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nessy

Lieutenant sg.

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1

Montag, 10. August 2015, 03:23

Verordnungkrieg

Moin moin,

Nehmen 4 mal an, Manticore ist Europa, die Uno das Sternenkönigreich, Menschen die Ihre Heimat deshalb verlassen müssen, weil sie bei sich nicht leben und überleben können, sind der Talbot-Cluster, ohne Sternenreichszugehörigkeit und in Manticore gibts ein Grundgesetzt wie in Deutschland aktuell. Zusätzlich ist das Sonnensystem durch die nur 3 Planeten irgendwann so begrenzt das keine weiteren Menschen dort leben können.

Ist es legitim.., vielleicht eher durchsetzbar, einen Programm o.ä. Zu starten, notfalls auch mit Waffengewalt, genau dieses Grundgesetz dort einzuführen, wo die Menschen fliehen müssen? Nicht um wirtschaftliche Dinge zu schaffen, sondern tatsächlich als erstes diese grundsätzlichen Freiheiten für tatsächlich Jeden Menschen dort zu schaffen bzw. durchzusetzen, wo er lebt, ohne das er wegziehen oder fliehen muss, um zu leben, zu überleben?

Nur mal so ne Idee. Was sind für Aufwände von Nöten, wer soll dass stämmen und wieviel Bestechungsbier brauchen die Ausführenden und Betroffenden gleichermoassen.. :S ;)

Edit: irgendwie fehlen ein Paar Beiträge der letzten Targe?!

MfG

de nessy
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2

Montag, 10. August 2015, 18:05

Es ist nicht legitim, da das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" angetastet würde. Ergo könnten umgekehrt andere Mächte das gleiche in die andere Richtung machen, hin zur Diktatur.

Was den Aufwand angeht, schau dir Afghanistan und Irak an, wo man "Demokratie und Menschenrechte bringen wollte". 300.000 Soldaten mit der gesamten technischen Macht der westlichen Welt, zehn Jahre und Milliardenbeträge haben nicht ausgereicht. Du müsstest die gesamten vorhandenen Macht- und Gesellscahftssstrukturen zerstören und damit folglich auch alle Eliten und "Spieler um die Macht" ausrotten, sonst werden die immer wieder versuchen, das alte, ihnen nützende System zu errichten oder das neue so zu pervertieren, dass es ihnen wieder nützt.
Unter der totalen poilitischen, militärischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kapitulation läuft da gar nichts. Totale psychische Erschöpfung, Desillusionierung und Resignierung! Deutschland, 8.Mai 1945, Stunde Null! Weniger bringt nichts! Und dann mit aller Konsequenz. Es sei denn, du hast einen Staat vor dir, in dem eine kleine Minderheit eine große, homogene Mehrheit ausbeutet - dann entfern die Minderheit und unterstütze die Mehrheit. Aber wo hat man das in diesen Staaten voller rivalisierender Banden, Clans, Familien, Religionsgemeinschaften, Fraktionen und Gruppierungen. Wo hat man das in Syrien, im Irak, in Afghanistan oder in Somalia?
In Deutschland waren hauptsächlich Preußen oder Bayern und entweder Katholiken oder Protestanten... und die hatten sich schon 1618 bis 48 die Köpfe eingeschlagen, die hatten das fertig ausdiskutiert. Außerdem waren das alles Deutsche, fertig.


Da gibt es ein schönes Buch "Warum Nationen scheitern - die Ursachen von Macht, Wohlstand und Armut" ... sehr interessant und wenn man das gelesen hat, dann weiß man, warum "Entwicklungshilfe" in neun von zehn Fällen rausgeschmissenes Geld ist.


Was die verschwundenen Beiträge angeht - ja, da fehlen genau fünf. Und zwar die fünf eines blöden Werbebots, der völlig sinnfreie Posts erstellt hat, aber in jedem Post ordentlich Werbung für Handyschutzfolien und Ähnliches hatte. Der Wikidrache ist auch im Forum unterwegs...
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3

