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Starsoul

Ensign

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1

Mittwoch, 9. Oktober 2013, 08:24

Hässliches Schiffsdesign? + Neu hier

Hallo zusammen,

ich bin neu hier. Benutzer Eagleeye aus dem SciFi-Forum hat mich auf Euer Forum hier aufmerksam gemacht. Vielen Dank nochmal @Eagleeye.

Ich hab gleich ne provokante Frage:

Kann es sein, daß sämtliche Großkampfschiffe im Honorverse absolut hässlich sind? Die riesigen Emitter an jedem Schiffsende zerstören doch jede stromlinienform bzw. Ästhetik. Was meint Ihr?
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2

Sonntag, 13. Oktober 2013, 11:26

So groß sind die Emitter im vergleich zum gesamten Schiff nun auch nicht.
Die Emitter ragen auf jeden Fall nicht über die "Hammerköpfe"hinaus.

Im allgemeinen mag ich das Schiff-Design im Honorvers insbesondere deshalb das "physikalische" Honoverse spezifische Gründe gibt
warum diese gerade so aussehen. Und das diese Gründe für alle Bauer gleich sind wie halt echte Schiffe auf den Ozeannen heute. :)

PS Willkommen im Forum :thumbsup:
Admiral_Ravenheim aka DerUnsterbliche

Ich bin für ein Verbot von dihydrogen monoxide in Atmosphäre !

3

Montag, 14. Oktober 2013, 08:13

Erstmal herzlich willkommen...



Hässlich ist relativ... und wozu braucht man im Weltraum bitte sehr eine Stromlinienform?! Mich wundert vielmehr, dass man bei der doch sehr zweidimensionalen Waffenausrichtung keine Drehtürme für Energiewaffen eingeführt hat.

Und mal ne provokante Gegenfrage an den Bewohner der Hundertsonnenwelt: Perryversum-Schiffe und insbesondere Posbi-Schrott sind ja auch nicht gerade von italienischen KFZ-Designern inspiriert :-D

Starsoul

Ensign

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4

Dienstag, 15. Oktober 2013, 17:25

@SailorGN

Ok Punkt für Dich :thumbsup:

Hab aber nie behauptet die Perry Rhodan Serie wegen dem tollen Schiffsdesign zu mögen.

Ne jetzt mal im Ernst. Die Serie Honor Harrington ist Klasse. Aber nen schönes schlankes Schiff zu haben ist doch auch was wert. Möchte ja nicht jeder mit einem (Borg) Würfel durchs All fliegen. Keine Frage: Technisch brauch ich keine Stromlinienform....aber wenn schon im All fliegen...dann mit Stil :love:
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5

Dienstag, 15. Oktober 2013, 17:48

Hallo erstmal

Die "großen Kästen" an jedem Ende sind keine Emitter, sondern die "Hammerköpfe" (die Emitter sitzen - zur Schiffsmitte hin - direkt dahinter und sind kaum zu sehen) - und die "Hammerköpfe" braucht man, um die Jagdwaffen, die Bug/Heck-Sensoren, -Abwehrwaffen und die -Panzerung unterzubringen. Hätten die Schiffe diese "Köpfe" nicht, wären sie nach vorn und hinten praktisch wehrlos - Frachtern fehlen diese "Köpfe", die sind "stromlinienförmig".

@SailorGN: Energiewaffendrehtürme? Meine - persönliche und simple - Erklärung für ihre (bisherige) Nichtexistenz im Honorverse lautet: Zu masseintensiv (jedes Geschütz separat rundumgepanzert, statt "nur" in Schussrichtung), zu platzfressend (pro Waffe Geschützturm + Barbette + Unterbau + Motoren + eventuelle "Überschussplattformen" für Bug- bzw Heckgefecht), zu exponiert (von vier Seiten angreifbar statt nur von einer), blockiert durch den Impellerkeil, der ja an den Seiten "leicht" "nach innen" gekrümmt ist (was ja ermöglicht, Ober- und Unterseite komplett ungepanzert zu lassen).


Aber nen schönes schlankes Schiff zu haben ist doch auch was wert. Möchte ja nicht jeder mit einem (Borg) Würfel durchs All fliegen. Keine Frage: Technisch brauch ich keine Stromlinienform....aber wenn schon im All fliegen...dann mit Stil :love:
Hmmmm... schützt Stil gegen eine schöne fette Energiewaffenbatterie? :D
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Mein Handeln ist nicht hochgradig vorschriftswidrig. ICH bin hochgradig vorschriftswidrig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Isvarian« (15. Oktober 2013, 18:13)


6

Dienstag, 15. Oktober 2013, 20:15

Hmm, nach innen gekrümmter Impeller? Muss ich nochmal suchen, ist bisher untergeschnitten bei mir.

