natürlich wird der RF anfangen, militärisch "konventionell" zu rüsten. Ist völlig verständlich, da sitzen missgelaunte Nachbarn um die Ecke, mit denen man konkurriert, da ist möglicherweise die "Restliga", die Ärger wegen der Sezession machen will, natürlich hat man erkannt, wie veraltet die SL-Technik ist und versucht, irgendwie zur Moderne aufzuschließen. Alles völlig logisch, denn "die Anderen" machen das im Rahmen des Möglichen ja auch und man möchte nicht ins Hintertreffen geraten. Und dabei wird man penibelst darauf achten, dass ja keine Alignment-Technik erkennbar im Bestand des RF auftaucht (der RF hat keine Spinnenschiffe, das wäre verheerend, wenn die dann jemand bemerkt), die sich nicht aus "allgemeinen Erkenntnissen, möglichen Rückentwicklungen, Wrackuntersuchungen oder Einkauf" ableiten lässt! Genau so, wie Beowulf penibel darauf geachtet hat, dass niemand in der Liga spitzkriegt, dass die BSDF vollen Zugriff auf Mantytech hat. Der RF wird seine eigenen Gondeln, seine eigenen MDMs, seine eigene FTL-Tech und alles Andere entwickeln und bauen (kräftig unterstützt vom Alignment).
In der Zwischenzeit hat er seine regulären SDFs, die immerhin über Schlachtkreuzer verfügen, die halten ihm das Gesocks und missgünstige Nachbarn vom Hals und werden nach und nach aufgerüstet. Zumal sich die wenigsten der neuen frisch entstandenen Nachbarstaaten wohl mit einem 11-oder-mehr-System-Gegner anlegen werden, wenn sie noch nicht mal gescheite SDFS haben.


Da Weber seine Geschichte irgendwann wohl auch mal zum Abschluss bringen will, wird er es wohl irgendwie so drehen, dass irgendwie dann doch herauskommt, was da wirklich dahinter steckt oder die Liga wird sich selbst rechtzeitig "erneuern" oder die Allianz fertigt das Alignment ab und der RF bleibt "unerkannt" als "Erbe" bestehen oder oder oder.



Übrigens schweifen wir jetzt auch hier gewaltig ab und haben schon wieder Stoff für mindestens ein neues Thema. :thumbsup: ;)
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17

Montag, 29. Juli 2013, 12:05

Patroullien-LACs machen beim MAnti-Design Sinn, aber... müssen auch erstmal in entsprechender Stückzahl in die Systeme gebracht werden und man darf bei solchen "Kurzstrecken"-Einheiten nicht die erforderliche Rotation vergessen. Wenn reguläre Basen vorhanden sind tippe ich auf eine 1:1 Rotation: für jedes LAC im Aussendienst steht eins in der Basis, wird gewartet, Besatzungen erholen sich. Ich bin bei den Patroulillengruppen auch von hyperfähigen leichten Einheiten ausgegangen, die ja eh IMMER Mangelware waren/sind. Auch die Idee einer hyperraumbasierten Schlaggruppe (gegen eigentlich alle Arten von Überraschung) wird ja praktiziert, nur nie beschrieben, welchen Aufwand das Ganze macht... also Rotationen von Schiffen zur Wartung, Belastung der Schiffsaggregate, Besatzungsermüdung. Auf mögliche Rotationsquoten ist Weber bisher nur kurz vor Operation Buttercup eingegangen, nicht jedoch in der "Neuzeit".



Sensorennetzwerke: Dabei gehen die einzelnen "Player" ja eigene Wege. Zum einen scheint es bei allen entsprechende passive Gruppenantennen zu geben, also Standardraumüberwachung. Nur die Ärmsten der Armen, wie zB New Tuscany haben sowas nicht. Diese in Serie zu bauen und dann mit entsprechenden LAC-Basen zusammen aufzustellen, sollte kein Ding sein, macht sogar als Erstmaßnahme Sinn... Weiter geht der "Stationäre" Arm des Techtrees über Raumforts hin zu "Moriarty". Die Mantie-Lösung mit Geisterreiter ist zwar sehr schön, aber auch kostenintensiv, da auch diese Sonden/Plattformen Sprit für die Fusionskraftwerke verbrauchen, erst recht, wenn sie sich "aktiv" (also nicht freier Fall) bewegen. Das erhöht die Kosten und den Aufwand für die Instandhaltung des Sensornetzwerkes. Für mich ganz persönlich läuft es darauf hinaus, dass man eine stationäre Geisterreiter lite Lösung entwickelt, eventuell mit Spaltungsreaktoren um die Ausdauer zu erhöhen. Grundsätzlich ist die Basistechnologie und Infrastruktur für Satelliten in den meisten Systemen vorhanden... dann "nur" noch Energiequelle, Sensoren und Kommunikation rein und fertig. ein weiterer Vorteil wäre die Möglichkeit, Teile des ganzen mit weniger vortgeschrittenen (miniaturisierten) Komponenten aufzubauen. Vieleicht gibts ja in Manticore bereits Komponenten "off the shelf" oder man bedient sich bei Haven...