Mittwoch, 12. August 2015, 08:09

Was gern bei der Rechts- und Demokratiedebatte vergessen wird: Europa, bzw. "der Westen" hat auch knapp 300 Jahre vom Absolutismus bis hierhin gebraucht. Letztendlich ist unsere Auffassung von Rechttsstaat und Demokratie ein Kind des "christlichen Abendlandes" (und nicht nur solcher Schockmomente wie der "Stunde Null"). Nur die langsame Zentralisierung von Staatsmacht (König bzw. Kaiser), die Bildung von Staatsgebieten und vor allem die Professionalisierung von Justitz und Verwaltung haben die strukturellen Grundlagen gelegt. Nur wenn Gerichte und Verwaltung "Macht-" bzw. Regierungswechsel mittragen bleiben die Staaten handlungsfähig. Dieser Punkt ist in vielen "Problemländern" nicht gegeben, weil Verwaltung/Recht/quasi alle Staatsposten als Vermögensmasse des Siegers gesehen werden. Diese Länder denken über die Verteilung von Macht anders und haben auch eine andere Struktur, was die nach Macht strebenden Gruppen angeht. IdR sind letztere nämlich rein familiär/ethnisch begründet, also der Clan/Stamm. Egal was kommt, diese Gruppe "bekommt zuerst". Es zählen eben nicht die gemeinsamen Interessen wie in "westlichen" Parteien. Mit dieser Fixierung auf sehr genau definierte Gruppen werden Kompromisse schwer, es kommt zu einer digitalen Politik. Alles für meine Leute, nix für die anderen, weil sie nicht meine Leute sind. Diese Geisteshaltung sollte man jetzt nicht moralisch verdammen, weil die Menschen in diesen Ländern idR auf die eigene Gruppe angewiesen sind... und zwar bereits bei elementaren Überlebensfragen (Essen, Trinken, Sicherheit).

Daher ist "gewaltsame" Entwicklungshilfe sehr schwer. Militär kann und darf diesen Prozess eben nicht federführend übernehmen, da Militär in demokratischen Systemen ein "Anachronismus" ist. Militär kann nur sehr schwer Kompromisse vorleben. Es kann nur für Sicherheit sorgen und spezialisierte Dienstleistungen bieten. Um die Länder, aus denen die Flüchtlinge kommen zu "befrieden" und zu demokratisieren, muss auf vielen Ebenen und Vektoren gearbeitet werden:

- Sicherung grundsätzlicher Bedürfnisse durch quasistaatliche Institutionen (über den Clans stehend)
- Aufbau einer unabhängigen Verwaltung und Rechtsprechung unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten
- Aufbau von clanübergreifenden Parteien/Interessengruppen bei gleichzeitiger Forcierung von Kompromisslösungen
- Schaffen einer kompromissorientierten Geisteshaltung.

Im Grunde ist das nicht in 10-20 Jahren lösbar. Aber: Die Flüchtlinge, die hierher kommen, sehen idR wie es besser laufen kann, lernen durch Erfahrung und werden eventuell dadurch motiviert, bei einer Rückkehr Dinge zu verändern... Demokratie kann man nicht verordnen, zumindest müssen ein paar grundlegende Strukturen vorhanden sein... und dort wo sie existieren, gibt es auch entsprechende Bewegung. Man darf nie vergessen: Es sind Menschen und Menschen sind... kompliziert.

Da wir hier ja um HH-Forum sind: DW macht es sich da einfach, alle "armen" Planeten sind quasi westlich und weisen alle Bedingungen für eine gescheite Entwicklung auf, die einzigen "Feinde" sind typisch amerikanische Feindbilder: Bürokratie und Großunternehmen. Der einzig abweichende Konflikt war Grayson/Masada, wobei es dort primär um Religion geht. Aber irgendwie kam nie ein Konflikt vor, der wirklich kompliziert und langfristig ist.

nessy

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4

Donnerstag, 13. August 2015, 00:42

Moin,

Ich formatiere mich mal anders.
Mir war schon klar, dass des ohne weiteres im realen nicht umsetzbar ist, auch wenn ich Irak und Afganistan nicht für rein humanistische bzw. befreiende Aktionen einzelner entsprechender "gruppierenden"( dies war doch zum grossen Teil nur Vorwand, aber nicht tatsächlich bzw. höchtens ein wünschenswerter Nebeneffekt, der ganz klar deshalb so läuft, wie bis Heute) Nationen halte.

Dann müsste die Frage wohl in etwa lauten, wie bekommt man das Asylverfahren o.ä., einer grundsätzlichen offenen Nation, in dem die Flüchtlinge ja hin fliehen, wo sie grundsätzliche Dinge gelehrt bekommen, welche sie ja in diesem Land anwenden müssten, in Ihrem Heimatland hin, so das sie spätestens dann erkennen könnten, das sie gar nicht weg müssten?
Was könnte dafür/ müsste so eine Zunft, wie die Uno/Sternenkönigreich/also die Vertretung der ganzen Suffköppe/ Versammlung Aller o.ä tuhen, in Form von Mandaten o.ä., damit diese als Gemeinschaft dort dafür sorge trägt, das eine entsprechende Gruppierung/ Nation/Manticore bzw. selbst dies Ort umsetzen kann, also genau die Dinge anpackt, die SailorGN anspricht?