Natürlich wäre es aufwändig, aber da die Marinen bei HH sowieso Gravlinsen für Energiewaffen nutzen, könnte man den eigentlichen "Emitter/Erzeuger" Senkrecht einbauen und den "Rest" über Strahlumlenkung machen... Siehe zB die Emitter der Troy (http://en.wikipedia.org/wiki/Troy_Rising) :D War ne Idee für Zusatzwaffen, da Energiewaffen ja eigentlich nicht in Konkurrenz (Impellerpulverrauch) zu Rak-Werfern stehen.

Letztendlich ist es bei HH die Antriebstechnik, die das Design bestimmt... genauso wie die Warpgondeln bei ST (Stromlinienförmig genug? :D) Weiterhin ist ein reiner "Heckantrieb" in der Schwerelosigkeit/Mikrograv doch eher suboptimal. Physikalisch betrachtet sind Perrys Kugelraumer schon eine ziemlich gute Lösung. Aber Ästhetik liegt immer auch im Auge des Betrachters...

7

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 00:49

Nach "innen" gekrümmt ist vielleicht missverständlich - ich habe das ganze Prinzip so verstanden, dass die Impellerkeile keine "geraden Bretter" (wie in den Rulethehonorverse-Trailern) sind, sondern das sie von vorn bzw. hinten gesehen leicht bogenförmig sind und dadurch die Ober- und Unterseite jedes Schiffes gegen Beschuss abdecken. Der verbliebene "Spalt" zwischen den beiden Keilen wird durch die Seitenschilde geschlossen und dort - in den Breitseiten - sind (abgesehen von den Hammerköpfen) die Waffen und auch die Panzerung installiert.
Wären die Impellerkeile "gerade Bretter", dann würden sie Ober und Unterseite nur gegen Beschuss direkt von oben und unten +/- 45° schützen, aber alles, was von der Seite käme, könnte bei der geringsten Winkelabweichung nach oben oder unten schräg in die Ober- bzw Unterseite einschlagen und das Schiff ausweiden (etwas Vergleichbares schafft die Hexapuma ja bei dem Haviekreuzer im Talbott-Quadranten, als die Energiestrahlen von schräg oben vorne treffen und die Hammerkopfpanzerung umgehen) - ergo müsste man auch Ober- bzw. Unterseite panzern, was ja nicht der Fall ist. Also muss da eine Abdeckung durch die Keile sein.

Ich hab mal versucht, es zu zeichnen, perfekt isses nicht, aber das Wesentliche ist zu erkennen, schätze ich:




Was die Strahlumlenkung angeht - die Linsen werden in den "Geschützpforten" im Seitenschild verankert. Aber auf der Ober- und Unterseite ist kein Seitenschild und im Impellerkeil kann man keine Löcher erzeugen. Die Linsen wären auch viel komplizierter als die in den Seitenschilden, die ja einfach nur vor den Emittern erzeugt werden. Da müsste man für die Umlenkung mit Prismen aus Gravitation arbeiten und der Strahl würde durch die Umlenkung möglicherweise zerstreut. Oder man müsste die Linsen und die komplette Umlenkanlage in den Geschütztürmen installieren, dann müssten die sich praktisch um die Emitter herum drehen... sehr aufwändig, in der Tat.

Und exakt, die Antriebe bestimmen im Honorverse die Form der Schiffe. Bei ST sind die Designer da sehr viel freier, wei man an den unzähligen unterschiedlichen Schiffsformen sehen kann. Das die Föderationsschiffe alle einen Diskus und ein bis vier Gondeln haben, ist reines "Erkennungsdesign", die könnten auch ne Kugel oder nen Quader statt nem Diskus haben, woraus die Gondeln ragen (mein Eindruck).
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Isvarian« (17. Oktober 2013, 01:06)


8

Freitag, 18. Oktober 2013, 17:41

Naja, selbst wenn die Impeller nicht gekrümmt sind, dann spielt vor allem der Abstand des Keils zum Schiff ne Rolle... also wieviel mehr Platz zwischen den Keilen im Vergleich zur Schiffs"Höhe" ist... denn die Keile selbst haben ja eine entsprechende Ausdehnung, sodass der mögliche Spalt nur eine sehr kleine "Wirkwinkelgruppe" zulässt. Die Darstellung ist damit prinzipiell richtig, aber nicht maßstabsgerecht.

Sicher, dass die Linsen im Seitenschild sind? Bzw. dass man ohne Seitenschild keine Energiewaffen hätte? Die Geschützpforten im Seitenschild waren für mich immer bereiche, wo nix ist, damit der Strahl passieren kann und die finale Bündelung erfolgt bereits am Emitter...