GraserTO-Abwehr: Stelle ich mir bei der derzeitigen Raketenabwehrtech etwas kompliziert vor, weil bisher (wenn ich es richtig verstehe) die Ziellösungen für die Abwehrraketen/Lasercluster nicht nur von den Grav_Sensoren kommen, sondern auch von konventionellen (IR, LIDAR, RADAR) Sensoren? Damit wird es schwer, eine gute/ausreichende Abfanglösung zu bekommen... erst recht bei FoF-Waffen wie der Viper. Bin mal gespannt, wie das gelöst wird. Bevor jemand anderes drauf kommt: Die PassivGrav-Sensoren(oder nur einer davon) brauch eine ganze Weile, um eine gescheite Lösung zu bekommen, erst 3+ bringen im 3D-Raum etwas.

Zusätzlich scheint das Alignment ja keinen allzugroßen Respekt vor dem Eridanus-Erlaß zu haben, was ganz neue (Terror-)Taktiken ermöglicht: Absetzen von Tos ober-/unterhalb der Ekliptik, Beschleunigung auf 0,max UL, Antrieb aus, Zielsuche über Optisch/Passiv... Findet sowas mal schnell genug^^ letztendlich wird es wohl auf "Flächenabwehr"(aka Nukes) bei halbwegs sicheren Peilungen hinauslaufen (müssen, vorerst).

Detweiler-Basen: Nun, die RMN wird etwas von strategischer Ausrichtung und den dafür nötigen Bedingungen verstehen... nicht umsonst kam HH ja spontan die Idee von Sidemore Station. Und nicht umsonst wurde ziemlich hektisch nach Bolthole gesucht. Da Mesa ja als "Flottenstützpunkt" ausfällt, wird die Allianz schauen, wo sie die RF-Werften finden kann. Schon allein, um eine Weiderholung von Oyster Bay zu verhindern. Gleichzeitig beweist die Geschichte, dass man Piraten/Uboote/Handelsstörer etc. am effektivsten bekämpft indem man ihre Basen zerstört.



Den Strategiekram lagere ich mal in einen neuen Topic aus, wos besser passt :D

18

Montag, 5. August 2013, 17:46

Zitat

1
Zumal wir ja nicht wissen, wie Spinnenschiffe wie die Detweiler-Klasse durch den Hyperraum kommen - irgendwie müssen die das
ja auch bewerkstelligen und was spricht dagegen, dass sie ein modifiziertes Segel und damit möglicherweise eine Version des
Blitzantriebes haben?

Ich tippe eher darauf das die spinne sich wie an der alpha mauer auch an den mauern der nächsthöheren Bändern festkrallen kann. zusammen mit den Blitzantrieb der die iota und kappa bänder öffnet können spiders eine hohe scheinüberlichtgeschwindigkeit erreichen.

19

Montag, 5. August 2013, 20:37

Und woher kriegen die Spinnen im Hyperraum die Betriebsenergie? Zwischen den Gravwellen - okay, da reisen Impellerschiffe auch mit Impeller und die Energie kommt aus den Reaktoren, aber in den Gravwellen nutzen Impellerschiffe eben die Segel und die Energie stammt komplett aus der Gravwelle. Die Spinnenschiffe könnten Gravwellen mit der "Normalraumspinne" nicht nutzen, die hätten die gleichen Probleme wie Schiffe mit Impellerkeil, wenn auch in geringerem Maß, denn auch die Spinne arbeitet mit Gravitation. Es käme also ebenfalls zu Wechselwirkungen und dann wären da noch die Scherkräfte.

Außerdem hat eine Gravwelle einen höheren Beschleunigungsgradienten, daher sind sie ja die "Schnellstraßen" des Honorverse - aber die Besatzung eines Spinnenschiffes würde das nicht überstehen, weil der Kompensator fehlt. Sie wären also auch dort auf ihre 100 Gravos oder weniger beschränkt, müssten die Gravwellen umgehen und für die ganze Strecke Treibstoff mitführen.

Zumal die Spinne im Hyperraum völlig überflüssig wäre - die Ortungsreichweite ist eh gering, es gibt keine Ziele außer Konvois, die man zudem kaum findet, es gibt keine Sensorennetzwerke außer Schiffssensoren. Für die Spinnenschiffe wäre es also von Vorteil, wenn sie irgendwie doch Segel generieren und das mit einem Kompensator verbinden könnten. Im Normalraum würde der Kompensator durch die fehlende Schwerkraftsenke nicht wirken, aber im Hyperraum wären sie im Kombination mit dem Blitzantrieb wesentlich schneller als Impellerschiffe unterwegs.

Vielleicht sind die Spinnenprojektoren gleichzeitig irgendeine modifizierte Form von Alpha-Emitter - oder sie haben einen "Alpha-Ring".

Aber das ist wirklich totale Spekulation. ;)
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20

Dienstag, 6. August 2013, 18:41

Hab nochmal nachgelesen.... also zumindest die Ghost-Klasse hat "Aktiv"-Stealth, also Emitter übers gesamte Spektrum... wird die Leonard also sicher auch haben.

Zur ÜL-Theorie dieser Teile: Keine Ahnung, nötig sind ja Alpha-Emitter, welche auch einen Keil bilden können... Vieleicht hat man die ja dabei? oder spricht die DreiKiel-Form dagegen? Sind die Kiele eigentlich parallel oder "sternförmig" von einander weg ausgerichtet? Bei ersterem könnten die Emitter ja gerade noch sinnvoll angeordnet werden.

Abwehr: Was ist eigentlich mit Minen? :D Völlig passiv sind die ja... nur mit Aktivortnern aufzuklären. Bleibt nur die Frage der Zündung. Grundsätzlich sollten ja simple Nukes reichen, da die Spiders eh keine Panzerung haben....