MfG

de nessy
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5

Donnerstag, 13. August 2015, 06:43

Zum Irak äussere ich mich nicht weiter, in Afghanistan war es eher eine Gemengelage und massives schlechtes Gewissen, weil das Land bereits damals 20 Jahre Bürgerkrieg hinter sich hatte. Bis dahin hat sich kaum eine Sau drum gekümmert und die UN, naja, ist eben die UN^^

Zu deiner modifizierten Frage: Es gibt nur sehr wenig, was man tun kann, um einen lokalen "Nationbuilding"-Prozess wirklich zu unterstützen. Bildung hilft, aber auch die meisten Dritte-Welt-Potentaten haben westliche Bildung genossen, auch die Araber schicken ihre Kinder nach Havard... es ist kein Garant. Entwicklungshilfe bringt idR so wies heute läuft auch nicht viel. Reine Moderation zwischen Gruppen auch nix, sieht man an der UN. Besetzung ist völkerrechtswidrig, kann aber einen Teil der Probleme beseitigen (und neue schaffen). Selbst dann dauert es Jahrzehnte und wer will schon seine Soldaten über Jahre opfern nur damit es vieleicht mal besser wird?

Wichtig ist, dass in einer Gesellschaft selbst der Druck entsteht diee Dinge zu ändern. Leider gibts auf diesem Planeten alllzuoft Gesellschaften, die angesichts ihrer Not dann in Opferkomplexe verfallen und Sündenböcke suchen. So wird der Kolonialismus in Afrika als alleinige Ursache für das heutige Leid angesehen, obwohl es derzeit vor allem die eigenen Landsleute sind, die Leid verursachen . Ist halt einfacher, anderen Alleinschuld zuzuweisen. Dieses Phänomen gibts nicht nur in Afrika. Der Punkt ist, dass es vielen Gruppen an "Selbst-"/Problembewusstsein fehlt um die eigene Lage anzugehen... und gleichzeitig wird selbst wenn sich die Lage bessert, selten über den Tellerrand der eigenen Gruppe hinausgeschaut. Nationbuilding bedeutet die Einbeziehung aller Gruppen, aber idR versuchen die Gruppen sich gegenseitig zu dominieren.

nessy

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6

Donnerstag, 13. August 2015, 11:36



Zu deiner modifizierten Frage: Es gibt nur sehr wenig, was man tun kann, um einen lokalen "Nationbuilding"-Prozess wirklich zu unterstützen. Bildung hilft, aber auch die meisten Dritte-Welt-Potentaten haben westliche Bildung genossen, auch die Araber schicken ihre Kinder nach Havard... es ist kein Garant. Entwicklungshilfe bringt idR so wies heute läuft auch nicht viel. Reine Moderation zwischen Gruppen auch nix, sieht man an der UN. Besetzung ist völkerrechtswidrig, kann aber einen Teil der Probleme beseitigen (und neue schaffen). Selbst dann dauert es Jahrzehnte und wer will schon seine Soldaten über Jahre opfern nur damit es vieleicht mal besser wird?

Wichtig ist, dass in einer Gesellschaft selbst der Druck entsteht diee Dinge zu ändern. Leider gibts auf diesem Planeten alllzuoft Gesellschaften, die angesichts ihrer Not dann in Opferkomplexe verfallen und Sündenböcke suchen. So wird der Kolonialismus in Afrika als alleinige Ursache für das heutige Leid angesehen, obwohl es derzeit vor allem die eigenen Landsleute sind, die Leid verursachen . Ist halt einfacher, anderen Alleinschuld zuzuweisen. Dieses Phänomen gibts nicht nur in Afrika. Der Punkt ist, dass es vielen Gruppen an "Selbst-"/Problembewusstsein fehlt um die eigene Lage anzugehen... und gleichzeitig wird selbst wenn sich die Lage bessert, selten über den Tellerrand der eigenen Gruppe hinausgeschaut. Nationbuilding bedeutet die Einbeziehung aller Gruppen, aber idR versuchen die Gruppen sich gegenseitig zu dominieren.


Hi, glaub ich leider gern. Das ist halt so, wie es ist. Bekomme das janze Leben vorgemacht, wie ich regiert werde und wenn ich auch mal darf, dann will ich des genauso dürfen... So in etwa schauts doch aus und etwas verändern was die jeweilige Gemeinschaft Jahrezehnte/Jahrhunderte so kennt bzw. Eh erdulden musste, empfndet das anders, als von Aussen Betrachtet.