9

Samstag, 19. Oktober 2013, 02:04

Ja, die Darstellung ist nicht maßstabsgerecht und die Längsneigung des Keils ist auch nicht drin. :D Aber ich denke, was ich zeigen wollte, das sieht man.


Und wenn der Keil ein gerades "Brett" ist, dann wird die Verwundbarkeit der Ober- bzw. Unterseite mit zunehmendem Abstand zum Schiff sogar gravierender, es sei denn, er wird gleichzeitig immer breiter. Gleichzeitig wird - egal ob "Brett" oder "gekrümmt" - bei einem größeren Abstand zum Schiff sowohl die Heck- als auch Bugöffnung größer, was die Verwundbarkeit wieder erhöht. Wenn dann auch noch die "Breitseitenlücke" größer wird, vergrößert sich die Fläche, die von Seitenschilden geschützt werden muss, was wiederum den Energiebedarf und die Generatorenzahl erhöht. Und die Ausmaße des Keils beeinflussen ja auch die Abstände zwischen Schiffen in Formation.
Es macht also in vielerlei Hinsicht Sinn, den Keil so nah wie möglich am Schiff zu erzeugen. Klar, da ist ein gewisser technisch bedingter Abstand, aber je näher, desto besser. Zumal der Hexapuma im Gefecht gegen die Anhur ein eigentlich unmöglicher Treffer an der Panzerung des Heck-Hammerkopfes vorbei in die Oberseite der Mittschiffsektion gelingt, weil der Lagewinkel der Anhur einen Schuss erlaubt, den die Konstrukteure eigentlich für unmöglich gehalten haben - also so viel Platz zwischen Keil und Heck-Hammerkopf kann da nicht sein, sonst würde man ja mit solchen Schussbahnen rechnen.
Und die Krümmung ist - jedenfalls für mich - eine logische Eigenschaft, resultierend aus dem benötigten Schutz der klar als ungepanzert beschriebenen Ober- und Unterseite und der möglichst klein zu haltenden Seitenschildfläche.

Ich behaupte sogar, dass die Keilflächen keine Rechtecke, sondern Trapeze sind - zum Bug hin sind sie ja durch die Längsneigung weiter vom Schiff entfernt als am Heck (der "Rachen" ist wesentlich größer als der "Kilt"), müssen aber trotzdem weiterhin die ungepanzerte Ober- und Unterseite schützen, von der sie aber weiter entfernt sind - und da Impellerkeile künstliche Gebilde sind, die in vielerlei Art und Weise beeinflusst werden können, würde ein Trapez Sinn machen, denn dann kann man die Krümmung weiter "hinab" bzw. "hinauf" führen, deckt die ungepanzerten Flächen komplett ab und die Seitenschilde liegen komplett vor den gepanzerten Breitseiten - andernfalls müssten Ober- und Unterseite zum Bug hin gepanzert werden, weil wieder diese Trefferwinkel möglich werden, egal, wie gering die Trefferwahrscheinlichkeit ist.




Ja, die Linsen der Energiegeschütze sind in den Seitenschildpforten oder zumindest direkt dahinter. Wenn die Waffen "ausgerannt" werden, öffnet das Schiff die "Geschützpforten" im Seitenschild und die Waffen erzeugen ihre Gravlinsen in diesen Öffnungen oder direkt dahinter. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Linsen die Geschützpforten so gesehen wieder "verschließen" - also ein Glückstreffer in eine Pforte durch die Gravlinse durch muss, anstatt einfach durch ein Loch zu jagen. Siehe "Der Schatten von Saganami", Seite 464:

"Der Impellerkeil von HMS Hexapuma ging unvermittelt auf volle Leistung. Senior Chief Clary zog den Joystick hart zur Seite, und der Schwere Kreuzer peitschte in einer Kehre mit sechshundert Gravos hundertachtzig Grad herum. Die Seitenschilde fuhren hoch; Eloka-Drohnen schossen an Schleppkabel steuerbords und backbords heraus; die Energiewaffen wurden ausgerannt, erfassten mit den Gravitationslinsen die Ränder der >Geschützpforten< in den Seitenschilden, und Radar und Lidar prasselten wie brutale Peitschenhiebe auf die beiden havenitischen Schiffe ein."

Allerdings kann man Energiewaffen auch ohne Seitenschilde abfeuern - siehe Jagdwaffen vor Erfindung des Bugschildes... möglich, dass diese Vorgehensweise mit dem Seitenschild nur aus dieser "machen wir die Löcher trotz Feuerbereitschaft wieder zu"-Gelegenheit resultiert. Ohne Seitenschild generieren die Waffen die Linsen einfach so und funktionieren dann erwiesenermaßen auch.


Und mit fällt gerade auf, dass wir eigenntlich einen neuen Thread im Technikbereich eröffnen müssten... ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Isvarian« (19. Oktober 2013, 15:24)