Aber ein Vergleich mit Grayson-Massada ist gar nicht mal so verkehrt, dazu noch Manticore und Haven, da hamm wa doch alle Grundlagen für das aktuelle parat. Wie oft " Gott"&Co als Ausrede für Machtmissbrauch und Volkslenkung gekatzbuckelt wird ist schon irgendwie hm erbärmlich und macht vor grundsätzlich offenen Nationen auch nicht halt.

Naja den Friede-Freude-Eierkuchen-für-Alle-Krieg gibts nur im Sci-fi bereich, er ist vorstellbar, aber nicht umsetzbar, ohne ein eher einheitliches Grundwissen und Lebensstandart, unabhängig einer Kultur.

So God Save the Queen und oh Süsser Prüfer........ ;)
MfG
de nessy
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7

Samstag, 15. August 2015, 11:02

Naja, Haven bzw. der Theismann-Putsch sind nicht gerade archetypisch, weil sich ein Teil der alten Elite einig war, wies weiterzugehen hat. Und sie waren bereits relativ mächtig, bzw. hatten eigene Machtbasen. In der realen Welt hätte das auch zu einem noch böseren Bürgerkrieg führen können. Bei DW waren sich aber diese Personen einig, zugunsten der Republik Haven auf persönliche Lehen zu verzichten. Dieser persönliche Machtverzeicht ist ein wesentlicher Schritt zur Demokratisierung, weil er auch "Abwählbarkeit" ermöglicht. Eine Berufung auf das "Gottesgnadentum" verhindert eine geregelte Machtübergabe, weil man ja ein "Gotteswort" braucht. Gleichzeitig ist Gott unfehlbar, womit einem "Gottesstaat" die Möglichkeit des Fehlereingestehens und der Fehlerkorrektur genommen wird. Wie übrigens auch in jedem anderen totalitären System. Das ist ein entscheidender Nachteil, der sich potenziert, wenn die totalitäre Doktrin auf theoretischen Annahmen beruht, wie die Realität zu sein hat. Bspw. im Marxismus/Leninismus musste jedes Ereignis irgendwie in die Theorie gepresst werden und dann widerum die Politik doktringemäß darauf reagieren.

8

Sonntag, 16. August 2015, 20:05

Bei Haven und Masada überseht ihr gerade was:

Bei beiden wurden die bestehenden Systeme, sowohl politisch, militärisch als auch gesellschaftlich vollkommen vernichtet, bevor die Änderung eintrat. Da gab es keine "alten Eliten" mehr.

Masada wurde erobert und besetzt, seine Eliten (alles Männer) zu einem guten Teil von den Frauen umgebracht (wird mal angesprochen, das Thema) und der Rest festgesetzt oder in den Untergrund gedrängt. Die totalitäre Staatskirche wurde großteils zerstört, der Rest in den Untergrund getrieben. Damit war das gesamte auf diese Kirche ausgerichtete System von oben bis unten ausgeschaltet. Konkurrierende Eliten oder Anwärter darauf gab es nicht. Mit den vorhandenen Eliten oder Resten davon hat Manticore überhaupt nicht erst zusammengearbeitet. Ergo totales Machtvakuum. Grayson und Manticore einzige realistische Anwärter in Reichweite.

Bei Haven das Gleiche - erst hat Pierre das legislaturistische Regime vernichtet und dessen Eliten umgebracht, dann die ganzen Putschistenbewegungen. Er hat alle Sicherheitsorgane in die SyS integriert, alle hierarchischen Ebenen zerstört und unterschiedslos jeden in einen Dauerzustand des Schreckens versetzt. Das war ein System, das nur noch von seinen Mitgliedern und der SyS getragen wurde, jeden zerstört hat, den es als Bedrohung erkannte, und selbst innerhaolb gab es unzählige "Arbeitsverluste", also die ganzen Überambitionierten. Als Theisman dann beendet hat, was McQueen begonnen hatte, gab es außer der Volksflotte sowieso niemanden mehr, der noch in der Lage gewesen wäre, "Ansprüche" anzumelden, selbst in der SyS gab es ja schon mehr als einen, der die Schnauze voll hatte. Und wie viele andere SyS-Schiffe noch durch Varianten von "Hoppla" tödliche Unfälle erlitten, wäre mal ne interessante Geschichte. Auch da totales Machtvakuum... und die einzige handlungsfähige Truppe ist die Zentralflotte und dahinter kommt die gesamte havenitische Raumflotte, die von dem ganzen Mist genauso die Nase voll hat wie der kleine Havenit auf der Straße... aber eben auch die Graser und Schiffe, um das Vakuum zu füllen. Und dann eben glücklicherweise einen aussergewöhnlichen Anführer, der erkannt hatte, dass das ganze System weg muss, wenn es besser werden soll.
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9

Montag, 17. August 2015, 14:49

Der kurzen Absatz über Masada (sowie die Aktion Hassa) besagt aber auch, dass sich Mitglieder der Alten Eliten fleissig wehren, die neuen Köpfe eben kein Zuckerschlecken erwartete. Dazu kommt auch der Kommentar über die "Schutzhaft" oder was passieren würde, wenn die masadanische Opposition mitbekommen würde, wie sie sich am effektivsten ggü. der Presse darstellt (Grundrechtsverletzung, wein, heul).

Im Bezug auf Haven meinte ich, dass ein Großteil der Regierung Pritchard und deren effektivsten "Minions" (Victor Cachat) bereits unter Pierre/Saint Just Führungsrollen innehatten. Sie haben das System mit am Laufen gehalten und dann getan, was jeder gute Thronanwärter tut: in einer günstigen Minute zugeschlagen. Ob man es wahrhaben will oder nicht, Militärs und Verwaltung sind genauso Teil der Elite wie der Obermacker. Je weiter entwickelt eine Gesellschaft ist, je größer die Arbeitsteilung, desdo mehr "Elite" braucht man um den Laden am Laufen zu halten. Gerade am Theismann-Putsch sieht man, das Machtverzicht nötig ist. Er hätte einfach das Büro übernehmen können und nach kurzer Reiniggung wäre alles schlimmer geblieben. Hat er aber nicht. Gleichzeitig hätten Pritchard und der Rest mit ihren Schiffen irgendwo in der Republik ihr eigenes Reich aufbauen können... haben sie aber nicht. Der Bruch der Herrschaft war im Theismann-Putsch deutlich geringer als im Falle des Pierre-Putsches: Bei letzterem wurde ein Großteil der Alten Elite beseitigt, sehr schnell, sehr unsauber und unter Ausnutzung des Initiative-Vakuums. Letzteres meint die Schockstarre, mit der bspw. das Quorum "reagierte". Im nächsten Putsch und durch die Pritchard-Regierung wurde sicher weniger heftig "aufgeräumt", wodurch der Übergangsschock geringer ausfiel...

10

Mittwoch, 19. August 2015, 00:16

Zu deiner modifizierten Frage, sollte man einfach mal schauen warum fliehen so viele leute nach Europa. Weil bei ihnen Gewalt/ Krieg herrscht und/ oder weil die wirtschaftliche Armut so stark ist, das sie nicht von ihrer Arbeit leben können.
Gegen die Armut wollen wir nichts tun, denn damit die Reichen reicher werden können müßen die Armen zwangsläufig ärmer werden. Deswegen würde ja auch das gesamte Wirtschaftssystem zusammenbrechen wenn die Länder plötzlich keine Kredite mehr aufnehmen würden. Und damit wir günstig Bananen, Kaffee, Zucker ..... bekommen können muß irgentwer für nen Hungerlohn arbeiten.
Und auch gegen Krieg/Gewallt/ Korruption wollen wir nicht viel unternehmen, weil die aktuelle Situation unseren Reichen einfach zu gelegen kommt. Und die bestimmen nunmal unsere Politik.

11

Mittwoch, 19. August 2015, 08:49

@Earl: Herrjeh, ist das dein Ernst?!

12

Mittwoch, 19. August 2015, 13:08

Jop mein voller Ernst. Oder glaubst du in der Weltpolitik geschieht auch nur irgentwas aus menschenfreundlicher Intention herraus ?
Schau dir Masada an, obwohl jeder wußte das das durchgeknallte Spinner sind hätten sich beide Nationen mit ihnen verbündet, wenns ihnen zum Vorteil gereicht. Und das einzige Problem mit Masada war, das selbst die Machthaber dort zu verblendet waren um ein gewisses Maß an Selbsterhaltung zu pflegen.
Was hier ja nix anderes wäre als die Unterstützung des IS. Und davon gibt es ja genug. Selbst Amerika hat denen Waffen und Geld gegeben, als sie gegen Assad gekämpft haben. Gaddafi war 40 Jahre kein Problem, egal was der alles schlimmes gemacht hat. Aber als er eine art Afrikanischen IWF/ Weltbank machen wollte und Öl in Euros handeln wollte mußte er weg.

nessy

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13

Mittwoch, 19. August 2015, 19:38

Nabend,

Jipp, so'n bisschen auf Theismanns Art könnte politisch dem Realen nicht schaden, was?

Earls Meinung ist doch gar nicht so verkehrt.

Eine wirkliche Befreiung, im Sinne einer möglichst freien Demokratisierung und Sensibilisierung für ein offeneres Denken miteinander friedlichen Umzugehen, müsste doch selbst erstmal freier von irgendwelchen wirtschaftlichen und relegiösen(mehr als Vorwand für Sich selbst als einem freien Glauben an=frei)Ansprüche sein bzw. Unabhängig davon und das ist es ja in diesen Regionen eben nicht, schon da hauts nicht hin, da eben Jeder( bzw. Jede Nation) eine andere Sicht hatt und seltenst ohne Hintergedanken, etwas für ein einschreiten zu bekommen, auch nur die Hand hebt.., zumindest scheint es so.

Hm, schreibt denn Herr Weber irgendwo genauer die weitere Entwicklung auf Massada, neben den bekannten Verwicklungen, nach dem Theismann-Putsch, Saint Just letzter " Ausweg" ..?

MfG

de nessy
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14

Mittwoch, 19. August 2015, 19:38

Und deine "Beweise" für die "Waffenlieferung" sowie die Verschwörung aus IWF und US$-Ölfetischisten sind welche? Und vergiss nicht, die Lybier haben in den 1980igern schonmal Besuch von der 6. US-Flotte bekommen... "kein Problem" sieht anders aus.

Masada ist ein ziemlich "mieses" Konstrukt, dass fallen/erobert werden musste. Denn solche totalitären "Gottes"staaten sind nur in der ISolation überlebensfähig. In der Konkurrenz mit offeneren Gesellschaften versagen sie, weil sie Macht- und Entscheidungsstrukturen nur schwer an neue Bedingungen anpassen können. Als Beispiel sei technologischer Fortschritt zu nennen: Um diesen einschätzen, bewerten und letztendlich nutzen zu können, muss man ihn verstehen. Das ist idR Sache von Wissenschaftlern. "Kader", seien es nun Bürokraten oder Priester haben dieses Wissen idR nicht. Sie müssten fragen und die Wissenschaftler zumindest peripher in Machtstrukturen einbinden, womit wiederrum Macht verteilt wird. Da totalitäre Funktionäre aber nicht "teilen" und dazu noch so schöne Sachen wie religiöse/politische Vorstellungen vom Soll-Zustand kommen, werden diese Spezialisten aussen vor gelassen oder nur selektiv (idR zum Nutzen der Funktionäre) beteiligt. Damit wird Fortschritt gebremst oder gar verhindert. Gute Beispiele für die Entkoppelung von Realität und Theorie bietet der Kalte Krieg und dort der Ostblock... oder auch Nordkorea (ich muss diese Beispiele nehmen, da wir keinen lupenreinen Gottesstaat zur Zeit haben, selbst der Iran ist für seine Doktrin erstaunlich flexibel)

Nachtrag: Weber erwähnt die Lage auf Masada mindestens bei der Begegnung von HH und Mercedes Brigham in "Im Exil" und dann später in 1-2 Nebensätzen. Aber alles mWn noch während des 1. Havenkrieges, kein Kommentar für die Zeit nach dem Theismann-Putsch.

Der Theismann-Putsch war eigentlich ein Putsch wie man sich ihn "wünscht", also vernünftige Leute stürzen die Diktatur und bauen danach das Paradies der Werktätigen auf^^ Faktisch fällt mir auf Anhieb kein Putsch/Revolution ein, der so verlaufen ist. Irgendwo spielen immer Radikale mit (egal ob nun Sanscoulotten, Spartakisten, Anarchisten, Bolschewiken, Rechter Sektor), die damit mehr "Macht" bekommen als ihnen zahlenmäßig zusteht. Dann muss man sich nach der Revolution um diese Kräfte kümmern oder sie gwinnen selbst. Das Problem ist idR immer, dass vernünftige Individuen eben nicht gegen den "Mob" ankommen. Der Mob kann dabei vieles sein, zwischen den Extremen "blindwütig gierige Volksmassen" und "elitär gierige Autokraten". Es gibt immer Menschen, die ihre ureigenen Partikularinteressen über das "Gemeinwohl" stellen... oder deren Interessen das Gemeinwohl zu sein haben...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SailorGN« (19. August 2015, 19:48)


nessy

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15

Mittwoch, 19. August 2015, 19:50

Tachen Sailor,

Tja ich hätt ja ne Idee welcher Gottesstaat das ist, solang bei uns die CDU=SPD am "w"erkeln sind....

Aber grad eben vergessen.. 8o

MfG

de nessy
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16

Mittwoch, 19. August 2015, 19:56

@nessy: Na super, wenn du D am Abgrund siehst, dann reise mal in 90% der Welt und schau dich dort ausserhalb der Touri-Orte um. Solche Bedingungen bekommt nicht mal rotrotgrün hin^^ Deutschland ist bei allen Fehlern selbst für "Arme" eine Insel der Glückseeligen. Nicht das es "noch besser" ginge, aber das Gejammere und Gemeckere in sämtlichen Kommentarspalten (und nun auch noch Foren ;) ) ist einfach nur armselig. Fahr mal nach Afrika oder große Teile Asiens, DIE Leute sind arm. Die verrecken auf offener Straße an Hunger, schlechtem Wasser und entzündeten Zähnen! Von krasseren Dingen mal ganz abgesehen...

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17

Mittwoch, 19. August 2015, 20:03

Der Theismann-Putsch war eigentlich ein Putsch wie man sich ihn "wünscht", also vernünftige Leute stürzen die Diktatur und bauen danach das Paradies der Werktätigen auf Faktisch fällt mir auf Anhieb kein Putsch/Revolution ein, der so verlaufen ist. Irgendwo spielen immer Radikale mit (egal ob nun Sanscoulotten, Spartakisten, Anarchisten, Bolschewiken, Rechter Sektor), die damit mehr "Macht" bekommen als ihnen zahlenmäßig zusteht. Dann muss man sich nach der Revolution um diese Kräfte kümmern oder sie gwinnen selbst. Das Problem ist idR immer, dass vernünftige Individuen eben nicht gegen den "Mob" ankommen. Der Mob kann dabei vieles sein, zwischen den Extremen "blindwütig gierige Volksmassen" und "elitär gierige Autokraten". Es gibt immer Menschen, die ihre ureigenen Partikularinteressen über das "Gemeinwohl" stellen... oder deren Interessen das Gemeinwohl zu sein haben...



Hm, der Arbeiter Aufstand im deutschen Reich zum Ende des 1. WKs müsste demnach aber schon ein wichtiger Schritt in eine freiere Richtung gewesen sein, auf die man ja nach dem 2. WK aufbaute. ?
Nur Pritchard/Theismann und co. waren halt nich dabei..

MfG
de nessy
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18

Mittwoch, 19. August 2015, 20:19

Naja, die Weimarer Republik, bzw. die November-Revolution waren auch nicht einfach. Zumal die Weimarer Verfassung ein Grund für die Machtergreifung Hitlers war... "Freier" waren die Deutschen nach der Revolution nicht wirklich, es ging ihnen bereits im Kaiserreich verhältnismäßig gut. Leider gab es auch nach der Revolution genug "Einzelgruppen" von links nach rechts, die ihre "Idealvorstellungen" hatten und ganz bestimmt nicht teilen wollen (Kapp-Putsch, Rote Ruhrarmee). Dazu kamen die äusseren Bedingungen nach dem WK, keine guten Startbedingungen für "Freiheit".

Nach dem WK2 und den "tausend Jahren" insgesamt war nicht mehr viel übrig, auf dem Partikularinteressen extremer Splittergruppen gedeihen konnten. Ausserdem wurde bewusst analysiert, was in der Weimarer Republik schiefgegangen ist und die Verfassung dementsprechend angepasst. Die Verfassung der BRD ist restriktiver als die der Weimarer Republik, als Beispiel sei die 5%-Hürde genannt. Darüber hinaus war man nach 45 derart mit Überleben beschäftigt, dass man erstmal die meisten politischen Fantasien vergaß. Dazu gabs ja auch noch die alliierte "Überwachung".

Pritchard und Co hatten das "Glück", dass das Komitee bereits zuvor wichtige Reformen durchgezwungen hatte, die Finanzreform bspw. oder die Tatsache, das "Sozialhilfeempfänger" wieder freiwillig arbeiten und sich bilden. Und natürlich den Waffenstillstand+High Ridge Regierung. Sie haben sozusagen die Früchte des Terrors geerntet. Wenn grundlegende Weichen gestellt sind, dann kann man es mit etwas Hirn einfach nur richtig machen :)

nessy

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19

Mittwoch, 19. August 2015, 20:33

@nessy: Na super, wenn du D am Abgrund siehst, dann reise mal in 90% der Welt und schau dich dort ausserhalb der Touri-Orte um. Solche Bedingungen bekommt nicht mal rotrotgrün hin^^ Deutschland ist bei allen Fehlern selbst für "Arme" eine Insel der Glückseeligen. Nicht das es "noch besser" ginge, aber das Gejammere und Gemeckere in sämtlichen Kommentarspalten (und nun auch noch Foren ;) ) ist einfach nur armselig. Fahr mal nach Afrika oder große Teile Asiens, DIE Leute sind arm. Die verrecken auf offener Straße an Hunger, schlechtem Wasser und entzündeten Zähnen! Von krasseren Dingen mal ganz abgesehen...


Würde nix anderes behaupten wollen:-)

Mir gehts mehr um die tatsächliche Trennung zwischen Staat und Relegion als Grundlage, für freies/ objektives regierens... Im weitesten Sinne. Also z.B. Regieren nach Volksbefragungen zu politisch gemachten Themen, die frei sein könnten, von relegiösen Einmischungen, um gewünschte Ergebnisse zu erreichen, z.B., weil dies eigentlich das GG so vorschreibet...von wem kam das GG gleich nochmal ?(

MfG
de nessy
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20

Mittwoch, 19. August 2015, 23:59

Und deine "Beweise" für die "Waffenlieferung" sowie die Verschwörung aus IWF und US$-Ölfetischisten sind welche? Und vergiss nicht, die Lybier haben in den 1980igern schonmal Besuch von der 6. US-Flotte bekommen... "kein Problem" sieht anders aus.
Die vorallem Geldlieferungen werden durch geleekte Dokumente der Defense Intelligence Agency (DIA) belegt, welche hauptsächlich über Saudiarbaien liefen. Wörtlich heißt es in dem Dokument, "Es bestünde die
Möglichkeit, dass sich im Osten Syriens ein neues salafistisches
Staatswesen etablieren könnte. Und das ist genau was die die Opposition
unterstützenden Mächte wollen, um das syrische Regime zu isolieren".
Die Arbeit des IWF ist keine Verschwörung, es steht ja dirket in ihren Aufgaben, zusammen mit der WTO soll ja eine weltweite Finanz und Wirtschaftspolitik sichergestellt werden. Es sollen dabei Handelshemmnisse und Handelsbeschränkungen beseitigt werden. Sowie Kredite für Staaten vergeben die in Kapital und Währungskrise stecken. Was sind denn deiner Meinung nach Handelshemnisse ? Tja ganz klar alles was gegen die Multinationalen Konzerne geht und natürlich soziale Standarts. Schau dir mal die IWF Bedingungen für einige ihrer Kredite an, das grenzt teilweise schon echt an einen Ausverkauf des Landes (Abbschaffung von Mindestlohn, Abbau von Zöllen , Privatisierung von Wasser und Öl und Krankenversorgung und und und). Denn das Problem beim Abbau von Handelshemmnisse ist der, das immer die Länder mit der schwächeren Wirtschaft unter die Räder kommen. Was jetzt nichmal mit bösartiger Absicht passieren muß.

Mit Masada hast du recht, das so ein religöses tolaritäres Regime nicht ohne Isolation überleben kann. Entweder man verschließt alle Einflüsse von außen oder man vernichtet diese Einflüsse indem man diese zerstört oder erobert. Deswegen hätte man nach der Vernichtung sich einen neuen großen Feind gesucht um dieses System am leben zu halten. Denn die Anfüherer sind meißt clevere und charismatische Leute, die dies machen um an der Macht zu bleiben und meißt nicht an die eigene Propaganda glauben. Trotzdem wird Masada wohl extrem lang ein Pulverfass bleiben. Und damit wohl auch ziehmlich lang ein Mühlstein am Bein von Mantikore.

Der Theisman Putch war schon was besonderes, da ja hier einerseits das gesamte reguläre Militär Putschte, es aber in der Bevölkerung durch die schmerzhaften Reformen endlich zu einer Spürbaren verbesserung des Volkes gekommen ist. Und Theisman auf der anderen Seite seine Macht auch schnell wieder abgegeben hat. Ich denke aber das in einem echten Umfeld Theisman deutlich mehr Probleme mit den Nachwirkungen des Putsches gehabt hätte. Das lief eindeutig zu glatt und einfach, bis auf die par Einheiten der Schwarzröcke.

Mal ne andere Frage, meint ihr eine Demokratie ist überhaubt möglich bei der Anzahl an Planeten, und vorallem den Reisezeiten ? Ich mein wie willst du die interessen deines Planeten vertreten, wenn deine Informationen Monate veraltet sind.